Archiv der Kategorie: Asien

Botschaft der DVRK: Drei Punkte zur US-Politik gegenüber Korea

200px-Flag_of_North_Korea.svg

Angesichts der entstandenen Lage veröffentlichen wir vor aller Welt unseren prinzipiellen Standpunkt über die US-Politik gegen die DVR Korea

In jüngster Zeit hat sich die Politik der USA gegen die DVR Korea, unsere Republik politisch auszutilgen, wirtschaftlich zu isolieren und militärisch zu erdrosseln, mit den dementsprechenden Handlungen in eine ernsthafte Lage verwandelt, die man nicht mehr außer Acht lassen kann. Angesichts dieser gefährlichen Situation hat das Verteidigungskomitee der DVRK am 14. März 2014 in Widerspiegelung des einmütigen Willens der Partei, des Staates, der Armee und des Volkes unseren prinzipiellen Standpunkt zur US-Politik gegen die DVRK vor aller Welt dargelegt.

1. Die USA soll die politische Entscheidung treffen, ihre anachronistische Politik gegen die DVRK und alle dementsprechend eingeleiteten Maßnahmen allseitig aufzugeben, bevor es zu spät sein wird.

Die US-Politik gegen die DVRK ist ein grausamer Weg, um mit der US-amerikanischen Demokratie und Marktwirtschaft unsere Idee und Ordnung umzustürzen und durch aggressive militärische Macht unsere ganze Nation und unser Territorium räuberisch zu erobern.

Aber das gebietet sich nicht für unser Land, unsere Armee und unser Volk, die die Souveränität wie ihr Leben für wichtig halten. weiterlesen


Saarbrücker Zeitung im Interview mit Ri Si Hong (DVRK)

200px-Flag_of_North_Korea.svgAm 5. Februar veröffentlichte die Saarbrücker Zeitung ein Interview mit dem Botschafter der DVR Korea. Thema des Gespräches waren die durch Südkorea und die USA provozierten Spannungen durch weitere angekündigte „Militärübungen“ für Ende Februar. Der Bevollmächtigte der DVRK, Ri Si Hong, bekräftigte in dem Gespräch, dass sein Land die Hand für Gespräche reicht und die Klaviatur der Provokationen nicht für zielführend hält.

Deutlich wird auch, dass aufgrund des Größenwahns der selbstherrlichen US-Imperialisten keine umfassende Atom-Abrüstung der koreanischen Halbinsel möglich ist. Die geostrategischen Pläne der Imperialisten in Asien fordern die Vernichtung der DVRK; vor diesem Hintergrund ist die Atombewaffnung als rein defensive Maßnahme zu bewerten. Es ist gerade in diesen Zeiten der internationalen Pressekampagnen gegen die Volksrepublik wichtig, die Stimme des gegenseitigen Respekts und der Vernunft walten zu lassen – insofern freut sich die AiP über dieses offenbar vollständige und sachliche Gespräch, welches hier veröffentlicht wurde. Wir erlauben uns daher, den Wortlaut hier vollständig zu zitieren: weiterlesen


Konterrevolution in Pjöngjang verhindert?

200px-Flag_of_North_Korea.svgIn den letzten Tagen überschlägt sich die westliche Presse in Bezugnahme auf die KCNA-Meldung von der Zuführung Jang Song Thaek’s, ehemals mächtiger Mann hinter Marschall Kim Jong Un und Vize-Vorsitzender der nationalen Verteidigungskommission, in die Hände der Sicherheitsorgane.

Jang hat sein Netzwerk offenbar besonders nach dem Ableben Kim Jong Il’s eifig ausgedehnt, um die Politik von Marschall Kim Jong Un zu neutralisieren bzw. zu unterwandern. Durch seine Funktionen im Zusammenhang mit dem Außenhandel des Landes war er auch in China und machte sich einen Namen beim Verkauf von Rohstoffen zu Schleuderpreisen. Vor diesem Hintergrund betrieb Jang auch Wühlarbeit zum politischen und wirtschaftlichen Umsturz zu Gunsten seiner konterrevolutionären Fraktion in der PdAK. Es ist nicht das erste Mal, dass Jang seinen negativen Einfluss geltend machte. 2004 bis 2006 musste er sich aus der Politik zurückziehen, weil er, die das Medium „diepresse.com“ angibt, nach der Macht greifen wollte.

