Archiv der Kategorie: Meldungen

Literatur zum Verlag für fremdsprachige Literatur

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Bücher von Kim Il Sung und Kim Jong Il


Prächtiger Blumenkorb zum Tag des Sieges

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland gedachte am 27. Juli – dem Tag des Sieges – der ruhmreichen koreanischen Volksarmee, die vor genau 72 Jahren mit der de facto Kapitulation der US-geführten Invasionsarmee in Panmunjeom den über 3-jährigen, blutigen Angriffskrieg gegen die Freiheit und Selbstbestimmung des koreanischen Volkes beendete.

Zum Gedenken spendete die AiP einen prachtvollen Blumenkorb, der – zusammen mit zahlreichen weiteren Geschenken aus allen Teilen der Erde – am Großmonument Mansudae in Pjöngjang feierlich abgelegt wurde.

Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete dazu:

Zum 72. Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieg schickten zum 25. Juli die ausländischen Persönlichkeiten und die Koreaner in China an die Bronzestatuen von Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il auf dem Hügel Mansudae die Blumenkörbe.

Unter ihnen sind das Ehrenvorstandsmitglied des Rates des Kimilsung-Kimjongil-Fonds, Cui Dong Wen, und seine Mitglieder Cui Tong Jun und Wang Xiu Li, der Vorsitzende der Antiimperialistischen Plattform
Deutschlands, Michael Koth, die Sekretariatsleiterin der Gesellschaft der Koreanischen Jugend in China, Ri Sol Hui.

An demselben Tag widmeten u. a. auch die Familie von Kim Yong Gwan, Generaldirektor der GmbH für Energiewissenschaft Jinchon in Peking von China und der Ko-Prorektor der Hochschule für Wissenschaft und Technik Pyongyang, Choe Ryong Ho, den Bronzestatuen von Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il Blumenkörbe.


Der Sieg im vaterländischen Befreiungskrieg ist eine Zäsur der Weltgeschichte. An den glühenden Herzen der mutigen koreanischen Männer und Frauen, entfacht vom Feuer der Revolution und durchdrungen von unbändiger Liebe zu Volk und Vaterland zerbrach dereinst die materielle Übermacht der seelenlosen Söldner aus Übersee. Aus der Asche des verheerten Landes und dem Blut der gefallenen Helden erwuchs die glorreiche Demokratische Volksrepublik Korea. Ein Ort des Friedens und des Fortschrits, der als ewiges Leuchtfeuer für die unterdrückten Völker dieser Erde weit über die Grenzen der koreanischen Halbinsel erstrahlt.

Das Gedenken an den Tag des Sieges bedeutet für uns nicht nur den Blick auf das Vergangene zu richten. Genau wie damals stehen die tapferen Soldaten der koreanischen Volksarmee auch heute wieder einem schier übermächtigen Feind gegenüber, der den Frieden und die Freiheit nicht nur der Demokratischen Volksrepublik Koreas, sondern der ganzen Welt bedroht. Im Geiste ihrer siegreichen Großväter, Großmütter, Väter und Mütter, wird aber auch dieser Feind an der stählernen Entschlossenheit und dem unerschütterlichen Kampfeswillen der Söhne und Töchter Koreas sein verdientes Ende finden.

Wir – die antiimperialistische Plattform Deutschland – stehen mit Stolz an ihrer Seite und versammeln uns hinter dem Banner der Revolution – der Lehre des Friedens der Freiheit und der Selbstbestimmung. Der Kampf unserer koreanischen Brüder und Schwestern – damals wie heute – ist uns heiliger Auftrag. Mögen sich die Völker dieser Welt daran ein Beispiel nehmen, sich erheben und aus eigener Kraft vom Joch der Unterdrücker befreien.

Es lebe die ruhmreiche Koreanische Volksarmee!
Es lebe das tapfere Volk Koreas!
Es lebe der Vater des modernen Koreas und Träger der koreanischen Revolution, Genosse General KIM IL SUNG!


