Schlagwort-Archive: Kim Jong Il

Das Licht um Mitternacht

Am 19. Juni Juche 53 (1964) begann Genosse KIM JONG IL mit der Arbeit im Zentralkomitee der Partei der Arbeit Koreas.

Die Geschichte über seine Leitung der Partei in den vergangenen Jahrzehnten erzählt, wie er die Partei in eine mütterliche Partei verwandelte, die dem Volk dient. Es war sein festes Kredo, dass er nicht bequem schlafen kann, bevor das Volk ein glückliches und zivilisiertes Leben führt.

Eines Tages im März Juche 64 (1975) bekam Genosse KIM JONG IL vom Präsidenten KIM IL SUNG die Aufgabe, den Bau der Stadt Pyongyang zu leiten. Dementsprechend erarbeitete er einen Plan dazu, in 15 Jahren moderne Straßen und viele Bauwerke in Pyongyang zu errichten. Das war normalerweise unvorstellbar.

Aber sein Entschluss bedeutete zugleich die Praxis. Es wurden grandiose Entwürfe für den Bau der Stadt angefertigt und Bauarbeiten ununterbrochen durchgeführt.

Wenn er eine kurze Pause mache, halte die Lokomotive der Revolution an, so pflegte er zu sagen. Er arbeitete über Nacht im Büro oder beging während der Vorortanleitungen den Tagesanbruch. weiterlesen


KIM JONG IL: Mensch, der vor allem die Menschen liebte

Heiße und aufrichtige Liebe und edle Pflichttreue zu den Menschen und absolutes und unverändertes Vertrauen zu ihnen sind außergewöhnlicher menschlicher Charme des Vorsitzenden des Verteidigungskomitees
der DVRK KIM JONG IL (1942–2011). Seine flammende Menschenliebe zieht zahllose Menschen in der Welt in ihren Bann.

Zu den Menschen, die von seiner hehren Liebe angetan waren, zählt auch Mosses Musonda, ehemaliger Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Republik Sambia in der DVR Korea.

Er hielt sich dienstlich in China auf und konnte durch verschiedene Publikationen über die Wirklichkeit Koreas, wo sich die Volksmassen als Herren des Landes eines wahren Lebens und Glücks erfreuen, klar im Bilde sein.

Er vermochte insbesondere seiner Ergriffenheit und Erregung nicht mehr Herr zu werden, als er von den einer Legende gleichen Erzählungen hörte,
dass KIM JONG IL für Frauen und Kinder die modere Pyongyanger Entbindungsklinik mit Edelstein-Fußboden errichten, den Wöchnerinnen und Kindern teuere Tonika und Arzneien unentgeltlich liefern, den neu geborenen Drillingen und Vierlingen Goldringe und Silberstilette zukommen und ein Flugzeug bis an ein am Ende des Landes abgelegenes Gebirgsdorf fliegen und so die vor dem Tod stehende Wöchnerin retten ließ.

Musonda, der von der Welt der hehren Liebe KIM JONG ILs zum Volk beeindruckt und fasziniert wurde, entschloss sich, bei der Gelegenheit seines Koreabesuches zur Überreichung des Beglaubigungsschreibens des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters ihm ein bedeutungsvolles Geschenk zu machen, und bereitete die Holzplastik „Mutter“ vor. Diese Plastik stellt eine afrikanische Frau mit einem Säugling auf dem Rücken dar, die das vor ihr stehende Kind umhegt. Die Mutter, deren Stirn zwar gerunzelt ist, aber um deren Mund ein Lächeln spielt, zeigt wahrheitsgetreu die warme Mutterliebe der Frauen, die um ihrer Kinder willen keine Mühen scheuen. weiterlesen


Unsere Grußbotschaften an den hochverehrten Marschall

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64. Gründungstag der Kinderorganisation Koreas

Rede des hochverehrten Marschalls KIM JONG UN
zum 8. Kongress der Kinderorganisation Koreas
am 6. Juni Juche 106 (2017)

Neujahrskonzert der Mitglieder der Kinderorganisation Koreas
  zum Neuen Jahr Juche 109 (2020) ⇓

Für lichtvolle Zukunft

Der 6. Juni (Gründungstag der Kinderorganisation Koreas, KOK) ist in der DVR Korea der Festtag der Mitglieder der Kinderorganisation und zugleich der Nationalfeiertag.

