In den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse in der vom Westen geschürten Auseinandersetzung um die Herrschaft in der Ukraine. In einem medial gut vorbereiteten Szenario verlor die Regierung Janukowitsch ihre Handlungsfähigkeit. Mittlerweile ist der Ex-Präsident im russischen Exil. Seit dem haben Kräfte in Kiew die Macht übernommen, die sich zum Schaden der Ukraine eine anti-russische und pro-westliche Ausrichtung gegeben haben. Wie sehr das gewalttätige Unterlaufen aller Bemühungen zu einer nationalen Einigung die Spaltung des Landes mit hohem Kriegsrisiko vorangetrieben hat, wird nun offensichtlich.
Hilflos und ratlos steht nun der aus unterschiedlichsten Elementen zusammengewürfelte Haufen der Putschisten unter Arseni Jazenjuk vor dem Zerbrechen des Landes und versucht Regierung zu spielen. Im Osten der Ukraine nimmt der Präsident der Russischen Föderation Putin in geschichtsträchtiger Weise die berechtigten Interessen seines Landes wahr. In den Regionen Charkow und Donezk wehen russische Flaggen auf den Dienstgebäuden genauso wie auf der Krim, die nun zur Stabilisierung durch das russische Militär übernommen wird. Es handelt sich hier nicht um eine Okkupation im herkömmlichen Sinne, sondern um Protektion vor allem für die russischsprachige Bevölkerung, die Russland angesichts der politisch instabilen und zunehmend anti-russischen Lage im Land um Hilfe bat.
In diesen Städten hissten die Einwohner russische Flaggen auf den Regierungsgebäuden
Am Montag, den 17.02.2014 begann die zweite Nordkorea-Filmwoche in Berlin. Innerhalb dieser Woche werden täglich Filme aus der Volksrepublik gezeigt. Auf Einladung der Botschaft der DVRK nahm eine Delegation der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands an diesem kulturellen Ereignis teil. Vorgeführt wurden und werden die Filme im Kino „Babylon„, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin.
Der Eröffnungsfilm wurde unter dem Namen Comrade Kim goes Flying präsentiert. Es handelt sich um eine europäisch-nordkoreanische Co-Produktion über das Bergarbeitermädchen Kim Yong Mi, die gegen alle Widerstände ihren artistischen Traum vom fliegen am Trapez verwirklicht. Die Umsetzung lässt sich am ehesten als Komödie klassifizieren. Insbesondere die Kraft der Arbeiterbewegung, die Kim Jong Mi letztlich ermutigt, ihr Ziel zu erreichen, hat eine sehr lebhafte und interessante Charakterzeichnung. Aufgelockert wird die Darstellung durch schöne Animationen im koreanischen Stil. In den Dialogen kommen Charme und Witz nicht zu kurz und so kann man resümieren, dass es sich um ein sehr gelungenes Pilotprojekt handelt.
Trapez-Artisten aus dem Eröffnungsfilm „Comrade Kim goes Flying“
„Strässer ist ein freier Geist“. Mit diesen Worten rühmte das Springer-Medium „WELT-Online“ am 14. Februar 2014 den SPD-Politiker Christoph Strässer, der seit dem 29. Januar 2014 das Amt eines „Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung“ ausübt. Grund für das Lob durch „WELT-Online“ in einem Artikel über BRD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier :
„Weitaus kritischer blickt der neue Menschenrechtsbeauftragte Christoph Strässer (SPD) nach Moskau. Er macht keinen Hehl aus der – nach internationalen und deutschen Maßstäben – prekären Lage der Menschenrechte. Strässer bemängelt die Einschränkungen der bürgerlichen und privaten Rechte, bei Demonstrationsrecht, Pressefreiheit sowie der Tätigkeit von Nicht-Regierungsorganisationen.“ Diese Positionen des Herrn Strässer gefallen dem Springer-Journalisten so gut, dass er über Strässer die (als Kompliment gemeinte) finstere Drohung äußert : „Man dürfte noch von ihm hören“. weiterlesen
Russischer politischer Schriftsteller Nikolai Starikov beantwortet die Frage eines seiner Leser, ob ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland zurzeit möglich ist und ob ein solches Bündnis von größter geopolitischer Bedeutung für Russland ist. Moskau, 5 Dezember 2013. Originalvideo (ab 44.47) hier: weiterlesen
Das Deutsch-Ukrainische Zentrum e.V veröffentlichte folgende Erklärung auf seiner Netzseite:
Aus aktuellem Anlass sieht sich das Präsidium des DUZ e.V. dazu gezwungen eine Aussage zur derzeitigen Berichterstattung über die Ukraine und die ausgesetzte Assoziierung zu tätigen.
Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass die Ukraine ein freier und souveräner demokratischer Rechtsstaat ist. Jegliche ausländische Einmischung in innerukrainische Angelegenheiten sind abzulehnen. Es spielt dabei keine Rolle, ob diese von Moskau, Washington oder Brüssel kommt. Nur das ukrainische Volk und seine Regierung hat das Recht für sich Entscheidungen zu treffen.
