
Feierlichkeiten zum 73. Gründungstag der DVR-Korea
Festveranstaltung der Studiengruppe Korea Brandenburg, Berlin und Länder in Eberswalde am 9. September 2021.
Viele Ehrungen zu den Veranstaltungen der koreanischen Jahrestage haben wir in der Vergangenheit emotional und zukunftsgewandt vorbereitet und durchgeführt. Dabei standen bei unseren Mitgliedern die Heldentaten der koreanischen Menschen stets im Mittelpunkt der Anerkennung und Würdigung.
Wir denken dabei an die Aufbauprogramme, an die Naturereignisse und ihre Folgen für die Kinder, Mütter und die alten Menschen Koreas. Wir erinnerten an hoffnungsvolle Begegnungen und Forderungen der koreanischen Menschen nach einem Abschluss des, bis heute noch nicht beendeten Krieges. Mit den Auswirkungen müssen die Menschen bis heute, im Norden wie auch im Süden leben, von nur einer Hoffnung erfüllt, bald eine friedliche Einheit zu erleben.
Im Vorfeld unserer Festveranstaltung, am 09.09.2021, zum 73. Jahrestag der Gründung der DVR-Korea, bewegten uns die vielseitigen und schwierigen Ereignisse in der Welt. Wieder einmal mussten die USA mit ihren Verbündeten einen langanhaltenden, erfolglosen Kriegsschauplatz fluchtartig verlassen. Wie bereits im Krieg in Korea, mussten sich die überlegen fühlenden amerikanischen Streitkräfte aus Saigon schmählich zurückziehen. In Kabul waren die USA und deutsche Natokräfte ebenfalls so ergebnislos. Neben vielen Gründen des Einfalls in das Land Afghanistan, muss man die ergebnislose Zielstellung des NATO-Einsatzes hoffentlich auch so auswerten. So ergeht es allen Aggressoren, welche die sozialen und religiösen Befindlichkeiten der überfallenen Menschen nicht beachten.
Damit verbinden wir gleichzeitig die ablehnende Haltung der Politik des Außenministers der Bundesregierung zur Findung von Vergleichsmöglichkeiten. Mit dem Verbot des Aufstellens, des Denkmals zur Erinnerung an die Gräueltaten der japanischen Soldateska an den koreanischen Frauen im japanischen Krieg, zeigt sich die gleiche Haltung eines SPD-Politikers, wie sie in der ungeordneten Flucht der Menschen aus Afghanistan zum Ausdruck kam.
Seine Forderung auf den Abriss dieses Denkmals, das durch die Kinder und Enkel der ermordeten koreanischen Frauen auf ihre eigenen Kosten errichtet wurde, ist ein Hohn, auf die Anerkennung der Leiden der Mädchen, Mütter und Frauen.
Alle diese furchtbaren Entscheidungen lassen uns zweifeln an der öffentlich erklärten Friedenspolitik unserer Bundesregierung, wenn der Außenminister derartige Kriegsverbrechen im Namen Japans zu vertuschen sucht.
Mit all den Zweifeln begingen wir den 73. Ehrentag der Gründung der DVR-Korea. Uns kam in der Auswertung all dieser Ereignisse ein Wort des Großen Führers in Erinnerung. Er schrieb an die Werktätigen seines Landes:
„Unsere erste Aufgabe ist es, den Frieden mit ganzer Kraft zu erhalten. Deshalb gilt es: Der Friede muss bewaffnet sein, heute und immer“.
Am 09.09.2021 begann um 14.30 Uhr unsere Festveranstaltung im festlich geschmückten Kaminzimmer des „Cafe am Weidendamm“ in Eberswalde. Mit einer festlichen koreanischen Musik wurden die Gäste empfangen. Der Vorsitzende der Studiengruppen, Genosse Michael Koth, begrüßte die Gäste und hielt eine würdigende Ansprache zu dem ehrenden Anlass. Er berichtete über viele Aktionen und Handlungen der Mitglieder in allen bundesweiten Studiengruppen.
