Russland besiegelt strategische Partnerschaft mit Venezuela
Energie, Bergbau, Transport und Sicherheit: In diesen Bereichen wollen Russland und Venezuela künftig enger zusammenarbeiten. Putin unterzeichnete nun ein Abkommen.
Russland und Venezuela haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete die Vereinbarung und setzte das Abkommen damit in Kraft. Das berichtete die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass. Die beiden Länder wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Bergbau, Transport und Sicherheit ausbauen.
„Das Abkommen hebt die russisch-venezolanischen Beziehungen auf eine grundlegend neue Ebene und deckt alle wichtigen Bereiche der bilateralen Zusammenarbeit ab“, sagte der russische Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin. Putin und Venezuelas autoritärer Präsident Nicolás Maduro hatten sich beim Besuch des venezolanischen Staatschefs im Mai in Moskau auf eine strategische Partnerschaft verständigt. USA greifen immer wieder Boote vor der Küste Venezuelas an
Dieses Startelf-Debüt für den BFC Dynamo kann sich wirklich sehen lassen
Das hätte eindeutig nach Mann des Spiels geklungen, doch mit fremden Federn wollte sich Leander Fritzsche (25) nicht eine Sekunde schmücken. Zu zwei Toren beim 2:1 des BFC Dynamo gegen Eilenburg beglückwünscht, kam sofort Einspruch vom Stürmer: „Ein Tor, nur ein Tor.“
Das war das zum 1:1 (24.), beim 2:1 (76.) dachten viele, dass Fritzsche noch den Fuß dranhatte: „Nein, das Ding war von Willi Reincke.“ Fast richtig. Der hatte geschossen, aber im offiziellen Spielbericht tauchte dann Adrian Jarosch als Vollstrecker auf. Der Eilenburger hatte die Kugel wohl noch entscheidend ins eigene Netz abgelenkt.Was soll’s, viel wichtiger waren eh die drei Punkte. Und Fritzsches Freude tat das auch keinen Abbruch: „Zum ersten Mal in der Startelf, ein Tor geschossen und gewonnen – besser hätte ich mir das gar nicht vorstellen können.“Da störte nur das Wetter, Regen, Wind, lausige Kälte. „Sehr unangenehm, ich glaube, das hat keiner gern“, sagt Fritzsche und will noch was loswerden: „Da muss man Respekt zollen, dass die Fans, auch wenn es bei uns nicht so gut läuft, bei dem Wetter immer noch hier stehen und 90 Minuten lang Vollgas geben. Ich hoffe, wir konnten ihnen ein bisschen Hoffnung geben, dass es bei uns wieder besser wird.“Besser werden ist das Stichwort auch für Fritzsche selbst, der lange auf seinen ersten großen Auftritt im BFC-Trikot warten musste und sich nie hängen ließ. Trainer Dennis Kutrieb (45): „Das hat er sich verdient, über viele Wochen und Monate war er der Einzige, der nie eine richtige Chance bekommen hat.“
Gegen Eilenburg kam sie und der gebürtige Rostocker, der im Sommer von Nord-Regionalligist Phönix Lübeck ins Sportforum gewechselt war, packte zu. Coach Kutrieb: „Er hat im Training an den Ketten gezerrt, hat es sich verdient und hat sich auch belohnt. Ich bin aber nicht überrascht, es hat sich angedeutet.“
Junge Welt vom 20.10.2025 von Henning von Stoltzenberg
»Man will bei den Beschäftigten Geld sparen«
Duisburg: Profitabler Hafenbetrieb Duisport verweigert sich weiter der Tarifbindung. Ein Gespräch mit Sören Brandes
Im Duisburger Binnenhafen, dem größten Europas, konnte Verdi zwei neue Tarifabschlüsse durchsetzen. Mit wem wurden die vereinbart, und welche Verbesserungen hat das für die Belegschaft gebracht?
