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Berliner Kurier vom 16.12.2025 von Matthias Fritzsche

Nach Trainer-Beben zündet der BFC noch einen Personalkracher

Nach dem Rausschmiss von Trainer Dennis Kutrieb bekommt der neue Chef Sven Körner prominente Unterstützung.

Zeitenwende beim BFC Dynamo. Nach dem Rauswurf von Trainer Dennis Kutrieb ist   Sven Körner in die erste Reihe gerückt. Der bisherige Co-Trainer übernimmt die Mannschaft und legt im ersten Training mit Vollgas los.

„Wir hatten eine gute Energie auf dem Platz. Es war laut, es war emotional, das wird uns die ganze Woche begleiten“, sagt Körner, der als neuer Chef so richtig Ballett hat. „Der erste Tag war pickepacke voll mit Terminen, Gesprächen sowie Vorbereitung und Durchführung des Trainings“, sagt Körner. Dass es bis weit nach der Einheit keine Pause für ihn gab, ist halbsowild. Aber dann sagt er doch: „Ich habe noch nichts gegessen …“In den nächsten Tagen wird sich auch das einspielen. Schließlich hat Körner neben Sportchef Enis Alushi noch eine weitere hochspannende Personalie zur Unterstützung an die Seite gestellt bekommen. Chris Reher, Ex-Kapitän und schon seit einiger Zeit Coach im Nachwuchsbereich, ist neuer Co-Trainer der Dynamos. Alle drei nutzten das erste Training der neuen Zeitrechnung für ein paar eindringliche Worte an die Spieler. Körner: „Wir haben der Mannschaft gesagt, was wir erwarten.“Schon am Sonnabend müssen die Dynamos liefern. Im Landespokal steigt das Viertelfinale beim BFC Preussen (12.00 Uhr). Durch die sportliche Entwicklung der letzten Wochen ist der BFC beileibe nicht mehr der Favorit. Nichtsdestotrotz soll und muss gewonnen werden. Körner drückt es so aus. „Wir wollen in den vier Trainingseinheiten, die wir in diesem Jahr noch haben, das Preussenspiel so vorbereiten dass wir einen heißen Fight abliefern und gewinnen können.“


Blumenkorb zu Ehren des Genossen KIM JONG IL

Heute, vor genau 14 Jahren blieb die Welt für einen Moment stehen und die Herzen aller fortschrittlichen Menschen füllten sich mit Trauer, als ein großer Mensch dem Leben entrissen wurde.

Ein Mensch, der einen ganz besonderen Platz in der Menschheitsgeschichte eingenommen hat. Ein Mensch, der sich zeitlebens hingebungsvoll für das Wohl seines Volkes und den Ruhm seiner Heimat aufopferte. Ein Mensch, der Beispielloses für die Völkerverständigung und den Frieden auf der Welt leistete. Heute, im Jahr 2011 ging der geliebte Führer des koreanischen Volkes – Genosse KIM JONG IL – zu seinen Ahnen.

Mit großer Bestürzung haben auch wir damals das Ableben dieses einmaligen Staatsmannes und Visionärs zur Kenntnis nehmen müssen. KIM JONG IL schenkte nicht nur seinem eigenen Volk Mut und Kraft. Sein Wirken war Inspiration und Ansporn für jeden echten Revolutionär. Seine Person war ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die unterdrückten Völker dieser Erde.

Weise und vom Feuer inniger Liebe für sein Volk erfüllt, lenkte KIM JONG IL über viele Jahre die Geschicke der Demokratischen Volksrepublik Korea und stellte die Weichen, denen der Staat seine heutige Größe verdankt. Er war es, der die Fundamente für das koreanische Atomprogramm legte, um die nationale Identität des koreanischen Volkes zu schützen und die Souveränität der Demokratischen Volksrepublik Korea in alle Ewigkeit zu garantieren.

All diese monumentalen Aufgaben bewältigte der zu Recht als Vater des Volkes bezeichnete KIM JONG IL stets mit einem fürsorglichen Lächeln auf den Lippen. Dieses Lächeln ist nicht erstorben. Es wird weitergetragen in den aufrichtigen Herzen der Koreanerinnen und Koreaner, wo es als ewige Flamme lodert und sie tagtäglich mit dem Geist der koreanischen Revolution erfüllt. Im Geiste dieses großen Mannes wollen wir daher statt seinen Tod zu betrauern, das ewige Leben feiern.

Aus diesem Anlass spendete die Antiimperialistische Plattform Deutschland einen aufwendig und farbenfroh gestalteten Blumenkorb, der sich in das Heer der Geschenke aus aller Welt einreiht, um dem koreanischen Volk als sichtbares Zeichen gelebter Solidarität Freude zu schenken.

