Zum 102. Geburtstag des koreanischen Führers Kim Il Sung

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In die Ewigkeit seines Volkes eingegangen: Kim Il Sung

Die koreanische Volksrepublik feiert wieder den Geburtstag ihres ewigen Präsidenten Kim Il Sung. Sein ganzes Leben stellte der Präsident und Führer in den Dienst seines Volkes und lenkte die Entwicklung des Landes vom antijapanischen Befreiungskampf bis in das schwere Jahr seines Todes 1994, in dem sein Sohn den Kampf vollends übernahm und fortsetzte.

Unter der Lenkung Kim Jong Ils wurde die DVRK dank der Juche und Songun-Ideen zu einem militärisch unbesiegbaren Staat, der seine Souveränität erfolgreich verteidigte. Heute steht Kim Jong Un in der Tradition seines Großvaters und Vaters und kann aufbauend auf den reichen Erfahrungen der beiden großen Führer das Werk fortsetzen.

In seinem Schreiben an die landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter legte Marschall Kim Jong Un nun dar, welche Schwerpunkte bei der schöpferischen Weiterentwicklung der Argarthesen Kim Il Sungs jetzt gesetzt werden sollen, um die Selbstversorgung allseitig zu stärken.

In der Zusammenfassung handelt es sich um folgende Punkte:

  • Die durch die sozialistischen Agrarthesen gestellten Aufgaben müssen konsequent erfüllt und gelöst werden.
  • Die ideologische und praktische Bildung der Werktätigen in der Landwirtschaft ist der Schlüssel im Kampf um die Stärkung der sozialistischen Agrarfront.
  • Hohes Ziel zur Verteidigung der Sozialismus koreanischer Prägung ist die stete Leistungssteigerung der Agrarproduktion.
  • Schließlich muss diese Leistungssteigerung durch wissenschaftlich-technische Forschung unter Berücksichtigung der spezifischen Bodensituation und der Saatgutzüchtung erreicht werden.
  • Die Bio-Landwirtschaft mit dem Einsatz biologischer Düngemittel ist zu steigern und auszubauen.
  • Anbauflächen müssen vor Naturkatastrophen geschützt und entsprechend bepflanzt werden, neue Flächen müssen gewonnen werden.
  • Bessere Erschließung der Berge zur Erzeugung von Nahrung und Stoffen, sowie Aufforstung zum Schutz des Bodens.
  • Organisatorische Stärkung des Arbeitsgruppensystems mit verantwortlichen Arbeitsgruppenleitern zur Verbesserung des sozialistischen Leistungssystems ohne Gleichmacherei.
  • Mustereinheiten im Wettkampf um die beste Leistung bei der Durchführung der gestellten Aufgaben.
  • Stärkere staatliche Unterstützung für Dorf und Landwirtschaft unter klarer Führung der Partei und des Ministeriums sichern den Erfolg der Maßnahmen.

Kim Jong Un

Unter dem hoch erhobenen Banner der sozialistischen Agrarthesen in der Landwirtschaftsproduktion Erneuerungen vollbringen


Schreiben an die Teilnehmer des Landestreffens der landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter

6. Februar Juche 103 (2014)

Unsere Partei hat beschlossen, ein Landestreffen der landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter abzuhalten mit dem Ziel, zum 50. Jahrestag der Veröffentlichung der sozialistischen Agrarthesen unter dem hoch erhobenen Banner der Agrarthesen in der Landwirtschaftsproduktion einen Umschwung zu bewirken.

Am diesmaligem Treffen nehmen vorbildliche Arbeitsgruppenleiter aus der Landwirtschaft, die im Schweiß ihres Angesichts mit patriotischer Selbstlosigkeit den Getreide-, Gemüse-, Fleisch- und Obstproduktionsplan übererfüllt haben, um den Tag vorzuziehen, an dem unser Volk ein reiches und glückliches Leben in vollen Zügen genießen würde, und Funktionäre teil.

Ich beglückwünsche von Herzen die Teilnehmer des Treffens und spreche allen Werktätigen und Funktionären in der Landwirtschaft, die in Unterstützung der Führung der Partei die sozialistische Agrarfront zuverlässig verteidigten, sowie den Volksarmisten und Bürgern, die dem Dorf aufrichtige Hilfe erwiesen, meinen wärmsten Dank aus.

Unser großer Führer Genosse Kim Il Sung veröffentlichte vor 50 Jahren die „Thesen zur sozialistischen Agrarfrage in unserem Land“ und erhellte somit erstmalig in der Geschichte klar den Weg zur Lösung der Agrarfrage. Die von ihm dargelegten Agrarthesen sind ein unvergängliches klassisches Dokument, das auf alle bei der Klärung der Agrarfrage anfallenden theoretischen und praktischen Fragen schlüssige Antworten gab, und ein Programm unserer Partei für den Aufbau des sozialistischen Dorfes. Die Darlegung der Thesen zur sozialistischen Agrarfrage stellte ein unvergängliches historisches Verdienst dar, das er sich bei der Verwirklichung der souveränen Sache der Volksmassen, des sozialistischen Werkes erworben hatte.

Nach der Veröffentlichung der Thesen zur sozialistischen Agrarfrage vollzog sich beim Aufbau des sozialistischen Dorfes in unserem Land eine große Wende.