Die Hafenarbeit in Duisburg war lange Zeit weitgehend tariflos. Dementsprechend schlecht sind die Löhne und Arbeitsbedingungen. Im Vergleich beispielsweise zum Containerterminal Eurogate Bremerhaven verdient ein Duisburger Hafenarbeiter nur die Hälfte, obwohl die Arbeit hier sehr wichtig für die mitteleuropäische Logistik ist. Duisburg liegt an der Mündung der Ruhr in den Rhein und ist der wichtigste und größte Rheinhafen mit direkter Verbindung nach Rotterdam und zur Nordsee. Bei Haeger & Schmidt, einem für den Stahlumschlag in der weiterhin wichtigsten Stahlstadt Deutschlands zuständigen Betrieb, konnten die Kollegen jetzt nach monatelangem Kampf einen neuen Tarifvertrag durchsetzen. Das ist das erste Mal seit über 20 Jahren, dass hier der Neuabschluss eines Tarifvertrags gelungen ist. Die Arbeitgeber haben sich mit Händen und Füßen gewehrt, mussten sich aber letztlich geschlagen geben, weil die Kollegen konsequent Druck gemacht und mit Streik gedroht haben. Damit sind nun nicht nur ihre Arbeitsbedingungen abgesichert, sondern Tariflöhne festgelegt, die bis zu 15 Prozent höher sind als vor dem Tarifkampf. Auch die Arbeitsbedingungen bei Haeger sind nun mit die besten im ganzen Hafen – die Kollegen bekommen ein Urlaubsgeld und bis zu 200 Prozent Schichtzuschläge.
Im wichtigsten Hafenbetrieb, Duisport, steht eine Tarifregelung noch aus. Woran liegt das?
Duisport behauptet, die Beschäftigten wollten keine Tarifverträge. Da scheint aber eher der Wunsch der Vater des Gedankens zu sein. Wir haben gerade eine repräsentative Umfrage mit über 200 Beschäftigten aus allen Bereichen durchgeführt. 95 Prozent wollen mehr Geld, 95 Prozent wollen explizit einen Tarifvertrag. Und genau dafür organisieren sich auch immer mehr Kolleginnen und Kollegen bei uns. Duisport geht es also darum, bei den Beschäftigten Geld zu sparen, obwohl der Hafen hoch profitabel ist. Außerdem geht es um Macht: Ein Arbeitgeber, der nach dem Nasenprinzip Löhne festlegen kann, statt sich an eine feste Lohntabelle halten zu müssen, kann die Belegschaft besser kontrollieren. Ich habe mit Hunderten Beschäftigten gesprochen und kann Duisport nur warnen – die Beschäftigten wollen sich das nicht mehr gefallen lassen.
Wie sieht es in anderen Städten mit vergleichbarer Konstellation aus?
Der Duisport-Konzern ist der einzige größere öffentliche Hafenbetrieb der Region ohne Tarifbindung. Benachbarte Betriebe wie die Neuss-Düsseldorfer Häfen, das gemeinsame Unternehmen der Stadtwerke Neuss und Düsseldorf, oder die Häfen und Güterverkehr Köln AG, die sich im öffentlichen Eigentum der Kommunen Köln und Rhein-Erft-Kreis befindet, oder auch die Contargo Rhein-Waal-Lippe, die gemeinsame Gesellschaft von Rhenus und der Stadt Emmerich, sind dagegen an geltende Tarifverträge gebunden. Wirtschaftlich stehen alle drei gut da.
In einem offenen Brief hat Verdi die Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn (SPD) und Sylvia Linn (CDU) kritisiert. Was fordern Sie?
Der Duisburger Hafen ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Region. Er ist in öffentlicher Hand – er gehört zu zwei Dritteln dem Land NRW und zu einem Drittel der Stadt Duisburg. Die Stadt und weitere öffentliche Geldgeber investieren Millionen in den Hafen. Dennoch haben sich die Stadtmütter und -väter bisher überhaupt nicht für gute Tariflöhne im Hafen interessiert – auch nicht die SPD. Das muss sich dringend ändern.
Was werden nächste Schritte sein, um einen Tarifabschluss mit Duisport zu erreichen?
Nach der erfolgreichen, aber noch anonymen Umfrage haben wir jetzt eine Petition gestartet, in der Beschäftigte einen Hafentarifvertrag fordern. Am letzten Mittwoch gab es auch eine erste Aktion vorm Duisburger Rathaus, wo Beschäftigte lautstark Oberbürgermeister Sören Link zum Handeln aufgefordert haben. Weitere Aktionen werden folgen, bis ein guter Tarifvertrag durchgesetzt ist.