Die „Badische Zeitung“ schreibt, dass Jang offenbar für „wirtschaftliche Reformen nach chinesischen Vorbild“ gestanden hätte – entsprechend negativ würde die Nachricht von seiner Verhaftung in China aufgenommen.

Die „Berliner Zeitung“ schreibt zudem, dass Jang 2002 einen guten Eindruck auf südkoreanische Geschäftsleute gemacht haben muss, also gewissermaßen ein Hoffnungsträger der Kapitalisten war. Weiter heißt es: „Jang sei der heimliche Favorit der USA in der nordkoreanischen Führung gewesen.“

Von außen ist die DVRK durch die Songun-Politik und die nukleare Bewaffnung nicht zu erobern. Die Feinde der Volksrepublik suchen ein Szenario von innen, mit dem sie die Regierungstätigkeit der Führung um Kim Jong Un erschüttern können. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Aufdeckung und Zerschlagung der Jang-Fraktion den Sturz in Chaos, den die Imperialisten benötigen, verhindert hat.

Hier die Meldung des Kanals „Stimme Koreas“, die auch so im Fernsehen der DVRK übertragen wurde:

Die KCNA-Meldung berichtet folgendes:

Eine erweiterte Sitzung des Politbüros des Zentralkomitees der PdAK wurde in Pjöngjang, der Hauptstadt der Revolution, am 8. Dezember durchgeführt. Der verehrte Kamerad Kim Jong Un, Erster Sekretär der PdAK, leitete die Sitzung.

Anwesend waren die Mitglieder und die stellvertretenden Mitglieder des Politbüros des Zentralkomitees der PdAK.

weiterlesen


Vietnamesischer Nationalheld General Giap im alter von 102 Jahren verstorben

https://aip-berlin.org/wp-content/uploads/2013/10/45e06-1380439_524927450921051_1505743054_n.jpg

 

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_65833650/nationalheld-in-vietnam-legendaerer-general-giap-stirbt-mit-102.html

 

Nur einer wird in Vietnam verehrt wie Staatsgründer Ho Chi Minh: General Giap. Erst jagte er die Franzosen aus dem Land, dann brachte er im Vietnamkrieg dem Süden, und damit eigentlich auch den USA, die entscheidende Niederlage bei. Jetzt starb er mit 102.

Wegen seiner militärischen Taten wird General Vo Nguyen Giap in Vietnam noch heute als Nationalheld verehrt. „Er starb an Altersschwäche“, teilte das Militärkrankenhaus in Hanoi mit.

Giap befehligte 1954 die siegreichen Truppen in der berühmten Schlacht von Dien Bien Phu gegen die französischen Kolonialherren. Gut 20 Jahre später fädelte er den entscheidenden Vorstoß gegen die südvietnamesischen Truppen an, der schließlich zur Kapitulation und zum Rückzug der US-Armee führte. Giap steht in der Ruhmesgeschichte Vietnams auf einer Stufe mit Staatsgründer Ho Chi Minh.


Kim Jong Il: „Revolution aus eigener Kraft“

Zur Frage der politischen Souveränität bei der Verwirklichung der koreanischen Revolution schrieb Kim Jong Il in seinem Werk „Über die Juche-Ideologie“ folgende aufschlussreiche Zeilen, welche die Grundlage für den Erfolg von Songun-Korea bis auf den heutigen Tag skizzieren:

Hinzu kam, dass sich damals in der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung und der kommunistischen Bewegung unseres Landes die Kriecherei sehr stark auswirkte und der Revolution Hindernisse in den Weg stellte. Die Nationalisten und Pseudomarxisten gaben ihre üble Gewohnheit, Kriecherei und Fraktionskämpfe, wodurch bereits in der Vergangenheit das Land in den Abgrund geführt worden war, nicht auf und dachten nicht daran, die Revolution aus eigener Kraft zu verwirklichen, sondern glaubten törichterweise daran, dass man mit Hilfe fremder Kräfte die Unabhängigkeit erreichen kann. Leute, die so taten, als liege ihnen die kommunistische Bewegung am Herzen, bildeten Gruppierungen und ersuchten die Komintern um Anerkennung. Losgelöst von den historischen Bedingungen und der Realität unseres Landes, das eine koloniale und halbfeudale Gesellschaft war, trachteten sie danach, bestehende Theorien und Erfahrungen anderer mechanisch zu übernehmen. Kriecherei und Dogmatismus wirkten sich derart aus, dass es unmöglich war, den Weg der Revolution zu beschreiten.
Kim Il Sung zog ernste Lehren aus den Folgen dieses Kriechertums und des Dogmatismus und kam zu der Erkenntnis, dass die Revolution weder der Erlaubnis noch der Weisung irgendeines Fremden bedarf, dass man sie aus eigener Überzeugung und auf eigene Verantwortung führen und alle Probleme in der Revolution selbstständig und schöpferisch klären muss. (Seite 6 ff)