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Junge Welt vom 23.07.2025

Ansarollah greifen Flughafen in Israel an

Tel Aviv. Die weite Teile des Jemen regierenden Ansarollah (»Huthis«) haben eigenen Angaben zufolge innerhalb weniger Stunden zwei Mal Israels wichtigsten Flughafen attackiert. Beim zweiten Angriff auf den Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv sei eine Hyperschallrakete eingesetzt worden, erklärte der Armeesprecher, Jahja Sari, am Dienstag. Die israelische Armee erklärte, sie habe die beiden aus dem Jemen abgefeuerten Raketen abgefangen. Am Montag hatte das Militär eigenen Angaben zufolge Stellungen der Ansarollah im Jemen angegriffen. Das bestätigte ein Vertreter der jemenitischen Organisation.


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Junge Welt vom 23.07.2025

Nordkorea: Weiterer Zerstörer im Bau

Pjöngjang. Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) plant nach Angaben von Staatsmedien den Bau eines weiteren 5.000 Tonnen schweren Kriegsschiffes für seine Marine. Wie die Agentur KCNA am Dienstag berichtete, rief der Leiter der Werft in Nampho an der Westküste des Landes die Arbeiter bei einer Kundgebung dazu auf, den Zerstörer bis zum 10. Oktober 2026 fertigzustellen – dem Jahrestag der Gründung der in der DVRK regierenden Arbeiterpartei. Erst Ende April hatte Pjöngjang ein neues Kriegsschiff vorgestellt, das zwei taktische Atomraketen tragen kann. 


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Junge Welt vom 22.07.2025..von Mathias Dehne

Arabische Länder als Komplizen

Krieg gegen Gaza: Sprecher der Kassam-Brigaden hält erste Rede seit Israels Bruch der Waffenruhe im März und prangert internationale Untätigkeit an

Es war das erste Mal seit mehr als vier Monaten, dass sich Abu Obeida, Sprecher der Kassam-Brigaden (militärischer Flügel der Hamas), öffentlich zu Wort gemeldet hat. Die am Freitag vom arabischen Dienst des katarischen Senders Al-Dschasira in voller Länge ausgestrahlte Rede hatte allein bis Montag mittag fast 2,8 Millionen Aufrufe. Nicht nur diese Kennzahlen verdeutlichen die hohe Relevanz des als charismatisch beschriebenen Redners, der den Spitznamen »Wörterbuch des Kampfes« trägt.

Inhaltlich war die erste Ansprache, seit Israel die Waffenruhe im Gazastreifen am 18. März einseitig gebrochen hatte, in mehrfacher Hinsicht besonders. Die »neue Phase (…) des Völkermords«, wie das türkische Außenministerium damals urteilte, war Ausgangspunkt der Rede. So wurde ausführlich auf die im Mai begonnene Operation »Gideons Streitwagen« der israelischen Armee und die Gegenoperation »Steine Davids« Bezug genommen. In diesem Zusammenhang wurde die derzeitige Strategie der Kassam-Brigaden dargestellt, gezielte, wirkungsvolle Operationen aus kürzester Distanz durchzuführen und die Gefangennahme von Soldaten anzustreben. Eine dieser gezielten Operationen in Khan Junis vor einem Monat, als zwei Militärtransportfahrzeuge aus nächster Nähe attackiert wurden, hatte den Tod von sieben israelischen Soldaten zur Folge. Durch die Gegenangriffe über weite Teile der Küstenenklave sei Gaza die »größte militärische Schule für den Widerstand eines Volkes gegen seine Besatzer in der modernen Geschichte«, wie Obeida erklärte.

