Aktuelle Interviews mit den Präsidenten Russlands und Syriens

Neulich wurden Bashar al-Assad von Syrien und Russlands Wladimir Putin interviewt.

Präsident Assad in Damaskus von türkischen Journalisten, und Präsident Putin in Moskau von Jörn Schönenborn für die ARD.

Bashar al-Assad on Turkish TV – FULL interview (English) 05-04-2013

Wladimir Putin 35 min. – In Russland ist das Geld sicherer als in der EU


Junge Welt: Zu weit getrieben

Aufgrund der Brisanz zitieren wir hier den Artikel aus der „Jungen Welt“ vollständig. Er erschien am 6. April 2013 auf Seite 7:

Zu weit getrieben

US-Regierung will angeblich ihre Provokationen gegen Nordkorea bremsen, um »Überreaktionen« zu vermeiden. Spekulationen um Raketenstationierung Pjöngjangs
Von Knut Mellenthin

Die US-Regierung fürchtet, daß ihr die Kontrolle der von ihr selbst provozierten Krise auf der koreanischen Halbinsel entgleiten könnte. Das ist einem Artikel des Wall Street Journal zu entnehmen, der aufgrund von offenbar gezielt zugespielten Insiderinformationen die Diskussionen im Weißen Haus detailliert und plausibel beschreibt. Das Blatt, das den Republikanern und Neokonservativen nahesteht, zitierte am Freitag einen namentlich nicht identifizierten »hochrangigen Regierungsbeamten« mit der Aussage: »Man hat den Eindruck, daß wir gewissermaßen mehr erreicht haben, als wir wollten. Daß wir nämlich so erfolgreich waren, daß es jetzt Überlegungen gibt, ein bißchen zurückzurudern, während wir gleichzeitig fortfahren, beruhigend auf die Südkoreaner einzuwirken.«

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Grußadresse an Marschall Kim Jong Un

https://i0.wp.com/www.augsburger-allgemeine.de/img/24701601-729588923/topTeaser_kim-jong-un.jpg

Foto: Kns, afp

Antiimperialistische Plattform (AIP)

Postfach 87 01 07
13161 Berlin

An den hochverehrten
Marschall KIM JONG UN
Erster Sekretär der Partei der Arbeit Koreas
Erster Vorsitzender des Nationalen Verteidigungskomitees der DVRK
Oberster Befehlshaber der Koreanischen Volksarmee

Pjöngjang
Berlin, den 10. März 2013

Grußadresse

Hochverehrter Marschall KIM JONG UN!

Aus Anlass des 101. Geburtstages des ewigen Präsidenten, Genossen KIM IL SUNG (Tag der Sonne), übermittelt Ihnen die Antiimperialistische Plattform Deutschland herzliche Kampfesgrüße!

Wir sind der Überzeugung, dass Sie und die Koreanische Volksarmee das Vaterland zuverlässig gegen jede Bedrohung schützen, die durch den Einsatz us-amerikanischer atomwaffenfähiger B-52 und B-2A Bomber sowie deren Kriegsübungen ausgelöst wurden. Nach über 50 Jahren us-imperialistischer Militärpräsenz halten wir den Truppenabzug der USA und deren Helfer aus SüdKorea für mehr als überfällig.

Mit sozialistischen Grüßen

Michael Koth

Die Grußadresse wurde der Botschaft der DVRK in Berlin übersandt.


AIP fest an der Seite Nordkoreas

 

Unbesiegbares NordkoreaSchon seit langem halten AIP-Aktivisten Kontakte zur Botschaft der DVRK. Diese sind angesichts der Bedrohung durch die imperialistischen Bluthunde des Westens an dieser Stelle eine kurze Dokumentation wert. Die Regierung in Pjöngjang gab heute den diplomatischen Vertretern anderer Staaten den Sicherheitshinweis, dass im Falle eines Krieges keine Garantie für Leib und Leben übernommen werden kann und deshalb eine Ausreise ratsam wäre. Die westlichen Demokratien interpretierten diese freundliche Geste sogleich wieder als „Provokation“ – daher hat Westerwelle den Botschafter der DVRK für morgen einbestellt. Die antimperialistische Plattform steht fest an der Seite des unbesiegbaren Nordkoreas!

