Archiv der Kategorie: Imperialismus

AIP-Interview aus Berlin zur Lage des Kampfes um Syrien vom 29.12.2012

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Zwischen-Nationale Solidarität der Patrioten und Nationalen Sozialisten aller Länder gegen den internationalen Imperialismus der Hochfinanz ist das Gebot der Stunde! Dabei ist nicht entscheidend, in jeder Frage einer Meinung zu sein – entscheidend ist, die antiimperialistische Front der Völker jetzt zu stärken! Wir rufen dem syrischen Volk zu: Eure Niederlagen sind unsere Niederlagen, eure Siege sind unsere Siege!

In diesem Geist fand das hier aufgezeichnete Interview in Berlin statt…


Meyssan: „Die syrischen Terroristen wurden von der UCK im Kosovo ausgebildet“

Interview mit dem serbischen Magazin Geopolitika

Thierry Meyssan:„Die syrischen Terroristen wurden von der UCK im Kosovo ausgebildet“

http://www.voltairenet.org/article176872.html

Thierry Meyssan beantwortet Fragen der serbischen Zeitschrift Geopolitika. Er kommt zurück auf seine Interpretation der Ereignisse vom 11. September, auf die Ereignisse von Syrien und die aktuelle Lage in Serbien.

Voltaire Netzwerk | Belgrad (Serbien) | 7. Dezember 2012

Geopolitika : Herr Meyssan, Sie haben Weltruhm erworben, als Sie das Buch L’Effroyable imposture veröffentlichten, das die offizielle Version von den amerikanischen Behörden über den Terroranschlag vom 11. September 2001 in Frage stellte. Ihr Buch ermutigte andere Intellektuelle ihre Zweifel über dieses tragische Ereignis zum Ausdruck zu bringen. Könnten Sie unseren Lesern kurz sagen, was tatsächlich an diesem 11. September passiert ist, was im Gebäude des Pentagons einschlug oder explodierte: war es ein Flugzeug oder etwas anderes? Was passierte mit den Flugzeugen, die in den Zwillingstürmen einschlugen, vor allem was mit dem dritten Gebäude neben diesen Türmen geschah? Was ist der tiefere Zusammenhang dieses Angriffs, der globale Auswirkungen hatte, und die Welt verändert hat?

Thierry Meyssan:Es ist erstaunlich, dass die Weltpresse die offizielle Version weitergeleitet hat, einerseits weil sie absurd ist, andererseits weil sie nicht in der Lage ist, manche der Ereignisse zu erklären.

Die Idee, dass ein in einer Höhle in Afghanistan hausender Fanatiker und etwa zwanzig mit Teppichmessern ausgestatteten Personen das World Trade Center zerstören und in das Pentagon einschlagen hätten können, bevor die weltweit mächtigste Armee Zeit hätte zu reagieren, ist nicht einmal eines Trickfilms würdig. Aber je grotesker die Geschichte, desto weniger stellen die westlichen Journalisten Fragen.

Andererseits spiegelt die offizielle Version weder die Börsenspekulation auf die betroffenen Unternehmen wieder, die Opfer dieser Angriffe wurden, noch das Feuer des Anhangs des Weißen Hauses, noch den Zusammenbruch des dritten Turms des World Trade Center am Nachmittag. So viele Ereignisse, die im Abschlussbericht der Präsidenten Kommission nicht einmal erwähnt werden.

Grundsätzlich spricht man nie von dem einzig Wichtigen dieses Tages: nach dem Anschlag auf das World Trade Center wurde der Regierungsplan der Kontinuität (COG) gesetzeswidrig aktiviert. Es gibt ein Verfahren im Falle eines nuklearen Krieges. Falls man die Vernichtung der zivilen Behörden konstatiert, übernimmt eine alternative Militärregierung das Ruder. Um 10h30 wurde dieser Plan aktiviert, obwohl die zivilen Behörden noch immer in Kapazität waren, ihre Verantwortung auszuüben. Die Macht kam in die Hände des Militärs, das sie erst um 16 h30 den Zivilisten zurückgab. Während dieser Zeit gingen Kommandos fast alle Mitglieder des Kongresses und Mitglieder der Regierung einholen, um sie zur Gewährleistung der Sicherheit in Antiatom-Notunterkünften unterzubringen. Es gab daher einen Militärputsch von ein paar Stunden, nur für eine Zeitspanne, die die Putschisten benötigten, um ihre politische Linie aufzuerlegen: Notfalls Zustand im Inland und globalen Imperialismus im Ausland.