Unsichtbar über diesem Meer aus Farben und Düften erhebt sich der Geist des geliebten Führers KIM JONG IL, und blickt wohlwollend auf sein Volk und die ruhmreichen Taten, die es Tag für Tag leistet.

Wir blicken ehrfurchtsvoll und mit tiefempfundenem Dank zurück, und verneigen uns vor seiner Größe.


Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA:

Zum 14. Todestag von Genossen Kim Jong Il wurden an den Bronzestatuen von Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il auf dem Hügel Mansudae die Blumenkörbe in Namen der internationalen Organisation und der ausländischen Institutionen und Persönlichkeiten niedergelegt.

Unter ihnen waren der Rat des Internationalen Budofonds, die GmbH für Elektrizität Junhao der Stadt Dandong von China, der Vorsitzende der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands, Michael Koth, das Mitglied des Kimilsung-Kimjongil-Fonds, Zhao Bin, und weitere.


Zum 14. Todestag des Genossen KIM JONG IL

Nachfolgend veröffentlichen wir unsere Grußbotschaft an den Vorsitzenden für Staatsangelegenheiten der DVRK und Generalsekretär der PdAK – Genossen KIM JONG UN –, anlässlich des 14. Todestages des verehrten Genossen KIM JONG IL.



Foto-Ausstellung zum 14. Todestag des geliebten Führers KIM JONG IL

Zum 14. Todestag des verehrten Genossen KIM JONG IL – am 17. Dezember 2025 – hat der Verlag für fremdsprachige Literatur Pjöngjang eine aufwendig gestaltete Internetseite mit zahlreichen Bildern aus dem Leben des geliebten Führers veröffentlicht.

Das Besondere: Alle Bilder stammen aus dem Jahr seines Ablebens 2011. Sie zeigen eindrücklich, mit welch leidenschaftlichem Eifer der unermüdliche Fackelträger der koreanischen Revolution bis zuletzt seinen Dienst tat, und warum KIM JONG IL auf ewig mit dem verdienten Titel „Vater des koreanischen Vokes“ in die Geschichte eingehen wird.

Die Galerie kann unter folgendem Link eingesehen werden:


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Junge Welt vom 08.12.2025

Gemeinsames Manöver von Russland und China

Shenzhen. China und Russland haben Anfang Dezember auf russischem Territorium ihr drittes gemeinsames Manöver zur Raketenabwehr abgehalten. Dies teilte das chinesische Verteidigungsministerium am späten Sonnabend auf seiner Internetseite mit. Die gemeinsamen Militärübungen richteten sich nicht gegen Dritte und seien auch keine Reaktion auf die aktuelle internationale Lage. Im August veranstalteten die Staaten bereits gemeinsame Artillerie- und U-Boot-Abwehrübungen im Japanischen Meer.


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Berliner Kurier vom 27.11.2025 von Sebastian Karkos

Stadtgeschichte bewahrt: DDR-Haus wird zum Denkmal!

Das SEZ bekam im September keinen Denkmalschutz, dafür das DDR-Wohnhaus in der Wallstraße. Wenigstens ein Stück Geschichte bleibt.

Berlin und der Denkmalschutz. Während er dem SEZ-Areal im September verweigert wurde, erhält ein anderes DDR-Bauwerk nun den architektonischen Ritterschlag: Das Wohn- und Atelierhaus in der Wallstraße 88a–90 in Mitte wurde in die Denkmalliste aufgenommen.

Auch DDR-Künstler Walter Womacka lebte in der Wallstraße

Hier lebte einst der 2010 gestorbene Künstler Walter Womacka, bekannt für das Mosaik am „Haus des Lehrers“. Er malte außerdem das berühmte Bild „Am Strand“ – es war das am häufigsten reproduzierte Gemälde der DDR, hing in etlichen Wohnungen – und wurde sogar in Form einer Briefmarke gedruckt.Das Gebäude, zwischen 1982 und 1984 für Mitarbeiter des Ministeriums für Außenhandel errichtet, gilt, so heißt es in einer Mitteilung des Besitzers WBM, als architektonisch besonders: gemauert statt aus Fertigteilen, mit Casino und Friseursalon. Für die einen ist es bis heute ein schlichter DDR-Bonzen-Bau, für die anderen ein wertvolles Stück DDR-Geschichte. Doch egal, wie man es sieht: Es bleibt bestehen.Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin: „Es steht für den Wandel in der Architektur und Stadtplanung der DDR zu Beginn der 1980er-Jahre.“ Für das SEZ, Baujahr 1981, galt das nicht


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Berliner Kurier vom 01.12.2025 von Wolfgang Heise

BFC-Frust! Sieg in Chemnitz ganz bitter verschenkt

Dynamo führte beim CFC bis zur 85. Minute, dann verursachte Youngster Moritz Polte einen Strafstoß.

