Grußbotschaft der AiP zum Todestag von Kim Jong Il

KIM JONG IL

KIM JONG IL

Auf dem Wege der solidarischen anti-imperialistischen Politik der Völkerverständigung, den die AiP seit ihres Bestehens beschritten hat, entwickelten sich auch die Kontakte zur DVRK. Im Gegensatz zu anderen Organisationen, egal aus welchem politischen Lager, haben wir aus unseren Beziehungen und unserer Solidarität keinen Hehl gemacht, genauso wenig wie wir unsere Unterstützung für das syrische Volk oder unsere Freundschaft zu Belarus im verborgenen betreiben. Das Werden und Wirken großer Anti-Imperialisten erfährt generell unsere Würdigung. In diesem Geiste der Völkerfreundschaft steht auch diese Grußbotschaft an Marschall Kim Jong Un zum zweiten Todestag von Kim Jong Il. Der AiP-Vorsitzende Michael Koth übergab ein Schreiben mit folgendem Inhalt an die Botschaft der DVRK in Berlin:

Hochverehrter Marschall KIM JONG UN!

Anlässlich des zweiten Todestages des großen Genossen KIM JONG IL übermittelt Ihnen die Antiimperialistische Plattform Deutschlands von Herzen ihre Anteilnahme in ehrendem Gedenken!

Das Wissen um die historischen und bedeutenden Leistungen KIM JONG ILs im Kampf um die Einigkeit, Fortschrittlichkeit und Stärke Koreas durch alle Prüfungen der Geschichte ist für alle wahren Revolutionäre eine beispielhafte Lehre zur Verteidigung einmal erkämpfter revolutionärer Errungenschaften. Die erfolgreiche Sicherung der koreanischen Revolution unter schweren Bedingungen ist sein ewiges Verdienst.

Zum Andenken an Kim Jong Il übermittelte uns die Botschaft folgenden Artikel:

Weißer Schnee und Kim Jong Il

Bei der Erinnerung an das Leben Kim Jong Ils, dem Vorsitzenden des Verteidigungskomitees der DVR Korea, (16. Februar 1942 – 17. Dezember 2011) kommt jedem etwas in den Sinn.

Es ist der weiße Schnee. Kim Jong Il erblickte im fallenden weißen Schnee des Monats Februar im Paektu-Gebirge, der höchsten Erhebung in Korea, das Licht der Welt und nahm im Dezember bei Niederschlägen aus weißem Schnee ewigen Abschied vom Volk.

Es war die Philosophie vom weißen Schnee, die das Leben Kim Jong Ils ausfüllte. Der weiße Schnee klärt nicht nur das Herz des Menschen sauber, sondern taut auch auf und liefert dem Boden das belebende Nass. Im weißen Schnee, so kann man sagen, ist die erhabenste Lebensphilosophie enthalten, für das Gedeihen des Landes und das Glück des Volkes mit reinem Herzen alles einzusetzen.

Kim Jong Il führte sein ganzes Leben rein.

Es war 1994, als Präsident Kim Il Sung, Gründer des sozialistischen Korea, plötzlich verschied. Es ist zwar ein internationaler Usus, dass beim Tod des Staatsoberhaupts sein Amt bald von einem anderen bekleidet wird, aber in Korea blieb der Posten des Staatspräsidenten ganze 3 Jahre lang unbesetzt. Es ist eine erstaunliche Tatsache, die sein edles und reines moralisches Pflichtgefühl erzeugte, den Präsidenten Kim Il Sung auf ewig hoch zu verehren. Dank ihm wurde es gesetzlich festgelegt, dass Korea Kim Il Sung als den ewigen Präsidenten der DVR Korea verehrt, und diesem Land wurde es möglich, ihn ewig in Gestalt wie zu seinen Lebzeiten aufgebahrt liegen zu lassen.

Kim Jong Il tat nichts für sich. Er trug stets einen einfachen Lumberjack und entspannte sich kurz in Sitzen einschlafend auf dem Weg zu ununterbrochenen Vor-Ort-Anleitungen, und sorgte dafür, dass für die Verbesserung des Volkslebens moderne Betriebe, neue Wohnhäuser und kulturelle Erholungsstätten entstanden. Er ließ zwar viele Denkmäler und Bronzestatuen für gefallene Revolutionäre und jene, die sich große Verdienste um das Vaterland erworben hatten errichten, verbot aber, keine einzige erzene Statue für ihn, ja auch nicht eine kleine, zu errichten. Er benutzte die unzähligen Geschenke, die ihm Koreaner, Staatsoberhäupter und Parteiführer und namhafte Persönlichkeiten anderer Länder überreicht hatten, nicht zu eigenem persönlichem Zweck und ließ sie alle im Staatlichen Geschenkmuseum und im Museum der Völkerfreundschaft ausstellen, damit sich das ganze Volk diese anschauen kann.

