BFC Dynamo ist besser als im Vorjahr und doch schlechter als nötig
Nach dem Horror-Start bei Rot-Weiß Erfurt ist Dynamo im Aufwind, aber belohnt sich noch zu selten. Woran liegt’s?
mit dem 1:1 (0:0) bei Hertha BSC II heißt es für den BFC Dynamo: fünf Spiele, fünf Punkte! Nach einem Auftaktprogramm in der in großen Teilen hochgerüsteten Regionalliga Nordost, das es mit Rot-Weiß Erfurt, Erzgebirge Aue, Chemie Leipzig, dem FSV Zwickau und den Hertha-Bubis durchaus in sich hatte. Fünf Punkte – die hatte der BFC im Vorjahr erst nach dem 7. Spieltag auf dem Konto. Also alles im Plan?! Wenn es da nur nicht noch ein großes Aber gäbe …Denn nach dem Horror-Start beim 1:4 in Erfurt mit vier Gegentreffern bis zur 36. Minute hat sich das Team von Trainer Sven Körner (44) gefangen, stabilisiert und hat dazugelernt. Weshalb so mancher Weinrot-Weiße vorm Pokal-Wochenende in seiner Bilanz der bisherigen Saison auch auf fünf verschenkte Punkte kommt.Die Rechnung geht so: einen Zähler in Aue (das 2:3 fiel in der Nachspielzeit) liegen gelassen, jeweils zwei gegen Zwickau (0:0) und bei Hertha II. Da gab es nach der Führung durch Valdemar Sadrifar (75.) das 1:1 durch Jelani Ndi dann in Minute 84.
Trainer Körner wird zur Pause laut
Coach Körner weiß genau, woran es noch hapert: „Du musst halt diese Killermannschaft sein und das Ding bis zum Ende wegverteidigen. Wir sind noch nicht soweit, da müssen wir in der Entwicklung einfach weitermachen.“Und nicht nur da. Zu jedem Spiel gehören auch Details, die eine Entwicklung beschleunigen oder auch abbremsen können. Wie zuletzt bei Hertha BSC II. Körner: „Da wurde in der ersten Halbzeit nicht das auf den Platz gebracht, das wir eigentlich besprochen hatten.“
Nach einer Korrektur (Körner: „Ich sag mal, in der Halbzeitpause musste ich ein wenig klarer sprechen“) lief es dann besser. Der Coach: „Die Jungs haben es dann in der zweiten Halbzeit richtig gut gemacht.“
BFC sucht noch den Killerinstinkt
Also bleibt unterm Strich, um die nächste Entwicklungsstufe zünden zu können: Bei der Spielbesprechung gut aufpassen und zuhören, Gesagtes umsetzen und den notwendigen Killerinstinkt vorne wie hinten zeigen.Da ist von einfach bis kompliziert alles dabei. Aber da ist auch die Chance auf schnelle Fortschritte. Je früher sie kommen, desto eher werden so manche aufhören, verschenkte Punkte zu zählen
Berliner Kurier vom 09.08.2026 von Norbert Klaucke
DDR-Staatschef Erich Honecker und Ehefrau Margot: Ihre Urnen können doch nach Berlin kommen
Erich Honecker und seine Frau Margot haben bis heute kein Grab. Am Zentralfriedhof Friedrichsfelde gibt es jetzt doch noch freie Plätze für Urnen.
Erich Honecker organisierte vor 65 Jahren den Bau der Berliner Mauer. Und der DDR-Staatschef, der 1994 im chilenischen Exil starb, hat bis heute kein Grab – genau wie seine Frau Margot (starb 2016). Jetzt könnte sich das ändern. Ausgerechnet auf dem Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde. Was vor zehn Jahren an der Bürokratie scheiterte, könnte jetzt klappen. Denn nahe der Gedenkstätte der Sozialisten sind laut Bezirksamt noch ein paar Plätzchen für Urnenbestattungen frei.Der Verbleib der Urnen von Erich und Margot Honecker ist bis heute ein Rätsel. Für beide gab es Trauerfeiern auf Friedhöfen in Chile. Beigesetzt wurden sie nie.
Mit dieser Wahrheit rückte Honecker-Enkel Roberto Yáñez (52) in seinem Buch „Mein Leben als Enkel der Honeckers“ (Suhrkamp-Insel) heraus, das er gemeinsam mit dem Berliner Filmemacher Thomas Grimm schrieb. Es erschien kurz nach dem Tod von Margot Honecker.Darin heißt es: Die Urnen liegen an einem geheimen Ort in Chile, aufbewahrt von Bekannten der Familie. Der Grund dafür ist immer derselbe geblieben. Die Urnen sollen einmal in Deutschland beigesetzt werden.Den Wunschort hatte Enkel Roberto schon vor zehn Jahren genannt. Nahe der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde sollten die Honeckers an der Seite ihrer einstigen Genossen ruhen.
