Archiv der Kategorie: Geopolitik

Gespräch mit Leonid Savin: Heimlich, still und leise – ZUERST!

Heimlich,

still und leise

 savin-gespräch

Leonid Savin, geboren 1974 in der

Ukraine, ist Chefredakteur des

russischen Magazins Geopolitika.

Savin ist zudem Angehöriger des

Zentrums für konservative Forschung

an der soziologischen Fakultät der

Staatlichen Universität Moskau. Leonid

Savin arbeitet eng mit dem russischen

Politologen Alexandr Dugin zusammen.

Savin gilt als Experte für die

Aktivitäten ausländischer Nichtregierungsorganisationen

(NGO) in Rußland.

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Pussy Riot und antirussische Hysterie: „Wir sollten tauschen!“ – ZUERST!

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„Wir sollten

tauschen!“

 pussy riot

Deutsche Politiker bieten „Pussy Riot“

politisches Asyl an: Der russische Jungpolitiker

Andrey Kovalenko fi ndet die Idee gar nicht so schlecht

Andrey Kovalenko, geboren 1985 in

Rußland, ist der Vorsitzende der

„Eurasischen Jugend“. Er studierte an

der Moskauer Lomonossow-Universität

Politikwissenschaften. Kovalenko

veröffentlichte in der Vergangenheit in

verschiedenen russischen Medien zum

„Fall Pussy Riot“ und gehört zu den

bekanntesten Kritikern der westlichen

Solidaritätskampagnen für die

russische Anarcho-Gruppe. Im April

jährt sich der Skandal-Auftritt von

„Pussy Riot“ in der Moskauer Christ-

Erlöser-Kathedrale. Auch bundesdeutsche

Politiker haben ihre Sympathie

für „Pussy Riot“ bekundet.

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Alexander Dugin: „Der Westen wird kollabieren“

„Der Westen wird kollabieren“

http://www.4pt.su/de/content/der-westen-wird-kollabieren

Amerika, Liberalismus, Multikulti und Menschenrechte: Der russische Politologe Prof. Alexander Dugin im Gespräch mit ZUERST!

Herr Prof. Dugin, kein gesellschaftspolitisches Modell scheint heute erfolgreicher zu sein als das westlich-liberale. Amerika – genauer die USA – sind das große Vorbild. Was macht den Amerikanismus so erfolgreich?

Dugin: Die amerikanische Kultur hat ja geradezu einen mythischen und endzeitlichen Charakter. Sie sieht sich selber sozusagen als den finalen Punkt der Moderne an. Nach ihr kann nichts mehr kommen. Sie sieht sich selber als die kulturelle Perfektion. Dieses Selbstbewußtsein strahlt die amerikanische Kultur aus.

Welche Werte vertritt die westlich-liberale Welt mit dem Zentrum USA?

Dugin: Sie steht für die Moderne. Und die steht für Individualismus, Materialismus und Rationalismus. Sie steht für einen Sieg der Technologie und des Körpers über die Seele und den Geist. Im westlich-liberalen System herrscht der Pragmatismus. Das amerikanische Gesellschaftsmodell sieht sich als die Perfektion all dieser Elemente, als Spitze der Menschheit. Alle menschlichen Probleme seien mit dem Erreichen dieser Entwicklung gelöst. Nun geht es nur noch darum, dieses Modell auch weltweit umzusetzen, damit alle Menschen an dieser Perfektion teilhaben können. Es hat also einen universalen Anspruch. Dieses Portfolio an Werten, Formen und Technologien hat eine sehr überzeugende und auch siegessichere Ausstrahlung. Und das macht dieses Modell für viele Menschen zunächst so attraktiv.

Die USA sind sozusagen das „gelobte Land“ des westlichen Liberalismus?

Dugin: Absolut! Dieser Begriff paßt. Denn die westlich-liberale Zivilisation ist ja zutiefst messianisch ausgerichtet. Sie sieht sich sozusagen als Erlöserin der Menschheit. Neben ihr kann und darf es nichts geben. Dies können wir vor allem auch in Europa beobachten.