Danach verlas er die Grußbotschaft des Genossen Botschaftsrates Kim Hak an die Anwesenden. Im Namen des Botschafters der DVR-Korea in der Bundesrepublik dankte er für die solidarische Haltung und Hilfen durch die Mitglieder der Studiengruppe Korea. Besonders dankte er für die Spende von 1.010,00 Euro zur Unterstützung des Baues von 10.000 Wohnungen in Pjöngjang.
Er erinnerte an die eben abgesprochenen neuen Ziele 2021, richtete aber die Aufmerksamkeit bereits auf das Jahr 2022. Neben vielen Höhepunkten in der DVR-Korea, richtete er sein Augenmerk auf die Vorbereitung des II. Treffens der bundesweiten Studiengruppen in Berlin. Seine Erwartungen seien, eine weitere Verbesserung des Verhältnisses unserer beider Völker zueinander.
Mit einem symbolischen Telefongruß an diesem würdigen Ehrentag bedankten sich die Mitglieder bei unserem konstruktiven Partner in der koreanischen Botschaft.
Im weiteren Verlauf wurden einzelne, aktive Mitglieder mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Durch den Genossen Bodo Quart wurde aus Anlass des Gründungstages der Film der südkoreanischen Filmemacherin – „Meine Geschwister im Norden“ – gezeigt. Von den Besuchern wurde der Inhalt sehr gelobt und gefordert, den Film nochmals mit größerem Publikum vorzuführen.
In der Kaffeepause kam es zu interessanten Diskussionen. Dabei waren die chaotischen Handlungsweisen bei der Rückführung der deutschen NATO-Soldaten das Thema.
Nach dem Kaffee ehrten die Anwesenden unsere Alterspräsidentin. Diese 93Jahre alte langjährige Genossin – Maria Benditz – ist ein Herzstück unserer Studiengruppe. Trotz all ihrer Behinderungen ist sie uns immer ein wichtiges Mitglied mit ihren Beiträgen. Der Genosse Diedrich trug auf ihren Wunsch drei Gedichte vor.
Alle ihre Gedichte: „Herbst“, „Frühling“ und „Frauentag“ beinhalten die Freude eines alten Menschen, seine Anerkennung im Kreis der Genossen und den Wunsch auch weiterhin dem koreanischen Volk hilfreich zur Seite zu stehen.
Genosse Koth versprach ihr auch in der Zukunft die weitere Hilfe und Unterstützung. Er bat die Genossen der Frauenkommission, die Genossin Benditz auch künftig so liebevoll zu betreuen.
Im weiteren Programm erläuterte der Genosse Koth den bisherigen Verlauf der Vorbereitungen zum Jahresende.
Zum neuen Jahr hob er nochmals die gründliche Vorbereitung auf das II. Treffen der bundesweiten Studiengruppen und die hoffentlich mögliche Durchführung eines Kinderferienlagers in Wonsan hervor.
Mit einem Abendessen ging dieser ereignisreiche Tag zu Ende.
Der Vorsitzende beendete die Festveranstaltung mit den Worten:
„Wir grüßen die koreanischen Menschen und Genossen aus der Ferne, sind aber im Geiste immer bei ihnen.“
Studiengruppe Korea
Brandenburg, Berlin und Länder
der Vorstand
Einmalige Einblicke in das Museum der Völkerfreundschaft.
Frei und kostenlos zum Download:
Der Bildband zum Museum der Völkerfreundschaft in der DVRK

Inmitten der sagenumwobenen Myohyang-Berge im Norden der Demokratischen Volksrepublik Korea erhebt sich ein eindrucksvoller Palast, der seinesgleichen in der Welt sucht.
Denn hinter den massiven und kunstvoll verzierten Portalen finden sich auf insgesamt 50.000 Quadratmetern Fläche Kunstwerke und Schätze aus allen Teilen der Erde. Es sind dies allesamt Geschenke an den Großen Führer KIM IL SUNG und den Geliebten Führer KIM JONG IL, die ihnen im Laufe ihrer Leben von Staatsführern und fortschrittlichen Kräften weltweit als Zeichen der Zuneigung und des Respekts überreicht worden sind.