Kim Jong Un Doktor der Sozial-, Politikwissenschaft verliehen

image

Pjöngjang, 13. April (KCNA) – Der Doktortitel der sozio-politischen Wissenschaft wurde dem angesehenen Kim Jong Un vom Internationalen Institut der Sozialwissenschaften anlässlich des Geburtstages des Präsidenten Kim Il Sung verliehen.

Die Zeremonie zur Titelverleihung fand am Sonnabend in der Mansudae-Halle statt.

Anwesend waren Kim Yong Nam, Präsident des Präsidiums der Obersten Volksversammlung der DVRK, Ri Yong Sik und Ri Yong Chol, stellvertretende Direktorenabteilung des C.C., der Arbeiterpartei von Korea, Ri Hye Jong, Direktor der Akademie der Sozialwissenschaften, Kim Jin Bom, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für kulturelle Beziehungen Koreas mit dem Ausland, Ji Sung Chol, stellvertretender Direktor der Akademie der Sozialwissenschaften sowie die zuständigen Beamten.

Ebenfalls anwesend waren der Generaldirektor des Internationalen Instituts der Juche-Idee Vishwanath und Generaldirektor des Asiatischen Regional Instituts der Juche-Idee Harish Gupta, die Direktoren des Internationalen Instituts der Sozialwissenschaften, der Vorsitzender des Lateinamerika-Instituts der Juche-Ideologie sind Ramon Jimenez Lopez und Generalsekretär Eleasar Rubio Aldaran, der Vorsitzende des Nationalen Komitees für das Studium der Juche-Ideologie von der Demokratischen Republik Kongo, Lohekele Kalonda Andre, die Vorsitzende der Kim Jong Suk Frauen-Union von Russland, Elena Bavichi, sowie die Delegationen und Delegierten der Juche-Ideologie Studienorganisationen.

weiterlesen


“Animal farm” in Myanmar

https://i0.wp.com/static3.demotix.com/sites/default/files/imagecache/a_scale_large/1300-0/photos/1343637467-save-the-rohingyas-demonstration-staged-in-surabaya_1362830.jpg

“Animal farm” in Myanmar

http://derfreiheitliche.de/2013/04/04/animal-farm-in-myanmar/

Woran erkennen Menschenrechtsaktivisten Menschenrechtsverletzer? Ganz einfach – es sind immer die anderen… Nach der viehischen Ermordung Gaddafis hat sich Libyen in ein Schlachthaus verwandelt, Schwamm drüber. Syrien sieht sich einer Invasion köpfender und vergewaltigender Steinzeit-Sunniten ausgesetzt – der Böse ist jedoch Assad, weil er sein Land nicht kampflos der Koalition aus westlicher Aktienwertegemeinschaft und Al-Qaida übergeben möchte.
Etwas weiter östlich, zwischen der indischen Provinz Assam und Thailand, liegt Myanmar, auch als Burma oder Birma bekannt. Da herrscht, wie wir wissen, seit langem eine Militärjunta mit wechselndem Spitzenpersonal, die irgendwie mit China verbündet ist und ethnische Minderheiten und Anhänger pluralistischer Systeme unterdrückt. Das bekannte Sprachrohr dieses Pluralismus ist die 91er Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, welche für ihre oppositionellen Aktivitäten immerhin 15 lange Jahre unter Hausarrest verbrachte. Vater dieser Frau war übrigens Aung San, welcher zuerst als Führer der burmesischen Kommunisten, dann als Verbündeter Japans und, als sich im März 1945 das Kriegsglück eindeutig gedreht hatte, unter dem Banner des Antifaschismus für die nationale Unabhängigkeit stritt. Zugegeben, sehr pragmatisch, aber doch immer im Interesse seines Landes, und die Verehrung als Nationalheld geschieht mit einigem Recht.

weiterlesen