Berliner Kurier vom 20.10.2025 von Florian Thalmann
Kult-Freizeitpark der DDR: Riesenrad im Spreepark steht! Die ersten Bilder!
Es wächst und wächst – und nach und nach bekommt der Plänterwald sein Wahrzeichen zurück! Neue Bilder zeigen, dass das Riesenrad, einst der absolute Hingucker im Spreepark, wieder Form angenommen hat. Es wurde in den vergangenen Wochen aufgebaut, steht nun wieder im Park, ist über den Baumkronen des Plänterwald sichtbar. 2027 soll sich das Rad im Park wieder drehen – dann öffnet der Spreepark seine Pforten.DDR-Freizeitpark: Riesenrad im Spreepark nimmt Gestalt an
Ein Freizeitpark wie zu DDR-Zeiten oder in den Jahren nach der Wende soll es aber nicht mehr werden: Der Spreepark, zu DDR-Zeiten als Kulturpark im Plänterwald eröffnet, wird nun ein Kunst- und Kulturpark. Das Riesenrad, das nach der Schließung des Parks im Jahr 2001 auf dem Gelände stehen blieb und quietschend die Jahre überdauerte, bleibt die einzige Attraktion, die hier an frühere Zeiten erinnern wird. Zwar können die Besucher einen Blick auf die Achterbahnen werfen, diese sollen aber zu Fußwegen umgebaut werden.Das Riesenrad wird im neuen Park aber wieder ein echter Hingucker: Es wurde schon vor Jahren abgebaut, die einzelnen Teile zu einer Spezialfirma nach Polen gebracht. Hier wurde es nun saniert und repariert, bekam einen neuen Anstrich. Die Farbe wandelte sich vom bekannten Rostrot zu einem frohen Blau. Die Speichen des Rades sind in unterschiedlichen Farben lackiert. Der KURIER berichtete bereits vor Wochen über die beginnenden Bauarbeiten – und inzwischen hat sich einiges getan!Neue Bilder aus der Luft zeigen: Das Riesenrad steht – und das ganz anders als früher. Befestigt ist es an einer waghalsig anmutenden Konstruktion, die das Rad seitlich in der Luft hält. Darunter sind schon Begrenzungen für die Wasserfläche angedeutet, über der das Rad nach der Eröffnung des Parks im Jahr 2027 schweben soll. Die Besucher können dann also mit Blick auf den Teich darunter gen Himmel schweben – und von ganz oben die Aussicht über die Baumwipfel und Berlin genießen.Übrigens: Auch wenn der Spreepark kein Freizeitpark mehr wird, sondern das Konzept Raum für Kunst und Kultur vorsieht, steckt zumindest im Riesenrad noch ein ganzes Stück Spreepark-Geschichte. Rund 900 Tonnen der ursprünglichen Konstruktion sollten für das neue Riesenrad aufgewertet und wiederverwendet werden, hieß es, als das Fahrgeschäft nach Polen gebracht wurde. Nicht alles war aber verwertbar – viele der Gondeln waren nach der Park-Schließung jahrelang Wind und Wetter ausgesetzt – die Böden waren durchgerostet, die Hüllen verzogen.
Kulturpark im Plänterwald war der einzige Freizeitpark der DDR
Der Spreepark wurde im Jahr 1969 eröffnet, damals hieß er noch Kulturpark Plänterwald. Zu DDR-Zeiten zählte der Vergnügungspark rund 1,7 Millionen Besucher, war der einzige Freizeitpark der DDR. Nach der Wende wurde er nach und nach umgestaltet – unter der Ägide von Spreepark-Legende Norbert Witte. Zuletzt kamen aber nur 400.000 Besucher, weshalb der Park in die Insolvenz ging.