In den Dörfern kamen die ideologische und die kulturelle Revolution erfolgreich voran, wodurch sich das ideologisch-geistige Antlitz unserer Werktätigen in der Landwirtschaft ganzseitig veränderte und auch im Bereich des Kulturlebens auf dem Land große Aufwärtsentwicklung erreicht wurde. Unsere Werktätigen in der Landwirtschaft sind heute zu zuverlässigen Herren der sozialistischen Agrarfront herangewachsen, die mit der Juche-Ideologie und der Songun-Idee gewappnet sind und im engen Zusammenschluss um die Partei und den Führer um die Durchsetzung der Landwirtschaftspolitik unserer Partei selbstlos ringen. Das Kultur- und technische Niveau der Werktätigen in der Landwirtschaft erhöhte sich unvergleichlich, die ländlichen Siedlungen erneuerten sich in sozialistische kulturvolle Dörfer und der Unterschied zwischen Stadt und Dorf in den kulturellen Lebensbedingungen verringerte sich zusehends. Die technische Revolution auf dem Land ging zügig voran, wodurch bei der Bewässerung, Elektrifizierung, Mechanisierung und Chemisierung wie auch bei der Bereinigung der Fluren des ganzen Landes in Gepräge des sozialistischen Bodens große Fortschritte erreicht wurden und die materiell-technische Basis der Agrarwirtschaft erstarkte.

Die in den Dörfern unseres Landes vollzogene historische Wende ist ein deutlicher Beweis für die Richtigkeit und Lebenskraft der von Kim Il Sung dargelegten sozialistischen Agrarthesen. Dank seines unvergänglichen großen Programms zur Lösung der Agrarthesen vermochte unser Volk beim Aufbau des sozialistischen Dorfes leuchtendes Beispiel zu schaffen.

Die Agrarthesen sind ein großes Banner des Aufbaus des sozialistischen Dorfes, das unsere Partei unbeirrbar hoch zu tragen hat.

Es obliegt uns, die in den sozialistischen Agrarthesen gestellten Aufgaben konsequent zu erfüllen, dadurch beim Aufbau des Dorfes im neuen Jahrhundert neue Umbrüche herbeizuführen und die Agrarfrage endgültig zu lösen.

Auf dem Land sind die ideologische, technische und kulturelle Revolution nachhaltiger denn je voranzubringen.

In den Dörfern ist die vorrangige Kraft für die ideologische Revolution aufzubieten, um alle landwirtschaftlichen Werktätigen zuverlässig zu ländlichen Revolutionären des Songun-Zeitalters zu prägen, die mit dem Kimilsungismus-Kimjongilismus ausgerüstet sind, sich für die Interessen der Gesellschaft und des Kollektivs und für das Vaterland und Volk aufopfern und für die Weiterentwicklung der Landwirtschaft des Landes ihr reines Gewissen und ihre aufrichtigen Anstrengungen gänzlich hingeben. Es gilt, den Werktätigen in der Landwirtschaft die durchdringende Überzeugung vom Sozialismus und das standhafte antiimperialistische und Klassenbewusstsein einzupflanzen, damit sie im Sozialismus unserer Prägung ihr Leben sehen, ihn leidenschaftlich lieben und gegen die Umtriebe der Imperialisten zur ideologischen und kulturellen Unterwanderung entschlossen kämpfen.

Wenn wir einen sozialistischen zivilisierten Staat, den unser Volk herbeisehnt, erfolgreich aufbauen und die Agrarfrage endgültig lösen wollen, müssen wir auf dem Land die Kulturrevolution beschleunigen. Es ist unumgänglich, auf dem Land die Losung der Verwandlung des ganzen Volkes in wissenschaftliche und technische Talente hoch zu tragen und die Arbeit zur Vermittlung von wissenschaftlichen und technischen Kenntnissen reger zu entfalten, damit alle landwirtschaftlichen Werktätigen fortgeschrittene Ackerbautechnik erlernen, moderne technische Mittel geschickt bedienen und mehr Werktätige in der Agrarwirtschaft im System der Bildung neben dem Beruf studieren. Es ist unerlässlich, nötige Bedingungen zu schaffen, sodass sich landwirtschaftliche Werktätige des kulturell-emotionalen Lebens nach Herzenslust erfreuen können, die Dörfer kulturvoller zu gestalten und so in schöne sozialistische Landschaften zu verwandeln.

Die technische Revolution auf dem Land ist entsprechend den Forderungen der Epoche der Wissenschaft und Technik, des Informationszeitalters dynamisch voranzubringen, somit die materiell-technische Basis der Landwirtschaft zu festigen und das Niveau ihrer Verwissenschaftlichung und Modernisierung unablässig zu erhöhen. Durch forcierte komplexe Mechanisierung und Chemisierung der Landwirtschaft müssen die Unterschiede zwischen der agrarwirtschaftlichen und der industriellen Arbeit verringert und die Bauern von schwerer Arbeit völlig befreit werden. Es ist notwendig, die bei der Bewässerung in der Landwirtschaft erzielten Erfolge zu festigen, zugleich neue Bewässerungsanlagen zu errichten, verschiedenartige moderne Beregnungsmethoden breit einzuführen und so das Bewässerungssystem zu vervollkommnen.

Die wichtigste Aufgabe, die heute vor der Landwirtschaft steht, besteht darin, den Landbau gut zu betreiben und so die Agrarproduktion entschieden zu steigern.

Die Agrarfront ist die vorderste Front für den Schutz des Sozialismus und der Hauptbereich, auf den beim Aufbau einer sozialistischen Wirtschaftsmacht die Kraft konzentriert werden muss.

Die Imperialisten, die uns nicht Aufblühen und Wohlleben wünschen, verstärken Druck und wirtschaftliche Sanktionen gegen unser Land und manövrieren in niederträchtiger Weise, um unserem Volk Nahrungsknappheit zu bereiten und so in dessen Herzen die Überzeugung vom Sozialismus abzubauen. Wir müssen auf alle Fälle den Ackerbau ertragreich betreiben und dadurch das Nahrungsmittelproblem, ja das Ernährungsproblem der Bevölkerung zufrieden stellend lösen, um die feindlichen Umtriebe gegen unsere Republik und den Sozialismus zu vereiteln. Da unser Land bereits in die Position eines politisch-ideologisch und eines militärisch starken Staates mit vollem Recht aufgestiegen ist, wird der Sozialismus unserer Prägung, wenn wir uns durch ergebnisreichen Ackerbau mit Nahrungsmitteln selbst versorgen, auch jedem feindlichen Manöver ungebrochen standhalten und wir können die Revolution und den Aufbau mit Beherztheit durchführen, wie wir wollen.

