Archiv des Autors: Adversario

Ein gewöhnlicher Dschihadist

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Al-Arifi (rechts) und andere saudische Wahabiten – Die Heuchler trinken übrigens Alkohol

Ein gewöhnlicher Dschihadist

| 24. Juni 2013

Mohamed Al-Arefe ist ein saudischer Scheich. Ein ganz reicher, sicher. Und ein Wahabit, also Anhänger der in Saudi-Arabien üblichen besonders rigorosen Auslegung des Islam. Wenn man sich mit Schiiten oder gemäßigten Sunniten über die Saudis unterhält, kann man hören, daß es sich beim Haus Ibn Saud um eine freimaurerische oder zionistische Gründung handele, die mit wahrem Islam nichts zu tun habe. Namhafte Islamgelehrte wie Scheich Imran Hosein sehen im Wahabismus sogar eine Kreation des Teufels. Tatsächlich ist die Heuchelei zwischen frommem Getue und drakonischer Härte gegenüber Abweichlern einerseits und moralischer und finanzieller Korruption der Oberschicht andererseits im Wahabismus stärker als in irgendeiner anderen islamischen Richtung. Das Land, welches die USA offen als „den großen Satan“ bezeichnet, liefert genau diesem Öl, läßt seine Kämpfer für genau dessen Interessen ins Feld ziehen. Auch Israel wird von Saudi-Arabien beliefert. Aber die Saudis haben Geld, und damit finanzieren sie (und Katar) Propaganda in sunnitischen Ländern, welche im Namen des Leides der Palästinenser zum Kampf gegen Israel – halt, nein: gegen Syrien, die Hisbollah und moderate Moslems aufruft. Chuzpe als saudische Tugend.
Ach ja… Al-Arefe: dieser würdige Kleriker, einer der führenden des Saudi-Landes, rief auf einem Treffen islamischer Gelehrter in Kairo am 14. Juni zum Dschihad gegen Syrien „in jeder möglichen Weise” auf. Nett, dieser Dschihad gegen Syrien hat ja in Gestalt von Al-Nusra-Terroristen und „Freier Syrischer Armee” durchaus einigen Zehntausend Un- oder Nicht-Ganz-Richtig-Gläubigen das Leben gekostet.
Seine vier Söhne werden allerdings nicht daran teilnehmen. Diese hätten nach seiner Aussage Besseres zu tun. Riba, also Zinsen nehmen? Aber die sind doch im Islam verboten? Zumindest nach Imran Hosein nehmen es die Saudis damit nicht so genau. Genauso, wie sie ihren Untergebenen Alkohol strikt verbieten, jedoch bei Treffen mit westlichen Staatsmännern gerne mal „mit anstoßen“.
Aber Al-Arefe selbst wird sicher teilnehmen, wenn er sich denn so einsetzt… sicher ist er gerade auf dem Weg um sich mutig syrischen Truppen entgegenzustellen, oder?
Naja, fast. London ist ja nicht SO weit von Syrien entfernt. In der Stadt, nach Al-Arefe ein Ort, welchen Moslems in Zeiten der Krise nicht aufsuchen sollten, sind Geschäfte zu erledigen. Für diese hatte sich der Kleriker ganz weltlich angezogen. Außerdem wollte er muslimische Jugendliche im Vereinigten Königreich zu tolerantem Zusammenleben mit Nicht-Muslimen aufrufen. Dschihad ist da, wo‘s dem Geldsack nutzt. Nicht wahr, Herr Scheich?
Allerdings erfuhr diese Reise eine kleine Trübung, denn irakische Jugendliche erkannten den Dschihad- und Toleranzprediger und Geschäftsmann und verprügelten ihn. Mit Schuhen. Ein Fall von Migrantengewalt, der hm… also: dafür würden gutbezahlte Sozialstunden als Strafe tatsächlich mal reichen, meine ich.
Die größten Probleme scheint der arme reiche Scheich jedoch daheim zu haben: wie sonst ist es zu erklären, daß er Töchtern riet, sie sollten davon absehen, daheim leichte Kleidung zu tragen, um ihre Väter nicht zu verführen?


Alexander Dugin: Agonie des Liberalismus

http://www.4pt.su/de/content/alexander-dugin-agonie-des-liberalismus

Video mit deustche Ubersetzung.Der russische Philosoph Alexander Dugin ist der Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie der internationalen Beziehungen an der soziologischen Fakultät der Staatsuniversität in Moskau und einer der führenden Vertreter der Eurasischen Bewegung.

Er spricht über des Endes des Liberalismus als politische Ideologie, auch über seine Verwechselung in der einige verschidene Phänomenon.