In der Ansprache wurde außerdem den Bruderfraktionen gedankt. Gemeint sind jene Kräfte im »Gemeinsamen Kommandoraum« (GKR), der nach den Rückkehrmärschen 2018 eingerichtet wurde. Er dient der Abstimmung von Operationen zwischen den Fraktionen. Der GKR umfasst auch die fortschrittlichen Kräfte wie die »Nationalen Widerstandsbrigaden« der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas. Letztere zeigten in einem am Sonntag publizierten Video, wie sie gemeinsam mit weiteren Widerstandsfraktionen Mörser iranischen Fabrikats gegen israelische Truppen in Dschabalija einsetzen. Schließlich hieß es bei Obeida, dass die Kassam-Brigaden für einen langen Abnutzungskrieg bereit seien.Auch auf die Geiselfrage und Verhandlungen wurde eingegangen. Der palästinensische Vorschlag eines umfassenden Abkommens inklusive Freilassung aller Festgehaltenen sei abgelehnt worden. Die Regierung von Benjamin Netanjahu habe kein Interesse an den Gefangenen im Gazastreifen.

Besonders war die Ansprache auch im Hinblick auf die scharf geäußerte Kritik an der arabisch-islamischen Welt und ihrer Komplizenschaft. Dabei nehmen die Ansarollah (»Huthi«) im Jemen eine gesonderte Stellung ein. Ihnen – wie auch Solidaritätsbewegungen weltweit – wurde Hochachtung ausgesprochen. Die Führer, Eliten, Parteien und Gelehrten der arabisch-islamischen Welt hingegen wurden als »Gegner« gekennzeichnet. Ohne sich der Straffreiheit, des Schweigens und des Verrats dieser Länder sicher zu sein, so hieß es sinngemäß, wäre Israel nie zu einem Völkermord imstande gewesen. Beschlossen wurden diese Ausführungen mit der Frage, ob keine große Nation den hungernden und belagerten Menschen Gazas Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung gewährleisten und das Blutvergießen stoppen könne.

Die Äußerungen Abu Obeidas sollten nicht verhallen. An einem Protestmarsch für Gaza in Al-Tafaila, einem Stadtteil der jordanischen Hauptstadt Amman, nahmen am Samstag abend mehr als tausend Menschen teil. Über die Einwohner Al-Tafailas, die vordergründig aus dem Süden Jordaniens stammen, wird berichtet, dass sie selbst persönliche Wertgegenstände wie Schmuck verkauften, um den Menschen in Gaza zu helfen. Viele Sprechchöre spiegelten wider, was auch der Rede zu entnehmen war. So war die Forderung zu hören, das Friedensabkommen »Wadi Araba« von 1994 zwischen Jordanien und Israel aufzukündigen.


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Junge Welt vom 22.07.02025

Nicaragua feiert 46 Jahre Revolution

Präsident Ortega kritisiert Kolonialismus, Imperialismus und internationale Institutionen

Thorben Austen, Quetzaltenango


Tausende Menschen haben in Managua am Sonnabend den 46. Jahrestag des Sieges der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront (Frente Sandinista de Liberación Nacional, FSLN) über die Diktatur von Anastasio Somoza gefeiert. Zu der offiziellen Feier auf der Plaza de la Fe waren Regierungsdelegationen aus Palästina, Abchasien, der Volksrepublik China, Myanmar, Kuba, der Demokratischen Volksrepublik Korea, Algerien, Belarus und der Russischen Föderation angereist.


KIM JONG UN trifft Außenminister Lawrow zum strategischen Dialog

Aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Am 12. Juli empfing der Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas und Vorsitzende für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea – Genosse KIM JONG UN – den Außenminister der Russischen Föderation – Sergei Lawrow. Im Rahmen eines zweiten strategischen Dialogs, besuchte seine Exzellenz, der Außenminister, zusammen mit seinem Vize – Andrei Rudenko – die DVRK. Zugegen war außerdem der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Russischen Föderation in der DVRK – Alexander Matsegora.

Gleich zu Beginn des Treffens überbrachte Sergei Lawrow die herzlichsten Grüße des Präsidenten der Russischen Föderation, Genossen Wladimir Wladimirowitsch Putin. Genosse KIM JONG UN zeigte seinen tiefen Dank und ließ seinerseits ebenfalls herzliche Grüße übermitteln.