Jedes der weit über 200.000 Ausstellungsstücke repräsentiert in meisterhafter Weise seine Herkunft und erzählt dabei seine ganz eigene Geschichte von Völkerfreundschaft und Solidarität. Diese Geschichten sind es, die täglich hunderte Besucher in das treffend bezeichnete Museum der Völkerfreundschaft locken. Denn die Geschenke an den Großen Führer KIM IL SUNG und den Geliebten Führer KIM JONG IL waren immer auch Geschenke an das koreanische Volk. Und das ganze Volk soll sich daran erfreuen und den Respekt der Völker in sich aufnehmen, so der ausdrückliche Wunsch KIM IL SUNGs, der das Museum im Sommer 1978 feierlich eröffnete.
Nun können sich auch fortschrittliche Kräfte außerhalb der Demokratischen Volksrepublik Korea an den zahlreichen Kunstschätzen erfreuen. Mit einem umfangreichen und liebevoll gestalteten Bildband würdigt der Verlag für Fremdsprachige Literatur das Museum und gewährt einen einmaligen Einblick in eine der eindrucksvollsten Ausstellungen der Welt.
Wie auch dem eigenen Volk der Besuch kostenlos ermöglicht wird – hierzulande undenkbar -, erhalten auch die Leser des Bildbandes freien Zugang, um sich an der gestaltgewordenen Völkerfreundschaft zu erfreuen. Der gesamte Bildband kann im Anschluss kostenfrei als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
Wir bedanken uns für die Bereitstellung dieses wunderschönen Werkes und wünschen viel Spaß beim Lesen und Staunen.
Erfolgreicher Probeschuss eines neu entwickelten Langstrecken-Marschflugkörpers

Richtungsweisende Entscheidungen für die Verteidigung der Demokratischen Volksrepublik Korea – das war unter anderem eines der Kernthemen des VIII. Parteitages der Partei der Arbeit Koreas im Januar diesen Jahres.
Neben der Aufstellung eines neuen eisenbahngestützten Raketen-Artillerie-Regimentes – siehe hier – war insbesondere die Erfüllung wehrwissenschaftlicher Ziele und die Entwicklung neuer Waffensysteme im Rahmen de Fünfjahresplans von zentraler Bedeutung.
Im Zuge dessen konnte nun am 11. und 12. September der erfolgreiche Probeschuss eines neu entwickelten Langstrecken-Marschflugkörpers vermeldet werden.
Dem Probeschuss vorangegangen waren zwei Jahre intensiver Entwicklungsprozesse und detaillierte Einzeltests der jeweiligen Komponenten – wie des Triebwerks, der Steuerung oder des Sprengkopfes.
Unter Aufsicht der Genossen Pak Jong Chon (Mitglied des Präsidiums des Politbüros der PdAK), Kim Jong Sik und Jon Il Ho (beides stellvertretende Abteilungsleiter im ZK der PdAK) und unter Anwesenheit zahlreicher Kader und Wissenschaftler bereiteten die erfahrenen Soldaten der KVA das Waffensystem für seinen ersten Einsatz vor.
7.580 Sekunden lang flog der Marschflugkörper – abwechselnd in ovaler und zickzackförmiger Flugbahn – über das Territorium der DVRK und traf präzise in das 1.500 km entfernte Ziel. Die dabei gewonnenen messtechnischen Ergebnisse (Triebkraft, Steuerung, Treffsicherheit) bestätigten den Erfolg jahrelanger Arbeit und wurden zur vollsten Zufriedenheit registriert.
Im Namen des ZK der PdAK sprach der Genosse Pak Jong Cho den an der Entwicklung beteiligten Wehrwissenschaftlern und Arbeitern der Rüstungsindustrie seinen besonderen Dank aus und übermittelte herzliche Glückwünsche.