Dugin sagt auch über die Moglichkeiten dieses Krisis zu überwinden bei Vierte Politische Theorie.


C-Waffen-Einsatz als Prolog zu einem Großkrieg

C-Waffen-Einsatz als Prolog zu einem Großkrieg

Collage: STIMME RUSSLANDS

Ein Chemiewaffen-Einsatz in Syrien ist nicht auszuschließen – vor allem aber durch die Rebellen, sagt ein russischer Auslandsexperte. Ein weiterer Analyst betrachtet einen möglichen Militäreinsatz gegen Baschar Assad als Vorzeichen eines Iran-Krieges.

Französische Behörden und Geheimdienste haben nach wie vor keine Beweise für einen Chemiewaffen-Einsatz in Syrien. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius sagte in der laufenden Woche dem Radiosender Europe 1: „Wir sind im Moment dabei, die Hinweise, die die Briten und die Amerikaner uns vorgelegt haben, zu überprüfen“. Der Experte Aschdar Kurtow vom Russischen Institut für strategische Studien sagte STIMME RUSSLANDS, die Eskalation in Syrien sei mittlerweile dermaßen schwer, dass nichts mehr auszuschließen sei:

„In einer solchen Situation, wenn keine der Konfliktparteien einen Sieg erzielt, greift man sehr oft zu drastischeren Mitteln. Darunter zu tödlicheren Waffen. Aus meiner Sicht gibt es aber keinen hinreichenden Grund dafür, der Regierung von Baschar Assad einen Einsatz von Massenvernichtungswaffen, darunter auch von C-Waffen, vorzuwerfen. Es gibt eine elementare Logik: Einige führende Länder des westlichen Blocks betreiben ohnehin eine ausgelassene Kampagne gegen Syrien. Ein Chemiewaffen-Einsatz durch Assad würde einen Anlass für einen direkten Militäreinsatz geben. Baschar Assad ist ja kein Selbstmörder, um so zu handeln. Deshalb bin ich eher dazu geneigt, den Berichten zu vertrauen, dass die Rebellen diese Waffen einsetzen konnten“.

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“Eurasische Künstlervereinigung” gegründet

“Eurasische Künstlervereinigung” gegründet

http://derfreiheitliche.de/2013/06/10/eurasische-kunstlervereinigung-gegrundet/

Alexander Dugin darf wohl zu den profiliertesten politischen Denkern der Gegenwart gezählt werden. Der russische Philosoph und Geostratege hat mit der Eurasischen Bewegung einen großen Gegenentwurf zur US-dominierten unipolaren Weltordnung geschaffen, welcher weit über Rußland hinaus Intellektuelle in den Bann zieht, so Alain de Benoist in Frankreich oder Claudio Mutti in Italien. Die in den USA geschaffene „Global Revolutionary Alliance” kann als angegliederte Jugendbewegung verstanden werden. In Deutschland ist die wichtigste Stimme für die Ideen der Eurasier die Zeitschrift Zuerst!, welche immer wieder mit Artikeln zum Thema aufwarten kann. Eine organisatorische Basis hat bisher jedoch nicht bestanden. Nun hat sich in Berlin unter dem etwas hochtrabenden Titel „Eurasisches Institut für geostrategische Studien” eine kleine Eurasische Gruppe gegründet. Trotz der schwachen Ausgangsposition konnte sie nach Aussage ihres Leiter Bernd Volkhardt die Zustimmung Dugins für Aktivitäten unter diesem Banner erlangen. Man darf gespannt sein.

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Posthume Verehrung: Breschnew bei Russen besonders beliebt

Der vor 105 Jahren, am 19. Dezember 1906 geborene Leonid Breschnew bekleidete 18 Jahre lang - von 1964 bis zu seinem Tod 1982 - die höchsten Posten in der sowjetischen Staatshierarchie.

Posthume Verehrung: Breschnew bei Russen besonders beliebt

© RIA Novosti. Juri Abramotschkin

MOSKAU, 22. Mai (RIA Novosti)

http://de.ria.ru/zeitungen/20130522/266167203.html

Leonid Breschnew erfährt in Russland eine posthume Wertschätzung. Trotz seines Negativ-Images schätzen die Russen einer Umfrage zufolge die Stabilität während seiner Amtsjahre als sowjetischer Staatschef, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.

Das ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentrum.