Das jetzige Konzept des Kunst- und Kulturparks erntete auch viel Kritik – etwa, als Berlins Schausteller während der Corona-Pandemie Flächen für ihre Fahrgeschäfte suchten. Eine Petition sollte einen Popup-Rummel im Spreepark ermöglichen, doch als sie gestartet werden sollte, rollten auf dem Gelände plötzlich die Bagger. Im Rahmen der Sanierung des Parks wurde bisher die Ausflugsgaststätte Eierhäuschen eröffnet, im Jahr 2027 sollen sich dann wieder die Pforten für das komplette Gelände öffnen.
Großbritannien: Ein proisraelischer Faschist wird von Justiz bevorzugt behandelt, eine propalästinensische Journalistin schikaniert
Der britische Neonazi Stephen Yaxley-Lennon, der unter dem Namen Tommy Robinson auftritt, genießt seine Zeit in Israel. Am Mittwoch ist er dorthin gereist. Eingeladen hatte ihn Diasporaminister Amichai Chikli, der Yaxley-Lennon als »wahren Freund Israels und des jüdischen Volkes« bezeichnete. Am Sonnabend sprach Yaxley-Lennon, der vor mehr als einem Jahrzehnt durch das Organisieren von Protesten gegen den Islam bekannt geworden war, vor einem Publikum in Tel Aviv. Dort wurde er mit stehendem Applaus empfangen, berichtet Reuters. In seiner zweistündigen Rede kritisierte er die Einwanderung, die Medien und die britische Regierung. Die Times of Israel gab an, dass mehr als 1.000 Menschen an der Veranstaltung teilgenommen hätten. In seiner Rede dankte der Brite der israelischen Regierung für die Einladung. Jüdische Kritiker der Reise bezeichnete er als »nicht repräsentativ für die jüdische Gemeinde Großbritanniens«. Er stellte sich selbst als Journalisten vor und sagte, es sei falsch, ihn als »rechtsextrem« zu bezeichnen, da er ja Israel unterstütze.
Anfang vergangener Woche stand Yaxley-Lennon noch in London vor Gericht, da er sich bei einer Polizeikontrolle im Zusammenhang mit einer Antiterroroperation geweigert hatte, die PIN-Nummer seines Mobiltelefons herauszugeben. Doch der Richter verlas am Dienstag nicht das Urteil, sondern verschob die Verkündung bis nach der Rückkehr des Angeklagten aus Israel. Ähnliche Rücksicht nehmen die britischen Gerichte bei propalästinensischen Aktivisten nicht, wie der Fall der Journalistin Sarah Wilkinson zeigt. Sie muss diesen Montag vor dem Westminster Magistrates’ Court erscheinen, demselben Gericht, an dem eine Woche zuvor der Prozess gegen Yaxley-Lennon begonnen hatte.
Ermittler der Antiterrorabteilung haben die 62jährige wegen Straftaten im Zusammenhang mit der palästinensischen Hamas angeklagt. Die Gruppe ist in den USA, Großbritannien und der EU verboten. Nachdem Wilkinson zuerst am 29. August 2024 festgenommen worden war, wurde sie am 5. Oktober 2025 wegen fünf Straftaten nach britischem Terrorismusrecht angeklagt, wie die Polizei von West Mercia mitteilte. Wilkinson wird die Mitgliedschaft in einer verbotenen Organisation vorgeworfen. Außerdem soll sie einer Anordnung zur Bereitstellung von Passwörtern für den Zugriff auf digitale Geräte nicht nachgekommen sein – derselbe Anklagepunkt wie im Fall von Yaxley-Lennon.Doch während das Gericht sogar die Urteilsverkündung für Yaxley-Lennons Israel-Reise verschob und dieser darauf das Land verließ, wird Wilkinson genau dies zur Last gelegt: Im September hat die Journalistin und Aktivistin nämlich an der Global Sumud Flotilla teilgenommen und wurde nach der Festnahme auf hoher See von Israel mehrere Tage festgehalten. Bei ihrer Rückkehr berichtete sie von Folter und sexuellen Übergriffen in israelischer Haft. Doch statt Unterstützung vom britischen Staat zu erhalten, wurde sie bei ihrer Ankunft aus israelischer Haft am Flughafen Heathrow erneut festgenommen. Wilkinson soll gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen haben.