„Der heutige Erfolg ist von epochaler Bedeutung und eine starke Demonstration für die unerschöpfliche Kraft wehrwissenschaftlicher Arbeit und der Rüstungskraft der DVRK. Er ist sinnbildend für die Richtigkeit der Beschlüsse des VIII. Parteitages der PdAK, die der wissenschaftlichen und technischen Ausgestaltung der Landesverteidigung absoluten Vorrang einräumen“, so Genosse Pak Jong Cho.
Ein neuer wichtiger Baustein für die Verteidigung der DVRK – die eisenbahngestützte Raketen-Artillerie

Die Demokratische Volksrepublik Korea ist seit ihrer Gründung weltweit beispielgebend für ein alternatives Gesellschaftsmodell, dass den kapitalistischen Systemen mit ihren Mechanismen aus hemmungslosem Individualismus, moralbefreitem Konkurrenzdenken und brutaler Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt die leuchtenden Werte von Solidarität, Gleichheit und dem kollektiven Wunsch nach Frieden und Wohlstand entgegenhält. So kann man sich leicht vorstellen, dass die alleinige Existenz einer solchen Alternative für den weltweiten Kapitalismus eine ernstzunehmende Gefahr darstellt, hält sie den Nutznießern dieses Systems tagtäglich den Spiegel vor die hässliche Fratze.
Die konstante Bedrohung der Demokratischen Volksrepublik Korea und all ihrer fortschrittlichen Errungenschaften für das Volk und die Menschen weltweit ist allgegenwärtige Realität. Dies zu Vernachlässigen oder gar zu leugnen wäre fatal.
Getreu den vorausschauenden Sŏn’gun-Richtlinien, steht die Landesverteidigung gegen die imperialistischen Aggressoren daher im Zentrum aller Politik der DVRK. Dabei werden Strategie und Taktik kontinuierlich weiterentwickelt und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Zuletzt geschah dies auf dem VIII. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas.
Als eines der wichtigsten Ergebnisse wurde die Aufstellung eines neuen, eisenbahngestützten Raketen-Artillerie-Regimentes beschlossen.
Am 15. September erfolgte dann unter Vorort-Anleitung des Genossen Pak Jong Chon (Mitglied des Präsidiums des Politbüros der PdAK) und unter Anwesenheit leitender Kader des Generalstabs der KVA und führender Funktionäre aus der Abteilung für Rüstungsindustrie beim ZK der PdAK der erste Schuss des neuen Regimentes.
Ganze 800 km entfernt, inmitten der Hoheitsgewässer im koreanischen Ostmeer, lag das Ziel, dass erfolgreich und exakt von den erfahrenen Soldaten des Regimentes vernichtet wurde.
Genosse Pak Jong Chon wertete die Übung als vollen Erfolg und unterstrich die Bedeutung der neuen eisenbahngestützten Raketen-Artillerie für das Gesamtkonzept der Landesverteidigung. So kann das Regiment – das in absehbarer Zeit zu einer Brigade erweitert werden soll – unter voller Ausnutzung der geographischen Besonderheiten des Landes dezentral eingesetzt werden und bietet einen flächendeckenden Verteidigungsschirm mit immenser Schlagkraft.
Die eisenbahngestützte Raketen-Artillerie ist somit eine starke und sinnvolle Ergänzung der Landesverteidigung und zur Abschreckung der imperialistischen Aggressoren von immenser Bedeutung.
Ein weiterer wichtiger und kluger Schritt zur Sicherung der friedlichen Existenz des koreanischen Volkes.

Respektbekundung der AiP Deutschland zum 73. Gründungstag der DVRK
Die Antiimperialistische Plattform Deutschland steht in langer Tradition treu, geschlossen und solidarisch hinter der Demokratischen Volksrepublik Korea. Daher ist es uns eine Selbstverständlichkeit dieses freundschaftliche Band regelmäßig zu stärken und unserem tiefen Respekt vor den Errungenschaften des koreanischen Volkes Ausdruck zu verleihen.