Wir haben erlebt, wie die westlichen Systemmedien nach der Wahl von Präsident Viktor Janukowitsch, enttäuscht darüber, dass nicht Timoschenko gewonnen hatte, mit der antiukrainischen Propaganda begann. Von Wahlmanipulationen usw. wurde phantasiert. Doch nicht in der Ukraine, sondern in der BRD, genauer gesagt bei den eben erst stattgefundenen Bundestagswahlen, kam es laut Berichten der OSZE zu massiven Unregelmäßigkeiten! Wo ist hier der Aufschrei der Medien und der Parteien, die sich sonst überall im Ausland einmischen?
Heute stellte Klaus Blessing sein Buch „Geheimakte Gauck – der Pfarrer und die Stasi“ vor. Anlässlich dieses Ereignisses zitieren wir hier den Blog von Jürgen Elsässer mit schon vor einigen Tagen dazu veröffentlichten (Video)Beitrag.
(COMPACT-Auszug Anfang)
Schwer wiegt auch das Protokoll, das Stasi-Hauptmann Terpe (Vorname unbekannt) über ein Gespräch mit Gauck am 11. August 1988 erstellt hat. Wie oben zitiert, behauptet Gauck, dass sich für ihn „ein Kontakt zur Stasi nur legitimieren ließ, wenn es um die Klärung konkreter Fragen etwa nach Verhaftungen ging“. Im Gespräch mit Terpe ging es aber nicht um konkrete Fragen, sondern um sehr Grundsätzliches. Auszüge:
„Gauck äußerte, dass er ihm bekannte Übersiedlungsersuchende durch mehrmalige Gespräche beeinflussen will, in der DDR zu bleiben.“
„Gauck wurde seitens des MfS gedankt für seine Initiativen für seine langfristige gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden staatlichen Stellen in Vorbereitung und Durchführung des Kirchentages.“
Die diesjährige Demonstration zum Qudstag -Jerusalemtag- findet im Zeichen des Widerstandes in Nahost statt. Die USA, Israel und England versuchen die islamischen Länder eines nach dem anderen ins Chaos zu stürzen und dabei bedienen sie sich ihrer Marionettenregime wie Saudi-Arabien und Katar, die zu Scharen „amerikanische Djihadisten“ gegen den legitimen Widerstand der Völker rekrutieren und auf das Feld schicken.. Terror, tägliche Bombenanschläge, Menschenentführungen und bürgerkriegsähnliche Zustände werden planmäßig herbeigeführt. Terrormanagement ist seit dem 11. September ein fester Bestandteil amerikanischer Nahostpolitik.weiterlesen
Hier gibt es die aktualisierte Fortsetzung unserer Gespräche mit einem Freund aus Berlin zur Entwicklung in Syrien. Nach dem die Terrorbanden in den letzten Monaten entscheidende Niederlagen hinnehmen mussten, bemühen sich die gegen Syrien konspirierenden Kräfte und Staaten um eine Aufrüstung der geschlagenen Terroristen.
Wie die bürgerliche Presse und diverse Blogs melden, befinden sich immer mehr Salafisten aus der BRD im Terroreinsatz gegen das syrische Volk. Die Berichte und Interviews zeigen nun, wie die BRD dem alten Dichterwort entsprechend, „die Geister, die sie rief, nicht mehr los wird“. In der Rolle als Förderer der „bewaffneten Opposition“, in der man sich 2012 gut gefiel, soll nun nach Empfehlung von „Report Mainz“ und dem Islamwissenschaftler Guido Steinberg eine Repression gegen die salafistischen Bürgerkriegsterrortouristen werden:
Alexander Dugin darf wohl zu den profiliertesten politischen Denkern der Gegenwart gezählt werden. Der russische Philosoph und Geostratege hat mit der Eurasischen Bewegung einen großen Gegenentwurf zur US-dominierten unipolaren Weltordnung geschaffen, welcher weit über Rußland hinaus Intellektuelle in den Bann zieht, so Alain de Benoist in Frankreich oder Claudio Mutti in Italien. Die in den USA geschaffene „Global Revolutionary Alliance” kann als angegliederte Jugendbewegung verstanden werden. In Deutschland ist die wichtigste Stimme für die Ideen der Eurasier die Zeitschrift Zuerst!, welche immer wieder mit Artikeln zum Thema aufwarten kann. Eine organisatorische Basis hat bisher jedoch nicht bestanden. Nun hat sich in Berlin unter dem etwas hochtrabenden Titel „Eurasisches Institut für geostrategische Studien” eine kleine Eurasische Gruppe gegründet. Trotz der schwachen Ausgangsposition konnte sie nach Aussage ihres Leiter Bernd Volkhardt die Zustimmung Dugins für Aktivitäten unter diesem Banner erlangen. Man darf gespannt sein.