Zu diesen Tag beglückwünschen die Eltern der Kinder und die Bevölkerung des ganzen Landes die Mitglieder der KOK herzlich und blicken auf die rührenden Bilder der Liebe des Obersten Staatsführers KIM JONG UN zu kommenden Generationen zurück, die er auf dem Weg der revolutionären Führung zeigte.

Im Juni Juche 101 (2012) fand in Pyongyang in Gegenwart der mehr als 20 000 KOK-Mitglieder die Veranstaltung zur Feier des 66. Gründungstages der KOK (6.6.1946) statt.

KIM JONG UN nahm daran teil, hielt eine Gratulationsrede, erlebte auch das Konzert und Feuerwerksoiree und verbrachte den ganzen Tag mit ihnen. Und am nächsten Tag ließ er sich mit ihnen zum Andenken fotografieren.

Er ist der gütige Vater, der das glückliche Lachen und die lichtvolle Zukunft der KOK-Mitglieder schützt.

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Neues zu Corona gefunden

 – Brisante Studie aus dem BMI Teil 2: Massive interne Kritik an RKI und Bundesregierung

 – Nach Corona: Reguliert die Überlebenden nicht zu Tode!

 – Sperrt das Land wieder auf. Wir können es riskieren.

 – Kardinal Gerhard Ludwig Müller und andere wittern eine Verschwörung am Werk
Corona: Konservative warnen vor „Schaffung einer Weltregierung“


KIM JONG UN: Die Ehre Koreas

Im Mai Juche 105 (2016) fand in Pyongyang unter der großen Erwartung und Anteilnahme des koreanischen Volkes und unter der großen Aufmerksamkeit der Welt der 7. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas statt.

Auf dem Parteitag wurde der Genosse KIM JONG UN zum Vorsitzenden der PdAK gewählt.

Heute wird die PdAK freundlicher denn je Mutter genannt und genießt absolute Unterstützung und Vertrauen von Volksmassen, was darauf zurückzuführen ist, dass Genosse KIM JONG UN, der die Liebe zum Volk als seine Natur hat, an ihrer Spitze steht.

Am Tag des Leuchtenden Sterns Juche 101 (2012), dem ersten Geburtstag vom
Genossen KIM JONG IL nach seinem völlig unerwarteten Ableben,
sagte KIM JONG UN den Mitarbeitern wie folgt: die Kader sollten sich an der Volksanschauung von KIM JONG IL ein Beispiel nehmen. Für das Volk seien die Kader da. Sie sollten sich zu den Volksmassen begeben, mit ihnen Freud und Leid teilen und sich für sie hingebungsvoll einsetzen. Für das wertvolle Volk sollten die Kader all die Lasten auf sich nehmen.

Seine wertvollen Worte kennzeichneten sich durch große Liebe zum Volk.

Mit seiner erhabenen Volksanschauung ist KIM JONG UN immer unter dem Volk und lässt ihnen alle möglichen Fürsorgen angedeihen.

Überall ging er mit dem Volk immer Schulter an Schulter, Hand in Hand und bemühte sich sehr darum, dem Volk größere Freunde und größeres Glück zu bereiten.

Mal ging er den matschigen Weg und wurde dabei vom Regen ganz nass, freute sich aber über das Treffen mit den Soldatinnen und ließ sich mit jeder von ihnen zum Andenken fotografieren, weil sie den Abschied von ihm sehr bedauerten.

Zum bedeutsamen historischen Jahrestag seiner Wahl zum Vorsitzenden der PdAK sind die Koreaner davon fest überzeugt, dass die PdAK für immer ruhmreich bleiben wird.

Fürwahr ist es eine große Ehre Koreas, KIM JONG UN als Vorsitzenden der PdAK zu haben.