Anlässlich des 73. Jahrestages der Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea sammelte die Antiimperialistische Plattform Deutschland daher erneut für einen repräsentativen Blumenkorb, der am 9. September feierlich in Pjöngjang überreicht wurde.
Gleich diesem Blumenkorb sollen auch Freundschaft, Respekt und Solidarität zwischen den freien Völkern erblühen und in ihrem Glanz das Wesen von Frieden, Fortschritt und Einigkeit in die Welt tragen.

Danksagung der Studiengruppe Korea
an den Botschafter der DVR Korea in der Bundesrepublik anlässlich des 73. Jahrestages der Gründung der DVR Korea.


Der steinige Weg zur ersten Volksdemokratie in Ostasien
Mehr als 70 Jahre ist es nun her, das Korea sich vom Joch des japanischen Imperialismus befreite. Am 15. August 1945 fand der schwere Marsch des Genossen Kim Il Sung und seiner Partisanenarmee, nach langen harten Jahren des unermüdlichen Widerstandes, ein siegreiches Ende.
Die Befreiung ebnete den Weg für den ersten souveränen und völlig unabhängigen Staat auf der koreanischen Halbinsel. Aber auch dieser Weg sollte kein leichter werden.
Unter dem trügerischen Vorwand der „Friedenssicherung“ und der damit einhergehenden „Entwaffnung“ der verbliebenen japanischen Truppen machte sich bald schon der nächste Besatzer auf der Halbinsel breit. Schließlich musste sich für die im ganzen Pazifikraum verstreuten und vom Siegestaumel berauschten amerikanischen Truppen ein neues Betätigungsfeld finden. Da kam es nur gelegen, dass die Vorherrschaft des amerikanischen Imperialismus nun einer neuen Bedrohung in Form der tapferen und schlagkräftigen Kommunisten aus dem Norden entgegensah.
An der Ernsthaftigkeit ihrer Absichten ließ man keinen Zweifel. So wurde bereits im Februar 1946 das erste „Demokratische Parlament Südkoreas“ als Instrument der US-Militäradministration und im Dezember gleichen Jahres darauf das „Provisorische Gesetzgebende Parlament Südkoreas“ konstituiert. Um den Schein der „Demokratisierung“ Koreas zu wahren, wurden im Juni 1947 ein allgemeines „Wahlrecht“ verabschiedet und „Separatwahlen“ – gültig also nur für den Einflussbereich der Amerikaner im Süden – vorbereitet. Der Gründung einer Marionettenregierung stand somit nichts im Wege, und die Spaltung des Landes, die das koreanische Volk in eine tiefe Krise trieb, wurde weiter gefestigt.
Im gleichen Jahr sabotierte man auch die 2. Sitzung der „Gemeinsamen Sowjetisch-Amerikanischen Komission (GSAK) zur Bildung einer provisorischen demokratischen Einheitsregierung für ganz Korea“. Unter dem Vorwand, die sowjetische Seite würde die Verhandlungen ausbremsen, machte der amerikanische Verhandlungsführer – US-Außenminister George C. Marshall – den Vorschlag, die Koreafrage vor die UNO zu tragen. Leider, wie sich zeigte, mit Erfolg. Ganz im Sinne der Amerikaner, die nun auf internationale Unterstützung für ihre Separatwahlen im Süden hofften, um letztlich die so gewonnene Marionettenregierung zu legalisieren.
Im ersten Hauptausschuss der UNO wurde die Koreafrage behandelt. Im Anschluss dann beschloss die 2. UNO-Generalversammlung im November 1947 „freie Wahlen“ zur Bildung einer „Regierung“, unter Aufsicht der „provisorischen UNO-Kommission für Korea“ durchzuführen. In der UNO-Resolution von Februar 1948 wurde dieser Beschluss schließlich dahingehend konkretisiert, dass vorrangig die Wahlen in „möglichen Regionen“ durchzuführen seien.
Damit war die Freigabe für die „Separatwahl“ im Süden de facto und widerrechtlich erteilt.