Weil die Frage der Landwirtschaft so wichtig ist, hat unsere Partei diesen Bereich als einen Hauptbereich für den Aufbau einer Wirtschaftsmacht festgelegt und an die Landwirtschaft appelliert, in diesem Jahr an der Spitze beim Aufbau eines sozialistischen aufblühenden Staates die Fackel der Innovationen zu tragen.

In  diesem  bedeutsamen  Jahr,  in  dem  sich  die Veröffentlichung der sozialistischen Agrarthesen zum 50. Mal jährt, müssen wir in der Landwirtschaft den Ackerbau gewissenhaft betreiben und somit das von Partei und Staat gestellte Getreideproduktionssoll unbedingt erfüllen. Und ab 2015, dem 70. Gründungsjahr der Partei der Arbeit Koreas, ist ein noch höheres Getreideproduktionsziel zu erreichen.

Neben der entscheidenden Steigerung der Getreideproduktion sind in allen anderen Bereichen der Landwirtschaft wie z. B. Gemüsebau, Viehwirtschaft und Obstbau neue Innovationen herbeizuführen.

Um die Agrarproduktion beträchtlich zu erhöhen, gilt es, gemäß den Forderungen der Agrarpolitik der Partei und unserer einheimischen Ackerbaumethoden den Feldbau wissenschaftlich-technisch zu betreiben.

Unsere eigenen Feldbaumethoden sind ein wertvolles Erbe, das Präsident Kim Il Sung persönlich schuf und hinterließ. Sie sind Methoden unserer Prägung, die den realen Verhältnissen unseres Landes entsprechen, und vorzügliche wissenschaftliche und Intensivanbaumethoden, die auch unter so ungünstigen natürlich-klimatischen Bedingungen hohe und sichere Erträge erzielen lassen.

Kim Jong Il bezeichnete die von Kim Il Sung mit großen Mühen geschaffenen eigenständigen und wissenschaftlichen Feldbaumethoden als unsere einheimischen Ackerbaumethoden und führte elanvoll den Kampf für deren Durchsetzung. Er erkannte die Erfordernisse der fortschreitenden Wirklichkeit und legte den Kurs der Partei auf die revolutionäre Umwälzung in der Landwirtschaft im Songun-Zeitalter dar, um unsere eigenen Ackerbaumethoden noch konsequenter durchzusetzen; somit eröffnete er einen neuen breiten Weg zur Lösung der Agrarfrage.

Der Hauptschlüssel zur Steigerung der Agrarproduktion in unserem Land, wo die Anbauflächen bemessen sind, besteht darin, gemäß der Agrarpolitik der Partei und entsprechend den Forderungen unserer einheimischen Feldbaumethoden den Ackerbau wissenschaftlich-technisch zu betreiben und den Hektarertrag maximal zu erhöhen.

Vor allem ist die Revolution in der Saatgutgewinnung zu beschleunigen.

Im Ackerbau geht es hauptsächlich um das Saatgut. Die Landwirtschaft hat die Saatgutfrage als ein wichtiges Kettenglied in den Griff zu bekommen und der Lösung dieser Frage erstrangiges Augenmerk zu schenken. Zu gewinnen sind solche Saaten, die unter unseren Klima- und Bodenbedingungen hohe Erträge liefern, wenig Düngemittel beanspruchen, kurze Vegetationsperiode haben und widerstandsfähig gegen verschiedene Schäden durch Dürre, Regen und Sturm, Pflanzenkrankheiten und Schädlingsbefall u. a. sind. Wir sollten aus unserer eigenen Kraft gute Sorten züchten und zugleich die Aufmerksamkeit darauf richten, aus anderen Ländern ertragreiche Saaten zu beziehen und anzuwenden.

Die Saatzucht ist zu verbessern. Im Bereich der Landwirtschaft muss man die Saatgutvermehrung wissenschaftlich-technisch besser durchführen, um je nach dem Bedarf einzelner Gebiete und genossenschaftlicher Landwirtschaftsbetriebe (GLB) gutes Saatgut ausreichend zu züchten und zu liefern. Gemäß den Forderungen der Epoche des wissenschaftlichen Ackerbaus sind moderne Betriebe für Saatgutverarbeitung zu bauen und das System herzustellen, nach dem alle Saaten komplex sorgfältig auserlesen, sortiert und gebeizt und an die GLB geliefert werden.

In den Agrarmethoden sind Innovationen zu bewirken.

Die wichtige Reserve für die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft besteht darin, gemäß der Entwicklungstendenz der modernen Landwirtschaft die Agrarmethoden zu erneuern.

Nach dem Prinzip – geeignete Kulturen auf dafür geeigneten Böden und deren Bestellung in dafür geeigneter Zeit – müssen eine richtige Standortverteilung von Anbaukulturen und Sorten und deren wissenschaftlich-technische Düngung und Pflege erfolgen.

Die Kulturen und Sorten sind entsprechend der Geländebeschaffenheit und den natürlich-klimatischen Bedingungen zu verteilen. In jenen Gebieten, wo Reis und Mais gut gedeihen, sollte man vorwiegend Reis- und Maisanbau betreiben, und dort, wo Kartoffeln gut wachsen, muss man meist Kartoffel anbauen; auf diese Weise sind mehr Kulturen anzubauen, die in betreffenden Gebieten gute Erträge bringen. Die Naturgegebenheiten und Klimabedingungen sind in jedem Gebiet und jedem Landwirtschaftsbetrieb unterschiedlich und weisen auch in einem Landwirtschaftsbetrieb Unterschiede auf jedem Ackerfeld auf. Deshalb muss man wissenschaftlich untersuchen, ob es noch nützlicher ist, welche Kulturen und Sorten angebaut werden, und die geeignetsten Kulturen und Sorten verteilen.

