Drohung gegen Maduro ernst
Innenminister nimmt zu mutmaßlichem Komplott Stellung. Akteure agierten von Kolumbien, Panama und Florida aus. Mord an Präsident Maduro geplant
Von Marta Andujo
amerika21.de
Venezuelas Innenminister Miguel Rodríguez Torres hat Untersuchungsergebnisse über einen Plan zur Ermordung von Präsident Nicolás Maduro präsentiert. Gegenüber dem lateinamerikanischen Fernsehsender Telesur zeigte sich der Innenminister am Mittwochabend davon überzeugt, dass es sich um ein internationales Komplott handle. Die Hintermänner agierten vor allem von Kolumbien, Panama und dem US-Bundesstaat Florida aus.
Die Anschlagspläne seien erstmals nach den Präsidentschaftswahlen vom April dieses Jahres gefasst worden, nachdem die Unruhen nach dem knappen Wahlsieg von Maduro und die Kampagne der Opposition zur Anfechtung der Wahl nicht zum Erfolg geführt hatten. Als Zieldatum sei der 24. Juli vorgesehen gewesen, der Geburtstag des Nationalhelden Simón Bolívar. An diesem Tag nimmt der Präsident traditionell an einer feststehenden Zeremonie teil, so Rodríguez Torres weiter.
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