Sache des Volkes: Die antinationalen Ratten

10_efss-pragDass jede weitere gewalttätige „Opposition“ gegen Präsident Assad massivster Landesverrat ist, da sie direkt in die Zerstörung des syrischen souveränen Nationalstaates mündet, erläutert der aktuelle Kommentar des Autors „Sozrev“ von der Netzseite „Sache des Volkes“ auf klare Weise. Jede echte Opposition in Syrien kann deshalb in der der Stunde der schwersten Bedrohung für das Land nur im Grundkonsens des Schutzes des syrischen Nationalstaates liegen, der derzeit eine totale Mobilmachung des ganzen Volkes für sein Bestehen benötigt! Verteidigen wir gemeinsam die syrische Unabhängigkeit und Souveränität, jeder auf seinem Posten und nach seinen Fähigkeiten!

Spätestens jetzt müssten alle vernünftigen Beobachter erkennen, dass ein Muammar Al-Gaddafi im Recht war, als er die libyschen „Rebellen“, jene fünfte Kolonne der NATO, als „Ratten“ titulierte. Die syrischen NATO-Rebellen werfen Obama und der westlichen Kriegsallianz vehement vor Assad nun in die Hände zu spielen, gar die schützenden Hand über die Baath-Partei zu halten, da Obama erst den US-Kongress über einen Militärschlag beraten lassen will.

Der Militärschlag lasse viel zu lange auf sich warten und sei sowieso wohl nicht umfassend genug. So ist nun zumindest die Deutung der syrischen „Opposition“. Zu diesen antinationalen-antisyrischen Interventionskrakelern gehört auch, was hier aber nur am Rande erwähnt sei, das linksliberale „zivilgesellschaftliche“ Spektrum um die Anti-Assad-Aktivistengruppe „Adopt a Revolution“, die von der Parteiführung der sich nun im Bundestagswahlkampf pazifistisch gebenden Linkspartei unterstützt wurde und wird.

In dieser ganz speziellen arabischen Verschwörungstheorie sind also lächerlicherweise ausgerechnet der US-Imperialismus und die Westliche Wertgemeinschaft im Bunde mit Assad. Diejenigen, die sich den Worten nach als die radikalsten Kriegsimperialisten und Interventionsschreier aufführen sitzen in den Büros der prowestlichen syrischen Auslandsopposition oder sind als Jihadisten damit beschäftigt Syrien mit Terror und Chaos zu überziehen. Die reaktionär-sunnitische „Assad lässt auf sein eigenes Volk schießen!“-Propaganda wird nun zu einer „bombardiert doch bitte das syrische Volk in Grund und Boden“- Aufforderung in das Völkermörderische radikalisiert. Es handelt sich um nichts weniger als um einen Aufruf zur Vernichtung des syrischen Nationalstaates und der syrischen Nation. Es ist wie in Libyen ein kriminelles Konglomerat aus Islamisten, Wendehälsen, Landes- und Nationsverrätern und einigen wenigen Liberalen, die nun die NATO-Terroristen in das Land rufen, um es zu zerstören.

Als „Vision“ fungiert auch unter vielen Kommentatoren der WWG längst die Zerstückelung – also Zerschlagung – des syrischen Nationalstaates. Syrien soll in einen sunnitischen, einen alawitischen und einen kurdischen Teil aufgeteilt werden. Begehrlichkeiten auf syrisches Territorium besteht von Seiten der Türkei, Jordaniens und anderen Staaten der arabischen Erzreaktion wie etwa Katar und Saudi Arabien. Zionistische Hardliner sind zudem von dem Gedanken besessen neben den Golan-Höhen dem Zionistenstaat auch noch andere syrische Gebiete zuzuführen. Eine solche Entwicklung wird in den Plauderrunden des BRD-Menschenrechtsimperialismus mittlerweile als „unausweichlich“ benannt. Unausweichlich ist die Zerstörung Syriens natürlich nur wenn sich die Vision der NATO-Rebellen erfüllt und dem syrischen progressiven Nationalisten Assad ein ähnliches Schicksal droht wie dem libyschen Nationalpatrioten Gaddafi.

In Libyen hat nach dem Sieg der NATO-Aggressoren der staatliche Zerfall Einzug gehalten. Der ölreiche Osten des Landes hat sich für autonom erklärt, während die Marionettenregierung der NATO-Imperialisten nicht einmal Tripolis kontrolliert. Die Hauptstadt des Landes ist faktisch in der Hand rivalisierender bewaffneter Milizen, die sich immer wieder gegenseitig bekämpfen. Libyen ist wieder in die Zeit der kolonialen Herrschaft zurückgefallen. Damals war das Land in die Teile Cyrenaika im Osten, Tripolitan im Westen und Fezan im Süden aufgeteilt. Diese Aufspaltung war auf die italienische und osmanische Herrschaft rückführbar. Erst der sozialrevolutionäre Nationalist Gaddafi sollte Libyen zu einer Nation einigen und die reaktionär-feudalistische Spalterei beenden.
Die von den NATO-Rebellen geforderte und erbettelte militärische Intervention hatte die Zeit um 50 Jahre zurückgedreht. Libyen ist nun wieder in die feudal-antinationalen Verhältnisse unter dem damaligen Idris zurückgekehrt. Die Westimperialisten wollten sich die Rohstoffe des libyschen Nationalstaates unter den Nagel reißen und Libyen zu einer Basis für weitere imperialistische Angriffskriege und Interventionen umbauen. Folgen dieses Neokolonialismus sind der Zerfall des libyschen Nationalstaates und ein längst aufziehender Bürgerkrieg. Damit ist auch klar worauf die Interventionsaufrufe der syrischen Opposition aus sind. Auf nichts weniger als die Zerstörung der syrischen Nation.

Verfasser: Sozrev

Quelle: Sache des Volkes: Die antinationalen Ratten

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