In den GLB sind lückenlose Vorbereitungen für jeden Ackerbauprozess zu treffen und auf dieser Grundlage die Feldarbeiten nach den einzelnen Zeitabschnitten beizeiten und qualitätsgerecht zu verrichten. Es dürfen nicht Abweichungen auftreten, unter Berufung auf eine rechte Zeit im Feldbau ohne Rücksicht auf die natürlich-klimatischen Bedingungen und konkreten Verhältnisse der betreffenden Gebiete gleich aufzuoktroyieren, was man bis wann tun soll.

Bei der Düngung und Pflege der landwirtschaftlichen Kulturen kommt es darauf an, sie wissenschaftlich-technisch zu düngen. Anzuwenden sind effektive Düngungsmethoden, die den Merkmalen und Vegetationsetappen der Anbaukulturen entsprechen, um mit weniger Düngemitteln mehr Getreide zu produzieren. Im Ackerbau muss man die Erscheinung überwinden, sich nur an Stickstoffdünger zu klammern, und Phosphor-, Kali- und Siliziumdünger sowie verschiedene Spurenelementendünger in passendem Verhältnis zuführen. Die GLB sollten sich von den überholten Methoden, z. B. mit Augen- und Handmaß Wasser zu bewirtschaften und Dünger und Agrochemikalien zuzuführen, loslösen und zu fortschrittlichen Düngungs- und Pflegemethoden übergehen, die auf wissenschaftlicher Messung und Analyse basieren.

Die fortschrittlichen Ackerbaumethoden und -techniken sind in großem Umfang einzuführen.

Derzeit werden im Bereich der Landwirtschaft verschiedene Ackerbaumethoden, die mit geringem Aufwand an Saatgut, Arbeitskräften und Ackerbaumaterialien eine beträchtliche Erhöhung der Erträge ermöglichen, erforscht und eingeführt, und sie sind breit zu verallgemeinern. Die GLB sind dazu verpflichtet, die auf Vor- und Folgefrucht und zweifachem Anbau basierenden Ackerbaumethoden für die zwei- und dreimalige Bestellung in einem Jahr, deren Überlegenheit schon in der Praxis bewiesen wurde, aktiv einzuführen, den Getreide-Getreide-Anbau und den Getreide-Industriepflanzen-Anbau wissenschaftlich fundiert und ergebnisreich zu betreiben, wobei Getreide nach Getreide und Getreide nach Kartoffeln zur Grundlage zu machen ist, und so den Nutzungsgrad des Bodens und das Intensivierungsniveau des Ackerbaus zu erhöhen.

Die Bio-Agrarkultur ist aktiv zu fördern.

Hierbei geht es darum, viel Biodünger zu produzieren und zu verwenden. Derzeit ist unter den Funktionären im Bereich der Landwirtschaft nicht selten die Tendenz bemerkbar, den Ackerbau ohne chemische Dünger für unmöglich zu halten, und das ist eine falsche Ansicht. Wenn im Boden viele organische Komponenten enthalten sind, kann man mit geringem Aufwand an Chemiedünger den Ackerbau ergebnisreich betreiben. Betrachtet man auch die weltweite Entwicklungstendenz der Landwirtschaft, orientiert sie darauf, den Anbau nicht mithilfe der Chemiedünger, sondern mithilfe von Biodüngern zu betreiben.

Um die Böden fruchtbar zu machen und den Ertrag pro Hektar nachhaltig zu erhöhen, ist der Stalldung reichlich auf die Reis- und anderen Felder aufzubringen. Die Herstellung von Stalldung bedeutet eben die Mehrproduktion von Getreide. Die Landwirtschaft ist verpflichtet, die Kraft auf die Produktion von Stalldung zu legen und so jedem Hektar von Nass- und Trockenfeldern mehr als 20 bis 30 t Kompost und Dung von guter Qualität zuzuführen. Die GLB haben die Dungressourcen wie die Exkremente der Haustiere, städtischen Müll, Kompost und Flussschlammerde restlos ausfindig zu machen und zu nutzen.

Die Huminsäure-Dünger, die Kim Il Sung als Tonikum für den Boden bezeichnete, und Multibiodünger gehören zu den Biodüngern mit starker Wirksamkeit. Der Landwirtschaft obliegt es, das Gewicht auf die Produktion von Huminsäure-Dünger zu legen, die Produktionsbasis für die Multibiodünger zu festigen und deren Produktion zu steigern.

Herzustellen ist das Ring-Zyklus-Produktionsverfahren zwischen Getreideanbau und Viehzucht. Das ist nutzbringend, denn man kann die Produktion der tierischen Erzeugnisse steigern, mit den tierischen Exkrementen qualitätsgerechte Stalldünger erzeugen und so die Getreideerträge erhöhen. Die GLB sind verpflichtet, an dem Kurs der Partei auf die Herstellung des Ring-Zyklus-Produktionsverfahrens zwischen Feldbau und Viehzucht unentwegt festzuhalten und ihn konsequent durchzusetzen, um die Viehzucht zu aktivieren und die Getreideproduktion zu steigern.

Die Agrarwissenschaft und -technik ist weiterzuentwickeln.

Dem Bereich der Forschung der Agrarwissenschaft obliegt es, seine Forschungsarbeit auf die erfolgreiche Lösung der wissenschaftlich-technischen Fragen bei der Durchsetzung der Agrarpolitik der Partei, darunter auch Saatgutfrage, Frage der Anbautechnik und der Entwicklung neuer Ackerbaumaschinen, zu konzentrieren. Die Wissenschaftler und Techniker in der Landwirtschaft sollten mit dem patriotischen Gefühl, mit den vollreifen Früchten der Wissenschaft und Technik die Schober der reichen Ernte hoch aufzuschichten, die in der Agrarproduktion dringend auftretenden Fragen als Kernidee im Griff halten und die Forschungsarbeit bis zur endgültigen Lösung zielstrebig und unnachgiebig voranbringen.