Unsere Grußbotschaften an den hochverehrten Marschall

Aus Anlass der historischen Verleihung der Gedenkmedaille zum 75. Jahrestag des Sieges der UdSSR im Großen Vaterländischen Krieg an den hochverehrten Obersten Führer Marschall KIM JONG UN, Vorsitzender der Partei der Arbeit Koreas, Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten und Oberster Befehlshaber der Streitkräfte der Demokratischen Volksrepublik Korea durch den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Wladimirowitsch Putin gratulierten wir dem geliebten Marschall KIM JONG UN auf das Herzlichste. Dieses bedeutsame Ereignis zeigt die Kontinuität von vielen Jahrzehnten der Freundschaft zwischen dem koreanischen und den Völkern Russlands. Die Freundschaft zwischen dem Großen Führer Genossen KIM IL SUNG und Generalissimus J. W. Stalin wie aber auch die Freundschaft zwischen dem geliebten Führer Genossen KIM JONG IL und den hervorragenden Vertretern der Sowjetführung wie Juri Andropow, Konstantin Chernenko und Gospodin-Towarischtsch Putin zeigen die Kontinuität und Flexibilität der Beziehungen zwischen zwei nicht-kapitalistischen fortschrittlichen Staaten. In der Gegenwart führt der geniale Genosse KIM JONG UN dieses Werk in die lichte Zukunft der Menschheit und zum endgültigen Niedergang des Imperialismus und Kapitalismus.

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KIM JONG UN: Eine glückliche „Qual“

Juche 105 (2016) wurden im ganzen Koreanischen Ostmeer viele Fische gefangen.

Im November jenes Jahres besuchte der hochverehrte Oberste Führer
Genosse KIM JONG UN, Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK, einen Fischfangbetrieb. Auf dem provisorisch eingerichteten Fischlager im Freien stellte er mit Zufriedenheit fest, dass es ein Meer von Fischen zu sehen sei.

Aber die Funktionäre des Betriebes hatten eine „Qual“, und zwar die Verarbeitung der Fische. Trotz des Einsatzes sogar der Frauen der Betriebsarbeiter war es schwierig, mit der zunehmenden Menge von gefangenen Fischen zurechtzukommen. Wenn die Schiffe „Tanphung“, voll beladen mit Fischen, zurückkehrten, hatte man Freude und Sorge gleichzeitig.

KIM JONG UN erkannte den Kummer der Betriebsfunktionäre und lachte. Sie hätten, so bemerkte er, früher Qual wegen des wenigen Fischfangs und nun umgekehrt, weil man zu viel Fische gefangen habe und sie nicht rechtzeitig bearbeiten könne.

Einer von den Mitarbeitern sagte ihm offenherzig, wenn die Schiffe „Tanphung“ schnell nacheinander in den Hafen einlaufen, gerate man in Verlegenheit.

Freudvoll sagte KIM JONG UN: Wie schön sei es! Solche glückliche Geschichte gebe ihm neue Kraft und lasse ihn den Sinn der Arbeit und Revolution spüren.

Weil so viele Fische gefangen worden seien, dass sie nicht rechtzeitig bearbeitet werden könnten, sei man besorgt. Das sei eben eine „Qual“ aus Glück.

Die glückliche „Qual“ – das war eine Definition, die KIM JONG UN gab, der in der Freude des Volkes seinen Lebenssinn findet.

Er werde für die Lösung aller vorhandenen Probleme sorgen, und dafür solle der Betrieb nur viele Fische fangen.

Später wurde der Fischfangbetrieb mit Schnellgefrier- und Kühlanlagen sowie mit weiteren modernen Verarbeitungsprozessen perfekt ausgerüstet.


Phosphor-düngemittelwerk Sunchon feierlich eröffnet

Mitteilung der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur

Die Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur veröffentlichte am 1. Mai eine Mitteilung.