2012-01-Antwort-Korea

2012-03-Antwort-Korea


Brennpunkt Korea

Brennpunkt Korea

http://derfreiheitliche.de/2013/04/05/brennpunkt-korea/

Die vietnamesische Presse zeigte in den letzten Tagen Bilder, welche hierzulande nicht zu sehen waren. „Südkoreanische Panzer rollen bei Übungen in Nähe der interkoreanischen demilitarisierten Zone“ – Südkorea hält bereits seit Ende Februar (!) unter US-amerikanischer Aufsicht unweit der Waffenstillstandslinie Militärmanöver ab, welche einen Angriff auf Nordkorea simulieren sollen.
Dabei scheint die angebliche Kriegserklärung Nordkoreas auf einer falschen Übersetzung zu beruhen, wie „Stimme Rußlands“ bereits am 30.3. in einem Kommentar verlautbaren ließ. In Wahrheit heiße es lediglich „im Falle feindlicher Provokationen“ werde „entsprechend den Gesetzen der Kriegszeit“ gehandelt:

http://german.ruvr.ru/2013_03_30/Die-Koreanische-Halbinsel-ein-unerklarter-Krieg/

Sollte Nordkorea aber das Manöver vom ersten April nicht als Provokation auffassen? Tatsächlich kreuzen seit langem regelmäßig amerikanische Kriegsschiffe vor der koreanischen Küste, die amerikanische Luftwaffe übt Atombombenabwürfe über südkoreanischem Gebiet. Dabei wäre eine Kriegserklärung keineswegs nötig, denn tatsächlich besteht zwischen den beiden koreanischen Teilstaaten seit Ende des Koreakrieges lediglich ein Waffenstillstand.
Warum aber sollte Nordkorea überhaupt Krieg wollen? Das politische System, ob gut oder schlecht, ist stabil, in den letzten Jahren hatte es tatsächliche eine allmähliche Liberalisierung und wirtschaftlichen Aufschwung gegeben, auch in Bezug auf Privatbesitz an Grund und Boden und marktwirtschaftliche Initiativen war man zunehmend und mit Erfolg vom kommunistischen Reinheitsgebot abgewichen. Kim Jong-Un, der neue „Monarch“ des Landes, welches mit der Juche-Ideologie keineswegs dem strengen Marxismus, sondern eher einer Form von kollektivistischem Nationalismus folgt, hatte die Zeichen ganz klar auf Fortsetzung dieser Politik gesetzt.

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Herrscher-Kriege (IRIB)

Mowitz

Mowitz

Darf die Presse die Unwahrheit verbreiten, ohne sie als solche zu kennzeichnen und sich dabei mit Hinweisen auf Bulletins und Statements von Lügenbolzen der herrschenden Klasse begnügen? Ist die „Pressefreiheit“ auch die „Freiheit“ für Lügen und Manipulationen? Syrien, Iran und Nordkorea sollen die Bösen sein, welche die Welt vor den Segnungen eines globalen Rüstungsvertrages schützen. weiterlesen


BRICS-Staaten warnen vor weiterer Militarisierung von Syrien-Konflikt

BRICS-Staaten warnen vor weiterer Militarisierung von Syrien-Konflikt

BRICS-Staaten warnen vor weiterer Militarisierung von Syrien-Konflikt

DURBAN, 27. März (RIA Novosti).

Die Staatschefs der fünf wichtigsten Schwellenstaaten (BRICS) haben bei ihrem Gipfel in Südafrika Menschenrechtsverletzungen in Syrien verurteilt sowie sich gegen eine weitere Militarisierung des seit zwei Jahren andauernden Konfliktes in diesem Land ausgesprochen.

