„Der Sozialismus ist eine Wissenschaft“

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Kim Jong Il

Es sind schon 20 Jahre vergangen, seit Koreas Lenker Kim Jong Il seine Arbeit „Der Sozialismus ist eine Wissenschaft“ veröffentlicht hatte (1. November 1994).

Seinerzeit durchlebte die sozialistische Weltbewegung ernste Wendungen und Wechselfälle. Es trat eine Lage ein, dass im Jahr 1989 in vielen europäischen Ländern der Sozialismus nacheinander scheiterte und 1991 die Sowjetunion, der erste sozialistische Staat auf unserem Planeten, der 70 Jahre lang als sozialistische Großmacht existierte, zusammenbrach. Unter unzähligen Menschen, die den Sozialismus anstrebten oder mit ihm sympathisierten, entstanden ideelle Verwirrungen und Schwankungen. Die Renegaten des Sozialismus schwafelten davon, dass das sozialistische Ideal selbst falsch war, und so rechtfertigten ihre verräterischen Handlungen. Die Wortführer der Imperialisten erklärten in Eile das „Ende des Sozialismus“. Der Sozialismus stand am Scheideweg von weiterer Existenz oder vom völligen Untergang auf dem Erdball.

Eben zu dieser Zeit veröffentlichte Koreas Lenker Kim Jong Il das programmatische Werk, das der sozialistischen Bewegung den Weg zum neuen Aufschwung und unvermeidlichen Sieg wies. Er schrieb in diesem Werk, dass der Einsturz des Sozialismus in verschiedenen Ländern nicht Fiasko des Sozialismus, sondern Bankrott des ihn zur Entartung geführten Opportunismus bedeutet, und erläuterte allseitig die Wissenschaftlichkeit des Sozialismus.

Im Werk wurde zuallererst die Notwendigkeit des Sozialismus in neuer Weise beleuchtet.

Demnach ist der Sozialismus das Ideal und das revolutionäre Banner der um die Souveränität ringenden Volksmassen. In den früheren Gesellschaftsformationen fand die Souveränität der Volksmassen nicht ihre Verwirklichung, weil sie alle Gesellschaftsordnung waren, die auf dem Individualismus beruhten. Die Gesellschaft, die auf dem Privateigentum und dem aus ihm hervorgehenden Individualismus basiert, teilt sich unweigerlich in antagonistische Klassen. Das bringt zugleich Klassengegensätze, soziale Ungleichheit und Ausbeutung und Unterdrückung der Volksmassen durch eine Hand voll herrschende Klasse mit sich. Zur Verwirklichung der Souveränität der Volksmassen muss die auf dem Individualismus beruhende Gesellschaft abgeschafft und die auf dem Kollektivismus basierende sozialistische Gesellschaft aufgebaut werden. Das ist ein notwendiger Prozess der Geschichtsentwicklung.

Das Werk legte die wesentliche Überlegenheit des Sozialismus koreanischer Prägung dar, der als Bollwerk des Sozialismus sein würdevolles Ansehen veranschaulicht, und begründete die Wissenschaftlichkeit und Unbesiegbarkeit des Sozialismus.

Koreas Sozialismus gründet sich auf den eigenen Standpunkt und eben solche Einstellung zu den Menschen und Volksmassen.

Die Juche-Ideologie hat eine neue Ansicht und Einstellung zu den Menschen eingebürgert, dass der Mensch ein gesellschaftliches Wesen mit Souveränität, Schöpfertum und Bewusstheit als wesentliche Merkmale ist und dessentwegen einzigen Herrn und Gestalter der Welt und zum wertvollsten und stärksten Wesen wird. Davon ausgehend wurde der Sozialismus koreanischer Prägung zum Sozialismus, der alles dem Menschen dienen lässt und alle Fragen durch Erhöhung seiner schöpferischen Fähigkeit und Geisteskraft löst.

Die Juche-Ideologie hat ferner eine neue Einstellung und Haltung zu den Volksmassen statuiert, dass die Volksmassen ein soziales Kollektiv sind, das hauptsächlich aus den arbeitenden Menschen besteht und durch die Gemeinsamkeit der souveränen Forderungen und der schöpferischen Tätigkeit verbunden ist, und gebührenderweise die Position als Herren der Gesellschaft einnehmen und ihrer Verantwortung und Rolle als Herren der Gesellschaft vollauf gerecht werden müssen. Daher wurde der Sozialismus koreanischer Prägung zum Sozialismus mit den Volksmassen im Mittelpunkt, in dem die Volksmassen Herren über alles sind und alles ihnen dient.

Das Werk erhellte auch wissenschaftlich die Wege zum erfolgreichen Aufbau des Sozialismus.

Der besonderen Hervorhebung im Werk zufolge muss für den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus unbedingt die Politik der Liebe und des Vertrauens, nämlich die Politik der Fürsorge angewandt werden. Hierbei besteht die Grundfrage darin, einen wahren Führer, der von der Liebe zum Volk beseelt ist, in den Vordergrund zu stellen und die Regierungspartei zu einer mütterlichen Partei zu entwickeln.

Kim Jong Il erklärte im Werk, dass der anthropozentrische Sozialismus, der Sozialismus mit den Volksmassen im Zentrum, aufgrund seiner Wissenschaftlichkeit und Wahrheit unbedingt triumphiert.

Die 20 Jahre von der Veröffentlichung seiner Arbeit „Der Sozialismus ist eine Wissenschaft“ bis auf den heutigen Tag waren ein Zeitraum, in dem deren Richtigkeit und Lebenskraft vollauf demonstriert wurden.

In der erbitterten Konfrontation mit den Imperialisten, die es Ende des letzten Jahrhunderts auf das „vollständige Ende des Sozialismus auf unserem Planeten“ abgesehen hatten, siegte das koreanische Volk. Im ernsten Kampf für den Schutz des Sozialismus errang es leuchtende Siege. Das ist auf seine feste Überzeugung vom Sozialismus und seine Siegeszuversicht zurückzuführen.

Mit dieser Überzeugung und Siegeszuversicht durchkreuzt das koreanische Volk gegenwärtig entschieden die hartnäckigen antisozialistischen Strangulierungsmachenschaften der vereinten imperialistischen Kräfte und schreitet dem grandiosen Ziel, einem mächtigen sozialistischen Staat, entgegen tatkräftig voran.

Unzählige Menschen der Welt haben nun Hoffnungen auf den Sozialismus und Zuversicht auf dessen Sieg, und die sozialistische Bewegung besitzt im internationalen Maßstab eine neue Vitalität. Nicht wenige Länder Lateinamerikas, das in der Vergangenheit als „stiller Hinterhof der USA“ bezeichnet wurde, streben Sozialismus an, was als eine neue Bewegung im 21. Jahrhundert eingeschätzt wird.

Die Wirklichkeit zeigt, wie unsinnig die Theorie vom „Ende des Sozialismus“, auf der die Imperialisten und ihre Wortführer dermaßen fieberhaft bestanden, war und ist, und bestätigt zugleich, dass der Sozialismus eine Wissenschaft und Wahrheit ist und es ein unumstößliches geschichtliches Gesetz ist, dass die Menschheit dem Sozialismus zugewandt voranschreitet.

Der Sozialismus ist eine Wissenschaft und wird unbedingt siegen.

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