
Abdelaziz Bouteflika, Präsident Algeriens, letzter Staat in Nordafrika der noch nicht in den Klauen der „Muslimbrüder“ gefallen ist
« Vor unseren Augen »
Ein Krieg kann einen anderen verschweigen
von Thierry Meyssan
Voltaire Netzwerk | Damaskus (Syrien) | 21. Januar 2013
http://www.voltairenet.org/article177192.html
„Der Appetit kommt mit dem Essen“ heißt das Sprichwort. Nach der Wiederkolonisierung der Elfenbeinküste und von Libyen, nach dem Versuch, sich Syriens zu bemächtigen, liebäugelt Frankreich wieder mit Mali, um Algerien im Rücken zu fassen.
Während des Libyen Angriffs machten die Franzosen und Briten umfangreiche Verwendung von Islamisten gegen die Macht von Tripolis, da die Separatisten von Kyrenaika, Bengasi einmal unabhängig, nicht mehr daran interessiert waren, Muammar el-Gaddafi zu stürzen. Beim Sturz der Dschamahirija, hatte ich persönlich den Empfang der AQIM Führer durch die Mitglieder des Nationalrates des Übergangs im Corinthia Hotel erlebt, welches durch eine britische, ausdrücklich vom Irak herangeholte Spezial-Gruppe gesichert wurde. Es war klar, dass das nächste Ziel des westlichen Kolonialismus Algerien wäre und dass AQIM eine Rolle spielen würde, aber ich konnte nicht sehen, welcher Konflikt verwendet werden konnte, um eine internationale Einmischung zu rechtfertigen.
Paris hat ein Szenario ausgearbeitet, in dem der Krieg über Mali in Algerien eindringt.
weiterlesen