Feierlichkeiten zum 73. Gründungstag der DVR-Korea

Festveranstaltung der Studiengruppe Korea Brandenburg, Berlin und Länder in Eberswalde am 9. September 2021.

Viele Ehrungen zu den Veranstaltungen der koreanischen Jahrestage haben wir in der Vergangenheit emotional und zukunftsgewandt vorbereitet und durchgeführt. Dabei standen bei unseren Mitgliedern die Heldentaten der koreanischen Menschen stets im Mittelpunkt der Anerkennung und Würdigung.
Wir denken dabei an die Aufbauprogramme, an die Naturereignisse und ihre Folgen für die Kinder, Mütter und die alten Menschen Koreas. Wir erinnerten an hoffnungsvolle Begegnungen und Forderungen der koreanischen Menschen nach einem Abschluss des, bis heute noch nicht beendeten Krieges. Mit den Auswirkungen müssen die Menschen bis heute, im Norden wie auch im Süden leben, von nur einer Hoffnung erfüllt, bald eine friedliche Einheit zu erleben.

Im Vorfeld unserer Festveranstaltung, am 09.09.2021, zum 73. Jahrestag der Gründung der DVR-Korea, bewegten uns die vielseitigen und schwierigen Ereignisse in der Welt. Wieder einmal mussten die USA mit ihren Verbündeten einen langanhaltenden, erfolglosen Kriegsschauplatz fluchtartig verlassen. Wie bereits im Krieg in Korea, mussten sich die überlegen fühlenden amerikanischen Streitkräfte aus Saigon schmählich zurückziehen. In Kabul waren die USA und deutsche Natokräfte ebenfalls so ergebnislos. Neben vielen Gründen des Einfalls in das Land Afghanistan, muss man die ergebnislose Zielstellung des NATO-Einsatzes hoffentlich auch so auswerten. So ergeht es allen Aggressoren, welche die sozialen und religiösen Befindlichkeiten der überfallenen Menschen nicht beachten.

Damit verbinden wir gleichzeitig die ablehnende Haltung der Politik des Außenministers der Bundesregierung zur Findung von Vergleichsmöglichkeiten. Mit dem Verbot des Aufstellens, des Denkmals zur Erinnerung an die Gräueltaten der japanischen Soldateska an den koreanischen Frauen im japanischen Krieg, zeigt sich die gleiche Haltung eines SPD-Politikers, wie sie in der ungeordneten Flucht der Menschen aus Afghanistan zum Ausdruck kam.
Seine Forderung auf den Abriss dieses Denkmals, das durch die Kinder und Enkel der ermordeten koreanischen Frauen auf ihre eigenen Kosten errichtet wurde, ist ein Hohn, auf die Anerkennung der Leiden der Mädchen, Mütter und Frauen.

Alle diese furchtbaren Entscheidungen lassen uns zweifeln an der öffentlich erklärten Friedenspolitik unserer Bundesregierung, wenn der Außenminister derartige Kriegsverbrechen im Namen Japans zu vertuschen sucht.

Mit all den Zweifeln begingen wir den 73. Ehrentag der Gründung der DVR-Korea. Uns kam in der Auswertung all dieser Ereignisse ein Wort des Großen Führers in Erinnerung. Er schrieb an die Werktätigen seines Landes:

„Unsere erste Aufgabe ist es, den Frieden mit ganzer Kraft zu erhalten. Deshalb gilt es: Der Friede muss bewaffnet sein, heute und immer“.

Am 09.09.2021 begann um 14.30 Uhr unsere Festveranstaltung im festlich geschmückten Kaminzimmer des „Cafe am Weidendamm“ in Eberswalde. Mit einer festlichen koreanischen Musik wurden die Gäste empfangen. Der Vorsitzende der Studiengruppen, Genosse Michael Koth, begrüßte die Gäste und hielt eine würdigende Ansprache zu dem ehrenden Anlass. Er berichtete über viele Aktionen und Handlungen der Mitglieder in allen bundesweiten Studiengruppen.

Danach verlas er die Grußbotschaft des Genossen Botschaftsrates Kim Hak an die Anwesenden. Im Namen des Botschafters der DVR-Korea in der Bundesrepublik dankte er für die solidarische Haltung und Hilfen durch die Mitglieder der Studiengruppe Korea. Besonders dankte er für die Spende von 1.010,00 Euro zur Unterstützung des Baues von 10.000 Wohnungen in Pjöngjang.
Er erinnerte an die eben abgesprochenen neuen Ziele 2021, richtete aber die Aufmerksamkeit bereits auf das Jahr 2022. Neben vielen Höhepunkten in der DVR-Korea, richtete er sein Augenmerk auf die Vorbereitung des II. Treffens der bundesweiten Studiengruppen in Berlin. Seine Erwartungen seien, eine weitere Verbesserung des Verhältnisses unserer beider Völker zueinander.

Mit einem symbolischen Telefongruß an diesem würdigen Ehrentag bedankten sich die Mitglieder bei unserem konstruktiven Partner in der koreanischen Botschaft.

Im weiteren Verlauf wurden einzelne, aktive Mitglieder mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Durch den Genossen Bodo Quart wurde aus Anlass des Gründungstages der Film der südkoreanischen Filmemacherin – „Meine Geschwister im Norden“ – gezeigt. Von den Besuchern wurde der Inhalt sehr gelobt und gefordert, den Film nochmals mit größerem Publikum vorzuführen.

In der Kaffeepause kam es zu interessanten Diskussionen. Dabei waren die chaotischen Handlungsweisen bei der Rückführung der deutschen NATO-Soldaten das Thema.

Nach dem Kaffee ehrten die Anwesenden unsere Alterspräsidentin. Diese 93Jahre alte langjährige Genossin – Maria Benditz – ist ein Herzstück unserer Studiengruppe. Trotz all ihrer Behinderungen ist sie uns immer ein wichtiges Mitglied mit ihren Beiträgen. Der Genosse Diedrich trug auf ihren Wunsch drei Gedichte vor.
Alle ihre Gedichte: „Herbst“, „Frühling“ und „Frauentag“ beinhalten die Freude eines alten Menschen, seine Anerkennung im Kreis der Genossen und den Wunsch auch weiterhin dem koreanischen Volk hilfreich zur Seite zu stehen.
Genosse Koth versprach ihr auch in der Zukunft die weitere Hilfe und Unterstützung. Er bat die Genossen der Frauenkommission, die Genossin Benditz auch künftig so liebevoll zu betreuen.

Im weiteren Programm erläuterte der Genosse Koth den bisherigen Verlauf der Vorbereitungen zum Jahresende.
Zum neuen Jahr hob er nochmals die gründliche Vorbereitung auf das II. Treffen der bundesweiten Studiengruppen und die hoffentlich mögliche Durchführung eines Kinderferienlagers in Wonsan hervor.

Mit einem Abendessen ging dieser ereignisreiche Tag zu Ende.

Der Vorsitzende beendete die Festveranstaltung mit den Worten:
„Wir grüßen die koreanischen Menschen und Genossen aus der Ferne, sind aber im Geiste immer bei ihnen.“

Studiengruppe Korea
Brandenburg, Berlin und Länder
der Vorstand

Unterschriebene Danksagung an den Genossen Botschaftsrat Kim Hak
Persönliche Grußbotschaft der Studiengruppe Korea Brandenburg, Berlin und Länder anlässlich des 73. Jahrestages der Gründung der DVR Korea

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