Elsässers Blog: Geheimakte Gauck – der Pfarrer und die Stasi

COMPACT-Talk mit dem Buchautor Klaus Blessing

Heute stellte Klaus Blessing sein Buch „Geheimakte Gauck – der Pfarrer und die Stasi“ vor. Anlässlich dieses Ereignisses zitieren wir hier den Blog von Jürgen Elsässer mit schon vor einigen Tagen dazu veröffentlichten (Video)Beitrag.

(COMPACT-Auszug Anfang)

Schwer wiegt auch das Protokoll, das Stasi-Hauptmann Terpe (Vorname unbekannt) über ein Gespräch mit Gauck am 11. August 1988 erstellt hat. Wie oben zitiert, behauptet Gauck, dass sich für ihn „ein Kontakt zur Stasi nur legitimieren ließ, wenn es um die Klärung konkreter Fragen etwa nach Verhaftungen ging“. Im Gespräch mit Terpe ging es aber nicht um konkrete Fragen, sondern um sehr Grundsätzliches. Auszüge:
„Gauck äußerte, dass er ihm bekannte Übersiedlungsersuchende durch mehrmalige Gespräche beeinflussen will, in der DDR zu bleiben.“
„Gauck wurde seitens des MfS gedankt für seine Initiativen für seine langfristige gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden staatlichen Stellen in Vorbereitung und Durchführung des Kirchentages.“

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CBS-Interview mit Präsident Assad (9. September)

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[Deutsche Untertitel] CBS-Interview mit Bashar al-Assad, Präsident von Syrien

Im CBS Interview spricht der Präsident Syriens, Bashar al-Assad, über die Giftgas-Vorwürfe, die Politik der USA und die Folgen eines Militärschlags gegen Syrien.


Russisch-syrischer Plan wird US-Angriff vorerst abwenden

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Walid al-Muallem, Außenminister Syriens (links); und Sergei Lavrov, Außenminister Russlands

Russisch-syrischer Plan wird US-Angriff vorerst abwenden

http://de.ibtimes.com/articles/26496/20130910/russisch-syrischer-plan-wird-us-angriff-vorerst-abwenden.htm

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat zugesagt, alle chemischen Waffen in Syrien unter internationale Kontrolle zu stellen. Damit folgte er einem Vorschlag, den die syrische Regierung (!) bereits 2001 gemacht hatte. „Wenn die USA tatsächlich über die Chemiesicherheit in der Region besorgt sind, dann lässt sich das mit diplomatischen Mitteln lösen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

Der russische Außenminister Lawrow hat auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass Moskau und Damaskus einen Plan entwickelt haben, „der eine politische Lösung ermöglicht.“ Und: „Wenn die USA tatsächlich über die Chemiesicherheit in der Region besorgt sind, dann lässt sich das mit diplomatischen Mitteln lösen“, unterstrich Lawrow.

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Buthaina Shaaban ist als geheimer Gast beim G20-Gipfel dabei

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Buthaina Shaaban ist als geheimer Gast beim G20-Gipfel dabei

Via  FÜR EIN MODERNES SYRIEN UNTER BASHAR AL-ASSAD

Die Beraterin des syrischen Präsidenten Buthaina Shaaban ist als geheimer Gast beim G20-Gipfel dabei. Sie soll während des Gipfels alle Beweise vorlegen, die belegen, dass die Rebellen den Giftgas-Einsatz verübt haben.
Gefördert wird dieser geheime Besuch vor allem durch Russland. Ohnehin befinden sich beim G20-Gipfel mehr Staaten, die sich auf Anti-Kriegs-Kurs auf der Seite Russlands befinden.