„Das war damals nicht nur so dahingeschrieben“, sagt Mitautor Grimm heute dem KURIER. „Es gab schon entsprechende Vorbereitungen. Zwei Grabstellen waren bereits für eine Beisetzung ausgesucht worden.“Am Ende verhinderte die Bürokratie die Beisetzung. „Die Beisetzung der Familie Honecker in der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Lichtenberg sei nicht möglich, da die Anlage unter Denkmalschutz steht und dort seit 1989 keine neuen Bestattungen mehr vorgenommen werden“, erklärte damals der Senat.
Die Antwort aus Lichtenberg
Und jetzt, zehn Jahre später? Der KURIER fragte beim Bezirksamt Berlin-Lichtenberg nach, ob sich die Lage geändert hat.
Zunächst kommt aus dem Büro der zuständigen Bezirksstadträtin Filiz Keküllüoğlu (Grüne) eine Absage. „Auf der Gedenkstätte selbst – und das betrifft auch die Urnen ringsherum – wird nicht mehr beigesetzt oder bestattet“, teilt eine Sprecherin des Bezirksamtes dem KURIER mit.1951 ließ die SED-Führung die Gedenkstätte der Sozialisten errichten. Grabplatten um einen großen Gedenkstein erinnern vor allem an die ermordeten KPD-Führer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, zu deren Ehren Zehntausende DDR-Bürger stets im Januar (dem Monat ihrer Ermordung im Jahr 1919) zum Zentralfriedhof hin marschieren mussten. In der ersten Reihe liefen oft Erich Honecker und seine Frau Margot mit anderen Mitgliedern der Staatsführung mit.
Laut Aussage des Bezirksamtes ist die Gedenkstätte für Urnenbestattungen weiterhin tabu. Genauso wie die dahinterliegende Ringmauer, an der man unter anderem das Grab von Walter Ulbricht (1893–1973) findet. Jenem DDR-Staatschef, der 1961 die Mauer errichten ließ und deren Bau Erich Honecker (damals Sicherheitssekretär im Zentralkomitee der SED) organisierte.Dennoch gibt es noch eine Möglichkeit, dass die Honeckers auf dem Zentralfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde ganz in der Nähe der Gedenkstätte der Sozialisten beigesetzt werden können. „Im Pergolenweg können pro Stelle bis zu vier Urnen beigesetzt werden“, antwortet das Bezirksamt dem KURIER in Bezug auf eine Anfrage zu einer möglichen Bestattung der Honeckers auf dem Zentralfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde.Die Gräberanlage Pergolenweg auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurde 1951 zeitgleich mit der zentralen Gedenkstätte der Sozialisten eingeweiht. Sie diente in der DDR als Ehrenfriedhof für Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung. Anders als in der streng reglementierten Hauptgedenkstätte konnten am Pergolenweg auch Ehepartner und nahe Verwandte der geehrten Persönlichkeiten bestattet werden.
Dort findet man unter anderem die Gräber von DEFA-Kultregisseur Konrad Wolf (1925–1982, „Ich war neunzehn“) oder von Sophie Liebknecht (1884–1964), der zweiten Frau des ermordeten KPD-Führers Karl Liebknecht, der auf der Hauptgedenkstätte geehrt wird.Ob dort einmal die Urnen von Erich und Margot Honecker liegen, hängt allein von ihrem Enkel Roberto ab. Der Maler, Musiker und Autor, der in Chile lebt, ist offenbar der einzige noch lebende direkte Nachfahre der Honeckers. Er müsste die Bestattung in Berlin-Friedrichsfelde in die Wege leiten.
Bisher liegt keine solche Anfrage vor, teilt das Bezirksamt Lichtenberg mit. Wann – und ob überhaupt – die Urnen nach Berlin kommen, ist damit vor allem eine Frage der Zeit.
Berliner Kurier vom 08.08.2026 von Florian Thalmann
FDGB-Ferienheim „Fritz Heckert“: Ferientraum der DDR kommt zurück!
Das einstige FDGB-Ferienheim „Fritz Heckert“ im Harz war eine Ruine. Nun soll daraus ein neues Hotel mit 100 Zimmern entstehen.