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Putin: „Ich werde Assad nicht aufgeben, selbst wenn die Kämpfe die Straßen Moskaus erreichen“

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Putin: „Ich werde den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad nicht aufgeben, selbst wenn die Kämpfe die Straßen Moskaus erreichen.“
(via FB)
Quelle:

http://www.allvoices.com/contributed-news/14496826-putin-we-will-not-give-up-on-assad-even-if-the-battle-reaches-the-streets-of-moscow

https://aip-berlin.org/wp-content/uploads/2013/05/bc68c-putinassad.jpg

Die internationale Gemeinschaft steht heute vor einer Vielzahl von Herausforderungen auf Grund der sich verschlechternden Lage in Syrien einschließlich der Möglichkeit, dass die syrische Armee Chemiewaffen gegen Rebellen und Zivilisten eingesetzt haben könnte.

Während Großbritannien, Frankreich und Israel angeben, dass chemische Waffen eingesetzt worden sind, ziehen die Vereinigten Staaten es vor zu warten, bis es zu 100% sicher ist, dass die syrische Regierung Chemiewaffen eingesetzt hat. Nun hat der jordanische Journalist und politische Analyst Nader Makableh, der gute Beziehungen zu russischen Offiziellen unterhält, erklärt, der russische Präsident Wladimir Putin habe in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen ohne nähere Ausführungen gesagt:

„Ich werde den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad nicht aufgeben, selbst wenn die Kämpfe die Straßen Moskaus erreichen.“

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Interview an Valeriy Korovin – ZUERST!

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korovin-interview

Westliche Medien und Politik kritisieren Moskau wegen

eines neuen Gesetzes, das die Propaganda sexueller

Minderheiten unter Strafe stellt. ZUERST! sprach darüber

exklusiv mit dem russischen Politologen Valery Korovin

Kulturkampf

in Rußland

Valery Korovin, geboren 1977 in Peking,

ist stellvertretender Leiter des „Zentrums

für konservative Studien“ in Moskau.

Korovin wuchs in Wladiwostok auf und

studierte nach der Hochschulreife in

Moskau Politikwissenschaften.

+++

Am 24. Januar 2013 wurde ein Gesetz,

das die öffentliche Propaganda von

Homosexualität, Bisexualität und

Pädophilie im Königsberger Gebiet

(Oblast Kaliningrad) nicht nur unter

Minderjährigen, sondern unter der

ganzen Bevölkerung verbietet, verabschiedet.

Das nördliche Ostpreußen

wurde damit zur ersten Region, die das

Verbot der „homo sexuellen Propaganda“

auf die ganze Bevölkerung

ausgedehnt hat. Ein ähnlicher Gesetzentwurf

für das gesamte Land wurde

bereits in der Staatsduma vorgelegt.

Ende Januar 2013 nahm die Duma das

Gesetz in erster Lesung an, wobei

388 Abgeordnete im 450 Sitze zählenden

Parlament dafür stimmten. Laut

dem Gesetz gegen die „Schwulenpropaganda“

können öffentliche

Demonstrationen mit Plakaten, die zum

Beispiel die Aufschrift „Schwul sein ist

normal“ tragen, bestraft werden.

„In der russischen Gesellschaft

gelten Anstand, Höfl ichkeit und

Bescheidenheit als wichtige

Tugenden.“

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Alexander Dugin, der Vordenker – ZUERST!

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Alexander Dugin (links) mit Chefredakteur der ZUERST! Manuel Ochsenreiter

Der Vordenker

PDF-Datei:

dugin-porträt

Vor ihm warnen westliche „Rußlandexperten“:

Prof. Alexander Dugin gilt als einer der bekanntesten –

und gleichzeitig umstrittensten – russischen Politologen

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“Animal farm” in Myanmar

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“Animal farm” in Myanmar

http://derfreiheitliche.de/2013/04/04/animal-farm-in-myanmar/

Woran erkennen Menschenrechtsaktivisten Menschenrechtsverletzer? Ganz einfach – es sind immer die anderen… Nach der viehischen Ermordung Gaddafis hat sich Libyen in ein Schlachthaus verwandelt, Schwamm drüber. Syrien sieht sich einer Invasion köpfender und vergewaltigender Steinzeit-Sunniten ausgesetzt – der Böse ist jedoch Assad, weil er sein Land nicht kampflos der Koalition aus westlicher Aktienwertegemeinschaft und Al-Qaida übergeben möchte.
Etwas weiter östlich, zwischen der indischen Provinz Assam und Thailand, liegt Myanmar, auch als Burma oder Birma bekannt. Da herrscht, wie wir wissen, seit langem eine Militärjunta mit wechselndem Spitzenpersonal, die irgendwie mit China verbündet ist und ethnische Minderheiten und Anhänger pluralistischer Systeme unterdrückt. Das bekannte Sprachrohr dieses Pluralismus ist die 91er Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, welche für ihre oppositionellen Aktivitäten immerhin 15 lange Jahre unter Hausarrest verbrachte. Vater dieser Frau war übrigens Aung San, welcher zuerst als Führer der burmesischen Kommunisten, dann als Verbündeter Japans und, als sich im März 1945 das Kriegsglück eindeutig gedreht hatte, unter dem Banner des Antifaschismus für die nationale Unabhängigkeit stritt. Zugegeben, sehr pragmatisch, aber doch immer im Interesse seines Landes, und die Verehrung als Nationalheld geschieht mit einigem Recht.