„Angesichts der sich verschlechternden Lage in Syrien rufen wir alle Parteien auf, den Organisationen unverzüglichen, sicheren und ungehinderten Zugang zu allen Hilfsbedürftigen zu erlauben und sicherzustellen“, heißt es in der Erklärung des ersten BRICS-Gipfels in Afrika.

„Wir sind zutiefst besorgt über die Verschlechterung der Sicherheits- und der humanitären Situation in Syrien und verurteilen die immer häufiger werdende Verletzung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts infolge der andauernden Gewalt“, heißt es in einer Erklärung, die zum Abschluss des ersten BRICS-Gipfels in Afrika angenommen wurde. „Wir bekräftigen unsere Ablehnung jeder weiteren Militarisierung des Konfliktes.“

Die BRICS-Staaten gehen davon aus, dass der Übergangsprozess in Syrien den Belangen aller Bevölkerungsschichten Rechnung tragen sowie durch einen breiten nationalen Dialog zustande kommen müsse. Die Unabhängigkeit sowie die territoriale Einheit und Souveränität Syriens dürften dabei nicht gefährdet werden. „Wir unterstützen die Anstrengungen des Sondergesandten der Uno und der Arabischen Liga“, heißt es in der Erklärung der BRICS.

In Syrien toben seit zwei Jahren Kämpfe zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten mehr als 70 000 Menschen getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen.

Zur BRICS-Gruppe gehören fünf Staaten, deren wirtschaftlicher und politischer Stellenwert in der Welt in der letzten Jahren stark zugenommen hat: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.


Versöhnung der Kriegstreiber

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Versöhnung der Kriegstreiber

| 24. März 2013

Sagt uns der Ship-to-Gaza-Zwischenfall noch was? Am 31. Mai 2010 enterte die israelische Marine in internationalen Gewässern sechs Schiffe mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen, denn über diesen war nach der Machtübernahme der radikal-sunnitischen Hamas 2007 durch Israel eine Blockade verhängt worden, welchen die Aktivisten vom internationalen Free Gaza Movement und der türkischen IHH (İnsan Hak ve Hürriyetleri ve İnsani Yardım Vakfı) durchbrechen wollten. Auf dem Schiff Mavi Marmara töteten israelische Soldaten neun türkische Aktivisten, seither herrschten zwischen der Türkei und dem Zionistenstaat erhebliche Spannungen.
Nun also reist Obama nach Israel, redet gutmütig auf Netanjahu ein, und der entschuldigt sich per Telefon bei seinem türkischen Amtskollegen für den kleinen Zwischenfall. Klingt doch gut. Friede, Freude, Eierkuchen. Und Obama hat seinen Friedensnobelpreis (nach und bei dem Morden in Pakistan, Yemen, Libyen, Syrien, Schwamm drüber) doch noch zu Recht bekommen, dürfen sich die Gutmenschen bestätigt fühlen… Wirklich ein Beitrag zum Weltfrieden?
Im Gegenteil. Hier wurde wohl ein Kriegspakt geschmiedet. Obama verschärfte unlängst mit der üblichen Dummdreistigkeit nach einer von seinen Freunden der FSA begangenen Chemiewaffen-Untat seine Chemiewaffen-Propaganda gegen die Regierung Assad und deutete an, wohin die Reise gehen soll. Israel will vor allem gegen den Iran ins Feld ziehen, der Weg dahin führt über Syrien. Die Türkei ist direkter Unterstützer der sogenannten Rebellen der „Freien Syrischen Armee“, welche wie die Regierung Erdogan der Muslimbruderschaft nahestehen, und strebt danach, sich als sunnitische Großmacht in der Region zu profilieren, Provokationen von türkischer Seite gab es genug. Natürliche Verbündete gegen Syrien – aber diese Gaza-Geschichte störte da doch irgendwie.
Netanjahu hat dann gestern schließlich auf seiner facebook-Seite auch die Katze aus dem Sack gelassen: der Grund für die Verständigung mit der Türkei ist also nun offiziell Syrien. Natürlich wegen der Sorge, die (angeblichen) Chemiewaffen könnten in die Hände militanter Gruppen wie der Hisbollah fallen… aber sicher!
Interessant wird sein, wie sich die Hamas verhält. Die Neupositionierung gegen den langjährigen Verbündeten Syrien an der Seite ihrer radikal-sunnitischen Glaubensbrüder von Erdogan bis Al-Kaida konnte sie ihren Anhängern sicher noch erklären. Aber wenn nun die Türkei offiziell mit Israel verbündet ist, was macht man da?
Die Lage ist insgesamt überaus brisant, und auch NATO-Deutschland hängt mit drin. Die Patriot-Raketen wären im Übrigen gegebenenfalls keineswegs bloße Defensivwaffen, wie man uns weismachen will, denn sie könnten auch einen türkischen Panzerangriff gegen Syrien decken, indem sie die syrische Luftwaffe an effektiven Gegenmaßnahmen hindern. Angriffskriege mit deutschen Steuergeldern, auch 2013 häßliche Realität.


