Wichtige Entscheidungen auf der 9. Plenarsitzung der 8. Legislaturperiode des ZK der PdAK
Der militärische Kurs Pjöngjangs steht fest. Auf der 9. Plenarsitzung der 8. Legislaturperiode des ZK der Partei der Arbeit Koreas verkündete Generalsekretär KIM JONG UN das neue Verteidigungskonzept der Demokratischen Volksrepublik Korea. Die massive Steigerung der Rüstungsproduktion und die deutliche Verstärkung des Verteidigungspotentials der DVRK haben weltweit für große Aufmerksamkeit gesorgt.
Taktisch klug aufgestellt und hervorragend ausgerüstet soll die Koreanische Volksarmee als unerbittliches Bollwerk die territoriale Unversehrtheit der DVRK garantieren. In erster Linie zur Abschreckung und zur Wahrung von Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel. Doch soll das nicht darüber hinwegtäuschen, dass die KVA im Ernstfall auch bereit wäre, das Vaterland bis zur letzten Patrone zu verteidigen.

Damit reagiert Pjöngjang auf die immer bedrohlicher werdenden Kriegsszenarien, die – von den USA initiiert – im benachbarten Süden längst das Stadium eines reinen Planspiels verlassen haben.
Gewollte Eskalation
Mit den jüngsten militärischen Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel sei einmal mehr eine Grenze überschritten worden, gab das Plenum nach seiner mehrtägigen Sitzung bekannt. Die anhaltenden Provokationen und das unbesonnene Verhalten der USA und ihrer Vasallen sind in der Geschichte beispiellos und führen zu einem gefährlichen Weg, an dessen Ende die reale Bedrohung eines bewaffneten Konflikts stehen könnte.
US-Präsident Joe Biden sprach am Rande eines Treffen mit dem südkoreanischen Machthaber Yoon Suk Yeol im Frühjahr vergangenen Jahres vom „Ende des Regimes“ und fabulierte ganz unverblümt über den Einsatz strategischer Atomwaffen. Festgehalten wurde dieser atomare Irrsinn in der Washingtoner Erklärung, in der beide Staaten – gemeinsam mit Japan – ihr militärisches Bündnis gegen die DVRK besiegelten. Dass es sich dabei mitnichten nur um bloßes Säbelrasseln handelte, zeigte die kurz darauf erfolgte Einrichtung einer multinationalen Beratungsgruppe, deren einziges Ziel in der Planung atomarer Kriegsführung auf der koreanischen Halbinsel besteht.
Ebenfalls in Washington beschlossen wurde die Ausweitung der bereits zuvor schon unverhältnismäßigen Militärmanöver, die nun auch Japan als dritten Bündnispartner einbeziehen sollen. In der Folge erreichten die „Übungen“ – hochtrabend als „Größte der Geschichte“ tituliert – bereits bis Mitte 2023 das doppelte Volumen gegenüber dem Vorjahr. Welches Ausmaß dahinter steckt, lässt das umfassende Kriegsgerät vermuten, das die US-Imperialisten als Drohgebärde auffahren.
So gehören strategische Atombomber ebenso dazu, wie der atomgetriebene Flugzeugträger „Ronald Reagon“, der immer öfter in koreanischen Gewässern sein Unwesen treibt. Erstmals seit 40 Jahren nahm auch ein mit Atomsprengköpfen bestücktes U-Boot an den Kriegsspielen teil.
Indes legte die „Beratungsgruppe“ im Dezember ihr erstes Ergebnis vor: Eine atomare Kriegsstrategie, an deren Ende zweifelsfrei die Vernichtung der gesamten koreanischen Halbinsel stünde. Besondere Bedeutung bekommt diese Erklärung durch die zeitgleiche Ankündigung, eben diese Strategie auch in die kommenden Manöver einfließen zu lassen.
Einmal mehr zeigt sich, dass es sich längst nicht mehr nur um rhetorische Kraftspiele handelt, sondern es den US-Imperialistien blutiger Ernst ist. Die Folgen eines solchen Konflikts interessieren dabei nur am Rande. Ebensowenig wie der eiskalt einkalkulierte Bruch der Atomvereinbarung, die von den beiden koreanischen Nachbarn am 19. September 2018 geschlossen wurde, und die bis dato ein gewisses Maß an Stabilität brachte.
Seoul tut seinerseits nichts, um die Spannungen zu beruhigen. Im Gegenteil. Die massive Aufrüstung der südkoreanischen Armee und ständige Provokationen an der Demarkationslinie lassen nur einen Schluss zu: Südkorea forciert den Konflikt und steuert in eine bewusste Eskalation. Verrückt, wenn man bedenkt, dass ein Krieg auf der koreansichen Halbinsel auch und besonders den Süden treffen wird.
Die Verteidigung der DVRK ist oberste Prämisse
Um dem Ernst der Lage gerecht zu werden, sah sich das ZK der PdAK nun gezwungen angemessen zu reagieren. Auf der 9. Plenarsitzung der 8. Legislaturperiode des ZK der PdAK wurden daher entscheidende Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft eingeleitet, um den Ausbau der Streitkräfte in noch schnellerem Tempo voranzutreiben.
Die Provokotionen dürfen nicht unbeantwortet bleiben und müssen konsequent und mit einem Schlag abgewehrt werden können, konstatierte Genosse KIM JONG UN. Dazu gilt es entsprechende Vorbereitungen zu treffen.