Es war eines der größten Ferienheime der DDR, schrieb Tourismus-Geschichte – und steht nun seit Jahren leer: Das ehemalige FDGB-Ferienheim „Fritz Heckert“ im Harz ist zu einer Ruine geworden, zu einem der bekanntesten Lost Places in dem Mittelgebirge. Doch an dem Ort, den so viele Menschen aus dem Osten mit Urlaubserinnerungen verbinden, soll sich nun etwas tun: Noch in diesem Jahr sollen hier die Baumaßnahmen für ein neues Hotel-Projekt beginnen. Bald kann man wieder Urlaub im ehemaligen FDGB-Ferienheim aus der DDR machen!Das Ferienheim „Fritz Heckert“ bei Gernrode im Harz ist ein Stück Tourismus-Geschichte der DDR. Der Grund: Es wurde zwischen 1952 und 1954 gebaut – und gilt als erster Neubau in der Geschichte des DDR-Tourismus! Die DDR-Gewerkschaft FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) hatte den Komplex in Auftrag gegeben – die Gewerkschaft war in der DDR maßgeblich an der Vergabe von Urlaubsplätzen beteiligt.In den FDGB-Ferienheimen machten vor allem DDR-Bürger Urlaub, die berufstätig waren. Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund organisierte ab 1947 preisgünstige Erholungsreisen für Millionen Werktätige und ihre Familien. Besonders gefragt waren Ferienplätze an der Ostsee, im Thüringer Wald, im Erzgebirge – und eben auch im Harz. Da die Nachfrage größer war als das Angebot, waren die Plätze oft lange ausgebucht. Und wer einen bekam, konnte sich glücklich schätzen!Wer einen Ferienplatz wollte, musste sich über seinen Betrieb bewerben. Die Anträge wurden dort von sogenannten Ferienkommissionen geprüft. Bei der Vergabe spielten verschiedene Kriterien eine Rolle: Arbeitsleistungen, gesellschaftliches Engagement, Betriebszugehörigkeit, Familienstand oder die Zahl der Kinder.
Auch Mitglieder erfolgreicher Brigaden hatten bessere Chancen. Anschließend erhielt der Betrieb ein bestimmtes Kontingent an Plätzen, das an die Beschäftigten verteilt wurde. Ein FDGB-Urlaub war stark subventioniert und deshalb für viele erschwinglich. Einen Platz zu bekommen, galt jedoch oft als Glücksfall.
Urlaubsträume der DDR im FDGB-Ferienheim
Das Ferienheim „Fritz Heckert“ in Gernrode wurde am 11. Juli 1954 eröffnet – der Bau kostete mehr als zwei Millionen Mark. Dafür wurde hier alles geboten, wovon die Urlauber in der DDR nur träumen konnten. Es gab fließendes Warmwasser, eine Zentralheizung, Wannenbäder, eine Bibliothek, ein Fernsehzimmer und Essen nach Wahl. Für 13 Tage Urlaub kostete das 30 Mark pro Kind und weniger als 100 Mark für einen Erwachsenen. 1969 wurden auf dem Gelände noch ein weiteres Bettenhaus und eine Gaststätte mit Bar gebaut.Doch nach der Wende wurde das DDR-Ferienheim geschlossen, die Anlage verfiel nach und nach. 1998 wurde das Bettenhaus wieder abgerissen. Sonst tat sich nicht viel auf dem Gelände, der ehemalige Ferientraum der DDR wurde zum vergessenen Gebiet.
Immer mehr verwandelte es sich in einen Lost Place, auf dem nachts Partys gefeiert wurden, auf dem der Vandalismus einzog, auf dem Müll hinterlassen wurde und auf dem Obdachlose hausten. Bis 2021: Da verkündete die Stadt, dass das Gelände verkauft und einer neuen Nutzung zugeführt werden soll.Doch im Gebäude gab es auch anderes Leben: Laut NABU zogen hier Fledermäuse ein, für die die verfallenen Räume zum perfekten Quartier wurden. „Es stellt für sie im Suchbild nichts anderes dar als ein riesiges Felsgebilde mit jeder Menge Spalten“, sagte Bernd Ohlendorf, Vorsitzender des Arbeitskreises Fledermäuse Sachsen-Anhalt, der Mitteldeutschen Zeitung. Vor den geplanten Umbauarbeiten soll nun ein Ersatzquartier für die Tiere geschaffen werden. Ein entsprechendes Gutachten gibt es bereits, die Maßnahmen sollen bald geplant und umgesetzt werden.Bald kann man im ehemaligen FDGB-Ferienheim dann wieder Urlaub machen. Entstehen soll hier ein Hotel mit 100 Zimmern, Restaurant und Wellnessbereich. Allerding soll aus dem ehemaligen DDR-Feriendomizil kein Luxusresort werden: Das Gelände bleibt ein Ferienort für normale Menschen. Von einem „bezahlbaren“ Tourismusangebot war die Rede. „Hauptzielgruppe ist der Freizeit- und Familientourismus“, sagte einer der Projektverantwortlichen der Zeitung.
