Archiv der Kategorie: Imperialismus

US-Propaganda-Schinken „Red Dawn“ 1984 und 2012

Bereits 1984 brachte die US-Propaganda einen Film ins Kino, der eine rote, von der Sowjetunion ausgehende, Invasion von Teilen der USA zum Inhalt hatte. „Red Dawn“ – Die rote Flut – erzählt in üblicher US-Kitsch-Manier von „heldenhaften Teenagern“, die sich mit einer so genannten Widerstandsgruppe Wolverines gegen die Okkupanten zur Wehr setzen. Den gleichen pseudo-patriotischen Kriegspropaganda-Aufguss erleben wir in der Neuauflage des Films, die Ende 2012 in die Kinos kam. Statt den Sowjets sind nun allerdings die Nordkoreaner die Bösewichte, mit deren Darstellung man die öffentliche Meinung auf Kriegskurs bringen will. Hier die zwei Ausschnitte der widerlichen Streifen:

1984:

2012:


Junge Welt: Zu weit getrieben

Aufgrund der Brisanz zitieren wir hier den Artikel aus der „Jungen Welt“ vollständig. Er erschien am 6. April 2013 auf Seite 7:

Zu weit getrieben

US-Regierung will angeblich ihre Provokationen gegen Nordkorea bremsen, um »Überreaktionen« zu vermeiden. Spekulationen um Raketenstationierung Pjöngjangs
Von Knut Mellenthin

Die US-Regierung fürchtet, daß ihr die Kontrolle der von ihr selbst provozierten Krise auf der koreanischen Halbinsel entgleiten könnte. Das ist einem Artikel des Wall Street Journal zu entnehmen, der aufgrund von offenbar gezielt zugespielten Insiderinformationen die Diskussionen im Weißen Haus detailliert und plausibel beschreibt. Das Blatt, das den Republikanern und Neokonservativen nahesteht, zitierte am Freitag einen namentlich nicht identifizierten »hochrangigen Regierungsbeamten« mit der Aussage: »Man hat den Eindruck, daß wir gewissermaßen mehr erreicht haben, als wir wollten. Daß wir nämlich so erfolgreich waren, daß es jetzt Überlegungen gibt, ein bißchen zurückzurudern, während wir gleichzeitig fortfahren, beruhigend auf die Südkoreaner einzuwirken.«

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Grußadresse an Marschall Kim Jong Un

https://i0.wp.com/www.augsburger-allgemeine.de/img/24701601-729588923/topTeaser_kim-jong-un.jpg

Foto: Kns, afp

Antiimperialistische Plattform (AIP)

Postfach 87 01 07
13161 Berlin

An den hochverehrten
Marschall KIM JONG UN
Erster Sekretär der Partei der Arbeit Koreas
Erster Vorsitzender des Nationalen Verteidigungskomitees der DVRK
Oberster Befehlshaber der Koreanischen Volksarmee

Pjöngjang
Berlin, den 10. März 2013

Grußadresse

Hochverehrter Marschall KIM JONG UN!

Aus Anlass des 101. Geburtstages des ewigen Präsidenten, Genossen KIM IL SUNG (Tag der Sonne), übermittelt Ihnen die Antiimperialistische Plattform Deutschland herzliche Kampfesgrüße!

Wir sind der Überzeugung, dass Sie und die Koreanische Volksarmee das Vaterland zuverlässig gegen jede Bedrohung schützen, die durch den Einsatz us-amerikanischer atomwaffenfähiger B-52 und B-2A Bomber sowie deren Kriegsübungen ausgelöst wurden. Nach über 50 Jahren us-imperialistischer Militärpräsenz halten wir den Truppenabzug der USA und deren Helfer aus SüdKorea für mehr als überfällig.

Mit sozialistischen Grüßen

Michael Koth

Die Grußadresse wurde der Botschaft der DVRK in Berlin übersandt.


Herrscher-Kriege (IRIB)

Mowitz

Mowitz

Darf die Presse die Unwahrheit verbreiten, ohne sie als solche zu kennzeichnen und sich dabei mit Hinweisen auf Bulletins und Statements von Lügenbolzen der herrschenden Klasse begnügen? Ist die „Pressefreiheit“ auch die „Freiheit“ für Lügen und Manipulationen? Syrien, Iran und Nordkorea sollen die Bösen sein, welche die Welt vor den Segnungen eines globalen Rüstungsvertrages schützen. weiterlesen


BRICS-Staaten warnen vor weiterer Militarisierung von Syrien-Konflikt

BRICS-Staaten warnen vor weiterer Militarisierung von Syrien-Konflikt

BRICS-Staaten warnen vor weiterer Militarisierung von Syrien-Konflikt

DURBAN, 27. März (RIA Novosti).