Der BFC Dynamo kommt nicht aus dem Tabellenkeller der Regionalliga raus. Die Chance war beim 1:1 (1:0) beim Chemnitzer FC riesig. 1:0-Führung bis zur 85. Minute, doch dann verschuldete der junge Moritz Polte (18) einen Elfmeter und der CFC glich aus. Wiedermal Enttäuschung bei den Weinrot-Weißen.BFC-Trainer Dennis Kutrieb war genervt, dass es nicht mit dem verdienten Dreier geklappt hat: „Wir sind sehr frustriert, wir sind gut in die Partie gekommen, haben mehr oder weniger über 90 Minuten dominiert. Wir sind verärgert, dass wir das zweite, dritte, vierte Tor nicht machen. Der Frust ist groß, dass wir hinten raus so einen einfachen Fehler machen.“Die Dynamos drehten bei den Westsachsen richtig auf. In der 43. Minute schob Willi Reincke den Ball zum längst fälligen 1:0 ein. Auch in der zweiten Halbzeit ließen die BFC-Spieler nicht locker. Doch Leander Fritzsche traf nur den Pfosten (51.). Auch Joey Breitfeld scheiterte mit seinem Schuss (68.).Doch dann diese verdammte 85. Minute. Polte ging erst zu ungestüm in Zweikampf und foulte dann CFC-Stürmer Maurizio Grimaldi im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dejan Bozic zum 1:1.

Kutrieb: „Das war ein dummer Fehler von Polte, den man aber einem jungen Spieler auch zugestehen muss. Er ist noch U19-Spieler. Er hat ein gutes Spiel gemacht, aber war einmal etwas zu jugendlich, er war gezwungen ein Foul zu ziehen.“ Es ist bitter, Sieg weggefoult und der BFC kommt langsam in Abstiegsnöte.


BFC Dynamo Neuigkeiten

Wir gratulieren: Rainer Lüdtke im Rahmen des DFB-Ehrenamtspreises ausgezeichnet


Seit mehr als zwei Jahrzehnten bringt Rainer Lüdtke sich auf unterschiedlichste Art und Weise ehrenamtlich für unseren BFC Dynamo ein, sei es als Fanbeauftragter, beim Vertrieb von Fanartikeln oder als verantwortlicher Redakteur zur Erstellung des Programmheftes zu den Heimspielen unserer Mannschaft.
 
Als Fanbeauftragter musste er während der nervenaufreibenden Corona-Pandemie die unterschiedlichen Verordnungen und geltenden Regelungen der einzelnen Bundesländer den Fans vermitteln und z.B. beim Ticketverkauf und bei der Organisation von Auswärtsfahrten berücksichtigen. Eine echte Herausforderung, denn selbst innerhalb der einzelnen Bundesländer konnten die Regelungen voneinander abweichen. Mal waren keine Zuschauer zugelassen, mal keine Gästefans, mal die Zuschauerkapazität auf eine bestimmte Anzahl beschränkt, dazu galten ggf. unterschiedliche Vorgaben wie 2G, 2G+ oder 3G. Rainer schaffte es in dieser Zeit den Kontakt zu den Fans und den Fangruppierungen zu intensivieren und die jeweils geltenden Regelungen zu vermitteln. Als Fanbeauftragter gelingt es ihm die Funktion als Bindeglied zwischen Verein und Fans erfolgreich zu besetzen und die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen.
 
Am Samstag wurde Rainer Lüdtke vom Berliner Fußball-Verband im Rahmen des DFB-Ehrenamtspreises für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns über die Würdigung seiner Arbeit für unseren Verein.


