Archiv der Kategorie: Imperialismus

Weiteres AIP-Interview zur Lage des Kampfes um Syrien

Hier gibt es die aktualisierte Fortsetzung unserer Gespräche mit einem Freund aus Berlin zur Entwicklung in Syrien. Nach dem die Terrorbanden in den letzten Monaten entscheidende Niederlagen hinnehmen mussten, bemühen sich die gegen Syrien konspirierenden Kräfte und Staaten um eine Aufrüstung der geschlagenen Terroristen.


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Neutralität oder Krieg

Unter dem Titel „Neutralität oder Krieg – Deutschlands Alternative“ erschien am 11.01.2013 in der National-Zeitung ein Artikel von Dr. Gerhard Frey, den wir in Auszügen zitieren wollen, weil er die Entwicklung der Abhängigkeit Deutschlands und deren Auswirkungen treffend skizziert. Das gerade Stalin sich nach dem Krieg für ein neutrales vereinigtes Deutschland einsetzte, ist ein heute leider wenig bekannter Teil der Geschichte, aber ein wichtiger, um die Teilung des Vaterlandes zu verstehen.
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„Deutsche“ Salafisten in Syrien

Wie die bürgerliche Presse und diverse Blogs melden, befinden sich immer mehr Salafisten aus der BRD im Terroreinsatz gegen das syrische Volk. Die Berichte und Interviews zeigen nun, wie die BRD dem alten Dichterwort entsprechend, „die Geister, die sie rief, nicht mehr los wird“. In der Rolle als Förderer der „bewaffneten Opposition“, in der man sich 2012 gut gefiel, soll nun nach Empfehlung von „Report Mainz“ und dem Islamwissenschaftler Guido Steinberg eine Repression gegen die salafistischen Bürgerkriegsterrortouristen werden:

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Mitteilung aus der Botschaft der DVRK

Nachfolgend veröffentlichen wir die Mitteilung Nr. 14/2013 der Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea:

09.05.2013 – Die ranghöchsten Mitarbeiter der koreanischen Revolution führten eine historische Plenarsitzung des Zentralkomitees der Arbeiterpartei von Korea am 31. März 2013 im Gebäude des ZK der PdAK durch.
Der Erste Sekretär der Partei der Arbeit Koreas, Kim Jong Un, trug seinen Bericht und eine zusammenfassende Rede vor.
Die Plenarsitzung beschloss eine neue strategische Linie, um die Paralleisierung der wirtschaftlichen Entwicklung mit dem Aufbau nuklearer Streitkräfte unter der jeweiligen Situation und den berechtigten Anforderungen der sich entwickelnden Revolution zu erfüllen.
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C-Waffen-Einsatz als Prolog zu einem Großkrieg

C-Waffen-Einsatz als Prolog zu einem Großkrieg

Collage: STIMME RUSSLANDS

Ein Chemiewaffen-Einsatz in Syrien ist nicht auszuschließen – vor allem aber durch die Rebellen, sagt ein russischer Auslandsexperte. Ein weiterer Analyst betrachtet einen möglichen Militäreinsatz gegen Baschar Assad als Vorzeichen eines Iran-Krieges.

Französische Behörden und Geheimdienste haben nach wie vor keine Beweise für einen Chemiewaffen-Einsatz in Syrien. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius sagte in der laufenden Woche dem Radiosender Europe 1: „Wir sind im Moment dabei, die Hinweise, die die Briten und die Amerikaner uns vorgelegt haben, zu überprüfen“. Der Experte Aschdar Kurtow vom Russischen Institut für strategische Studien sagte STIMME RUSSLANDS, die Eskalation in Syrien sei mittlerweile dermaßen schwer, dass nichts mehr auszuschließen sei:

„In einer solchen Situation, wenn keine der Konfliktparteien einen Sieg erzielt, greift man sehr oft zu drastischeren Mitteln. Darunter zu tödlicheren Waffen. Aus meiner Sicht gibt es aber keinen hinreichenden Grund dafür, der Regierung von Baschar Assad einen Einsatz von Massenvernichtungswaffen, darunter auch von C-Waffen, vorzuwerfen. Es gibt eine elementare Logik: Einige führende Länder des westlichen Blocks betreiben ohnehin eine ausgelassene Kampagne gegen Syrien. Ein Chemiewaffen-Einsatz durch Assad würde einen Anlass für einen direkten Militäreinsatz geben. Baschar Assad ist ja kein Selbstmörder, um so zu handeln. Deshalb bin ich eher dazu geneigt, den Berichten zu vertrauen, dass die Rebellen diese Waffen einsetzen konnten“.