Es wurde das moderne Phosphordüngemittelwerk Sunchon errichtet, das das Entwicklungspotential der selbständigen Wirtschaft demonstriert. Mit dem Bau dieser Fabrik, die gestützt auf einheimische Rohstoffe, Materialien und Techniken das hochkonzentrierte Ammoniumphosphat-Düngemittel massenweise herstellen kann, wurde bei der sprunghaften Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion eine Bresche geschlagen und eine feste Waffenschmiede für die landwirtschaftliche Front als ein weiterer ewiger Reichtum für den Aufbau des starken Vaterlandes ins Leben gerufen.

Trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten gegen unseren Fortschritt wurde eine Phosphordüngerindustriebasis unserer Art gegründet. Das ist ein brillantes Ergebnis der Eigenständigkeitslinie unserer Partei und ihrer großen Führung dabei, nach dem unveränderlichen Kurs des Schaffens aus eigener Kraft die große Sache des Aufbaus eines starken sozialistischen Staates zu führen. Es bedeutet auch einen rühmenswerten Sieg der glühenden Loyalität der Bauarbeiter, Wissenschaftler und Armeeangehörigen und ihres aufopferungsvollen Einsatzes.

Die Errichtung des Phosphordüngemittelwerkes Sunchon ist eine erhabene Sache für die Erfüllung des Wunsches der Genossen KIM IL SUNG und
KIM JONG IL, die alle Anstrengungen für die Lösung der Ernährungsfrage für das Volk unternommen hatten.

Als seine erste Vorortanleitung in diesem Jahr besuchte
Genosse KIM JONG UN am 6. Januar den Bauplatz des Phosphordüngemittelwerkes Sunchon, was zu einem epochalen Anlass zur Beendigung des Baus auf dem höchsten Niveau und in kürzester Frist wurde. Die Funktionäre, Wissenschaftler, Techniker und Erbauer haben gemäß dem brillanten Plan von KIM JONG UN im großangelegten Kampf für die Errichtung einer neuen Chemieindustriebasis dem bisherigen Herkommen ein Ende gesetzt und unaufhörlich Wunder und Erneuerungen geschaffen.

Durch die Fertigstellung des Phosphordüngemittelwerkes Sunchon wurde es nochmals deutlich bewiesen, dass die Triebkraft für selbständige Entwicklung in den Herzen unserer Bürger liegt, die zusammengeschlossen um die Partei der eigenen Kraft und der Gerechtigkeit eigener Sache vertrauen, und dass die Würde und nationale Kraft des starken Staates nur durch das Schaffen aus eigener Kraft garantiert werden.


Gedanken nicht nur zum 1. Mai 2020

Eigentlich ist morgen der Jahrestag, an dem nicht nur von Arbeitern und Bauern, sondern von allen fortschrittlichen Menschen, ihr Kampftag begangen würde. Doch in weiten Teilen der Erde, Europa, Lateinamerika, herrschen unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung Verhältnisse, die man nur als faschistoid bezeichnen kann. Für die Machthaber in Chile, Argentinien, Griechenland, Spanien, Portugal, aber auch der Ukraine, Polens, Ungarns und der baltischen Staaten kommt das Ereignis sozusagen „wie gerufen“, und als Vorwand für ihren Massenterror gegen die Massen gilt die angebliche Rettung der Massen vor einem Virus. Dieselben herrschenden Kräfte des imperialistisch-kapitalistischen Systems, die nach der zeitweiligen Niederlage des Sozialismus in Osteuropa einschl. der DDR quasi „die Sau“ rausgelassen haben, und kein Verbrechen scheuten, weil sie immer noch glauben, dass sie straffrei ausgehen werden, spielen sich heute als Humanitätsapostel auf. Wer genau den Aufruf der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) mit ihren Losungen liest, weiß jedoch, dass es auch heutzutage auf der Erde anders gehen kann. Morgen werden hunderte Millionen – wenn nicht Milliarden – Menschen frei von der Geisel des Spätkapitalismus auf breiten Straßen, blumengeschmückten Alleen, für das Recht der Unabhängigkeit ihrer Vaterländer und ihre nationale Souveränität voller Freude zelebrieren. An der Spitze des Weltfortschritts steht die am meisten von rechts und „links“ verleumdete und schon so oft totgesagte DVR Korea mit dem hochverehrten Marschall KIM JONG UN an der Spitze.