Am 13. September wurde der Patriot Act im Senat vorgelegt. Dies ist kein Gesetz, sondern ein dicker Anti-Terror-Code, dessen Verfassung in den vergangenen zwei bis drei Jahren im geheimen durchgeführt wurde. Am 15. September billigte Präsident Bush den Plan der Welt-„Matrix“ zur Schaffung eines umfassenden Systems von Entführung, geheimen Gefängnissen, Folter und Mord. In dieser selben Sitzung billigte er einen Plan für die aufeinanderfolgenden Angriffe auf Afghanistan, Irak, Libanon, Libyen, Syrien, Somalia, Sudan und auf den Iran. Sie können sehen, dass die Hälfte des Programms bereits erledigt ist.

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Saudi-Arabien schickt Gefangene als Zwangs-Dschihadisten nach Syrien

http://apxwn.blogspot.de/2012/12/morituri-salutant.html

Dr. Christof Lehmann von NSNBC veröffentlicht ein Dokument aus Saudi-Arabien, das eine Quelle für in Syrien operierende Terroristen offenlegt. Da die Meldung kurz darauf auch bei SANA erschien, gibt es keinen Grund, dem deutschsprachigen Publikum diese Angelegenheit noch weiter vorzuenthalten.

Saudi-Arabien: Gefangene als Zwangs-Dschihadisten in Syrien
Originaltext: Dr. Christof Lehmann, NSNBC

Ein Geheimdokument aus Saudi-Arabien belegt, dass die saudische Regierung ihre gefährlichsten inhaftierten Verbrecher, speziell zum Tode verurteilte, unter der Bedingung freispricht, dass sie beim Umsturzversuch in Syrien mitwirken. Dieses Vorgehen stellt ein schweres Kriegsverbrechen dar. Unlängst wurde der Press-TV- und Al-Alam-Journalist Maya Naser in Damaskus ermordet, nachdem er damit begonnen hatte, ein analoges, von türkischen Behörden begangenes Verbrechen zu untersuchen.

Das Geheimdokument zeigt, dass die Behörden in Saudi-Arabien die Entlassung einer Reihe der gefährlichsten, zum Tode verurteilten Kriminellen angeordnet haben, welche im Austausch dafür in Syrien kämpfen mussten. Bevor sie nach Syrien verbracht wurden, hatten sie sich einem Training in unkonventioneller Kriegführung, terroristischer Aktivität und dem, was man euphemistisch als “Dschihad” bezeichnet, zu unterziehen. Die Gruppe der Verurteilten besteht aus 105 Jemeniten, 21 Palästinensern, 212 Saudis, 96 Sudanesen, 254 Syrern, 82 Jordaniern, 68 Somalis, 32 Afghanen, 194 Ägyptern, 203 Pakistanis, 23 Irakis und 44 Kuwaitis. Es ist anzunehmen, dass diese Gruppe nicht die einzige solche ist, welche von Saudi-Arabien aus nach Syrien geschickt wurde.

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AIP-Interview zum Themenkomplex Gaza / Syrien / Iran vom 25.11.2012

Am 25. November führten wir erneut mit unserem Freund und Kenner der Lage im Nahen Osten ein Gespräch zur aktuellen Situation im Gazastreifen, zum Thema Syrien, Iran und den zionistischen Aggressionen. Aus Sicherheitsgründen können wir den Namen des Gesprächspartners nicht veröffentlichen.


IRIB-Interview mit Christoph Hörstel


Ein Interview mit  dem deutschen Nahost-Experten und Buch-Autor Christoph Hörstel über  die Entwicklungen in Syrien.http://german.irib.ir/analysen/interviews/item/210121-interview-mit-christoph-h%C3%B6rstel

Rundfunk: Herr Hörstel, ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu diesem Interview.

 

Christoph Hörstel: Herzliche Grüße nach Teheran, Lieber Herr Schahrokny.

Rundfunk: Ja, vielen Dank. Herr Hörstel, die syrische Armee scheint die Lage in Damaskus und Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht zu haben, jedenfalls das ist ihre eigene Angabe. Denn noch kommt es in diesen beiden Städten zu vereinzelten Gefechte zwischen die Opposition und Sicherheitstruppen. Wie sehen sie die gegenwärtige Lage in Syrien? 