In freundschaftlicher Atmosphäre, geprägt von beiderseitigem Vertrauen, tauschten sich die Staatsmänner anschließend über die aktuelle weltpolitische Lage aus. Bei dieser Gelegenheit bekräftigten beide Parteien noch einmal den während des historischen koreanisch-russischen Gipfeltreffens im Juni vergangenen Jahres geschlossenen eisernen Pakt beider Länder. Dabei handele es sich um weit mehr als eine rein strategische Partnerschaft. Das Bündnis sei ein festes, brüderliches Band zwischen den Völkern, und Ausdruck tief empfundenen gegenseitigen Respekts, hieß es einstimmig von den Konferenzteilnehmern. Gleichwohl habe das Bündnis bereits nachhaltige strategische Erfolge erzielt. Nicht zuletzt auch aufgrund völliger Übereinstimmung in den Zielen und der Stoßrichtung ihrer gemeinsamen Strategie.

KIM JONG UN zeigte sich überzeugt, dass der Bund zwischen der DVRK und der Russischen Föderation ein wesentlicher Faktor für Frieden, Stabilität und Sicherheit darstellt. Das respektvolle und fein aufeinander abgestimmte Handeln beider Staaten ermögliche es, sich blitzschnell auf die sich stetig verändernde geopolitischen Lage einzustellen und im Falle des Falles einen nachdrücklichen Kontrapunkt zu setzen, so KIM JONG UN.

Ferner erklärte er nochmals und mit Nachdruck, dass die Demokratische Volksrepublik Korea alle Maßnahmen aus dem koreanisch-russischen Staatsvertrag zur Lösung der Ukraine-Krise konsequent und bedingungslos umsetzen wird. Unter der hervorragenden Führung des Genossen Präsident Putin werden das Volk und die Armee Russlands in ihrem Kampf um die Würde und die Freiheit Ihrer Brüder und Schwestern am Donbass und darüber hinaus einen ruhmreichen Sieg einfahren, bestärkte KIM JONG UN seine Worte.

Außenminister Lawrow zeigte seinen Dank und seine Anerkennung für die Leistungsbereitschaft des koreanischen Volkes und bestätigte die Einschätzung KIM JONG UNs. Er fügte hinzu, dass die Russische Föderation alles daran setze, die diplomatischen Kanäle beider Länder zu vertiefen und weiter auszubauen.

Das Gipfeltreffen endete in harmonischem Miteinander und zeigte deutlich, mit welch eisernem Willen, Mut und Entschlossenheit der Pakt zwischen den Völkern Koreas und Russlands geschmiedet ist. Ein Pakt, der sich schon jetzt zu einem globalen Machtfaktor und einen dringend benötigten Gegenpol zu einem sich immer dreister und bedrohlicher gebärdenden „Westen“ entwickelt.


AiP spendet Blumenkorb zum 31. Todestag KIM IL SUNGS

Zu Ehren des großen Führers – KIM IL SUNG – spendete die Antiimperialistische Plattform Deutschland am 31. Todestag des ewigen Präsidenten einen opulenten Blumenkorb, der am 7. Juli feierlich zu Füßen der Bronzestatuen der Genossen KIM IL SUNG und KIM JONG IL auf dem Mansudae-Hügel in Pjöngjang niedergelegt wurde.

Mit Ihrer farbenfrohen Spende, dem Symbol unbedingter Solidarität mit dem koreanischen Volk, bewegt sich die AiP in guter Gesellschaft. Zahlreiche andere Organisationen, Parteien und Einzelpersonen gedachten mit ihren Geschenken dem Leben und Wirken des großen Revolutionärs KIM IL SUNG, der nach harten Kämpfen und in übermenschlicher Anstrengung das Fundament für die bis heute unbesiegbare Volksrepublik Korea gelegt hat.


Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA weiß am 8. Juli zu berichten:

Zum 31. Todestag vom Präsidenten Kim Il Sung wurden am 7. Juli an den Bronzestatuen von Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il auf dem Hügel Mansudae in Namen der internationalen Organisationen, der ausländischen Persönlichkeiten und der Auslandskoreaner die Blumenkörbe niedergelegt.

Unter denen waren der Rat des Internationalen Budo-Fonds, der Präsident der Internationalen Group Italiens, Giancarlo Elia Valori, der Vorsitzende der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands, Michael Koth, die Familien von Pak Kil Song und Kim Sun Ok in China, die mit dem antijapanischen revolutionären Kampf in Verbindung standen, die Familie des gefallenen Chinesen Zhang Wei Hua, der auch mit dem antijapanischen revolutionären Kampf in Verbindung stand, Phyo Song Ryong, Direktor der Vorstandsgruppe der Gesellschaft der Koreanischen Unternehmer in China, Kil Kyong Gap, Direktor der Gesellschaft der Koreaner der Stadt Shenyang, und Sim Chong Song, Generaldirektor des Vereins der Koreaner der Stadt Dandong.


Das internationale Blumenmeer am Mansudae-Hügel widerlegt einmal mehr auf eindrucksvolle Weise die Mär der Imperialistien, die Demokratische Volksrepublik Korea stünde alleine und isoliert in der Welt. Das Gegenteil ist der Fall und die Zahl der fortschrittlichen Menschen, die sich der westlichen Propaganda entziehen werden tagtäglich mehr.

Die Ära einer US-dominierten Weltpolitik ist längst vorüber. Bereits 1916 entlarvte der große Revolutionär Genosse Lenin den Imperialismus als finales Stadium des ungebremsten Kapitalismus. Dieser unbestechlichen Logik folgend, ist der einstmalige Riese aus Washington gefallen. Innerlich zerrüttet und äußerlich nur noch ein schwaches Abbild früherer Stärke, bleibt nichts weiter als ein verrottender Kadaver, der – zehrend vom vermeintlichen Ruhm alter Tage – dem endgültigen Todesstoß entgegensieht. In seinen letzten Zuckungen schlägt der gefallene Koloss mit der Unberechenbarkeit des Totgeweihten wild um sich, und wächst damit zu einer nie gekannten Gefahr, die nicht nur den Frieden zwischen den Völkern, sondern nicht weniger als die blanke Existenz der Menschheit bedroht.

Daher ist es wichtiger denn je, dass sich gerade jetzt die fortschrittlichen Menschen des Westens erheben und sich mit den freien Völkern – allen voran dem tapferen Volk Koreas – gegen die eigenen Ausbeuter und den Feind jedweden Friedens solidarisieren. Die Antiimperialistische Plattform Deutschland trägt ihren Beitrag dazu bei und wird den Kampf für die gerechte Sache und den Frieden unter den Völkern mit flammender Begeisterung weiter tragen.


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Junge Welt vom 14.07.2025

Nordkorea bekräftigt Unterstützung Russlands

Pjöngjang. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Russland einem Medienbericht zufolge weitere Unterstützung im Ukraine-Krieg zugesagt. Pjöngjang sei bereit, »alle Maßnahmen der russischen Führung bedingungslos zu unterstützen, um die Ursachen der Ukraine-Krise zu bewältigen«, sagte Kim laut einem Bericht der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag (Ortszeit). Die Beziehungen zwischen Russland und Nordkorea haben sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 deutlich vertieft. Nordkorea hat mehr als 10.000 Soldaten und Waffen nach Russland verlegt. Im vergangenen Jahr unterzeichneten die beiden Länder einen Partnerschaftsvertrag, der auch einen gegenseitigen Verteidigungspakt enthält. (Reuters/jW)


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Junge Welt vom 10.07.2025… von Reinhard Lauterbach

