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Arafat: Todesursache Polonium? – Zionisten gereizt

Jassir Arafat / Quelle: swiss-image.ch/Photo by Remy Steinegger

Jassir Arafat / Quelle: swiss-image.ch/Photo by Remy Steinegger

Wie dieser Tage verschiedenen Pressemeldungen und Blogs, unter anderem dem „Guardian“, zu entnehmen ist, hat die Rechtsmedizin der schweizer Universität Lausanne bestätigt, dass der frühere Palästinenserführer Yassir Arafat mit Polonium vergiftet wurde.

Der 108-seitige Bericht spricht vom 18-fachen des Normalwertes des Isotopes Polonium-210 sowie Blei-201 Aktivität. Das macht die Forscher ziemlich sicher, das eine Vergiftung vorgelegen hat, deren Ausgang tödlich war.

Polonium ist kein Stoff, den man irgendwo kaufen kann. Es steht quasi nur staatlichen Institutionen zur Verfügung, die darauf Zugriff haben – somit auch Geheimdiensten. Polonium-210 strahlt hochradioaktiv Alphapartikel aus, aber sie legen nur einen kurzen Weg von wenigen Zentimetern zurück. Deshalb wird außerhalb des Körpers nichts gemessen, aber innerlich entfaltet es seine zerstörerische Wirkung.

Die Zionisten reagierten erwartungsgemäß gereizt. Berater Ariel Sharons bemühten vor allem die angeblich allgegenwärtige Israel-Feindlichkeit: „Es ist immer am leichtesten, Israel zu beschuldigen.“, meinte Raanan Gissin und Dov Weissglass „versicherte“ eifrig: „Nach meinem besten Wissen gab es während meiner Zeit im Büro des Regierungschefs keinerlei Absicht, Arafat zu vergiften oder ihm Schaden zuzufügen“ gegenüber Ynet. Der Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem, Jigal Palmor, beschimpfte den Bericht der schweizer Spezialisten als „Seifenoper“ und „unseriös“, dessen abgeleitete Theorie „löchriger als ein schweizer Käse“ wäre, in der Jerusalem Post.

Mord mit Ankündigung

Wer wissen möchte, wer als Täter des Giftmordes an Arafat in Frage kommt, wird den Beitrag der „BBC“ vom 02.04.2004 interessant finden. Sharon gab die kaum verhüllte Drohung gegen Arafat ab, er solle nicht denken immun zu sein. Sein Sicherheits-Kabinett beschloss damals die „Entfernung“ Arafats.


Korea: Südkoreanische Vereinigte Fortschrittspartei unter Anklage

In Südkorea besteht die Regierung zur Zeit aus der US-hörigen Saenuri-Partei, die besonders für einen liberalen Staat mit Freihandel, enthemmten kapitalistischen Elementen und Westanbindung eintritt. Die sogenannte Präsidentin Park Geun-hye ist die Tochter des US-gelenkten ehemaligen Militärdiktators Park Chung-hee, welche traditionsgemäß in Komplizenschaft mit dem US-Imperialismus den Landesverrat ihres Vaters fortsetzt. Besonders scharfe Maßnahmen ergreift diese sogenannte konservative Saenuri-Partei gegen volkstreue und sozialistische Oppositionelle, die sich auch in der Vereinigten Fortschrittspartei gesammelt haben. Mit 13 von 300 Sitzen in der „Nationalversammlung“ ist ihr Einfluss nicht so groß, aber dennoch sind deren maßgebliche Protagonisten und die Partei einer harten Repression ausgesetzt, die mit dem „Nationalen Sicherheitsgesetz“ begründet werden, welches als Gummiparagraph genutzt wird. Der Vereinigten Fortschrittspartei werden nun Kontakte zur DVRK und ein geplanter Regierungssturz vorgewurfen, was KCNA wie folgt kommentierte:

News From KOREAN CENTRAL NEWS AGENCY of DPRK

News From KOREAN CENTRAL NEWS AGENCY of DPRK

Pjöngjang, 24. Oktober (KCNA) – Die südkoreanische konservative Gruppe forderte das Marionetten-Justizministerium auf, ein „Team von Experten für Maßnahmen gegen politische Parteien und Organisationen, welche die Verfassung verletzen“ zu bilden und inszenierte die Farce einer juristischen Prüfung für die Auflösung der Vereinigten Fortschrittspartei. Sie beschloss, das Marionetten-Verfassungsgericht zu ersuchen, um durch die Juristen den Fall untersuchen zu lassen.

Die Clique der „Saenuri-Partei“ setzte eine staatlichen Untersuchung zur Auflösung der Vereinigten Fortschrittspartei als Thema oben auf die Tagesordnung der „Nationalversammlung“ und schürte eine Hysterie in der Aussprache über diesen „Feind der liberalen Demokratie“. weiterlesen


Der Botschafter der DVR Koreas bedankt sich bei der AIP

AiP_SocialMedia_300x300_01Am 29. Oktober bedankte sich der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der DVRK, Ri Si Hong, bei Michael Koth, Vorsitzender der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands, für die Grußbotschaft zum 68. Jahrestag der Partei der Arbeit Koreas.

Der Botschafter schrieb:

„Sehr geehrter Herr Michael Koth,

Ich bedanke mich bei Ihnen und den Mitgliedern der Antiimperialistischen Plattform Deutschland von ganzem Herzen für Ihre Grußbotschaft, die Sie zum 68. Gründungstag der PdAK an Genossen Kim Jong Un, Erster Sekretär der PdAK, Erster Vorsitzender des Nationalen Verteidigungskommission der DVRK, Oberster Befehlshaber der KVA, geschrieben haben.

Ich bin ganz zuversichtlich, daß die Antiimperialistische Plattform Deutschland in Zukunft weiterhin im Kampf für den Weltfrieden und gegen den Imperialismus fest an unserer Seite stehen wird.“

Die Antiimperialistische Plattform bemüht sich im Rahmen echter Völkerverständigung um die politische und diplomatische Vernetzung von Einzelpersonen, Organisationen und Staaten, welche einen fortschrittlichen antiimperialistischen Anspruch verkörpern. Das Schreiben des Botschafters der DVRK in der BRD ist Ausdruck dieser freundschaftlichen Verbindung und des gegenseitigen Respekts, die durch die zukünftige Zusammenarbeit fortgesetzt wird.


Korea: DVRK zur Lage der nuklearen Bedrohung durch die USA

An der Frontlinie des Imperialismus befindet sich die DVRK in einem ständigen politischen, diplomatischen und nuklearen Ringen mit der Hauptaggressionsmacht USA. Um der imperialistischen, einseitigen Hetze der westlichen Presse etwas entgegenzusetzen, veröffentlichen wir hier wieder eine recht aktuelle Meldung der Nachrichtenagentur KCNA. Neben dem Informationsgehalt ist sie auch Dokument der Entschlossenheit, sich um keinen Preis zu entwaffnen, wenn der Gegner selbst dies auch nicht in Erwägung zieht.

News From KOREAN CENTRAL NEWS AGENCY of DPRK

News From KOREAN CENTRAL NEWS AGENCY of DPRK

Pjöngjang, 23. Oktober (KCNA) – Der Sprecher des Außenministeriums der DVRK gab am Mittwoch eine Erklärung im Zusammenhang mit der Tatsache ab, dass die USA auf der koreanischen Halbinsel die Situation, welche sich in der Phase der Entspannungspolitik befand, wieder in den Zustand der Spannungen und Konfrontation treibt.