Die Staatschefs der fünf wichtigsten Schwellenstaaten (BRICS) haben bei ihrem Gipfel in Südafrika Menschenrechtsverletzungen in Syrien verurteilt sowie sich gegen eine weitere Militarisierung des seit zwei Jahren andauernden Konfliktes in diesem Land ausgesprochen.

„Angesichts der sich verschlechternden Lage in Syrien rufen wir alle Parteien auf, den Organisationen unverzüglichen, sicheren und ungehinderten Zugang zu allen Hilfsbedürftigen zu erlauben und sicherzustellen“, heißt es in der Erklärung des ersten BRICS-Gipfels in Afrika.

„Wir sind zutiefst besorgt über die Verschlechterung der Sicherheits- und der humanitären Situation in Syrien und verurteilen die immer häufiger werdende Verletzung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts infolge der andauernden Gewalt“, heißt es in einer Erklärung, die zum Abschluss des ersten BRICS-Gipfels in Afrika angenommen wurde. „Wir bekräftigen unsere Ablehnung jeder weiteren Militarisierung des Konfliktes.“

Die BRICS-Staaten gehen davon aus, dass der Übergangsprozess in Syrien den Belangen aller Bevölkerungsschichten Rechnung tragen sowie durch einen breiten nationalen Dialog zustande kommen müsse. Die Unabhängigkeit sowie die territoriale Einheit und Souveränität Syriens dürften dabei nicht gefährdet werden. „Wir unterstützen die Anstrengungen des Sondergesandten der Uno und der Arabischen Liga“, heißt es in der Erklärung der BRICS.

In Syrien toben seit zwei Jahren Kämpfe zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten mehr als 70 000 Menschen getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen.

Zur BRICS-Gruppe gehören fünf Staaten, deren wirtschaftlicher und politischer Stellenwert in der Welt in der letzten Jahren stark zugenommen hat: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.


Umgestaltung der Welt – Folge 61

https://aip-berlin.org/wp-content/uploads/2013/02/wochenschau_61.jpg?w=300

Wochenschau, Folge 61

http://apxwn.blogspot.de/2013/02/wochenschau-folge-61.html

Zu Mali ein kleines Vorwort. Diverse Outlets berichten von französischen Bombardements gewisser „Trainingslager“ der Islamisten in Tessalit, nahe der Grenze zu Algerien. Dazu liest man, dass die Franzosen zwar den Flughafen in Kidal kontrollieren, die Stadt aber in der Hand der Tuareg, d.h. der MNLA sei.

Auf diese Weise ist die Visite Hollandes, bei der er – ähnlich wie einst George Bush auf dem Flugzeugträger – den Sieg verkündete und meinte, die französischen Soldaten können bald wieder nach Hause, eigentlich nur ein Dunstvorhang vor dem Fakt, dass das Vorrücken der „Koalitionsstreitkräfte“ durchaus noch nicht abgeschlossen ist. Mehr noch, die Perspektiven der weiteren Entwicklung sind immer noch irgendwie unklar.

Klar ist bislang nur, dass das nicht nach einem Ende des Kriegs aussieht. Freilich hat der Quasipräsident von Mali sich für Verhandlungen mit der MNLA ausgesprochen, was eine gewisse Hoffnung birgt. Wenn die MNLA dem, wie angekündigt, folgt, und es zumindest einen Waffenstillstand gibt, kann sich die Lage durchaus auch früher beruhigen.


Gehackte Daten belegen Komplott des Westens gegen Syrien

Britam DefenceWie das Portal „Alles Schall und Rauch“ am 28. Januar mitteilte, belegen gehackte Daten aus der britischen Rüstungsfirma „Britam Defence„, das über Katar und Saudi-Arabien finanzierte Chemiewaffenangriffe in Syrien und Iran inszeniert werden sollen. Nachdem die Terrorbanden in Damaskus vor wenigen Tagen entscheidende Niederlagen eingefahren haben, soll also das Land weiter mit Anschlägen unter Druck gehalten werden und ein Grund herbeipropagiert werden, der eine offene Intervention rechtfertigt. Die jüngsten zionistischen Luftangriffe zeigen indes, das sich dieser internationale Verbrecherbande weiter über jedes Völkerrecht hinwegsetzt und eigentlich nur noch als eine mit staatlichen Rechten ausgestattete Zentrale von Terroristen und Verschwörern gegen den Frieden bezeichnet werden muss. weiterlesen