Kim Jong Il nahm alle Menschen warm in die Arme.

Alle Nordkoreaner lebten und leben in einer großen einträchtigen Familie, die in ihm ihren treu sorgenden Vater sieht. Unter ihnen gibt es Arbeiter, Bauern und Intellektuelle wie auch jene, die in der Vergangenheit Verbrechen am Land und der Nation begangen hatten. Sogar auch Jong Ju Yong, ehemaliger Chef des südkoreanischen Hyundai-Konzerns, konnte, fasziniert von Kim Jong Ils Liebe zur Nation und dessen breit angelegter Politik, den Rest seines Lebens für das gemeinsame Gedeihen der Nation und die Vereinigung des Vaterlandes sinnvoll verbringen.

Kim Jong Il spendete zahlreichen Menschen der Welt, die um Souveränität, Frieden und Gerechtigkeit rangen, warmherzige Geborgenheit.

Er sagte, dass der politische Führer des Sozialismus über eine Fähigkeit, aber vor allem über die Tugenden der grenzlosen Liebe zum Volk verfügen muss. Während seiner Vor-Ort-Anleitungen suchte er häufig Wohnungen der Bevölkerung auf, erkundigte sich sorgfältig nach dem Stand ihres Familienlebens im Einzelnen, wünschte kleinen Kindern Zukunft und gab sogar dem werdenden Leben Namen. Er schickte auch Geburtstagstafeln an hochbetagte Menschen des ganzen Landes, die ihren 100. Geburtstag begehen.

Über 60 gesinnungstreue Langzeitkriegsgefangene, die in Südkorea Jahrzehnte lang in Kerkerhaft waren, kehrten in seine Geborgenheit zurück, erlangten den höchsten Ruhm und erfreuen sich höchst glücklichen Lebens. Es gibt auch die Begebenheit, dass eine einfache Frau, die bei der Rettung der Reichtümer des Landes vor einem Waldbrand starke Verbrennung am Gesicht erlitt, dank seiner liebevollen Maßnahme in einem bekannten Krankenhaus eines Landes behandelt wurde und ihr schönes Antlitz wiedergewann.

Kim Jong Il widmete sich mit ganzer Hingabe seinem Volk und der fortschrittlichen Menschheit.

Einst sagte er: Ab und zu gehe die Arbeit auch über seine Kraft, er möchte sich ebenfalls wenigstens eine Feiertagsnacht zusammen mit seinen Familienangehörigen geruhsam verbringen, er sei auch ein Mensch und liebe das Leben wie kein anderer, aber er opfere alle seine Privatangelegenheiten und gehe ununterbrochen den Weg für das Volk, weil ihm das Volk wertvoller als alle anderen sei.

Das Glück des Volkes war seine größte Freude. Trotz sengender Hitze und schneidender Kälte setzte er den Weg zu Vor-Ort-Anleitungen ununterbrochen fort. Er fuhr trotz großer Regengüsse ohne Zögern ein und beschritt auch beschwerliche Reisfeldraine. Sogar während der Auslandsbesuche waren seine Gedanken beim Volk im Vaterland. Es ist kein Zufall, dass der Bevollmächtigte Vertreter des russischen Präsidenten, der ihn begleitete, in seinem Buch wie folgt schrieb: „Der Vorsitzende des Verteidigungskomitees Kim Jong Il ist ein Führer, der all seinen Gedanken und Elan einzig und allein für das Glück des Volkes seines Landes einsetzt.“

Selbst in den letzten Tagen seines Lebens setzte er seine Vor-Ort-Anleitungen fort, indem er zu den Ärzten, die sich wegen seines schweren Krankheitszustandes mit Tränen in den Augen mit der inständigen Bitte an ihn wandten, seine Vor-Ort-Anleitung aufzugeben, sagte: „Bitte, Ärzte, ich bitte wirklich um Verständnis. Ich kann Ihrer Bitte nicht nachkommen. Ich bitte Sie darum, meinem Willen zu folgen.“

Getragen von solcher seiner aufopferungsvollen Selbstlosigkeit wurde in Korea der Sozialismus verteidigt und eine Wende beim Aufbau eines mächtigen Staates herbeigeführt. Außerdem ging die Zeit, in der die Imperialisten Korea mit Kernwaffen bedrohten, zum ewigen Ende und so wurde auf der Koreanischen Halbinsel und in Nordostasien endlich die Gefahr eines Nuklearkrieges gebannt.

Das edle Leben des Vorsitzenden des Verteidigungskomitees Kim Jong Il wird in den Herzen des koreanischen Volkes und der fortschrittlichen Menschheit auf ewig bewahrt bleiben.

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