Für die linke Tageszeitung Morning Star ist Wilkinson »wahrscheinlich Großbritanniens engagierteste und produktivste Onlinechronistin der Notlage der Palästinenser«. Sie veröffentliche »mehrmals täglich anschauliche und erschreckende Beweise für die Greueltaten Israels im Gazastreifen« im Netz. Allerdings legen ihr britische Antiterrorermittler ihre Kontakte nach Gaza zur Last, auf die sie für ihre Berichterstattung zurückgreift. In der Befragung nach ihrer ursprünglichen Verhaftung im August 2024 wurde verlangt, dass sie offenlege, mit wem sie in Gaza in Kontakt stehe.
Diesen Montag also muss sie sich vor einem Londoner Gericht zum Beginn des Prozesses wegen angeblicher Hamas-Unterstützung einfinden. Der Prozesstermin war vorverlegt worden, da sie durch die Teilnahme an der Sumud-Flottille gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben soll. Währenddessen bereist der mehrfach vorbestrafte ultrarechte Yaxley-Lennon weiterhin Israel.
Eine kämpferische Grußbotschaft unserer lieben Genossin Agnes Grüning an seine Exzellenz, den Botschafter der Demokratischen Volksrepublik Korea in Deutschland, zu Ehren des 80. Jahrestags der Gründung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK).
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 80. Gründungstag der Partei der Arbeit Koreas am 10. Oktober, traf sich der Generalsekretär der PdAK – Genosse KIM JONG UN – mit dem Vorsitzenden der gesamtrussischen Partei „Einiges Russland“ – Genossen Dimitri Medwedew – zu einem freundschaftlichen Austausch.
Zu Beginn ließ KIM JONG UN die herzlichsten Grüße an den Präsidenten der Russischen Föderation – Genossen Wladimir Putin – übermitteln. Anschließend rühmte er die intensiven Beziehungen zwischen den beiden Ländern und die zahlreichen Erfolge in der bilateralen Zusammenarbeit. Dabei betonte er die wichtige Rolle der tragenden Staatsparteien und freute sich über das brüderliche Band, das auch auf parteipolitischer Ebene geknüpft worden ist.
Die enge Verbundenheit des koreanischen Volkes zum russischen Volke sei eine wichtige Stütze für Frieden und Wohlstand auf beiden Seiten, so KIM JONG UN.
Genosse Medwedew bestätigte diese Einschätzung und sprach seinerseits ein großes Lob für die ausgezeichnete und zuverlässige Zusammenarbeit mit der DVRK aus. Besonders lobte er die Treue und Tapferkeit der koreanischen Truppen, die während der Spezialoperation zur Befreiung der Region Kursk, heldenhaft an der Seite ihrer russischen Brüder kämpften. Er sprach seine tiefe Dankbarkeit aus und betonte, dass der Blutzoll, den die Koreaner geleistet haben, das Bündnis beider Länder noch fester geschweißt hat, als zuvor.
Im weiteren Gespräch vereinbarten die beiden Parteivorsitzenden, ihre Partnerschaft noch weiter zu intensivieren und offerierten aussichtsreiche Perspektiven für die Zukunft.
Am Abend nahm Genosse Medwedew mit seiner Delegation als Ehrengast an der großen Militärparade auf dem KIM-IL-SUNG-Platz zum 80. Jahrestag der Gründung der PdAK teil.
Festveranstaltung und Militärparade zum 80-jährigen Bestehen der Partei der Arbeit Koreas
Mit großen Bildergalerien
Die Partei der Arbeit Koreas ist unbestritten das wichtigste Fundament, auf dem die Freiheit und Souveränität der Demokratischen Volksrepublik Korea baut. Sie gilt als Mutter des koreanischen Volkes und lenkt seit nunmehr 80 Jahren die Geschicke des Landes. Geschichte und Gegenwart geben ihr Recht. Nie zuvor konnten derart rasende Fortschritte auf allen Gebieten des Lebens in der DVRK verzeichnet werden. Und das in einer beunruhigenden Zeit, in welcher der schwelende Konflikt mit dem US-Imperialismus – dem ewigen Feind von Freiheit und Selbstbestimmung – tagtäglich zu eskalieren droht.