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Junge Welt: Kein Dialog mit Kim

Die aggessivsten Elemente des US-Imperialismus gehen gegen die souveräne Politik der DVRK in Stellung. Dazu zitieren wir wieder die Junge Welt, 16.04.2013 / Ausland / Seite 7:

Kein Dialog mit Kim

Mitglieder des US-Kongresses fordern »präventive« Militärschläge gegen Nordkorea. Regierung in Washington lehnt direkte Gespräche ab

Von Knut Mellenthin

Die US-Regierung hat der Wiederaufnahme direkter Gespräche mit Nordkorea eine Absage erteilt. Außenminister John Kerry sagte am Sonntag während seines Besuchs in Japan, zuerst müsse die Demokratische Volksrepublik (DVRK) »ein Zeichen guten Willens geben«. »Sie müssen zeigen, daß sie ernsthaft das Ziel haben, ihre Atomwaffen abzuschaffen, und es gibt Wege, wie sie das tun können.« Auf Fragen von Journalisten, welche konkreten Schritte seine Regierung von den Nordkoreanern verlange, wollte Kerry nicht eingehen.Schon auf der vorhergehenden Station seiner Asienreise hatte der neue Chef des State Department am Sonnabend in Peking dem Wunsch seiner Gastgeber, zu den »Sechs-Parteien-Gesprächen« zurückzukehren, die kalte Schulter gezeigt. weiterlesen


Junge Welt: Zu weit getrieben

Aufgrund der Brisanz zitieren wir hier den Artikel aus der „Jungen Welt“ vollständig. Er erschien am 6. April 2013 auf Seite 7:

Zu weit getrieben

US-Regierung will angeblich ihre Provokationen gegen Nordkorea bremsen, um »Überreaktionen« zu vermeiden. Spekulationen um Raketenstationierung Pjöngjangs
Von Knut Mellenthin

Die US-Regierung fürchtet, daß ihr die Kontrolle der von ihr selbst provozierten Krise auf der koreanischen Halbinsel entgleiten könnte. Das ist einem Artikel des Wall Street Journal zu entnehmen, der aufgrund von offenbar gezielt zugespielten Insiderinformationen die Diskussionen im Weißen Haus detailliert und plausibel beschreibt. Das Blatt, das den Republikanern und Neokonservativen nahesteht, zitierte am Freitag einen namentlich nicht identifizierten »hochrangigen Regierungsbeamten« mit der Aussage: »Man hat den Eindruck, daß wir gewissermaßen mehr erreicht haben, als wir wollten. Daß wir nämlich so erfolgreich waren, daß es jetzt Überlegungen gibt, ein bißchen zurückzurudern, während wir gleichzeitig fortfahren, beruhigend auf die Südkoreaner einzuwirken.«

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AIP fest an der Seite Nordkoreas

 

Unbesiegbares NordkoreaSchon seit langem halten AIP-Aktivisten Kontakte zur Botschaft der DVRK. Diese sind angesichts der Bedrohung durch die imperialistischen Bluthunde des Westens an dieser Stelle eine kurze Dokumentation wert. Die Regierung in Pjöngjang gab heute den diplomatischen Vertretern anderer Staaten den Sicherheitshinweis, dass im Falle eines Krieges keine Garantie für Leib und Leben übernommen werden kann und deshalb eine Ausreise ratsam wäre. Die westlichen Demokratien interpretierten diese freundliche Geste sogleich wieder als „Provokation“ – daher hat Westerwelle den Botschafter der DVRK für morgen einbestellt. Die antimperialistische Plattform steht fest an der Seite des unbesiegbaren Nordkoreas!

2012-01-Antwort-Korea

2012-03-Antwort-Korea