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Gespräch mit Leonid Savin: Heimlich, still und leise – ZUERST!

Heimlich,

still und leise

 savin-gespräch

Leonid Savin, geboren 1974 in der

Ukraine, ist Chefredakteur des

russischen Magazins Geopolitika.

Savin ist zudem Angehöriger des

Zentrums für konservative Forschung

an der soziologischen Fakultät der

Staatlichen Universität Moskau. Leonid

Savin arbeitet eng mit dem russischen

Politologen Alexandr Dugin zusammen.

Savin gilt als Experte für die

Aktivitäten ausländischer Nichtregierungsorganisationen

(NGO) in Rußland.

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Der Untergang: Zerstörung in Aleppo – ZUERST!

Der Untergang

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 der untergang

Die syrische Stadt Aleppo gilt als Wiege der Zivilisation:

Auch Deutschland hat viel für den Erhalt jener Kulturschätze

getan, die jetzt von bewaffneten Banden

eingeäschert werden

Der kurze Film dauert etwa zweieinhalb

Minuten. Er stammt aus der

syrischen Stadt Aleppo. Man muß sich

zwingen, dem Schauspiel bis zum Ende

zuzusehen. Ein älterer Mann mit

schwarzer Wollmütze und Bart sitzt auf

einem beige gepolsterten Stuhl und

fürchtet um sein Leben. Er war kurz zuvor

entführt worden, jetzt sitzt er da und

wird vor laufender Kamera als „Beute“

zur Schau gestellt. Sein Name ist Krikor,

er gehört zur armenischen Minderheit

in Syrien, in Aleppo lebten vor der Krise

etwa 45.000 Armenier. Vor der Kamera

sagt der verstörte Mann, sein Name sei

nun „Abdul Wahed“. Er sei gerade –

„ohne Zwang, ganz freiwillig“ – zum

Islam konvertiert, antwortet er auf die

Frage des Interviewers, der nicht zu

sehen ist. Das kurze Video ist von der

„Freien Syrischen Armee“ (FSA) – der

Freischärlertruppe, die seit eineinhalb

Jahren mit internationaler Unterstützung

gegen die syrische Regierung einen

blutigen Krieg führt – ins Netz gestellt

worden. Der alte Armenier dient

als Trophäe. Bewaffnete Kämpfer der

FSA haben ihn gekidnappt und vor einen

eigens eingerichteten, sogenannten

„islamischen Rat“ gesetzt. Unter Todesangst

konvertierte der armenisch-syrische

Christ zum Islam. Der FSA-Angehörige

zwingt Krikor, vor der Kamera

an seine „armenischen Brüder“ zu appellieren,

die FSA zu unterstützen. „Ich

schwöre es beim allmächtigen Gott“,

sagt Krikor und gestikuliert dabei mit

den Händen. „Wer auch immer behauptet,

die FSA töte und verfolge Christen,

liegt falsch. Das sind Lügner!“ Und

Krikor redet weiter wie ein Wasserfall:

„Vom ersten Tag an, als Ihr mich mitgenommen

habt, bekam ich Hühnchen

und Kartoffeln zu essen. Meine eigenen

Söhne wissen gar nicht mehr, wie das

schmeckt!“

Während Krikor weiter verzweifelt

das gute Essen der FSA lobt, wird der

Befrager langsam ungemütlich. „Sag

Deinen armenischen Brüdern: Verbündet

Euch nicht mit dem Regime, denn

es will Euch töten! Los! Sag es!“ Am

Ende muß sich Krikor bei seinen Peinigern

bedanken, sagt aber noch: „Ich

verlasse mich auf Euch!“ Was haben

ihm die Entführer für das Schauspiel

versprochen? Vielleicht, daß sie seine

Familie verschonen? Werden die Kidnapper

ihr Versprechen halten?