Die Erklärung beinhaltete, dass die ständige Errichtung der nuklearen Bedrohung und Erpressung durch die USA und ihre Schritte zur Vorbereitung für einen Angriffskrieg ein schwerwiegenden Eingriff in die Souveränität und das Recht auf Existenz der DVRK darstellen und eine mutwillige Verletzung der DVRK-US Vereinbarungen und der gemeinsamen Erklärung vom 19. September, in der Washington „Zusicherungen“ gab, keine Gewalt gegen die Demokratische Volksrepublik Korea anzuwenden, einschließlich auf die Bedrohung mit Atomwaffen und deren Kräften zu verzichten. weiterlesen


Libyen: Grüne Opposition sucht den Entscheidungskampf

gaddafi_freiheit-libyenEin sehr interessantes Interview gibt ein Verwandter Muammar al-Gaddafis heute der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Des brisanten Inhaltes wegen, zitieren wir den Artikel komplett. Wir wünschen der revolutionären grünen Opposition für Libyen die denkbar besten Erfolge. Mögen sie aber niemals vergessen, was eine zu starke „Annäherung“ an „den Westen“ für Gefahren birgt. Es gibt heute in keinem westlich-amerikanisch-zionistisch orientierten Land Regierungskräfte, denen man trauen kann. Insofern glauben wir, muss sich eine neue libysche Revolution in erster Linie nur auf sich selbst verlassen, danach auf die wenigen echten Freunde, die Libyen heute hat.

Ahmed al-Gaddafi: Libysche Opposition bereitet sich auf entscheidenden Kampf um das Land vor

KAIRO, 30. Oktober (RIA Novosti).

Die libysche Opposition bereitet sich nach Angaben ihres Führers, Ahmed al-Gaddafi, auf den entscheidenden Kampf um das Land vor.

„Die in Emigration lebenden Vertreter der libyschen Militär- und Sicherheitskräfte, die auf der Seite von Muammar al-Gaddafi gekämpft haben, sowie die über die Politik des gegenwärtigen Regimes enttäuschten Militärs und Polizisten wollen vereinzelte Extremistengruppierungen entwaffnen, die Libyen kontrollieren.“ Das sagte der Verwandte des ermordeten Machthabers Muammar al-Gaddafi, Leiter der „Politischen Aktionsgruppe für das Wohl Libyens“, am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Ein Großteil der ehemaligen Offiziere der niedergeschlagenen Jamahiriya befinde sich derzeit in benachbarten Ländern und unterhalte Kontakt zur Aktionsgruppe.
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In ehrendem Gedenken

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Eine Delegation der AiP, neben Abordnungen des Rotfuchs und der DKP zu Gast bei einer Trauerfeier zu Ehren Hugo Rafael Chavez Frias‘ in der venezolanischen Botschaft.


Eine bahnbrechende und richtungsweisende Erklärung

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…Die KKE hat seit längerer Zeit klargestellt, dass die Begriffe „links“ und „rechts“ nicht mehr der heutigen politischen Realität entsprechen. Ein „Linker“ kann heute der Generalsekretär der NATO oder der Ministerpräsident eines Landes, das einen imperialistischen Krieg führt und arbeiter- und volksfeindliche Maßnahmen trifft, sein.

Quelle: Zeitschrift „Offensiv“, Chefredakteur Frank Flegel


Einladung in Pjöngjang

Marschall Kim Jong Un empfängt den Generalsekretär der national und sozialistischen Baath-Partei Syriens.
Dieser überbrachte flammende Kampfesgrüße Präsident Assads.

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Der Rocker und der Präsident

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Europaprämiere des Films „Tagebuch von Bucaramanga“

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Bereits im Juni diesen Jahres ist eine Delegation der AiP der Einladung der venezolanischen Botschaft zur Europaprämiere des Films „Tagebuch von Bucaramanga“ gefolgt. Das aufwändig inszenierte Dokuspiel gibt einen interessanten Einblick in das Leben Simon Bolivars und seiner Bedeutung für Südamerika im allgemeinen und Venezuela im speziellen. Jedem Interessierten ist er wärmstens empfohlen.