„Nunca volveremos a ser esclavos!“ – „Wir werden nie wieder Sklaven sein!“. Mit diesen kämpferischen Worten reagierte die Vizepräsidenten Venezuelas und – nach der Entführung des rechtmäßigen Präsidenten Nicolas Maduro – de facto Staatsoberhaupt Delcy Rodriguez auf die unfassbaren Ereignisse der letzten Stunden.
Die zutiefst völkerrechtswidrige Aggression auf den souveränen Staat Venezuela lässt uns und die freie Welt um Fassung ringen.
US-amerikanische Außen- und Kriegspolitik war im Steben nach Ausweitung ihres imperialistischen Herrschaftsanspruchs schon immer wenig zimperlich, und geprägt von ungezügelter Aggression, blindem Hass und moralischer Verderbtheit. Das jüngste Husarenstück aus Washington zeigt allerdings eine neue und zutiefst beunruhigende Qualität.
So wird nicht einmal der Versuch unternommen, dem unrechtmäßigen Akt der Aggression das Deckmäntelchen der „moralischen Verpflichtung“ umzulegen, wie noch in Libyen, dem Irak, Vietnam, Nicaragua, Korea und bei vielen anderen Gelegenheiten geschehen. In einem Nebensatz wird die Floskel der „Demokratisierung“ fallen gelassen, während in gleichem Atemzug die Ausbeutung des Landes durch US-amerikanische Öl-Konzerne und die Errichtung einer illegalen Besatzungsherrschaft zur neuen Realität erklärt wird. Das ist das unverhohlene Demokratieverständnis der Ostküsten-Hochfinanz … und Europa schaut zu.
Vor rund 13 Jahren verkündete der ewige Kommandant Hugo Chavez die Bolivarische Revolution, jagte die amerikanischen Kolonialherren mitsamt ihrer Marionetten-Regierung aus dem Land und verkündete den Beginn des Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Ein Befreiungsschlag, nicht nur für das venezoelanische Volk. Das Erdbeben am Rande der Anden war in allen Teilen der Welt spürbar und Geburtsstätte einer Gemeinschaft der freien und souveränen Staaten, basierend auf gegenseitigem Respekt und fruchtbarem Austausch unter Betonung der nationalen und kulturellen Unterschiede. Ein gelungener Gegenentwurf zur One-World-Dikatur des Westens, die jedwede nationale Identität zu vernichten trachtet, um wurzellose Arbeitssklaven für die Hochfinanz zu schaffen.
Dieser Befreiungsschlag, diese friedliche vom Volk getragene Revolution mit all ihren sozialen Errungenschaften soll nun quasi über Nacht rückgängig gemacht werden. Das ist es, was Delcy Rodriguez meint, wenn sie davon spricht, nie wieder Sklaven sein zu wollen.
Diesem kämpferischen Appell schließen wir uns an und rufen dem tapferen Venezuelanern zu: Ihr seid nicht allein. Die freien und fortschrittlichen Völker dieser Erde, werden dem wildgewordenen US-Imperialismus die Stirn bieten. Gemeinsam mit ihnen soll unser Ziel sein, die Revolution ins Herz des Westens zu tragen. Unsere Brüder und Schwestern in Deutschland und Europa aus ihrer Lethargie zu befreien und – wie in Venezuela – von ihren unsichtbaren Ketten, geflochten aus ausuferndem Hedonismus, hemmungslosem Konsum und jahrzehntelanger Indoktrination zu befreien und die Sklaverei zu beenden.
Mit diesem Ziel vor Augen, und den erwachten Völkern an unserer Seite soll der Sündenfall von Caracas den Anfang zum Todessstoß gegen des US-Imperialismus setzen.
Venceremos, du stolzes Volk von Venezuela.


4. Januar 2026 at 13:57
[…] Nunca volveremos a ser esclavos! […]