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“Animal farm” in Myanmar

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“Animal farm” in Myanmar

http://derfreiheitliche.de/2013/04/04/animal-farm-in-myanmar/

Woran erkennen Menschenrechtsaktivisten Menschenrechtsverletzer? Ganz einfach – es sind immer die anderen… Nach der viehischen Ermordung Gaddafis hat sich Libyen in ein Schlachthaus verwandelt, Schwamm drüber. Syrien sieht sich einer Invasion köpfender und vergewaltigender Steinzeit-Sunniten ausgesetzt – der Böse ist jedoch Assad, weil er sein Land nicht kampflos der Koalition aus westlicher Aktienwertegemeinschaft und Al-Qaida übergeben möchte.
Etwas weiter östlich, zwischen der indischen Provinz Assam und Thailand, liegt Myanmar, auch als Burma oder Birma bekannt. Da herrscht, wie wir wissen, seit langem eine Militärjunta mit wechselndem Spitzenpersonal, die irgendwie mit China verbündet ist und ethnische Minderheiten und Anhänger pluralistischer Systeme unterdrückt. Das bekannte Sprachrohr dieses Pluralismus ist die 91er Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, welche für ihre oppositionellen Aktivitäten immerhin 15 lange Jahre unter Hausarrest verbrachte. Vater dieser Frau war übrigens Aung San, welcher zuerst als Führer der burmesischen Kommunisten, dann als Verbündeter Japans und, als sich im März 1945 das Kriegsglück eindeutig gedreht hatte, unter dem Banner des Antifaschismus für die nationale Unabhängigkeit stritt. Zugegeben, sehr pragmatisch, aber doch immer im Interesse seines Landes, und die Verehrung als Nationalheld geschieht mit einigem Recht.

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Junge Welt: Kein Dialog mit Kim

Die aggessivsten Elemente des US-Imperialismus gehen gegen die souveräne Politik der DVRK in Stellung. Dazu zitieren wir wieder die Junge Welt, 16.04.2013 / Ausland / Seite 7:

Kein Dialog mit Kim

Mitglieder des US-Kongresses fordern »präventive« Militärschläge gegen Nordkorea. Regierung in Washington lehnt direkte Gespräche ab

Von Knut Mellenthin

Die US-Regierung hat der Wiederaufnahme direkter Gespräche mit Nordkorea eine Absage erteilt. Außenminister John Kerry sagte am Sonntag während seines Besuchs in Japan, zuerst müsse die Demokratische Volksrepublik (DVRK) »ein Zeichen guten Willens geben«. »Sie müssen zeigen, daß sie ernsthaft das Ziel haben, ihre Atomwaffen abzuschaffen, und es gibt Wege, wie sie das tun können.« Auf Fragen von Journalisten, welche konkreten Schritte seine Regierung von den Nordkoreanern verlange, wollte Kerry nicht eingehen.Schon auf der vorhergehenden Station seiner Asienreise hatte der neue Chef des State Department am Sonnabend in Peking dem Wunsch seiner Gastgeber, zu den »Sechs-Parteien-Gesprächen« zurückzukehren, die kalte Schulter gezeigt. weiterlesen


Junge Welt: Revolution geht weiter

Wir freuen uns für Maduro, Venezuela und die bolivarische Revolution, und gratulieren der Volksmacht über unsere Kanäle zum Wahlerfolg! Den Blick fürs Wesentliche bei der erfolgreichen Fortsetzung der Revolution hat der neu gewählte Präsident Maduro nach der Stimmenauszählung bewiesen, wie auch der aktuelle Artikel der Jungen Welt (16.04.2013 / Titel / Seite 1) dazu belegt:

Revolution geht weiter

Nicolás Maduro mit 50,7 Prozent zum neuen Präsidenten Venezuelas gewählt. Diskussion um überraschend knappen Ausgang

Von André Scheer, Caracas

Nicolás Maduro ist der erste Arbeiter, der zum Präsidenten Venezuelas gewählt worden ist. Mit knapp 50,7 Prozent setzte er sich am Sonntag gegen den Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski durch, der auf gut 49 Prozent kam. Der Bekanntgabe dieses Ergebnisses durch den Nationalen Wahlrat (CNE) am Sonntag gegen 23 Uhr Ortszeit war ein Nervenkrimi vorausgegangen. Kurz nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr hatten inoffizielle Prognosen auf der Grundlage von Nachwahlbefragungen einen klaren Sieg Maduros vorausgesagt. Je später der Abend wurde, desto mehr schrumpfte dessen Vorsprung in den Prognosen jedoch zusammen – bis sogar eine Niederlage der bolivarischen Bewegung nicht mehr ausgeschlossen wurde. So war das erste Gefühl, nachdem CNE-Präsidentin Tibisay Lucena die Ergebnisse bekanntgegeben hatte, Erleichterung: Knapp, aber gewonnen. Capriles Radonski sprach von »Wahlbetrug« und erkannte das Ergebnis nicht an. weiterlesen