Russland rückt vor

Bisher größte Angriffswelle mit Drohnen und Raketen auf Ukraine. Bundeskanzler sieht diplomatische Optionen »erschöpft«

Russland hat in der Nacht zum Mittwoch den bisher größten Drohnenangriff des Krieges in der Ukraine geflogen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden 728 Drohnen und elf ballistische Raketen abgefeuert, von ihnen seien 296 abgeschossen und weitere 415 »fehlgeleitet« worden. Der Unterschied ist nicht ganz unbedeutend: Fehlgeleitete Drohnen werden nicht unschädlich gemacht, sondern gehen unkontrolliert irgendwo nieder. Auf solche elektronischen Störmaßnahmen entfallen vermutlich viele der aus militärischer Sicht sinnlosen Einschläge in Garagenanlagen, Einzelhandelsgeschäfte und dergleichen.

Nach russischen Angaben waren Hauptziele der nächtlichen Angriffswelle eine Fabrik zur Reparatur von Flugzeugtriebwerken im westukrainischen Luzk sowie ein Militärflugplatz südlich von Schitomir in der Zentralukraine. Auf letzterem seien umfangreiche Treibstoff- und Munitionsdepots zerstört worden. Angaben über Tote und Verletzte machte keine der beiden Seiten. Moskau meldete dagegen eine ukrainische Drohnenattacke auf den städtischen Badestrand von Kursk und 83 weitere abgeschossene Drohnen des Gegners. Bei dem Beschuss wurden nach Angaben des örtlichen Gouverneurs am Dienstag drei Besucher getötet und sechs verletzt, darunter ein fünfjähriger Junge. Ob es sich um einen gezielten Angriff handelte oder auch hier eine vom Kurs abgebrachte ukrainische Drohne auf den Strand stürzte und explodierte, geht aus den Meldungen nicht hervor.

Derweil haben die russischen Truppen in der Südukraine offenbar einen größeren Vorstoß im Gebiet Saporischschja begonnen. Russische und ukrainische Quellen berichten von intensiven Kämpfen zwischen der Ortschaft Kamjanske am ehemaligen Ufer des Stausees von Kachowka bis etwa 50 Kilometer weit nach Osten südlich von Orichiw. Ukrainische Offiziere vor Ort berichteten in sozialen Netzwerken von einem »seit Kriegsbeginn nicht erlebten« russischen Beschuss. Ziel der Operation scheint zu sein, eine wichtige Versorgungsroute für die ukrainischen Truppen im Süden des Donbass zu unterbrechen. Weiter nordöstlich setzen die russischen Truppen ihre Operation zur weiträumigen Einkreisung des Ballungsraums von Pokrowsk und Konstantinowka langsam, aber stetig fort. Auch hier klagen ukrainische Soldaten darüber, dass sie praktisch keinen Schritt tun könnten, ohne von Drohnen angegriffen zu werden.

Angesichts der immer intensiveren Luftangriffe auf Ziele in der Ukraine prüft US-Präsident Donald Trump offenbar, ob er dem Land entgegen früheren Erklärungen doch wieder »Patriot«-Luftabwehrsysteme liefern könne. Zuvor hatte es geheißen, das sei wegen stark dezimierter Vorräte in den USA bis auf weiteres nicht möglich. Auch die Bundesregierung will offenbar der Ukraine eine weitere ihrer »Patriot«-Batterien überlassen. Mit drei Batterien hat die Bundesrepublik der Ukraine bereits ebenso viele dieser Systeme geliefert wie die USA selbst. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach am Mittwoch im Bundestag davon, dass die diplomatischen Möglichkeiten für ein Ende des Krieges derzeit »erschöpft« seien. Das deckt sich mit der Parole, die der frühere ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow am Montag im Gespräch mit der Londoner Times ausgab: Es sei jetzt nicht der Moment für Kompromisse. Die Ukraine müsse sich auf einen langen Krieg einstellen.