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Nachtrag zum Internationalen Kindertag


„Wende“-Zeiten in der DDR – Teil 1-3 von Dr. Gerhard Feldbauer

Heute verweisen wir mit freundlicher Genehmigung des Autors auf eine sehr interessante und aufschlussreiche Analyse zur „Wende“-Zeit von Dr. Gerhard Feldbauer, die auf http://schattenblick.de erschienen ist.

Der Autor hat das Thema „Wende“-Zeiten in der DDR weiter verfolgt, u. a. in der Reihe „Konsequent“ der DKP Berlin Ausgabe 1/2020 „Die Stunde der Opportunisten – Gregor Gysi griff 1989/90 die Liquidierung der italienischen PCI als Modell für seine PDS auf“ und in der jungen Welt auf den Themenseiten der Ausgabe vom 10. Januar 2020 „Vorhersehbarer Verrat. Schon Ende 1989 zeichnete sich ab, dass die Sowjetunion die DDR fallen lassen würde. Dennoch vertraute die DDR-Regierung Michail Gorbatschow.“

Noch ein Geheimtipp für „Insider“… Dr. Feldbauers Artikel in der jW, in denen er seit vielen Jahren auf die revisionistische Entartung der KP Italiens eingeht, sind wirklich von großem Interesse und wärmstens zu empfehlen.

Wir wünschen eine spannende und lehrreiche Lektüre sowie viele gute Erkenntnisse.


DEFA-Film „Lied der Ströme“

„Lied der Ströme“ ist ein Dokumentarfilm der DEFA, der 1954 unter Regie von Joris Ivens entstand. Gleichnishafter Film über das Leben von Arbeitern in den verschiedensten Teilen der Welt, deren Schicksal und deren Hoffnung auf Frieden symbolhaft von den Flüssen, die ihre Heimatländer durchströmen, erzählt wird. Auf dem dritten Kongress des Weltgewerkschaftsbundes in Wien 1953 nehmen die Forderungen der Arbeiter konkrete Gestalt an.
Die Filmmusik komponierte Dmitri Schostakowitsch, den Text schrieb Bertolt Brecht. Bei den Filmaufnahmen dirigierte der Berliner Kapellmeister Walter Raatzke den Chor und das Rundfunkorchester Leipzig. Künstlerisch wirkten u. a. Ernst Busch und Paul Robeson mit. Die Erstaufführung fand am 17. September 1954 in Berlin statt. Ivens besingt in einem visuellen Gedicht die Lebensumstände der an den weltgrößten Flüssen Wolga, Mississippi, Nil, Ganges, Amazonas und Yangtse lebenden Arbeiter und Bauern. Der Film stellt der Metaphorik einer in unversöhnliche Blöcke gespaltenen Welt das affektive Bild einer alle Grenzen überwindenden, zusammenfließenden Menschheit entgegen.

 


Über Berlin-Treptow lachte heute Vormittag die Sonne

…und über die gesellschaftlichen Verhältnisse in der BRD die ganze Welt. Schon gegen 10 Uhr, als unsere Genossen, Freunde und Kameraden den S-Bahnhof Treptower Park erreichten, fiel uns auf, dass wenigstens die Hälfte der Insaßen (!) unseres S-Bahnwaggons zum sowjetischen Ehrenmal „pilgern“ wollten. Berge von Blumen, egal ob Nelken, Tulpen, Rosen, Blumengebinde, Kränze, Transparente, Bildnisse ihrer im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Großeltern, aber auch das Antlitz von Präsident Putin wenigstens in 5 Variationen (Putin als Militärheld, Putin als Tierschützer, Putin als Eishockeystar, Putin als Tschekist, Putin als Freund der Arbeiter, den Rest ersparen wir uns für Hasser eines Personenkultes, die jetzt am Rande des Nervenzusammenbruchs sein dürften). Zwar sind Russen (früher Sowjetbürger) sehr diszipliniert, aber nicht im Bereich von Kontaktbereichsbeschränkungen. 1,5 Meter Abstand war tabu, Russen sind sehr klug, im Nu.