So wird das bereits jetzt schon lückenlose Beobachtungsnetz der Koreanischen Volksarmee noch dichter geschlossen, um jede Veränderung der Sicherheitslage auf der Halbinsel umgehend wahrnehmen und rechtzeitig, schlagkräftig und notfalls unter Einbeziehung der eigenen Atomstreitkräfte auf einen Angriff aus dem Süden reagieren zu können.
Von besonderer Bedeutung ist dafür unter anderem die weitere Erschließung des Weltraums, wofür ebenfalls entsprechende Mittel freigegeben wurden. Der erfolgreiche Start des ersten nordkoreanischen Beobachtungssatelliten im November letzten Jahres legte bereits einen wichtigen Grundstein. 2024 sollen nun drei weitere Satelliten folgen.
Sind die Beobachtungssatelliten vornehmlich defensiver Natur, muss aber natürlich auch das offensive Potential der Armee gestärkt werden.
Die Rüstungsindustrie läuft auf Hochtouren, und die fleißigen Werktätigen der DVRK tun alles daran, um die Ziele für 2024 nicht nur zu erreichen, sondern zu übertreffen. Das Atomwaffenarsenal steht dabei im Mittelpunkt, hat es sich doch bereits jetzt als nachhaltig wirksame Abschreckung und Garant für das Gleichgewicht der Kräfte und des Friedens bewährt. In Anbetracht der politisch-militärischen Entwicklung muss insbesondere diese atomare Schlagfähigkeit erhalten und ausgebaut werden. Und tatsächlich steigen die Produktionszahlen ballistischer Raketen Tag um Tag.
Neben dem Ausbau der Atom- und Raketentruppen sieht der Plan des ZK auch die Entwicklung weiterer unbemannter Drohnen vor, die den Luftstreitkräften der Koreanischen Volksarmee die unumstrittene Lufthoheit über Korea garantieren sollen.
Doch nicht nur zu Land und in der Luft – auch zu Wasser muss die DVRK weiterhin der bestimmende Faktor bleiben. Für die Koreanische Volksmarine ist daher eine umfangreiche Erweiterung der Über- und Unterwasserstreitkräfte geplant. Ein undurchdringlicher Sperrgürtel soll jeden Angriff von Seeseite unmittelbar abwehren und die Küsten Koreas verteidigen.
Moderne Kriegsführung findet nicht nur auf dem Schlachtfeld statt. Der Krieg ist längst digital geworden. Das weiß auch das Plenum des ZK und hat daher diese unsichtbare Front ebenfalls in Stellung gebracht. Forscher, Computerspezialisten und die Rüstungsindustrie arbeiten Hand in Hand, um die Koreanische Volksarmee auf diesem Terrain stetig zu verbessern und im Cyberkrieg alle Mittel zur Verteidigung des Vaterlandes bereitzustellen.
Die Beschlüsse auf der 9. Plenarsitzung in der 8. Legislaturperiode des ZK der PdAK unter Leitung von Genossen KIM JONG UN zeigen deutlich, mit welch eisernem Willen und wilder Entschlossenheit die Demokratische Volksrepublik Korea bereit ist, ihre Freiheit bis aufs Letzte zu verteidigen.
Sie beweisen aber auch den unbedingten Friedenswillen KIM JONG UNs, der alles in seiner Macht stehende tut, um die drohende Eskalation zu vermeiden und wieder Stabilität auf der koreanischen Halbinsel herzustellen.
Eine Wahrheit, die im Westen allzugerne verschwiegen oder ignoriert wird.
Für uns – die antiimperialistische Plattform Deutschland – gehört der Frieden unter den Völkern zu den höchsten Gütern. Daher stehen wir geschlossen hinter den Friedensbemühungen der DVRK, und auf Seiten des glorreichen Volkes der DVRK.


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