Unser flammender Gruß an die Helden der Insel der Freiheit im Angesicht der 60 km entfernt liegenden massivsten Bedrohung, den US-Bestien mit ihren Sanktionen und Blockaden!

Aber Kuba ist und bleibt – auch und gerade jetzt in der beispiellosen Corona-Panik – fidel, einfach deshalb, weil solche aufrechten Revolutionäre wie Raúl Modesto Castro Ruz und Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez an der Spitze der Revolution und der Massen stehen!

Doch kommen wir nun zu unserer teuren Heimat, die für uns immer die DDR bleiben wird, obwohl wir damals leider viele Fehler in der nationalen Frage begangen hatten.

Ich denke an den 1. Mai 1989 in Berlin, Hauptstadt der DDR, zurück, wo sich niemand von uns vorstellen konnte, wie nah wir am Abgrund der Konterrevolution standen.

Die nächsten 12 Monate nur in Stichworten:

– im Sommer völlige Sprachlosigkeit der Parteiführung, die alle kannten.

– Am 18. Oktober der Putsch gegen den Genossen Erich Honecker, wobei bei einigen Putschisten durchaus edle Motive im Spiel waren, die aber lange nicht begriffen haben, dass sie mit ihrer Konzeptionslosigkeit wie weiter… sich zu nützlichen Idioten und Totengräbern der Republik entwickelten.

– 1. Dezember: Die SED-Fraktion in der Volkskammer stellt den eigenen Suizid-Antrag mit Aufhebung der führenden Rolle der SED in der Verfassung

– 5. Januar: Ehrenmal Treptow und 19. Januar Friedrichsfelde demonstrieren über 250.000 (nicht nur Kommunisten und Sozialisten) für den Erhalt der DDR, während durch die Regierung des Hans M. Tausende eigener Genossen in die Zuchthäuser geworfen wurden, oder viele in den Selbstmord getrieben wurden.

Wie war unsere Situation am Vorabend des 1. Mai 1990? Das Beste war, dass die DDR noch existierte, das Schlechteste ihr Zustand. In vielen Dingen hatte sich die ideologische Luft gesäubert, weil Hundertausende von Mitläufern, Opportunisten und anderem Gesindel sich von uns getrennt hatten.

Nach der sog. ersten „freien“ Volkskammerwahl am 14. März entstand eine etwas bizarre Situation. 90 Prozent der Haftbefehle aus der Zeit von Herrn M. wurde durch die Regierung des Lothar de Maizière wegen völliger Unrechtmäßigkeit aufgehoben. Diese Handlung dürfte dem klugen Bratschenspieler in Bonn nicht nur Lob eingebracht haben…

Es nähert sich nun der 1. Mai 1990, und wir sind – zumindest halblegal – wo Räume bekommen, wie absichern gegen Provokateure, wie weiter? Wer waren wir, die damals versuchten, einfach Mut zu zeigen? Karl-Eduard von Schnitzler (Chefkommentator des „Schwarzen Kanal“), seine Frau Márta Rafael, Kurt Seibt (10 Jahre Zuchthaus Brandenburg-Görden, Leiter der Revisionskommission beim ZK der SED), Achim Herrmann (Politbüro SED, am 18.10.1989 aus der Partei gesäubert – leider schon vom Tode gezeichnet), Klaus Feske (1950-68 78 Festnahmen in Westberlin als FDJ- und SED-Kader, sein größter Auftritt war im Januar 1990 seine Ansprache vor 250.000 am Ehrenmal und enger Freund des Autors dieser Zeilen, Kläuschen hatte die Ehre Genossen Honecker ins chilenische Exil zu begleiten), Wolfgang und Angelika Bator (Bauarbeiter in der Stalin-Allee und Fischverkäuferin) und zum „Schluss“ Heinz und Lore Junge aus dem roten Dortmund (Heinz arbeitete von 1933-35 illegal in Berlin und im Ruhrgebiet mit E. H., seine spätere Frau Lore wurde 1954 von einem BRD-Gericht für die Aktion „Schöne Ferientage (in der DDR) für arme Ruhrkinder“ 1 Jahr Zuchthaus bekommen.