Anders als in Deutschland, wo die Teilung eine Folge des räuberischen Angriffskrieges war, den eben dieses Land zu verantworten hatte, war Korea weder Aggressor noch wurde es im Zuge des Krieges „besiegt“. Korea litt vielmehr unter der kolonialen Unterdrückung imperialistischer Invasoren und errang nach langem, aufopferungsvollem Kampf aus eigener Kraft seine Unabhängigkeit. – eine Heldentat, die zu Recht bis heute ein Ruhmesblatt koreanischer Geschichte darstellt.
Faktisch gab es also keinen Grund, die Koreafrage durch Einmischung äußerer Kräfte lösen zu wollen. Das koreanische Volk war souverän und hätte ebenso souverän für seine eigene Zukunft entscheiden sollen.
Es war daher auch wenig überraschend, dass die Helden des Befreiungskampfes unter dem Heerführer Kim Il Sung, diese Ungerechtigkeit nicht ohne Widerstand hinnehmen konnten. Zu viel Blut war für die Freiheit Gesamtkoreas geflossen.
Um die fortschreitende Spaltung durch die immer aggressiver auftretenden US-Imperialisten zu vereiteln, sammelte Kim Il Sung in kürzester Zeit alle patriotischen Kräfte im Norden, wie auch im Süden, um sie unter dem Banner einer wahren Demokratie zu vereinen. Korea sollte einzig von seinem Volk regiert werden, und das Volk sollte die Macht im Staat bilden.
So wurde unter Kim Il Sung im Februar 1946 das Provisorische Volkskomitee Nordkoreas gegründet, das rasch auf den Zusatz „provisorisch“ verzichten konnte und sich nach kurzer Umstrukturierung im Februar 1947 zum ersten Volkskomitee Nordkoreas entwickelte. Ziel des Volkskomitees war aber – trotz der regionalen Verortung im Namen – von Anbeginn immer eine gesamtkoreanische Einheitsregierung, welche die Interessen der ungeteilten Nation vertreten sollte.
Der kontinuierliche Zulauf demokratisch-patriotischer Kräfte aus dem Norden und dem Süden bewog Kim Il Sung schließlich dazu, eine gemeinsame Konferenz aller koreanischen Parteien und Organisationen auf der Halbinsel vorzuschlagen. Ein Vorschlag, der – zur Überraschung der Amerikaner – auf rege Zustimmung in beiden Landesteilen stieß. Auch die Mitte- und Rechts-Parteien unterstützten die gemeinsame Konferenz. Selbst einige starrköpfige Reaktionäre gaben ihre Teilnahme bekannt.
Im April 1948 war es dann soweit. In der heutigen Hauptstadt der DVRK – Pjöngjang – trafen sich zum ersten Mal nach der Befreiung Vertreter aller demokratischen Parteien und Organisationen Gesamtkoreas zu dieser historischen Konferenz, um die selbstständige Vereinigung des Vaterlandes zu beraten.
Ein amerikanischer Zeitzeuge vermerkte dazu: „Unter den Vertretern der gesamtkoreanischen Konferenz waren alle namhaften Persönlichkeiten Südkoreas, mit Ausnahme des designierten Präsidenten der südkoreanischen Marionettenregierung – Syngman Rhee – vertreten. Diese Tatsache zeigte deutlich, wie tief der Wunsch nach einem vereinigten Korea – ungeachtet der Umstände – auch unter den Südkoreanern verwurzelt war.“
Mit dieser in beharrlichem Kampf von Kim Il Sung erstrittenen Konferenz war die von US-imperialistischer Seite forcierte „Separatwahl“ im Grunde obsolet. Mit Tricks und betrügerischer Raffinesse gelang es den heimlichen Herrschern im Süden dennoch eine „separate Regierung“ zu etablieren.
Der Wille des Volkes aber sah anders aus, und nur diesem wollte man sich beugen. So rief Kim Il Sung – die Marionettenregierung im Süden ignorierend – die Leiter der Parteien und Organisationen im Juni 1948 nochmals zusammen, um die Errichtung einer gesamtkoreanischen Zentralregierung vorzubereiten.