Herrliche russische Gerichte und Getränke wurden spontan auf dem Weg dorthin zu wahrlich solidarischen Preisen angeboten. Die Polizeipräsenz war riesig, aber insgesamt stellen wir fest, dass die Angehörigen der WEPO (Westpolizei) sich insgesamt sehr zurückhaltend verhalten haben und auch durchaus kooperierten. Weshalb allerdings im Bereich der Elsenbrücke 10 Polizeiwannen und -wasserwerfer standen, kann nur als eine operative Maßnahme aus Lehren der letzten Tage des 2. Weltkrieges angesehen werden, um einen massiven Durchbruch der „Bolschewisten“ auf das Stadtzentrum zu verhindern. weiterlesen


Nicht nur zum 75. Jahrestag des Sieges…

Propagandaoffensive der Korea-Studiengruppen Berlin-Brandenburg, die korporatives Mitglied des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e. V. sind.

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Gedanken nicht nur zum 1. Mai 2020

Eigentlich ist morgen der Jahrestag, an dem nicht nur von Arbeitern und Bauern, sondern von allen fortschrittlichen Menschen, ihr Kampftag begangen würde. Doch in weiten Teilen der Erde, Europa, Lateinamerika, herrschen unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung Verhältnisse, die man nur als faschistoid bezeichnen kann. Für die Machthaber in Chile, Argentinien, Griechenland, Spanien, Portugal, aber auch der Ukraine, Polens, Ungarns und der baltischen Staaten kommt das Ereignis sozusagen „wie gerufen“, und als Vorwand für ihren Massenterror gegen die Massen gilt die angebliche Rettung der Massen vor einem Virus. Dieselben herrschenden Kräfte des imperialistisch-kapitalistischen Systems, die nach der zeitweiligen Niederlage des Sozialismus in Osteuropa einschl. der DDR quasi „die Sau“ rausgelassen haben, und kein Verbrechen scheuten, weil sie immer noch glauben, dass sie straffrei ausgehen werden, spielen sich heute als Humanitätsapostel auf. Wer genau den Aufruf der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) mit ihren Losungen liest, weiß jedoch, dass es auch heutzutage auf der Erde anders gehen kann. Morgen werden hunderte Millionen – wenn nicht Milliarden – Menschen frei von der Geisel des Spätkapitalismus auf breiten Straßen, blumengeschmückten Alleen, für das Recht der Unabhängigkeit ihrer Vaterländer und ihre nationale Souveränität voller Freude zelebrieren. An der Spitze des Weltfortschritts steht die am meisten von rechts und „links“ verleumdete und schon so oft totgesagte DVR Korea mit dem hochverehrten Marschall KIM JONG UN an der Spitze.

Unser flammender Gruß an die Helden der Insel der Freiheit im Angesicht der 60 km entfernt liegenden massivsten Bedrohung, den US-Bestien mit ihren Sanktionen und Blockaden!

Aber Kuba ist und bleibt – auch und gerade jetzt in der beispiellosen Corona-Panik – fidel, einfach deshalb, weil solche aufrechten Revolutionäre wie Raúl Modesto Castro Ruz und Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez an der Spitze der Revolution und der Massen stehen!

Doch kommen wir nun zu unserer teuren Heimat, die für uns immer die DDR bleiben wird, obwohl wir damals leider viele Fehler in der nationalen Frage begangen hatten.

Ich denke an den 1. Mai 1989 in Berlin, Hauptstadt der DDR, zurück, wo sich niemand von uns vorstellen konnte, wie nah wir am Abgrund der Konterrevolution standen.

Die nächsten 12 Monate nur in Stichworten:

– im Sommer völlige Sprachlosigkeit der Parteiführung, die alle kannten.

– Am 18. Oktober der Putsch gegen den Genossen Erich Honecker, wobei bei einigen Putschisten durchaus edle Motive im Spiel waren, die aber lange nicht begriffen haben, dass sie mit ihrer Konzeptionslosigkeit wie weiter… sich zu nützlichen Idioten und Totengräbern der Republik entwickelten.

– 1. Dezember: Die SED-Fraktion in der Volkskammer stellt den eigenen Suizid-Antrag mit Aufhebung der führenden Rolle der SED in der Verfassung

– 5. Januar: Ehrenmal Treptow und 19. Januar Friedrichsfelde demonstrieren über 250.000 (nicht nur Kommunisten und Sozialisten) für den Erhalt der DDR, während durch die Regierung des Hans M. Tausende eigener Genossen in die Zuchthäuser geworfen wurden, oder viele in den Selbstmord getrieben wurden.

