
Sophie Shevardnadze mit Baschar al-Assad. Bild: RT.com
http://apxwn.blogspot.de/2012/11/baschar-al-assad-interview-mit-rt-vom.html
Falls es jemand verpasst haben sollte: hier ist das komplette Interview von Baschar al-Assad mit dem russischen Auslandssender RT in deutscher Sprache. Das Interview führte Sophie Shevardnadze, für die es ungewohnt und beängstigend war, sich durch eine Stadt zu bewegen, in der man ab und an Schießereien und Explosionen hört. Ihr Besuch fiel mit den beiden größeren Terroranschlägen in der vergangenen Woche zusammen. Freitag und Samstag waren in Damaskus dagegen eher ruhig, am Samstagabend kam es zu einem weiteren blutigen Sprengstoffanschlag, dazu wurde ein Krankenhaus aus Raketenwerfern beschossen.
Shevardnadze ist nicht die erste von denen, welche mit dem syrischen Präsidenten sprachen und dann zugeben müssen, dass Baschar al-Assad ein zutiefst zivilisierter und gebildeter, auch angenehmer Mensch ist, der sich vor allem auch durch Eloquenz und Vorsicht auszeichnet. Demnach, wie sie sagt, von den Medien vollkommen dämonisiert und zum Feindbild aufgebaut wurde. Doch für die Medien ist der syrische Präsident eine harte Nuss. Bis jetzt hat man ihn nicht damit beschuldigt – und wird es also auch nicht mehr tun -, dass er das eigene Volk ausgeraubt hätte, wie man das über Muammar al-Gaddafi sagte. Und bisher hat man ihm auch noch keine Unzucht angedichtet, wie man das ebenso mit Muammar tat. Baschar hat ganz offensichtlich das seltene Glück gehabt, auf seinem Lebensweg die eine, vollkommen seine zu treffen, dass es ihm gar nicht in den Sinn kam, sich mit weiblichen Bodyguards oder Krankenschwestern zu umgeben. Nicht viel Futter für die Medien bei ihrer Aufgabe, ihn zu dämonisieren. Hafez hat seine Kinder ganz offensichtlich gut erzogen.