US-Agent schoss auf Ahmadinedschad in New York

Mahmud Ahmadinedschad

US-Agent schoss auf Ahmadinedschad in New York

MOSKAU, 21. März (RIA Novosti).

http://de.rian.ru/politics/20130321/265773204.html

Mahmud Ahmadinedschad ist 2006 in New York laut Medien beinahe niedergeschossen worden: Ein Agent des US-amerikanischen Secret Service soll zufällig auf den iranischen Präsidenten geschossen haben.

Der Vorfall, der im noch nicht erschienenen Buch „Deep State: Inside the Government Secrecy Industry“ über die US-Geheimdienstarbeit beschrieben wird, ereignete sich während einer UN-Vollversammlung, berichtet Daily Mail. Als ein Agent des Secret Service seine Flinte an einem Wagen befestigte, der zum Konvoi des US-Präsidenten Georg W. Bush gehörte, wurde zufällig ein Schuss ausgelöst. Die Kugel flog in Richtung des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, der in der Nähe gerade in seinen Wagen einstieg.

„Als der Schuss fiel, blieben alle stehen“, wird ein Beamter des Secret Service in dem Buch zitiert, das im April erscheinen soll. „Die Iraner schauten uns an und wir schauten die Iraner an. Der Agent begann sich zu entschuldigen. Ahmadinedschad hat sich nur umgedreht und ist ins Auto gestiegen.“

Die US-Administration hätte daraufhin befürchtet, dass der iranische Präsident den Vorfall zu seinen Gunsten ausnützen und vor der UN-Generalversammlung, die sich gerade mit dem iranischen Atomprogramm befasste, behaupten würde, die USA hätten einen Anschlag auf ihn versucht. Dennoch hat Ahmadinedschad diesen Vorfall nie erwähnt.


Er bleibt unvergessen – Hugo Chavez, Held des Volkes

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Er bleibt unvergessen: Hugo Chavez, Held des Volkes

Geschrieben von: Jürgen Elsässer Am 6. März 2013 unter Aktuell, Jürgen Elsässer

Die arbeitenden Menschen und die unterdrückten Völker auf der ganzen Welt trauern um einen großen Kämpfer. Von Jürgen Elsässer

Hugo Chavez ist tot. Trauer und Schmerz in ganz Südamerika, Tränen auf den Straßen von Caracas, Frauen und Männer schämen sich ihrer Gefühle nicht. Auf der ganzen Welt sind die Bewegungen und Völker, die um Befreiung kämpfen, im Gedenken vereint. Er war einer von uns, das weiß der Arbeiter in Sao Paolo und der Campesino im Hochland von Peru, der Reisbauer in Vietnam und der Soldat in Damaskus, die Hafenarbeiterin in Wladiwostok und die Pilgerin in der Heilign Stadt Qom. Selbst die Ärmsten in Florida werden ihn nicht vergessen: Chavez war es, der nach dem Wirbelsturm Katrina den Obdachlosen kostenlose Öllieferungen angeboten hat.

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