Die Erfolge der Agrarwissenschaft und -technik sind rechtzeitig in die Produktion einzuführen. Der Landwirtschaft obliegt es, mit der Tendenz, auf den überlebten Erfahrungen beharrend die Wissenschaft und Technik zu vernachlässigen, Schluss zu machen und die wissenschaftlichen Forschungsleistungen aktiv in die Agrarproduktion einzuführen.

Für die Steigerung der Agrarproduktion kommt es darauf an, die Anbaufläche zu schützen und die Fläche für den Getreideanbau zu erweitern.

Der Boden ist das Hauptproduktionsmittel der Landwirtschaft und ein wertvoller Schatz des Landes, der über die Generationen hinweg der Nachkommenschaft zu überliefern ist. Die Landwirtschaft sollte ihre Kraft für den Schutz der Anbaufläche aufbieten und den Verlust des Ackerlandes verhüten. Es ist notwendig, die Aufforstung und die Regulierung der Flüsse und anderen Wasserläufe, die Instandsetzung und Pflege der Bauanlagen regelmäßig und wirksam zu unternehmen und so die Überschwemmung und den Verlust des Ackerlandes infolge der Überflutung in der Regenzeit zu verhindern. Auf den Ackerfeldern an Hängen ist das Anlegen von mit dem Grasdamm versehenen Terrassenfeldern planmäßig voranzutreiben, wodurch vor den Naturkatastrophen das Ackerland zu schützen ist. Daneben ist auch die Arbeit dafür aktiv voranzubringen, die infolge der Überflutung verloren gegangenen Böden in Ursprungszustand wieder herzustellen und die verringerte Bodenfläche als im Grundbuch ausfindig zu machen. Insbesondere ist der Erscheinung ein Ende zu setzen, die Ackerböden zweckwidrig zu verwenden und zu vergeuden. Eine strenge Disziplin und Ordnung sind zu konstituieren, sodass die gesetzwidrigen Erscheinungen wie unerlaubte Verletzung der Ackerfläche und deren Nutzung zu anderen Zwecken nicht auftreten, und gegenüber diesen Erscheinungen ist die administrative und gesetzliche Kontrolle zu verstärken. Weiterhin ist die Kraft auf die Erschließung des Marschlandes um der Neulandgewinnung willen zu legen und mit den erdenklichen verschiedenen Methoden das Ackerland zu erweitern.

Die Agro-Aufforstung ist eine gute Methode, die es möglich macht, durch die effektive Nutzung des Waldbodens die Getreideproduktion zu steigern. Kim Jong Il wies darauf hin, aus allen Bergen Gold-Berge und Schatz-Berge zu machen, die Nahrungsmittel und Kleiderstoffe liefern. Die Städte und Kreise sollten die geeigneten Gegenden richtig festlegen, die Agro-Aufforstung in großen Dimensionen organisieren und unternehmen und so die Getreideproduktion steigern und auch die Bewaldung der Berge forcieren.

In der Landwirtschaft ist die Struktur der Agrarproduktion so zu verbessern, dass die Getreideproduktion die Hauptsache bildet, damit die Getreideproduktion maximal erhöht wird. Unter den Bedingungen, dass die Lösung der Nahrungsmittelfrage als die dringlichste Aufgabe vor uns steht, ist es notwendig, die Anbaufläche für die Nichtgetreidekulturen möglichst zu verringern und die Anbaufläche für Reis und Mais zu erweitern. Dem Ministerkabinett obliegt es, den Nutzungsstand der Ackerböden, über die die Einheiten außerhalb des Landwirtschaftsministeriums verfügen, insgesamt zu überprüfen, ihnen den Getreideproduktionsplan zu stellen und ihn unbedingt erfüllen zu lassen.

Der Bereich Landwirtschaft sollte die Bewegung dafür tatkräftig entfalten, den Ackerbau mit eigener Kraft zu treiben.

Die Herren der landwirtschaftlichen Produktion sind die Funktionäre und Werktätigen in diesem Bereich. Den Ackerbau aus eigener Kraft zu treiben, ist ihre gebührende Obliegenheit. Unter den derzeitigen Bedingungen ist dies nicht leicht, aber keinesfalls unmöglich. Die vielen vorbildhaften GLB, in denen die Führungsverdienste von Kim Il Sung und Kim Jong Il eingeprägt sind, erhöhen Bewusstheit und Enthusiasmus der Bauern und organisieren alle Arbeitsverfahren im Feldbau lückenlos, übererfüllen so aus eigener Kraft den Getreideproduktionsplan und vergrößern auch den Verteilungsanteil der Bauern. Alle GLB sind verpflichtet, sich die Erfahrungen der vorbildlichen GLB zunutze zu machen und energisch darum zu ringen, aus eigener Kraft die Feldbauarbeiten zu verrichten.

Die Arbeitsgruppe ist die unterste landwirtschaftliche Einheit, die in der Entwicklung der Landwirtschaft und der Agrarproduktion einen wichtigen Platz einnimmt.

Die Verstärkung der Rolle der Arbeitsgruppe ist eine Voraussetzung dafür, die sozialistische Agrarwirtschaft weiterzuentwickeln und in der landwirtschaftlichen Produktion Neuerungen herbeizuführen.

Die Vorzüge des Leitungssystems der Arbeitsgruppen sollten zur vollen Geltung gebracht werden.