Auch zu Zar Nikolaus II. und mehreren sowjetischen Staatschefs außer Michail Gorbatschow seien die Russen positiv eingestellt, sagte der Vizechef des Lewada-Zentrums, Alexej Graschdankin. Bei Gorbatschow und dem ersten Präsidenten Russlands, Boris Jelzin, sei die Situation jedoch anders. „Das zeugt vom Mangel an historischen Kenntnissen und an historischer Reflexion“, sagte das Vorstandsmitglied der Menschenrechtsorganisation Memorial, Jan Ratschinski. „Die Menschen sprechen von Mythen, aber nicht von realen Personen.“

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Das Programm der Bewegung Eurasien

Das Programm der Bewegung Eurasien

Das eurasische Haus

http://www.4pt.su/de/content/das-programm-der-bewegung-eurasien

Eurasischer Dialog der Kulturen –
Inhalt menschlicher Geschichte –
Kontinent Eurasien als
Wiege menschlicher Kultur und Zivilisation

In diesem Raum sind die Hochkulturen entstanden und haben sich zu verschiedensten sozialen, geistigen und politischen Formen entwickelt. Das eurasische Festland hat zwei Hauptpole: Europa und Asien, Ost und West. Die menschliche Geschichte ist ein Prozeß ständigen Dialogs, eines dialektischen Austauschs von Energien, Werten, Technologien und Ideen zwischen diesen beiden Polen. Ost und West ergänzen einander, kommunizieren miteinander seit tausend Jahren; dieser Dialog hat einen höheren Sinn. In Eurasien strömten stets Völker und Kulturen von West nach Ost und von Ost nach West. Jede Zivilisation hat ihre eigene Zeit, und sie verläuft überall unterschiedlich. Was heute noch als „Wildheit“ erscheint, wird vielleicht morgen bereits der Etalon des „Fortschritts“ erscheinen. Was hier und heute als universelle Wahrheit erscheint, wird in einem anderen Raum oder morgen lokaler und relativer Kult sein. Niemand sollte verabsolutieren, was hier oder da Gültigkeit hat. Verhältnisse und Werte unterliegen einem ständigen Wandel. Man muß immer seine Urteile nach übergeordnetem Maßstab, Zeiten und Räumen prüfen. Eurasien ist solch ein angemessener Maßstab für wahres Denken. Wir müssen lernen, „mit Eurasien zu denken“, eurasisch zu denken; dann werden wir Ost und West, Fortschritt und Tradition, Stetigkeit und Wandel, Treue zu den Ursprüngen und eine gesunde Veränderung verstehen.

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Al-Manar Interview mit Bashar al-Assad – Deutsche Übersetzung

Al-Manar Interview mit Bashar al-Assad – Deutsche Übersetzung

http://stevenblack.wordpress.com/2013/06/01/al-manar-interview-mit-bashar-al-assad-deutsche-bersetzung/

Liebe Leute, Baschar al Assad ist zu bewundern, mit welcher Nonchalance er mit den Fragen umgeht. Dieser Kerl hat sein Bewusstsein durch die Krise gestärkt, was jeder beim lesen entdecken kann. Und er ist ein sehr kluger Kopf, der nicht so schnell ein X für ein U ansieht ..

Unsere Ösi BILDZeitung(KRONE) titelte heute:

2013-06-01 14.53.20<- der Mann hat NICHTS dergleichen gesagt!  Wie ihr euch gleich selbst überzeugen könnt. Aber daß kennen wir eh schon, aus dem Kontext reißen ist beliebt ..

PS.: Die Ansprache zu Beginn ist fürs TV Publikum gedacht. Das Video selbst ist ganz am Ende eingebettet.

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Übersetzung von Steven Black:

Al-Manar: Im Namen Allah, des Mitleidsvollen, des Barmherzigen. Assalamu Alaikum. Das Blutvergießen in Syrien geht unvermindert weiter. Das ist die einzige Konstante, über die es wenig Unstimmigkeit zwischen denjenigen gibt, die gegenüber dem syrischen Staat loyal sind, und denjenigen  die sich ihm entgegenstemmen.

Jedoch gibt es keinen Übereinstimmungsbereich über die anderen Konstanten und Details, der zwei Jahre dauernden, gegenwärtigen Krise. Zurzeit wurde sehr viel über den nahe bevorstehenden Fall der Regierung gesagt. Fristen wurden gesetzt und verpasst; und alle jene Wetten wurden verloren. Heute sind wir hier im Herzen von Damaskus, die Gastfreundschaft eines Präsidenten genießend, der eine Quelle der Betroffenheit, vieler seiner Gegner geworden ist, die noch außer Stande sind, die Gleichungen zu verstehen, die  ihre Berechnungen zerstörten und seine Entfernung aus der syrischen politischen Szene verhinderten. .