Die Stärke der Partei, die es ihr – aller äußeren Umstände zum Trotz – ermöglicht, den Staat in eine prosperierende Zukunft zu führen, liegt in ihrer tiefen Verbundenheit zum Volk, die in einer außergewöhnlichen Symbiose ihren Ausdruck findet. Denn aus der Volksgemeinschaft wächst die Partei. Und so, wie sie – stets präsent – ihre schützende Hand über jeden einzelnen Volksgenossen hält, kann die Partei nur mit und durch das Volk und seine Opferbereitschaft für die Gemeinschaft bestehen.
Die Partei ist der organisierte Wille der Nation. Sie bewahrt die Flamme der Revolution und trägt mit ihr das Licht des Fortschritts in alle Bereiche des Lebens.
In Würdigung dieser herausragenden Stellung und anlässlich des historischen Jubiläums fanden in Pjöngjang zahlreiche Feierlichkeiten zu Ehren der Partei statt.
Den Auftakt machte am 9. Oktober eine eindrucksvolle Festveranstaltung im Stadion des 1. Mai.
Unter den Augen zahlreicher Funktionäre, Parteimitglieder, Werktätiger aus allen Schichten des Volkes und hochrangiger Vertreter ausländischer Staats- und Parteiführungen, referierte der Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas und Vorsitzende für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea – Genosse KIM JONG UN – über die ruhmreiche Historie der Partei und würdigte ihre beispiellosen Erfolge in der Vergangenheit und in der Gegenwart.
Eine Partei – so KIM JONG UN – die nicht über das Volk sondern mit dem Volk und durch das Volk herrscht; Eine Partei deren Ziele und Ideale mit denen des Volkes gleich sind, und die Freude, Leid und Schicksal gleichermaßen mit ihm teilt; Eine solche Partei könne niemals zersetzt werden und führe das Volk souverän, sicher und unweigerlich zum Sieg und in eine glorreiche Zukunft.
Zum Abschluss seiner Rede wünschte Genosse KIM JONG UN allen Familien des Landes Glück und ließ, unter großem Beifall der Anwesenden, die Partei und das koreanische Volk hochleben.
Bildergalerie zur Festveranstaltung am 9. Oktober 2025
Einen Tag darauf, am 10. Oktober, folgte eine spektakuläre Militärparade auf dem zentralen KIM-IL-SUNG-Platz.
Getragen und Befeuert vom Jubel der Volksmassen und unter dem mit Stolz erfüllten Blick des Generalsekretärs der PdAK – Genossen KIM JONG UN –, zeigte die Koreanische Volksarmee Stärke und präsentierte modernstes Kriegsgerät.
Zu sehen waren unter anderem neueste Kampfpanzer vom Typ „Chonma 20“, die weltweit einmaligen 600 mm Raketenwerfer, zahlreiche Artilleriegeschütze, Langstrecken-Marschflugkörper und vieles mehr.
Einen der Höhepunkte bildete die Kolonne der imposanten ICBM-Interkontinentalraketen vom Typ „Hwasongpho 20“, die – atomar bestückt – das Rückgrat der koreanischen Verteidigung bilden und damit nicht nur die Freiheit des koreanischen Volkes, sondern den Frieden im gesamten ostasiatischen Raum sichern. Unter stürmischem Beifall der Zuschauer donnerten die mächtigen Trägerraketen an der Ehrentribüne vorbei, wo Genosse KIM JONG UN seinerseits in die aufbrandende Begeisterung einstieg.
Die Militärparade zum 80. Jahrestag der Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea war ein wahrhaft denkwürdiges Ereignis mit Strahlkraft und eine bedeutende Machtdemonstration, die auch im Westen nicht unbeachtet geblieben sein dürfte.
Zum 80. Jahrestag der Gründung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) ließ der Vorsitzende der Antiimperialistischen Plattform Deutschland – Genosse Michael Koth – einen prächtigen Blumenkorb überreichen. Das farbenfrohe Gesteck wurde, zusammen mit zahlreichen weiteren Präsenten aus aller Welt, am 8. Oktober in einer feierlichen Zeremonie zu Füßen des Großmonuments Mansudae in der Hauptstadt Pjöngjang niedergelegt.