Wie war unsere Situation am Vorabend des 1. Mai 1990? Das Beste war, dass die DDR noch existierte, das Schlechteste ihr Zustand. In vielen Dingen hatte sich die ideologische Luft gesäubert, weil Hundertausende von Mitläufern, Opportunisten und anderem Gesindel sich von uns getrennt hatten.

Nach der sog. ersten „freien“ Volkskammerwahl am 14. März entstand eine etwas bizarre Situation. 90 Prozent der Haftbefehle aus der Zeit von Herrn M. wurde durch die Regierung des Lothar de Maizière wegen völliger Unrechtmäßigkeit aufgehoben. Diese Handlung dürfte dem klugen Bratschenspieler in Bonn nicht nur Lob eingebracht haben…

Es nähert sich nun der 1. Mai 1990, und wir sind – zumindest halblegal – wo Räume bekommen, wie absichern gegen Provokateure, wie weiter? Wer waren wir, die damals versuchten, einfach Mut zu zeigen? Karl-Eduard von Schnitzler (Chefkommentator des „Schwarzen Kanal“), seine Frau Márta Rafael, Kurt Seibt (10 Jahre Zuchthaus Brandenburg-Görden, Leiter der Revisionskommission beim ZK der SED), Achim Herrmann (Politbüro SED, am 18.10.1989 aus der Partei gesäubert – leider schon vom Tode gezeichnet), Klaus Feske (1950-68 78 Festnahmen in Westberlin als FDJ- und SED-Kader, sein größter Auftritt war im Januar 1990 seine Ansprache vor 250.000 am Ehrenmal und enger Freund des Autors dieser Zeilen, Kläuschen hatte die Ehre Genossen Honecker ins chilenische Exil zu begleiten), Wolfgang und Angelika Bator (Bauarbeiter in der Stalin-Allee und Fischverkäuferin) und zum „Schluss“ Heinz und Lore Junge aus dem roten Dortmund (Heinz arbeitete von 1933-35 illegal in Berlin und im Ruhrgebiet mit E. H., seine spätere Frau Lore wurde 1954 von einem BRD-Gericht für die Aktion „Schöne Ferientage (in der DDR) für arme Ruhrkinder“ 1 Jahr Zuchthaus bekommen.

Doch nun zum 1. Mai 1990, den wir in Schönhorst begingen. Beim Begriff Schönhorst sträuben sich manchem die Nackenhaare, andere haben vor Glück Tränen in den Augen, denn am Ende der Odernheimer Str. plus 5 km Fußweg befand sich ein konspiratives Objekt der SED BL Berlin zu Schulung von Kadern der SEW, der DKP und der KPÖ mit anschließenden Urlaubsmöglichkeiten sowie als Doppelcharakter des MfS BV Berlin für im Ausland (natürlich galt damals leider die BRD und Westberlin als Ausland – wie verrückt), wo wir unseren Urlaub machen konnten, und nach unseren Einsätzen abkühlen durften. Da fast die gesamte Einwohnerschaft dort sehr staatsnah war, gab es organisatorisch keine Probleme, aber wir hatten immer den Plan B im Köcher, das bedeutete die Abreise der Teilnehmer über den Wasserweg… Der Objektleiter war kein „Wendehals“ und einer von uns, Genosse Heinz Ebert und seine 20 Jahre jüngere Frau Bruni, beide waren Knorke! Wir hatten ein ca. 2-stündiges Zeitfenster ohne Übernachtung im Blick gehabt, daraus wurden 5 Stunden und viele Übernachtungen. In einer Atmosphäre des revolutionären Optimismus gestaltete sich der Auftritt des Botschafters der KDVR in der DDR und eines Vertreters der Republik Kuba zu einem begeisternden Abend. Hinzugefügt muss an dieser Stelle werden, dass wir den Kontakt zu den kubanischen Genossen meinem alten Freund Gerhard Rolack (Gründer der FDJ) zu verdanken hatten. Besonders beeindruckend war, als ich durch Vermittlung des Genossen Rolack die Möglichkeit hatte, eine Grußadresse von Erich und Margot Honecker zu verlesen. Ihre historischen Voraussagen sind alle eingetroffen. Die koreanischen Genossen berichteten von uns, dass sie furchtbare Niederlagen bis zum endgültigen Sie durchmachen mussten, und machten uns damit sehr viel Mut, in dem sie sich mit Erich Honecker öffentlich solidarisierten, der immer ein treuer Kampfgefährte des Großen Führers Genossen KIM IL SUNG war.