Weiterhin soll Buthaina Shaaban dort bereits vorgetragen haben, dass die Opfer des Giftgas-Einsatzes die gekidnappten Menschen aus der Stadt des syrischen Präsidenten „Lattakia“ seien, die bei den Kämpfen in Lattakia(vor ca. einem Monat) von den Terroristen verschleppt wurden. Die Terroristen wollten demnach vor allem Alawiten(aus Rache zum Präsidenten) mit dem Giftgas-Einsatz treffen und hatten den Kampf in Lattakia daher speziell forciert um Geiseln alawitischer Herkunft zu nehmen. Der Grund weshalb die Geiseln bis nach Damaskus verschleppt wurden, ist die Tatsache, dass man wusste, dass die UN-Inspektoren sich dort später aufhalten werden.
So sollte das Hauptaugenmerk auf den neuen Giftgas-Einsatz(den man sofort und ohne jeglichen Beweis der syrischen Regierung anheftete) gelenkt werden, um die anderen Orte, in denen die Terroristen das Giftgas einsetzten, vergessen zu machen. Der Auftrag sowie die chemischen Waffen an die Terroristen sollen von Saudi-Arabien gegeben worden sein.
Der Grund war das gescheitete Gespräch zwischen Putin und dem saudischen Geheimdienst-Chef Bandar bin-Sultan, dass die Saudis sehr verärgerte.
Ziel war die Forcierung einer Intervention der USA und seiner Verbündeten.

Quelle: Al-Mayadeen( in einem Gespräch mit einem Anwesenden des G20-Gipfels)

P.S: Erinnert ihr euch an das Video, indem den Opfern des Giftgas-Einsatzes zusätzliche chemische Substanzen durch „Ärzte“ (Terroristen-Anhänger) injiziert wurden ? Da waren doch komischerweise einigen Opfern die Hände verbunden. Das zeigt, dass es sich um Geiseln gehandelt haben muss !
Das würde auch die hohe Zahl der getöteten Frauen und Kinder, die bei dem verübten Giftgas-Einsatz umgekommen sind, erklären. Wir hatten euch nämlich damals gesagt, dass vor allem Kinder und Frauen aus Lattakia verschleppt wurden.


AIP-Gastredebeitrag in Prag (Video ergänzt)

Wie vor wenigen Tagen berichtet, fand in Prag am 31.08.2013 eine Veranstaltung der Evropská fronta solidarity pro Sýrii (Europäische Front der Solidarität für Syrien) statt. Hier liefern wir den Redebeitrag der AIP-Delegation nach:

Hier dazu die tschechische Übersetzung:


Sache des Volkes: Die antinationalen Ratten

10_efss-pragDass jede weitere gewalttätige „Opposition“ gegen Präsident Assad massivster Landesverrat ist, da sie direkt in die Zerstörung des syrischen souveränen Nationalstaates mündet, erläutert der aktuelle Kommentar des Autors „Sozrev“ von der Netzseite „Sache des Volkes“ auf klare Weise. Jede echte Opposition in Syrien kann deshalb in der der Stunde der schwersten Bedrohung für das Land nur im Grundkonsens des Schutzes des syrischen Nationalstaates liegen, der derzeit eine totale Mobilmachung des ganzen Volkes für sein Bestehen benötigt! Verteidigen wir gemeinsam die syrische Unabhängigkeit und Souveränität, jeder auf seinem Posten und nach seinen Fähigkeiten!

Spätestens jetzt müssten alle vernünftigen Beobachter erkennen, dass ein Muammar Al-Gaddafi im Recht war, als er die libyschen „Rebellen“, jene fünfte Kolonne der NATO, als „Ratten“ titulierte. Die syrischen NATO-Rebellen werfen Obama und der westlichen Kriegsallianz vehement vor Assad nun in die Hände zu spielen, gar die schützenden Hand über die Baath-Partei zu halten, da Obama erst den US-Kongress über einen Militärschlag beraten lassen will.
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Korea: Die rechtswidrige „Kommandantur der UNO-Truppen“

200px-Flag_of_North_Korea.svgAnlässlich des Songun-Tages in der DVR Korea veröffentlichen wir den folgenden Artikel, der die Instrumentalisierung der UNO durch die US-Imperialisten beleuchtet.

Die rechtswidrige „Kommandantur der UNO-Truppen“

Seit dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens in Korea (am 27. Juli 1953) sind 60 Jahre verflossen.

Der Koreakrieg ist aber noch nicht zu Ende gelangt, und sogar das Waffenstillstandsabkommen, das bisher nur mit Mühe aufrechterhalten wurde, wurde völlig annulliert. Die Koreanische Halbinsel ist in eine Gefahr geraten, in der aus einem geringsten Anlass ein Krieg ausbrechen kann.