Dieses von Kim Il Sung geschaffene Arbeitsgruppensystem ist eine ausgezeichnete Form der Produktionsorganisation und eine überlegene Verwaltungsmethode, die die Bauern dazu veranlassen, mit Vorliebe für kollektive Wirtschaft an der Produktion und Verwaltung mit herrengemäßer Einstellung teilzunehmen. Die Vorzüge dieses Systems wurden durch die Praxis klar bewiesen.

In der Landwirtschaft ist es erforderlich, entsprechend den Erfordernissen der sich entwickelnden Wirklichkeit dieses System zweckmäßig zu verwirklichen und dadurch die Verantwortlichkeit und den schöpferischen Elan der Bauern zur vollen Geltung zu bringen. Gemäß den Forderungen des genannten Systems sollte den Bauern die Aufgabe – Ackerbodenpflege, Erledigung der Feldarbeiten in jedem Prozess und Erfüllung des Produktionsplans – deutlich gestellt und rechtzeitig und substanziell Bilanz daraus gezogen werden, damit alle Bauern mit herrengemäßem Bewusstsein und hohem Elan verantwortungsvoll arbeiten. In jüngster Zeit wurde im Rahmen des Arbeitsgruppensystems das Verantwortungssystem für Ackerfelder eingeführt. Die GLB sollten entsprechend ihren eigenen Verhältnissen dieses System richtig anwenden, damit es in der Agrarproduktion großen Nutzen bringt.

Bei der Praktizierung des Arbeitsgruppensystems ist es wichtig, die Distribution ohne Wenn und Aber nach dem sozialistischen Verteilungsprinzip durchzuführen. Gleichmacherei bei der Verteilung hat nichts mit dem sozialistischen Verteilungsprinzip zu tun und übt schädliche Wirkung aus, den Produktionswillen der Bauern herabzusetzen. Die Arbeitsgruppen sollten die Arbeitseinheit der Bauern gemäß der Qualität und Quantität der von ihnen geleisteten Arbeit rechtzeitig und genau bewerten. Und entsprechend den Forderungen des erwähnten Verteilungsprinzips sollte den Bauern die von der Arbeitsgruppe geerntete Getreidemenge, mit Ausnahme des vom Staat festgelegten Anteils, nach den von ihnen erbrachten Leistungen des Arbeitstages hauptsächlich in Naturalien verteilt werden. Der Staat sollte den Plan für pflichtgemäßen Getreideverkauf unter richtiger Berücksichtigung des staatlichen Bedarfs an Nahrungsmitteln, der Interessen und Lebensbedürfnisse der Bauern rationell festlegen, damit sich die landwirtschaftlichen Werktätigen mit Selbstsicherheit und Tatkraft anstrengen können.

Die Verantwortlichkeit und Rolle der Arbeitsgruppenleiter sollten verstärkt werden.

Sie sind Kernkräfte der Dörfer, auf die sich unsere Partei bei der Festigung der sozialistischen landwirtschaftlichen Position stützt, und ländliche führende Mitglieder auf der unteren Ebene, die den Landbau und die Verwaltung der Arbeitsgruppen organisieren und ausführen. Ob die Agrarpolitik der Partei durchgesetzt wird oder nicht und die Überlegenheit und Lebenskraft des Arbeitsgruppensystems zur Geltung kommen oder nicht, hängt davon ab, wie die Arbeitsgruppenleiter ihrer Aufgabe nachkommen.

Alle Arbeitsgruppenleiter müssen die Absicht der Partei, das Landestreffen der landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter als erstes Treffen in diesem Jahr einberufen zu haben, beherzigen und ihre Pflicht voller Verantwortung ausgezeichnet erfüllen.

Erstens, sie sollten, zu aktiven Verfechtern, Propagandisten und Exekutoren der Agrarpolitik unserer Partei und der einheimischen Ackerbaumethoden werden.

Sie sind verpflichtet, die Agrarpolitik der Partei und die einheimischen Ackerbaumethoden als die richtigste Handlungsrichtschnur und als unerschütterliche Überzeugung in sich zu bewahren und sie unter jedweden Situationen und Bedingungen standhaft zu verfechten. Sie haben sich in der besagten Politik und Ackerbaumethoden wie kein anderer gründlich auszukennen und sie den Angehörigen der Landwirtschaftsbetriebe aktiv zu erläutern und zu propagieren. Sie haben alle Feldarbeiten den Forderungen der Agrarpolitik der Partei und der einheimischen Ackerbaumethoden entsprechend zu leisten und die ihren Gruppen gestellten Produktionsaufgaben für einen Kampfbefehl des Staates zu halten und um jeden Preis zu erfüllen.

Zweitens, die landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter müssen wahre Herren und befähigte Führer der Arbeitsgruppen werden, die den Ackerbau und die Führung ihrer Arbeitsgruppen verantwortungsbewusst und eigenschöpferisch versehen.

Ihnen obliegt es, entsprechend der Lage ihrer Arbeitsgruppen den Plan für jeden Ackerbauprozess vorausschauend aufzustellen und die Arbeitskräftelenkung und die Arbeit präzise aufeinander abgestimmt zu organisieren und dadurch alle Landarbeiten rechtzeitig und qualitativ zu erledigen. Sie sollten sich mit dem Bewusstsein, bei der Herbeiführung einer reichen Herbsternte an die Spitze der schweren und kraftraubenden Arbeit beim Ackerbau der Arbeitsgruppen stellen, indem sie sich in aller Herrgottsfrühe vor anderen dem Tau aussetzen und nachts weniger als die anderen schlafen. Sie müssen stets ihren Kopf stark anstrengen und darüber nachdenken, wie die Produktion zu steigern und ihre Arbeitsgruppe besser zu verwalten ist. Sie haben mit ihren subjektivistischen Ansichten und eigenmächtigen Entscheidungen Schluss zu machen, die kollektive Weisheit und schöpferische Initiative der Mitglieder der Arbeitsgruppen zu mobilisieren und so die Verwaltung ihrer Arbeitsgruppen unablässig zu verbessern.

