Bei anderen gelesen….

Barnimer Bürgerpost Sonderausgabe Sommer 2024…

  1. Altenhofer Liedersommer und weitere Jubiläen
    Im Jahr 2004, anläßlich des 5. Todestages
    von Gerhard Gundermann, planten wir eine
    Veranstaltungsreihe zu seinen Ehren. Es gab
    viele Diskussionen über den Namen und die
    einzuladenden Künstler. Schließlich entschieden wir uns für den Namen »Altenhofer Liedersommer«.
    Doch wer sang damals Gundermann­Lieder? Die Seilschaft hatte sich nach dem Tod
    des Singenden Baggerfahrers zwar nicht aufgelöst, wollte aber ohne ihren Namensgeber
    nicht weitermachen. Da meldete sich ein junger Mann aus Leipzig namens Christian Haase: Der 23jährige Jungspund und seine Band
    hatten auch Gundi­Songs im Programm. So
    kam es zum ersten Auftritt von Haase & Band
    in Altenhof – ein großer Erfolg! Besucher und
    Veranstalter waren sich einig: Diese Band
    muß wiederkommen.
    Bereits ein Jahr später stellten die sieben
    Musiker auch ihre eigenen Titel vor, die Ende
    des Jahres für die CD »Bleiben« aufgenommen wurden, welche 2004 erschien – also vor
    zwanzig Jahren.
    Auch der Altenhofer Liedersommer findet
    in diesem Jahr zum 20. Mal statt (coronabedingt). Was liegt näher, als diese Jubiläen gemeinsam zu feiern?
    Haase & Band haben sich für dieses Ereignis
    in fast vollständiger Originalbesetzung zusammengefunden und spielen im Rahmen einer kleinen Tournee als Höhepunkt des Liedermacherkonzerts am Samstag (10.8.).
    Auch sonst gibt es wieder ein hochkarätiges
    Programm.
    Ein Highlight am Freitag ist neben Sonny
    Thet der Auftritt von Max Prosa. Max Prosa
    steht schon lange auf der Wunschliste für den
    Liedersommer. Er wird unter anderem Lieder
    von seinem aktuellen Album »Dein Haus«
    vorstellen. Die Gruppe Stilbruch wird das Liedermacherkonzert am Samstag eröffnen. Stilbruch ist eine Klassik­Pop­Band aus Leipzig,
    die ihr Genre als »New Classic« bezeichnet.
    Ihre Live­Auftritte sind legendär.
    Wir freuen uns ebenso auf Krazy. Auf der
    Seite des Deutschlandfunks ist über sie zu lesen: »Sie nennt sich selbst eine Liedermacherette, doch der nette Begriff paßt so gar nicht
    zu Krazy, die ihre Gitarre als Waffe sieht und
    von der Kollege Danny Dziuk sagt, sie sei die
    ‚Lisbeth Salander des Tower of Song‘.« Die
    Sängerin, Songautorin und Musikerin spielt
    Gitarre seit ihrem 13. Lebensjahr und absolvierte zuerst die harte Schule der Straßenmusik, bevor sie, inspiriert von einer Bob DylanBiografie und einem Peter Rühmkorf­Gedichtband, anfing, eigene Songs zu schreiben.
    Der Altenhofer Kulturkreis e.V. freut sich
    auf alle Konzerte und ein unvergeßliches Jubiläumswochenende.
    GÜNTER LANDMANN

Hinterlasse einen Kommentar