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Berliner Kurier vom 19.10.2026 von Peter Wiezorek

Grandiose Heim-Bilanz

Das Sportforum-„Monster“ – so hat es der BFC Dynamo erschaffen

Chemnitz-Trainer Benjamin Duda hat den BFC Dynamo nach dem für sein Team schmeichelhaften 1:1 geadelt.

Der Oktober wurde beim BFC Dynamo zum Monat der Wahrheit ausgerufen. Die Frage vorher war: Wo stehen wir wirklich? Die Antwort lautet nach dem 1:0 in Fürstenwalde bei der VSG Altglienicke und dem 1:1 gegen Spitzenreiter Chemnitzer FC: ganz weit oben in der Regionalliga Nordost.Am Freitag (19 Uhr) sollen die Hammerwochen für den aktuellen Tabellenfünften beim punktgleichen Vierten FC Carl Zeiss Jena noch vergoldet werden.Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der BFC Dynamo auch das elfte Liga-Spiel in Folge nicht verliert. Denn auch auswärts zeigt die Kurve nach den Pleiten zum Auftakt bei Rot-Weiß Erfurt (1:4) und bei Erzgebirge Aue (2:3) mit danach zwei Siegen und zwei Unentschieden nach oben. Aktuell ist das in dieser Wertung aber trotzdem nur Rang 12.

Viel besser sieht es im Sportforum aus. Daheim ist Dynamo mit 17 von 21 möglichen Punkten der Liga-Primus. Nicht viel fehlte, dann wären es 19 Zähler gewesen. Chemnitz-Trainer Benjamin Duda (38): „Für uns war das 1:1 ein Punktgewinn.“Der Coach des Spitzenreiters verpackte in seiner Spielanalyse viel Anerkennung für die Weinrot-Weißen, sprach von „Heim-Macht“ und erteilte dem BFC quasi den Ritterschlag: „Wir waren in dieser Saison zum ersten Mal die schwächere Mannschaft. Gerade hier zu Hause habt ihr ein Monster erschaffen, das unheimlich schwer zu verteidigen und zu bespielen ist.“ Mehr Lob geht kaum.Die letzte Pleite im Sportforum datiert tatsächlich vom 31. Spieltag der Vorsaison, ein 0:1 gegen den späteren Meister 1. FC Lok Leipzig. Es folgte noch ein 2:2 gegen den CFC. In dieser Spielzeit stehen bisher fünf Dreier und zwei Remis bei 13:3 Toren zu Buche. Dynamo macht seinen Fans gerade wieder so richtig Spaß.

BFC-Trainer Körner zieht durch

Das Sportforum wieder zu einer Festung zu machen, das war von Anfang an ein erklärtes Ziel von Trainer Sven Körner (44). Mit dem eigenen Spiel, mit Leidenschaft und Einsatz die Fans anzünden, damit ihre ohnehin tolle Unterstützung noch verstärkt wird, und daraus dann zusätzlich Energie für sich auf den Platz zurückfließen lassen.Ein Lieblingsspruch von Körner seit seinem Amtsantritt Mitte Dezember 2025 ist: „Hier in unserem Stadion und mit unseren Fans – da ist fast alles möglich.“ Sogar, dass man gemeinsam ein Monster erschafft.


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