Drittens, die landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter müssen zu tatkräftigen Bauern von echtem Schrot und Korn im neuen Jahrhundert werden, die in allen Feldbauarbeiten bewandert sind und über die Kenntnisse der modernen Agrarwissenschaft und -technik verfügen.

Sie müssen in den Ackerbauarbeiten beschlagen und heimisch sein, über Kenntnisse der modernen Agrarwissenschaft und -technik verfügen und so vorbereitet sein, verschiedene Landmaschinen geschickt zu bedienen. Sie müssen für das Neue aufgeschlossen und von starker Unternehmungslust sein sowie die fortgeschrittene Agrartechnik und die fortgeschrittenen Ackerbaumethoden, die guten Landbauerfahrungen kühn einführen.

Viertens, die landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter müssen zu redlichen Haushaltern werden, die das gemeinsame Vermögen ihrer Landwirtschaftsbetriebe mit großer Sorgfalt pflegen, liebevoll behüten und verwalten.

Sie sind verpflichtet, mit einigenden Herzen mit den Angehörigen ihrer Arbeitsgruppen Ackerböden, Landmaschinen, Arbeitsvieh und Ackerbaugeräte wie ihr eigenes Vermögen sowie eigenes Fleisch und Blut wertzuschätzen und mit diesen liebevoll umzugehen. Sie müssen alle Mitglieder ihrer Arbeitsgruppen dazu anhalten, dass sie mit hohem Bewusstsein, Herr der gemeinsamen Wirtschaft zu sein, an der Produktion und Verwaltung selbstbewusst teilnehmen, und unter ihnen die Erscheinung, das Vermögen der Landwirtschaftsbetriebe und die Produkte nach Gutdünken zu behandeln oder zu vergeuden, nicht auftreten lassen.

Fünftens, die landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter müssen älteste Brüder und Schwestern werden, die die Angehörigen ihrer Arbeitsgruppen wie die Blutsverwandten lieben und umhegen.

Ihnen obliegt es, den Mitgliedern ihrer Arbeitsgruppen, die sich in Charakter, Hobby und Niveau voneinander unterscheiden, gleichermaßen Wärme entgegenzubringen und durch bessere Arbeit mit ihnen sie alle zu Angehörigen einer großen sozialistischen Familie zu machen. Sie müssen von ganzem Herzen die Mitglieder ihrer Arbeitsgruppen unterstützen, sich zuerst um deren Haushalt als ihren eigenen kümmern und für ihr Leben verantwortlich Sorge tragen. Sie müssen zu den Mitgliedern ihrer Arbeitsgruppen immer anständig verhalten, mit ihnen Freud und Leid teilen wie auch einträchtig und optimistisch leben, sodass sie von ihnen vertraulich „Unser Arbeitsgruppenleiter“ genannt werden.

Das Vertrauen und die Erwartung unserer Partei auf die landwirtschaftlichen Arbeitsgruppenleiter sind sehr groß. Sie alle müssen ihre Aufgaben gut kennen und sie exakt in die Tat umsetzen und dadurch zu Schrittmachern und Bannerträgern auf dem Land werden, die in der Agrarproduktion einen heftigen Wind des Umschwungs bewirken.

Die staatliche Hilfe für die Dörfer ist zu verstärken.

Die Unterstützung der Dörfer ist ein in den Agrarthesen dargelegtes grundlegendes Prinzip für den Aufbau der sozialistischen Dörfer. Losgelöst von dieser Hilfe ist es unmöglich, die Verwissenschaftlichung und Modernisierung der Landwirtschaft zu verwirklichen und die Agrarproduktion unablässig zu steigern.

Es gilt, die staatlichen Investitionen für die Landwirtschaft zu vermehren und die Materialversorgung zu verbessern. Bei der staatlichen Hilfe für die Dörfer ist es wichtig, die Düngemittel für die Agrarproduktion rechtzeitig zu liefern. Düngemittel ist eben Reis. Es ist unerlässlich, das Vereinigte Jugend-Chemiewerk Namhung und das Vereinigte Düngemittelwerk Hungnam, gleichsam Waffenwerkstätten, die an die sozialistische Agrarfront Munition liefern, mit Strom und Kohlen zu versorgen, damit sie die Düngemittelproduktion auf hohem Niveau normalisieren können. Neben dem Stickstoffdünger muss man auch Phosphor-, Kali- und Siliziumdüngemittel sowie verschiedene Spurenelementendünger produzieren und bereitstellen. An die Dörfer sind mehr moderne Landmaschinen wie Traktoren zu liefern. Außerdem sind die Materialien für den Ackerbau, darunter Strom, Brennstoff, Folie und Agrochemikalien, gemäß den landwirtschaftlichen Prozessen ans Land ausreichend zu liefern.

Es gilt, den Ackerbau durch Arbeitskräfteeinsatz zu unterstützen. Unter den Bedingungen, dass die Mechanisierung der Landwirtschaft noch nicht ein gebührendes Niveau erreicht hat, muss das ganze Land dem Ackerbau durch Arbeitseinsatz helfen. Gemäß den realen Verhältnissen der einzelnen Gebieten und GLB ist die Arbeitshilfe für die Dörfer rationell zu organisieren; die Hilfskräfte für den Ackerbau sollen vom Standpunkt aus, zusammen mit den Bauern für den Feldbau verantwortlich zu sein, die Landarbeit gewissenhaft und sorgfältig verrichten. Neben der verstärkten Unterstützung der Dörfer sind auch die Erscheinungen zu beseitigen, die Arbeitskräfte der GLB und für den Ackerbau bestimmte Ausrüstungen für die nicht mit der Landwirtschaft zusammenhängenden anderen Arbeiten einzusetzen.

Die Rolle des Kabinetts und der Leitungsorgane der Landwirtschaft ist zu verstärken.