In einer persönlichen Grußbotschaft, übermittelte Genosse Koth seiner Exzellenz, dem Botschafter der Demokratischen Volksrepublik Korea in Deutschland, die allerherzlichsten Glückwünsche und versicherte, dass die Antiimperialistischen Plattform Deutschland auch weiterhin treu an der Seite ihrer Bruderpartei stehe, und in ungebrochener Solidarität für die Freiheit und Souveränität des koreanischen Volkes streiten werde.
Die jüngsten Entwicklungen in allen zivilen, wirtschaftlichen und militärischen Bereichen sind eine wahre Freude für jeden echten Sozialisten, so Koth. Gelungen sei das nur durch die beispiellose Verbindung, die zwischen dem Volk Koreas und der Partei- und Staatsführung besteht. Diese untrennbare Einheit sei ein leuchtendes Beispiel für die real existierende Volksgemeinschaft, in der sich der Einzelne selbstlos und aufopfernd der Gemeinschaft widmet und sich in dieser als Teil des Ganzen verwirklichen kann. Eine Einheit mit Bestand, die über nahezu einem Jahrhundert der fortwährenden Bedrohung einem schier übermächtigen, moralisch verkommenen und zu allem bereiten Feind tapfer die Stirn bietet.
Als Bollwerk gegen den US-Imperialismus und die Herrschaft der Hochfinanz, ist die Demokratische Volksrepublik Korea ein manifestes Beispiel dafür, dass der Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung zwar ein zäher, aber immer ein lohnender Kampf ist. Sie ist ein strahlendes Leuchtfeuer für die Völker der Welt, die heute noch in Ketten leben, und mit Hoffnung auf diesen Fleck der Erde schauen.
Die Glückwünsche zum 80 jährigen Bestehen der Partei der Arbeit Koreas sind zudem ein sichtbares Signal für die weltweit wachsende Solidarität mit dem koreanischen Volk und seinem Kampf. Sie widerlegen deutlich die westliche Gräuelpropaganda und strafen die Mär von der internationalen Ächtung und Isolation Lügen.
Das Gegenteil ist der Fall. An der Seite ihrer russischen und chinesischen Brudervölker ist die DVRK zum festen Bestandteil einer neuen Weltordnung geworden, die sich mit Tatkraft und Entschlossenheit anschickt, die jahrhundertelange Herrschaft eines sterbenden Molochs zu beenden, um ein Zeitalter des Friedens und der Gerechtigkeit für alle freien und selbstbestimmten Völker einzuläuten.
Verblendet von den Lügen des Kapitalismus und verdorben von Dekadenz und Sittenverfall, sind wir als Deutsche von echter Selbstbestimmung noch weit entfernt. Wollen wir nicht gemeinsam mit dem verrottenden Westen untergehen, ist es daher unsere heilige Pflicht, alles daran zu tun, dem Beispiel der Koreaner zu folgen, und mit den Volksmassen den revolutionären Kampf gegen Fremdherrschaft und für die Errichtung einer echten Volksgemeinschaft – als Einheit von Volk und Vaterland – aufzunehmen.
Nur so kann Deutschland wieder zu seiner alten Größe, als wahrhaft souveräne, starke und selbstbewusste Nation zurückfinden, um in friedlicher Koexistenz an der Seite aller freien Völker der Welt in die Zukunft zu gehen. Eine Zukunft, die im Osten beginnt.
Nachfolgend die Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA über die Glückwünsche zum 80 jährigen Jubiläum der PdAK im originalen Wortlaut:
Flower Baskets to Statues of Great Leaders from Abroad
Pyongyang, October 8 (KCNA) — A political party and personages of foreign countries, families of persons related to the anti-Japanese revolutionary struggle and Koreans in China sent flower baskets to the statues of President Kim Il Sung and Chairman Kim Jong Il on Mansu Hill here on the occasion of the 80th founding anniversary of the Workers‘ Party of Korea.
