Libyen: 1200 Häftlinge aus Händen der Feinde befreit

Nach dem gewaltsamen Putsch gegen das grüne Libyen Gaddafis durch ausländischen Terrorbanden, Agenten, Verräter und Kriegsgewinnler mit NATO-Unterstützung versank das Land in der Spirale der Gewalt. Rivalisierende Banden, Waffenhandel, Kriminalität, Morde und erodierte Staatsorgane sind das Ergebnis der Intervention. Die westlichen Demokraten, die lautstark Demokratie, Marktwirtschaft und Menschenrechte für Libyen propagiert hatten sitzen durch ihre idiotische Unterstützung krimineller Banden und religiöser Dschihad-Krieger im Scherbenhaufen. Ein relativ ungeschminktes Bild vermittelt hierzu die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der BRD:

Reisewarnung

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Libyen. Die Lage im ganzen Land, insbesondere in der Cyrenaika im Osten und im gesamten Süden, ist weiterhin unübersichtlich. Bewaffnete Auseinandersetzungen finden vereinzelt weiterhin statt und sind jederzeit möglich.
Auch nach den Wahlen vom 7. Juli 2012 hat sich die Sicherheitslage nicht verbessert.

In den vergangenen Monaten kam es zu verschiedenen Sicherheitsvorfällen, bei denen auch gezielt ausländische beziehungsweise internationale Einrichtungen oder Repräsentanten angegriffen wurden.

In jüngster Zeit konnte außerdem ein starker Anstieg aller Arten der Allgemeinkriminalität, vor allem in den großen Städten, festgestellt werden, von der zunehmend Ausländer betroffen sind. Es handelt sich in erster Linie um Wohnungseinbrüche, bewaffneten Raub und das sogenannte „car-jacking“, das vorwiegend auf hochwertige Fahrzeuge und Geländewagen/Sport Utility Vehicles (SUV) zielt.

Für deutsche Staatsangehörige gilt unverändert, dass sie sich nicht in Libyen aufhalten sollen. Dies gilt für ganz Libyen und vor allem für die Cyrenaika mit den Städten Bengasi und Derna im Osten sowie den Fezzan im Süden des Landes. Besonders in den südlichen und südwestlichen Grenzregionen mangelt es weitgehend an staatlicher Kontrolle. Diese sollten gemieden werden. (…)

Interessanterweise berichten jetzt verschiedene Medien in der BRD über einen Massenausbruch der Insassen eines Gefängnisses in Bengasi. Neben den Protesten gegen die Islamisten scheint der grüne Widerstand im Volk weiter zu erstarken, denn die Gefangenenbefreiung wurde durch die Demonstranten vor Ort unterstützt. Die große Masse der Häftlinge waren Anhänger der Gaddafi-Regierung, mit zum Teil hochrangigen Personen, die sich jetzt auf freiem Fuß befinden. Das Portal Mathaba schreibt dazu:

Eine Revolte, von einer Massenflucht gefolgt, fand gestern im Gefängnis von Al-Kuifiya, etwa zehn Kilometer von der Stadt Bengasi, der Hauptstadt der östlichen Region von Libyen und der zweiten Stadt des Landes statt.

Die Massenflucht von fast 1.200 Gefangenen (von denen viele politische Häftlinge und Loyalisten der Jamahiriya sind) erfolgte nach einer großen koordinierten Aktion des Widerstandes der Bevölkerung. Eine Revolte innerhalb der Gefängnis-Systems in Verbindung mit einem Angriff von außen hat das Sicherheitssystem der Regierung außer Gefecht gesetzt.

Wenn du denkst, du hast ihn, springt er aus dem Kasten! Die Erinnerung an über 40 Jahre friedliche Entwicklung zugunsten der breiten Masse in Libyen sind nicht ohne weiteres auszulöschen. Hoffen wir auf das Beste für die revolutionäre grüne Bewegung und einen erneuten Schlag ins Wasser für die Knechte der NATO und ihr Vasallensystem!


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