Buchempfehlung

Artikelbeschreibung

Wann wurde der Deutsche Soldatensender gegründet? Wie entstand der Deutsche Soldatensender? Wie sein markantes Pausenzeichen? Wer waren die Frauen und Männer, die den Deutschen Soldatensender aus der Taufe hoben? Was bedeutete 935? Wo war der Sitz des Deutschen Soldatensenders? Wo stand der Sender? Was hatten die politische Großwetterlage in Mitteleuropa und die vorherrschenden Windrichtungen im „kalten Krieg“ miteinander zu tun? Warum war der „Federkrieg“ die einzige Kriegsform, die der Deutsche Soldatensender propagierte? Woraus resultierte die Anziehungskraft des Deutschen Soldatensenders? Worüber verhandelten die Politiker Egon Bahr und Michael Kohl im Auftrage ihrer Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik 1972? Warum und wann verstummte der Deutsche Soldatensender? Warum beendeten auf den Tag, die Stunde, die Minute und genau zur gleichen Sekunde sowohl die Bundeswehr als auch die NVA ihre wechselseitigen Maßnahmen zur Beeinflussung der jeweiligen Gegenseite im „kalten Krieg“?


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Nordkurier vom 10.10.2025…

Kommt ein Pferd in den Speisesaal – Stute besucht Pflegeheim

In einem Seniorenheim gleicht ein Tag oft dem anderen. Abwechslung verspricht Besuch – vor allem, wenn nicht die Verwandtschaft, sondern ein Pferd auf dem Flur steht.Vorsichtig setzt Wega ihre Hufe auf das dunkle Laminat. Schritt für Schritt wagt sich die Haflinger-Stute in das Foyer des Pflegeheims in Bückeburg im niedersächsischen Landkreis Schaumburg vor. Das Klackern der Hufeisen führt zu ersten neugierigen Blicken. „Kommt ruhig näher heran, sie ist ganz vorsichtig“, ruft Nele Plaßmeier den noch etwas zurückhaltenden Bewohnerinnen und Bewohnern zu, während sie ihr Pferd nur locker am Strick führt. 

Der Aufruf wirkt. Auf dem Weg in Richtung Speisesaal rollen mehrere Frauen in ihren Rollstühlen dem Pferd hinterher. Dort, wo die Menschen der Seniorenresidenz „Hyggegarten“ sonst gemeinsam essen, hat das Personal bereits die Tische für den ungewöhnlichen Gast zur Seite gestellt. 

„Das Pferd strahlt einfach eine Ruhe aus“

„Seitdem unsere Bewohner wissen, dass Wega wieder zu Besuch kommt, merkt man den Leuten die Vorfreude richtig an“, sagt Tanja Schal, die in dem Pflegeheim den Sozialdienst leitet. „Das Pferd strahlt einfach eine Ruhe aus, die sich sofort auf die Menschen überträgt. Das ist toll.“

Neugierig blickt die braune Stute in die Runde, bläht die Nüstern und erschnuppert die auch aus ihrer Perspektive ungewohnte Umgebung. „Sie erkennt genau, dass sie sich hier langsam und vorsichtig bewegen muss – aber das haben wir geübt“, sagt die 23 Jahre alte Pferdebesitzerin Plaßmeier. Pferd wird gestreichelt und gestriegelt 

„Das ist einfach so schön. Ich bin auf dem Dorf groß geworden, da waren überall Pferde“, sagt eine Frau und strahlt, während sie mit zittriger Hand Wegas‘ Hals streichelt. „Das ist was ganz Tolles für uns hier“, kommentiert ein Mann im Rollstuhl, nachdem er die Flanke des Pferdes minutenlang mit einer Bürste gestriegelt hat. 

Nach und nach dirigiert Plaßmeier das Pferd durch den Raum. Niemand weicht angesichts des großen Tieres zurück. Immer wieder bekommt Wega Leckerli und wird gestreichelt.

Tierschutzbund: Wohl des Tieres muss beachtet werden 

Auch andere Seniorenheime in Deutschland setzen auf die wohltuenden Effekte etwa von Ponys. Der Deutsche Tierschutzbund in Bonn bewertet solche Einsätze grundsätzlich positiv. Durch das Berühren des Tieres könne das Wohlbefinden der Patienten gestärkt werden. Allerdings müsse auch das Wohl des Tieres beachtet werden, betont der Tierschutzbund. Insbesondere wenn das Pferd Anzeichen von Stress zeige, müsse der Besuch abgebrochen werden.

Gern würde die angehende Lehrerin Nele Plaßmeier aus dem benachbarten Porta-Westfalica (Nordrhein-Westfalen) Wegas Fähigkeiten ausbauen. Sie plant, sich für ein Sonderpädagogik-Studium erneut an der Uni in Bielefeld einzuschreiben. Nach all den positiven Momenten bei Wegas Besuchen im Pflegeheim möchte sie ihre Arbeit künftig gern professionalisieren.Geld verdient sie mit ihren sorgfältig geplanten Einsätzen nicht. „Das Lachen der Menschen ist für mich die schönste Bezahlung“, sagt sie und streicht ihrem Pferd über den Kopf.