Doch kommen wir noch kurz zur Gegenwart zurück. Unsere Parole von 1990 lautete

DIE DUNKELSTE STUNDE IN DER GANZEN NACHT IST DIE STUNDE VOR DEM SONNENAUFGANG

Doch im Vergleich zu damals stehen wir heute großartig da. Ich werde es Euch beweisen.

  1. Der Plan der Imperialisten, den Sozialismus zu vernichten, ist grandios gescheitert, Dank der Führer der DVRK und Kubas!
  2. Heute – mit der Erfahrung von 30 Jahren Konterrevolution – wissen wir, dass, bei allen eignen Fehlern, auf deutschem Boden die DDR für immer und ewig das bessere Deutschland bleiben wird… und der Zukunft zugewandt… unsere Perspektive ist.
  3. Wie oft verhöhnt und verspottet – viele Freunde aus Dummheit, Feigheit oder Opportunismus verloren, kann ich Euch sagen, gibt es bei den koreanischen Genossen einen Begriff, der für sie absolut tabu sind! Verrat an verbündeten Freunden und Mitkämpfern (Vergleiche die Revisionisten in Moskau und anderswo) ist unvorstellbar. Wir bedanken uns nochmal bei den koreanischen Genossen – nicht nur für die AiP-D und Studien sowie Freundschaftsgruppen allein, sondern für alle von rechts bis „links“ – die es bis heute nicht begriffen haben – für ihre großartigste Solidarität auf Erden!

Michael Koth

Vorsitzender der AiP-D


Juche-Studiengruppe Berlin bekam Gratulation aus Korea

Zum 3. Jahrestag ihres Bestehens bekam mit tiefem Dank der Vorsitzende der Juche -Studiengruppe Berlin am 14. April Juche 109 (2020) ein bedeutsames Schreiben aus Korea per E-Post:


Gedenk-veranstaltung für KIM JONG IL


Vorabdruck

Mit freundlicher Genehmigung des Genossen Dieter Schütt, Herausgeber des Funken, veröffentlichen wir als Vorabdruck den Leserbrief unseres Vorsitzenden Genossen Michael Koth:


64. Geburtstag unseres Vorsitzenden

Im Zeitraum vom 16. Oktober bis zum 10. November 2019 fanden die diesjährigen Feierlichkeiten aus Anlass des 64. Geburtstages unseres Vorsitzenden Genossen Michael Koth in Berlin, Eberswalde, Frankfurt/Oder, Köthen, Magdeburg, Leipzig, Hamburg, Bayreuth und im Raum Flensburg statt. Zusätzlich kamen aus allen Teilen der Republik persönliche Glückwünsche.

Besonders möchten wir hervorheben: die herzlichen Worte vom Genossen Dr. Klaus Blessing (erfolgreicher Buchautor), vom ehem. Leiter des Personenschutzes des Genossen Erich Honecker, Genossen Bernd Brückner und als besonderem gesellschaftlichen Höhepunkt die Anwesenheit des Botschaftsrates der Botschaft der DVR Korea in der BRD, Genossen Kim Hak, der ein autorisiertes Handschreiben S. E. des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der DVR Korea in der BRD, Genossen Pak Nam Yong, unserem Vorsitzenden feierlich überreichte. Dieses Schreiben ist ein bedeutsames Dokument der unverbrüchlichen Freundschaft zwischen dem koreanischen und dem deutschen Volk. Die Übergabe dieses historischen Dokumentes wurde von lang anhaltendem stürmischen Beifall der Anwesenden begleitet.

 

Im Rahmen der Veranstaltungen wurde erfolgreich zur Soli-Spende für die Opfer des Taifuns Nr. 13 in der DVR Korea aufgerufen. Das Motto lautet weiterhin: Der Waffe, der kein Feind widersteht – heißt internationale Solidarität!

Wir DANKEn allen Teilnehmern und Gratulanten ganz herzlich für die Glückwünsche und aktive Solidarität!