 

Hörstel: Die Lage ist ganz uneinheitlich, verändert sich sehr schnell und es ist immer offensichtlicher, dass hochqualifizierte Geheimdiensttruppen in Syrien arbeiten. Eine solche Kriegsführung ist durch Oppositionelle in Syrien kaum noch mit zu leben. Das dürfte sehr schwierig werden, und das geht schon gar nicht ohne, wie soll man sagen, die Anleitung von jahrelang trainierten Spezialisten für was, sagen wir Black Ops, Black Operations, also mit Truppen durchgeführte Geheimdienst-Angriffe militärische Art, so muss man sich das vorstellen. Es gibt zum Beispiel in Damaskus ein Stadtviertel, das ein Freund als Mercce beschrieben hat, im Namen. Ich kann nicht genau sagen, wie der Name heißt. Ich habe auch bei Syrien da noch nichts gefunden, dass die mir sagen können, wie die das Viertel nennen. Das muss so eng sein, dass durch die Gassen nur eine Person gehen kann, nicht zwei neben einander und dort leben sehr arme Menschen vorzugsweise Sunniten. In diesem Viertel muss also eine Agententruppe eingesiegelt sein mit Dollarsäcken und mit Waffen und dann fängt da eine Schießerei an, das ist also in den letzten Tagen passiert. Und das ist natürlich für die Regierung praktisch nicht mehr da herauszuoperieren eine solche Gruppe, wenn die sich da ausbreitet, weil Sie dann sofort eine Menge arme Leute und natürlich unschuldige Zivilisten treffen würden, und das Viertel zu evakuieren ist auch total schwierig. Die haben nichts, das Wenige, was Sie zurücklassen würden, müssen Sie befürchten, dann zu verlieren, die halten sich natürlich an allem fest, was da ist.

Ich beschreibe das nur deshalb so lange, weil das einfach zeigt, wie das Vorgehen ist. Es ist kriminell. Es ist vollkommen rücksichtslos und das hat auch, ich will mal sagen, in vielen Fällen – nicht in allen natürlich – mit einer Aufstandsbewegung, die ja auch eine Legitimität haben könnte, wenn Menschenrechte verletzt werden, nun auch wenig zu tun, inzwischen. Das sind Spezialisten-Kämpfe, die da ausgefochten werden.

Dann haben wir an anderem Stadtviertel eine bewaffnete Bande, die versucht, die Benzinversorgung von Damaskus unter die Finger zu bekommen und besetzt also Tankstellen und setzt die Leute unter Druck. Da haben wir also auch schon Kriminalität. Das sind die Anzeichen zusammenbrechender Ordnung, die wir da haben. Und ein Freund, mit dem ich gestern lange über Skype gechattet habe, erzählt eben, dass vor dem Hotel der Vereinten Nationen, wo er selbst auch wohnt, in wenigen Metern Entfernung, hundert, eine bewaffnete Truppe auftauchte, und dann kam ein Hubschrauber und schoss vier Raketen da drauf. Also das ist ja mitten in der Hauptstadt nicht gerade lustig und erfreulich und damit sieht die Lage eben sehr, sehr ernst aus.

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Obomney: Wahlkampf-Show in den USA

Auf Ihren Bildschirmen: Wahlkampf-Show in den USA

von Thierry Meyssan

Voltaire Netzwerk | 23. Oktober 2012

http://www.voltairenet.org/article176319.html

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Alle vier Jahre ist die Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten Anlass für eine globale Show. Es gelingt der dominanten Presse die internationale öffentliche Meinung davon zu überzeugen, dass das amerikanische Volk den Mann demokratisch wählt, der die Angelegenheiten der Welt leiten wird.

In manchen Ländern, insbesondere in Europa, ist die Berichterstattung der Medien über dieses Ereignis ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger als die Wahl des lokalen Staatsoberhauptes. Die Presse gibt stillschweigend zu verstehen, dass die Bürger, obwohl diese Staaten Demokratien sind, nicht ihre Zukunft entscheiden, welche eher vom Wohlwollen des Gastes des Weißen Hauses abhängt. Aber dann, in wieweit sind diese Staaten noch Demokratien?

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Europas Linke wirbt für „humanitäre Interventionen“

Auf Kriegskurs: Europas Linke wirbt für „humanitäre Interventionen“

„Ich glaube an zwei Prinzipien: Nie wieder Krieg und nie wieder Auschwitz.“ (1)

Diese Worte wurden auf dem Parteitag der Grünen im Mai 1999 gesprochen, der während des NATO-Bombardements auf Jugoslawien, an dem sich auch Deutschland beteiligte, stattfand. Sie kamen aus dem Mund des Grünen-Politikers und damaligen Außenministers Joschka Fischer. Sein Kommentar sollte den Krieg gegen das serbische Volk rechtfertigen. Dasselbe Volk, das bereits in zwei Weltkriegen unter dem deutschen Imperialismus zu leiden hatte.

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