Einer der Hauptfaktoren dafür ist die Existenz der „Kommandantur der UNO-Truppen“ in Südkorea.

Diese Kommandantur etablierten die USA an und für sich mit dem Ziel, Streitkräfte ihrer Satellitenstaaten in den Koreakrieg hineinzuziehen und das Kommandorecht auf diese auszuüben. Die Entstehung dieser Kommandantur ist also schon rechtswidrig.
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Junge Welt: Wunschdenken

546px-27_Oct_2007_Seattle_Demo_52Die US-Imperialisten bewegen sich mehr und mehr in einer Scheinwelt, was ihre Dominanz auf Globus für das 21. Jh. betrifft. Ihr Syrien-Krieg ist für sie schon verloren, bevor er offiziell begonnen hat. Die Völker lassen sich nicht auf Dauer mit Technik und Waffengewalt in Schach halten, um eine alte Un-Ordnung, deren Anziehungskraft längst dahin ist, künstlich im Leben zu erhalten. Ein ähnliches Resümee zieht der Artikel von Rainer Rupp von der Jungen Welt, den wir hier zitieren: weiterlesen


Präsident Assad: Angriff auf Syrien ist wie ein Funke im Pulverfass

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* Assad: Angriff auf Syrien ist wie ein Funke im Pulverfass

Via Syrischer Aufstand-Die Wahrheit

Paris (farsnews/dpa/Ria Novosti) – Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat die USA, Frankreich und andere Staaten vor einem Militärschlag gegen sein Land gewarnt.
„Der Nahe Osten ist ein Pulverfass und die Lunte brennt immer näher“, sagte der Präsident Assad der französischen Zeitung «Le Figaro» am Montag in Damaskus. Das Feuer werde aktuell angeheizt.
Auf die Frage, wie das syrische Regime auf die militärische Einmischung von außen reagieren wird, sagte der Präsident, es gehe nicht sosehr um die Antwort Syriens, sondern vielmehr darum, welche Folgen der erste Schlag nach sich ziehen würde. „Niemand weiß, was passiert. Aber alle werden die Kontrolle verlieren, nachdem das Pulverfass explodiert. Chaos und Extremismus werden sich ausbreiten. Nicht ausgeschlossen ist auch ein Krieg in der gesamten Region“, sagte Assad.
Die Giftgasvorwürfe des Westens wies der Präsident als haltlos und unlogisch ab. Der syrische Präsident forderte die USA und Frankreich auf, nur einen einzigen Beweis für den Einsatz von Giftgas durch Syrien vorzulegen.
„Jeder, der derartige Anschuldigungen erhebt, muss auch Beweise vorlegen. Die Herren Obama und Hollande haben das nicht getan“, sagte Assad dem Blatt. „Frankreich wird zum Feind Syriens, wenn es die feindliche Politik fortsetzt.

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Quelle: IRIB


Solidaritätskundgebung für Syrien in Prag

US-Imperialisten diplomatische Note übergeben

Prag/Dresden – Eine kleine Delegation der AIP folgte am 31. August 2013 der Einladung der European Solidarity Front for Syria nach Prag in die Tschechische Republik. Lokale Aktivisten hatten dort gemeinsam mit syrischen Freunden aus dem Umfeld der Botschaft sowie der Nationalen Union syrischer Studenten in Tschechien eine Kundgebung organisiert. Ursprünglicher Anlass für die Kundgebung war die westliche Embargo-Politik gegenüber Syrien, die mittlerweile erhebliche Störungen der Grundversorgung für das Volk nach sich zieht.

Den jüngsten Ereignissen und der Kriegstreiberei seitens USA und deren Vasallen Rechnung tragend, wurde die Kundgebung gleichzeitig auch eine Demonstration für den Frieden. Gegen die Propagandalügen und Kriegshetze der Imperialisten wurde klar Stellung bezogen, was die Redner Patrik Vondrák von der EFSS und Dr. Ahmad Kaddour, Vorsitzender der syrischen Studentenvereinigung, deutlich zum Ausdruck brachten. Es redete weiterhin der Politikwissenschaftler Daniel Solis über die aktuelle politische Entwicklung und die Solidarität mit dem syrischen Volk. weiterlesen