Laid at the statues of the great leaders were flower baskets in the name of the Central Committee of the Communist Party of Germany, Michael Koth, chairman of the Anti-Imperialist Forum of Germany, Cui Tongwen, Qiu Shuibo and Qiu Jianliang, honorary directors of the Board of Directors of the Kim Il Sung-Kim Jong Il Foundation, and members of the foundation Mger Dalliakan, Svetlana Odintzova, Fan Minghai, Jia Desheng, Guo Deli, Cui Tongjun, Wang Shuli and Cui Yan, Tian Yuanshuang, manager of the Shandong Provincial Rizhao Fengchuan International Mining Trade Co. Ltd. of China, families of Kim Chol and Hwang Paek Ha, Koreans in China related to the anti-Japanese revolutionary struggle, family of Kim Sun Ok, who is related to the anti-Japanese revolutionary struggle, families of Zhang Wei-hua, Zhou Baozhong, Feng Zhongyun, Chai Shirong and Hu Zhenyi, Chinese related to the anti-Japanese revolutionary struggle, Kim Kum Ja and Hyon Chun Ok, members of the Federation of Korean Economic Workers in China, Ri Sol Hui, secretary general of the Association of Young Korean Nationals in China, family of Choe Su Jin, a Korean in China, Manager Ri Hwang and Deputy Manager Ri Kil of the Jiangshan Co. Ltd., Pak San Ho, general manager of the Dandong Huixing Economic Trading Co. Ltd. of China, Piao Zian, general manager of the Liaoning Huali Business Co. Ltd., Choe Kyu Chol, general manager of the Yingkou Shengfeng Commodity Exchange Co. Ltd., and his wife Choe Ok Hui, Ma Mae Hwa, general manger of the Yanbian Quanlai Commercial Trade Co. Ltd., Kim Nam Chol, general manager of the Beijing Jinmeng Future Cultural Media Co. Ltd., Kim Chol, general manager of the Shenyang Qingping Trade Corporation, Song Ho Gol, director of the Hunchun City Quya Hospital, An Phyong Nam, representative of the Tianjin Jiujiang Trade Co. Ltd., Li Honglin, general manager of the Shenzhen City Zhongchuan Automatic Equipment Co. Ltd., Kang Yong Guk, general manager of the Liaoning Shenghan Trade Co. Ltd., Ro Yong Chol, general manager of the Juncheng Shijia Management and Consultation (Beijing) Co. Ltd. of China, Pak Song Dae, general manager of the Shenyang Chenghui Trade Co. Ltd., Kim Tong Ryon, general manager of the Hunchun Yongdong Export and Import Co. Ltd., the family of Jin Yongguan, general manager of the Beijing Jinchuan Power Science and Technology Co. Ltd. of China, and Kim Thae Song, a Korean in China. Meanwhile, Choe Ryong Ho, vice-rector of Pyongyang University of Science and Technology laid a flower basket at the statues of the great leaders.
BFC Dynamo feiert Wochenende: Drei Tore und drei neue Spieler
Weitergekommen! Mit diesem einen Wort lässt sich das 3:1 des BFC Dynamo im Berlinpokal bei Landesligist Berolina Stralau bestens beschreiben. Vor 650 Zuschauern schossen Willi Reincke (18.), Ivan Knezevic (37.) und Leander Fritzsche (69.) die Tore. Für Stralau traf Adrian Welch (77.).
„Wir wollten weiterkommen, das haben wir geschafft. Alles okay“, sagt Dynamos Trainer Dennis Kutrieb nach den 90 Minuten auf dem Laskersportplatz und wird dann genauer. „Wir haben sicher in der zweiten Halbzeit zu viele Chancen liegengelassen und das Gegentor ist albern. Es war der erste Torschuss von Stralau.“Hat der Coach damit gleich zwei Ansätze für den Trainingsbetrieb vor dem nächsten Regionalliga-Spiel am Sonnabend bei Hertha Zehlendorf (Stadion Lichterfelde, 14.00 Uhr), so kehren auch personell die Alternativen wieder zurück.
Mit Americo Nevis und Enrique Pereira da Silva feierten zwei länger verletzte Spieler ihr Comeback, Valdemar Sadrifar saß auf der Bank. Kutrieb: „Sie sind gut dabei, das Lazarett lichtet sich.“