Von ihrer Rolle hängt es in vielen ab, ob unter Konzentration aller Kräfte bei der Agrarproduktion eine Wende herbeigeführt wird oder nicht.

Das Kabinett muss entsprechend der Absicht der Partei, beim Aufbau eines mächtigen Staates Wert auf die Landwirtschaft zu legen, mit dem Prinzip der Konzentrierung seiner Kraft auf diesen Bereich die wirtschaftliche Operation, Organisation und Führung aufeinander abgestimmt durchführen und die bei der Agrarproduktion anfallenden Fragen rechtzeitig lösen. Unter Berufung auf die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes darf man die Versorgungsarbeit für die Landwirtschaft nicht durch die Weiterleitung eines Plans an die Basis oder das Drängen im Büro ersetzen, sondern sollte sich in die Arbeitsstätten begeben, die anstehenden Probleme finden und aktive Maßnahmen treffen.
Die Leitungsorgane der Landwirtschaft sind verpflichtet, als Träger der Landwirtschaft den Ackerbau verantwortungsbewusst anzuleiten. Hierfür sind der bei dieser Anleitung eingefleischte Subjektivismus, Bürokratismus und Formalismus entscheidend mit der Wurzel auszurotten. Ihnen obliegt es, bei der Anleitung der landwirtschaftlichen Arbeit die technische Anleitung als Hauptsache im Auge zu behalten, die fortgeschrittenen Agrartechniken und -methoden zu verallgemeinern und hohe Anforderungen an die GLB zu stellen, damit sie alle Feldarbeiten wissenschaftlich-technisch leisten; sie müssen den GLB gewissenhaft helfen.

Der landwirtschaftliche Bereich ist verstärkt parteilich anzuleiten.

Die Parteiorganisationen haben die unvergänglichen Verdienste Kim Il Sungs und Kim Jong Ils um die Entwicklung der Landwirtschaft des Landes zu verteidigen und zu erstrahlen zu lassen sowie ihre Parteiarbeit auf die Durchsetzung der Agrarpolitik der Partei zu orientieren.

Sie sollten die politische Arbeit für die Mobilisierung der Geisteskraft der Funktionäre und Werktätigen in der Landwirtschaft substanziell durchführen.

Der Schlüssel zur Steigerung der Agrarproduktion besteht darin, die Geisteskraft der Funktionäre und Werktätigen in diesem Bereich aktiv zur Geltung zu bringen. Die Parteiorganisationen müssen sie dazu veranlassen, den Kim-Jong-Il-Patriotismus im Herzen sorgfältig zu bewahren und ihn konsequent in die Praxis umzusetzen sowie dem heroischen Kampfgeist der Bauern der vorangegangenen Generation nachzueifern, die in der Flamme des erbitterten Krieges die Getreideproduktion in der Kriegszeit gewährleisten. Sie sind verpflichtet, ihr Wirkungsfeld der politischen Arbeit in die Ackerfelder zu verlegen und durch nachhaltige Agitation zur Produktionssteigerung den Elan und die Stimmung der Bauern zu stimulieren und die ganzen Ackerfelder im Kampf um die Erhöhung der Getreideproduktion pulsieren zu lassen.

Es gilt, auf dem Dorf eine Mustereinheit zu schaffen und alle Arbeitseinheiten zu einem heftigen Wettbewerb anzuhalten, um diese Mustereinheit zu überholen. Ein Muster zu schaffen und es als einen Funken in den anderen Einheiten zu verallgemeinern, ist eine traditionelle Arbeitsmethode unserer Partei. Die Parteiorganisationen sollten diese Arbeit nicht durch die Hilfe für die betreffende Einheit durchführen, sondern in der Weise, sie anzuspornen, damit sie mit eigener Kraft zu einem Muster wird. Daneben müssen sie alle Arbeitseinheiten zu einem regen Wettbewerb bewegen, um die Mustereinheit zu überholen. Auch in jedem GLB ist eine Musterarbeitsbrigade und -gruppe zu schaffen und alle Arbeitsbrigaden und -gruppen haben einen heftigen Wettbewerb durchzuführen, um diese Einheiten zu überholen.

Bei der Lösung der Nahrungsgüterfrage durch die konsequente Durchsetzung der Agrarpolitik der Partei ist die Stellung und Rolle des Kreisparteikomitees sehr wichtig. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, in ihrem eigenen Kreis ertragreichen Ackerbau zu sichern. Das Kreisparteikomitee sollte die Funktionäre des Kreiskomitees zur Leitung der GLB und der anderen Verwaltungs- und Wirtschaftsorgane aktiv dazu anhalten, mit hohem Verantwortungsbewusstsein die Operation und Leitung für die Herbeiführung der Innovationen im Ackerbau gewissenhaft durchzuführen, und die auftretenden Abweichungen rechtzeitig berichtigen. Das Kreisparteikomitee hat die parteiliche Anleitung lückenlos zu verrichten, damit alle Parteiorganisationen der Dörfer ihre Kraft auf die Landarbeit konzentrieren und die ihren Einheiten übertragenen Agrarproduktionsaufgaben unbedingt erfüllen.

Die Reihe der Arbeitsgruppenleiter ist gut aufzufüllen.

Die Parteiorganisationen sollen diejenigen, die der Partei treu bleiben, große Vaterlandsliebe und technische Kenntnisse haben sowie befähigt sind, als Arbeitsgruppenleiter einsetzen und ihnen helfen und sie mitreißen, damit sie durch die Erhöhung der Getreideproduktion hohen Erwartungen der Partei und des Volkes entsprechen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Funktionäre und Werktätigen im Bereich der Landwirtschaft voller Siegeszuversicht unter dem hoch erhobenen Banner der sozialistischen Agrarthesen bei der Agrarproduktion eine Wende herbeiführen.


 

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