Doch nun zum 1. Mai 1990, den wir in Schönhorst begingen. Beim Begriff Schönhorst sträuben sich manchem die Nackenhaare, andere haben vor Glück Tränen in den Augen, denn am Ende der Odernheimer Str. plus 5 km Fußweg befand sich ein konspiratives Objekt der SED BL Berlin zu Schulung von Kadern der SEW, der DKP und der KPÖ mit anschließenden Urlaubsmöglichkeiten sowie als Doppelcharakter des MfS BV Berlin für im Ausland (natürlich galt damals leider die BRD und Westberlin als Ausland – wie verrückt), wo wir unseren Urlaub machen konnten, und nach unseren Einsätzen abkühlen durften. Da fast die gesamte Einwohnerschaft dort sehr staatsnah war, gab es organisatorisch keine Probleme, aber wir hatten immer den Plan B im Köcher, das bedeutete die Abreise der Teilnehmer über den Wasserweg… Der Objektleiter war kein „Wendehals“ und einer von uns, Genosse Heinz Ebert und seine 20 Jahre jüngere Frau Bruni, beide waren Knorke! Wir hatten ein ca. 2-stündiges Zeitfenster ohne Übernachtung im Blick gehabt, daraus wurden 5 Stunden und viele Übernachtungen. In einer Atmosphäre des revolutionären Optimismus gestaltete sich der Auftritt des Botschafters der KDVR in der DDR und eines Vertreters der Republik Kuba zu einem begeisternden Abend. Hinzugefügt muss an dieser Stelle werden, dass wir den Kontakt zu den kubanischen Genossen meinem alten Freund Gerhard Rolack (Gründer der FDJ) zu verdanken hatten. Besonders beeindruckend war, als ich durch Vermittlung des Genossen Rolack die Möglichkeit hatte, eine Grußadresse von Erich und Margot Honecker zu verlesen. Ihre historischen Voraussagen sind alle eingetroffen. Die koreanischen Genossen berichteten von uns, dass sie furchtbare Niederlagen bis zum endgültigen Sie durchmachen mussten, und machten uns damit sehr viel Mut, in dem sie sich mit Erich Honecker öffentlich solidarisierten, der immer ein treuer Kampfgefährte des Großen Führers Genossen KIM IL SUNG war.

Doch kommen wir noch kurz zur Gegenwart zurück. Unsere Parole von 1990 lautete

DIE DUNKELSTE STUNDE IN DER GANZEN NACHT IST DIE STUNDE VOR DEM SONNENAUFGANG

Doch im Vergleich zu damals stehen wir heute großartig da. Ich werde es Euch beweisen.

  1. Der Plan der Imperialisten, den Sozialismus zu vernichten, ist grandios gescheitert, Dank der Führer der DVRK und Kubas!
  2. Heute – mit der Erfahrung von 30 Jahren Konterrevolution – wissen wir, dass, bei allen eignen Fehlern, auf deutschem Boden die DDR für immer und ewig das bessere Deutschland bleiben wird… und der Zukunft zugewandt… unsere Perspektive ist.
  3. Wie oft verhöhnt und verspottet – viele Freunde aus Dummheit, Feigheit oder Opportunismus verloren, kann ich Euch sagen, gibt es bei den koreanischen Genossen einen Begriff, der für sie absolut tabu sind! Verrat an verbündeten Freunden und Mitkämpfern (Vergleiche die Revisionisten in Moskau und anderswo) ist unvorstellbar. Wir bedanken uns nochmal bei den koreanischen Genossen – nicht nur für die AiP-D und Studien sowie Freundschaftsgruppen allein, sondern für alle von rechts bis „links“ – die es bis heute nicht begriffen haben – für ihre großartigste Solidarität auf Erden!

Michael Koth

Vorsitzender der AiP-D