Dieses unangenehme und unerwartete Ergebnis für seine Gegner, warf ihre Schemas und Anschläge um, weil sie eine selbstverständliche Frage nicht in Betracht zogen: was geschieht, wenn die Regierung nicht fällt? Und wenn Präsident Assad die syrische Szene nicht verlässt? Natürlich gibt es keine klaren Antworten; und das Ergebnis ist mehr Zerstörung, Tötung und Blutvergießen. Heute ist die Rede von einem Scheideweg für Syrien. Die syrische Armee hat sich von der Verteidigung wegbewegt um anzugreifen, einen Erfolg nach einem anderen erreichend. Auf einem parallelen Niveau erschütterten stagnierende,  diplomatische Diskussionen über die Genf 2 Konferenz, die ein wiederkehrendes Thema, in den Verlautbarungen aller Parteien wurde.

Es gibt viele Fragen, die Antworten brauchen: politische Lösungen, auf die Militärische Option zurückgreifen, um das Ergebnis, der direkten Störung, des israelischen Feindes in der gegenwärtigen Krise, mit dem Kurs von Ereignissen, welche die neuen Gleichungen auf den Golan Höhen betreffen zu entscheiden, das Verhältnis zu den Gegnern und zu den Freunden. Wie ist der Plan der syrischen Führung für einen Weg aus einer komplizierten und gefährlichen Krise, deren Implikationen angefangen haben sich in die Anliegerstaaten zu ergießen? Es ist unser großes Vergnügen heute Abend, um diese Fragen dem Präsidenten von Syrien, H. E. Bashar al-Assad zu stellen. Assalamu Alaikum, Herr Präsident.

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Türken erheben sich gegen Erdogan und seinen NATO-Regime

Bürgerkriegsähnliche Zustände auf Istanbuls Straßen. Inzwischen griffen die Proteste gegen Erdoğan auf 50 weitere türkische Städte über / Bild: occupygezipics.tumblr.com

Steht das System Erdoğan kurz vor dem Zusammenbruch?

http://www.novayo.de/politik/international/001709-steht-das-system-erdogan-kurz-vor-dem-zusammenbruch.html

Was als harmlose Demonstration gegen den Neubau eines Einkaufszentrums auf dem Gezi-Park in Istanbul begann, entwickelt sich mit immer größerer Geschwindigkeit zu einem Pulverfass, das — nicht zuletzt auch aufgrund der unverhältnismäßigen Reaktionen der türkischen Polizeikräfte — sich zu einem Bürgerkrieg in der Türkei entwickeln könnte. Auch der Premierminister Recep Tayyip Erdoğan zeigt immer deutlichere Symptome von Realitätsverlust.

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Erste S-300-Raketen aus Russland bereits in Syrien


Assad: Erste S-300-Raketen aus Russland bereits in Syrien

Syrien hat laut Präsident Baschar al-Assad die erste Partie der Fliegerabwehraketen S-300 erhalten. Das sagte er in einem Interview mit dem TV-Sender Al-Manar, aus dem die libanesische Zeitung „Al-Akhbar“ Auszüge anführt.

„Syrien hat die erste Partie der russischen Fliegerabwehrraketen S-300 erhalten“, sagte Assad.

Seinen Worten nach wird der restliche Teil der Partie in nächster Zeit ankommen. Um wie viele S-300-Systeme es sich handelt, führte Assad nicht an.

Wie Assad weiter mitteilte, werde Syrien in Zukunft auf alle neuen Attacken der israelischen Seite antworten.

Russland hatte in der Vergangenheit bereits mehrmals betont, dass es ausschließlich Defensivwaffen an Syrien nach Verträgen liefere, die noch vor dem Beginn des Konflikts in diesem Land geschlossen wurden.

Das russische Außenministerium wies insbesondere darauf hin, dass die Lieferungen der Luftabwehrsysteme S-300 ein Eindämmungsfaktor seien, der eine äußere Einmischung in den Syrien-Konflikt verhindere.

Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow konnte auf einer Pressekonferenz am 28. Mai die Informationen darüber, dass Fla-Raketensysteme S-300 bereits an Syrien geliefert wurden, weder bestätigen noch dementieren.

Quelle : RIA Novosti


Gespräch mit Leonid Savin: Heimlich, still und leise – ZUERST!

Heimlich,

still und leise

 savin-gespräch

Leonid Savin, geboren 1974 in der

Ukraine, ist Chefredakteur des

russischen Magazins Geopolitika.

Savin ist zudem Angehöriger des

Zentrums für konservative Forschung

an der soziologischen Fakultät der

Staatlichen Universität Moskau. Leonid

Savin arbeitet eng mit dem russischen

Politologen Alexandr Dugin zusammen.

Savin gilt als Experte für die

Aktivitäten ausländischer Nichtregierungsorganisationen

(NGO) in Rußland.

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