Ein Krieg kann einen anderen verschweigen

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Abdelaziz Bouteflika, Präsident Algeriens, letzter Staat in Nordafrika der noch nicht in den Klauen der „Muslimbrüder“ gefallen ist

« Vor unseren Augen »

Ein Krieg kann einen anderen verschweigen

von Thierry Meyssan

Voltaire Netzwerk | Damaskus (Syrien) | 21. Januar 2013

http://www.voltairenet.org/article177192.html

„Der Appetit kommt mit dem Essen“ heißt das Sprichwort. Nach der Wiederkolonisierung der Elfenbeinküste und von Libyen, nach dem Versuch, sich Syriens zu bemächtigen, liebäugelt Frankreich wieder mit Mali, um Algerien im Rücken zu fassen.

Während des Libyen Angriffs machten die Franzosen und Briten umfangreiche Verwendung von Islamisten gegen die Macht von Tripolis, da die Separatisten von Kyrenaika, Bengasi einmal unabhängig, nicht mehr daran interessiert waren, Muammar el-Gaddafi zu stürzen. Beim Sturz der Dschamahirija, hatte ich persönlich den Empfang der AQIM Führer durch die Mitglieder des Nationalrates des Übergangs im Corinthia Hotel erlebt, welches durch eine britische, ausdrücklich vom Irak herangeholte Spezial-Gruppe gesichert wurde. Es war klar, dass das nächste Ziel des westlichen Kolonialismus Algerien wäre und dass AQIM eine Rolle spielen würde, aber ich konnte nicht sehen, welcher Konflikt verwendet werden konnte, um eine internationale Einmischung zu rechtfertigen.

Paris hat ein Szenario ausgearbeitet, in dem der Krieg über Mali in Algerien eindringt.
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DVRK: Libyen zeigt das Nichtangriffsversprechen von NATO-Staaten wertlos sind

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Demokratische Volksrepublik Korea gibt US-geführten Imperialisten eine gepfefferte Antwort

Am 22. März 2011, fünf Tage nachdem die USA und andere NATO-Staaten aller Libyen gegenüber abgegebenen Nichtangriffsversprechen zum Trotz mit dem Verbrechen begonnen haben, Libyen in Schutt und Asche zu bombardieren, um den libyschen Revolutionsführer Muammar Gaddafi zu ermorden und Libyen wieder zu kolonialisieren, hat KCNA mitgeteilt, die DPRK habe sich die Entwicklung Libyens angeschaut und die DPRK sei der Meinung, die Entwicklung Libyens lehre die Welt ernsthafte Lektionen: Nichtangriffsversprechen von NATO-Staaten sind wertlos und Denuklearisierung führt dazu, von NATO-Staaten mit Angriffskrieg überzogen zu werden.

Demokratische Volksrepublik Korea gibt US-geführten Imperialisten eine gepfefferte Antwort

23. Januar 2013

Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am heutigen Mittwoch mitteilte, hat das Außenministerium der Demokratischen Volksrepublik Korea (DPRK) eine Erklärung herausgegeben, die die Antwort der DPRK auf die von US-geführten Imperialisten vorangetriebene UN-Sicherheitsratsresolution 2087, mit der soeben unter Bezugnahme auf den Start des Satelliten Kwangmyongsong 3-2 neue Sanktionen gegen vier vorbildlich arbeitende Personen und sechs Unternehmen der DPRK verhängt wurden, beinhaltet.

Kurz gefasst besteht die koreanische Antwort auf die neuen gegen die DPRK gerichteten UN-Sanktionen aus:

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„Syria – Armageddon“ (GRANews)

Natella Speranskaya, russische Aktivistin der Euroasiatische Bewegung von Alexander Dugin, präsentiert mit ihre Mitarbeiter eine Reportage der „Global Revolutionary Alliance“ über die Lage in Syrien; eine geopolitische, metapolitische und eschatologische Analyse des Konfliktes. Vor einigen Monaten, veröffentlichte GRANews auch einen Beitrag über Libyen und die Ermordung Gaddafis.

In Englisch, bzw. Russisch mit Englischen Untertiteln.

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Episode 3. Syria – Armageddon

http://www.granews.info/content/granews-episode-3-syria-armageddon