Im August 1948 fanden schließlich die ersten gesamtkoreanischen Wahlen statt.
Das Ergebnis war eindeutig. Am 9. September 1948 verkündete in Pjöngjang das frisch gewählte Staatsoberhaupt Kim Il Sung die Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea – den ersten volksdemokratischen Staat in Ostasien.
Bis heute gilt die DVRK als ein Bollwerk gegen Imperialismus und Kolonialismus und ist leuchtendes Beispiel für die Herrschaft des Volkes. Die Gründung der DVRK am 9. September 1948 ist somit nicht nur für Koreaner ein historisches Ereignis. Vielmehr soll es allen Völkern der Erde Vorbild sein, sich aus eigener Kraft mit eisernem Willen das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung zu erkämpfen.
In den Worten des unvergessenen Revolutionärs Ché Guevara: „Hasta la victoria, siempre!
Die kleinen Talente von Pjöngjang
Die Juche-Studiengruppe Thailand besucht den berühmten Changgwang-Kindergarten in Pjöngjang.

Manchmal kommt es vor, dass sich ein Kind in einer bestimmten Disziplin ganz besonders hervortut. Mit viel Glück will es dann der Zufall, dass eine solche Begabung zutage tritt und erkannt wird. Oft aber schlummern diese Talente ungesehen unter der Oberfläche und erreichen – zum Leidwesen der damit beschenkten – niemals das Tageslicht.
Eine Ursache dafür findet sich in der Regel im sozialen Umfeld der Kinder. Dabei nehmen die Werte, Normen und Regeln einer Gemeinschaft enormen Einfluss auf die geistige und seelische Entwicklung der Jüngsten. Eine Gesellschaft beispielsweise, die den Menschen ausschließlich als Ressource betrachtet – die dem Willen Weniger untergeordnet ist und lediglich dazu dient, den Profit dieser Wenigen zu mehren – wird sich nie die Mühe machen, den Menschen außerhalb der ihm vorbestimmten Aufgabe zu entwickeln. Dieses Privileg kommt in einer solchen Gesellschaft nur denjenigen zu Gute, deren Wohlstand auf eben diesem Prinzip beruht.
Leider wird die Welt noch immer von derart rückständigen Gesellschaftsformen dominiert. So bleibt ungezählten Kindern das Glück verwehrt, sich ganz ihren individuellen Talenten zu widmen, die stattdessen ungesehen verkümmern, bevor sie überhaupt erblühen können.
Aber wo Schatten ist, ist bekanntlich immer auch Licht. Denn es gibt sie, die fortschrittlichen Völker in dieser Welt, die den Klassengegensatz überwunden haben und die Entwicklung des Menschen in den Mittelpunkt allen gesellschaftlichen Wollens stellen.
Daher ist es auch kein Zufall, dass sich ein Hort vieler kleiner herausragender Talente im Zentrum einer dieser fortchrittlichen Gesellschaften befindet. Im Herzen von Pjöngjang in der Demokratischen Volksrepublik Korea.
Hier, im berühmten Changgwang-Kindergarten, werden die individuellen Begabungen der Kinder nicht per Zufall entdeckt, sondern ganz gezielt gefunden und gefördert. Jeder Begabung wird dabei die gleiche Aufmerksamkeit zuteil, und kein Kind dem anderen bevorzugt. Der Spiegel einer gerechten Gesellschaft, in der Gleichheit nicht Monotonie bedeutet.
Wie gut das im Changgwang-Kindergarten funktioniert, davon konnte sich jüngst die Juche-Studiengruppe Thailand auf ihrer Reise nach Pjöngjang selbst überzeugen. Den Blick in die glücklichen Kinderaugen haben die Genossen in zahlreichen Bildern festgehalten, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.
Die hier gezeigten Bilder sind nur eine kleine Auswahl. Ein Besuch der Webseite unserer Thailändischen Genossen ist daher wärmstens empfohlen.
http://juchethailand.com/talented-children-pyongyang-dprk/