Im DDR-Ferienheim entstehen 35 Arbeitsplätze
Mehr als 20 Millionen Euro sollen investiert werden, ein großer Teil davon fällt laut Berichten auf die Außenanlagen. Denn die müssen nicht nur wieder ordentlich hergerichtet, sondern auch mit neuen Leitungen ausgestattet werden, etwa für das Abwasser. Rund 35 Arbeitsplätze sollen in dem neuen Hotelkomplex entstehen, „für Rezeption, Service, Küche, Management, alles, was man braucht, um es zu betreiben und zu bewirtschaften“, hieß es.
Die Antiimperialistische Plattform Deutschland übersendet Genossen KIM JONG UN,stellvertretend für alle Werktätigen der Demokratischen Volksrepublik Korea, die herzlichsten Glückwünsche zum 81. Jahrestag der Befreiung des koreanischen Vaterlandes vom Joch der japanischen Imperialisten.
Der Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas, Vorsitzende für Staatsangelegenheiten der DVRK und oberste Befehlshaber der Streitkräfte der DVRK – Genosse KIM JONG UN – ehrt anlässlich des 81. Jahrestages des Sieges im antijapanischen Befreiungskrieg die Gefallenen.
Am 15. August 1945 endete mit dem glorreichen Sieg der ruhmreichen Roten Armee, in deren vordersten Reihen die tapfersten Männer und Frauen Koreas unter der Führung Ihres furchtlosen Kommandeurs – Genossen KIM IL SUNG – voranstürmten, die verheerende Besatzerherrschaft des japanischen Imperialismus über Korea.
Was auf die völkerrechtswidrige Annexion der koreanischen Halbinsel im Jahr 1910 folgte, waren 35 Jahre härtester Entbehrungen und unbeschreiblichen Leides.
Nie Zuvor, musste ein Volk solch unerbittliche Härte und derart unvorstellbare Grausamkeiten erleiden. Unter den blutigen Stiefeln der Besatzer wurden koreanische Frauen und Kinder millionenfach missbraucht und in die Zwangsprostitution gezwungen, während ihre Männer unter erbärmlichen Bedingungen den selbsternannten Herrschern als Arbeitssklaven dienten, oder in den unrühmlichen Dienst in der imperialen Armee gepresst wurden.
Doch den Besatzern lag nicht nur daran Bodenschätze und Arbeitskraft mit rücksichtsloser Brutalität auszubeuten. Es ging ihnen um weit mehr.
Koreanische Schrift und Sprache wurden verboten. Jahrtausendealte Kulturgüter geschändet und unwiederbringlich zerstört. Jede Spur der Existenz einer eigenständigen koreanischen Nation sollte aus der Geschichte getilgt werden, um die Seele des koreanischen Volkes für alle Ewigkeit auszulöschen.
All diesem unermesslichen Leid und all der brutalen Unterdrückung zum Trotz, blieb der Glaube an die Nation stets ungebrochen. Ein Glaube, genährt vom entschlossenen Widerstand der tapferen koreanischen Partisanen unter ihrem überragenden Anführer KIM IL SUNG. Mit Todesverachtung, und erfüllt von der heißen Liebe zum koreanischen Vaterland, stellten Sie sich unerschrocken den Peinigern ihres Volkes, und übten bittere Rache.
Am 15. August 1945 schließlich, lag der Feind zu ihren Füßen. Sein Ziel, die Nation unwiederbringlich auszulöschen und den Stolz der Koreaner zu brechen, war gescheitert. Mehr noch: Aus den Trümmern und Wunden erwuchs die koreanische Nation stärker und kraftvoller als je zuvor.
KIM IL SUNG – der unbesiegte Held im antijapanischen Befreiungskrieg – entfachte das Feuer der koreanischen Revolution. Das Feuer, das noch heute in den Herzen der Menschen in der Demokratischen Volksrepublik brennt, und das sie stets ermahnt, jedem Aggressor, der die Souveränität Koreas in Frage stellt, mit eiserner Entschlossenheit und unbedingten Sieges-willen furchtlos entgegenzutreten. Auf das die Nation niemals wieder fallen wird.
Es ist uns eine tiefempfundene Ehre, an der Seite dieses stolzen Volkes schreiten und kämpfen zu dürfen.