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Den „Funken“ gelesen… dabei gewesen… (November 2017)

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland (AiP-D) empfiehlt allen Mitgliedern, Kandidaten und Sympathisanten dringend, das monatlich erscheinende Organ Der Funke des gestandenen Hamburger Altkommunisten Dieter Schütt nicht nur zu lesen, sondern auch zu abonnieren – das werdet Ihr doch wohl kapieren?! 🙂 Wir veröffentlichen Auszüge. Wegen eines Abonnements bitte an den verdienten Genossen Schütt wenden.

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Den „Funken“ gelesen… dabei gewesen…

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland (AiP-D) empfiehlt allen Mitgliedern, Kandidaten und Sympathisanten dringend, das monatlich erscheinende Organ Der Funke des gestandenen Hamburger Altkommunisten Dieter Schütt nicht nur zu lesen, sondern auch zu abonnieren!

Dieters Lebensweg ist ein Beispiel für Standhaftigkeit und Mut in über 6 Jahrzehnten. Aus einer kommunistischen Familie stammend trat er drei Tage nach dem westdeutschen Verbot der FdJ dieser Organisation illegal bei. 1953 erlebte er eine bewegende Trauerfeier für den zu früh von uns gegangenen Genossen Stalin in Hamburg, um dann einer Verhaftung zu entgehen und in die DDR (Bezirk Rostock) überzusiedeln. Dies war Anfang 1954. Dort wirkte er in der Warnow-Werft in Warnemünde als FdJ-Sekretär und Angehöriger eines Hundertschaftenzuges der Kampfgruppen. Aber schon damals geriet er mit der DDR-Bürokratie in Widerspruch, so dass der 1958 in die BRD zurückkehrte, ohne jemals zum Verräter zu werden. In der Untergrund-Zeitung Dat Blinkfüer (Das Leuchtfeuer) der KPD war er als Journalist (unter Decknamen) für den Vertrieb zuständig. Nach dem ideologischen Bruch zwischen der Sowjetunion und der VR China (1960-62) stellte er sich an die Seite der KP Chinas und der albanischen Genossen. Heute wissen wir, dass er mit seiner Kritik an bestimmten revisionistischen Einflüssen gar nicht so falsch lag…

In der 68er-Bewegung war er einer der wenigen wirklich realen Angehörigen der Arbeiterklasse. Bis zur Vernichtung der DDR war er ein solidarischer und anständiger Kritiker der DDR ohne Schaum vor dem Mund zu haben. In der Zeit tiefster Erniedrigungen in den Jahren 1990/91 lernte unser Vorsitzender, Genosse Michael Koth, Dieter Schütt in der ehemaligen Hauptstadt der DDR, Berlin, persönlich kennen. Am 13. August 1991 gehörte er zusammen mit Gerhard Rolack (Mitbegründer der FDJ), Werner Rümpel (Chef des DDR-Friedenskomitees) und weiteren Persönlichkeiten zu den Initiatoren der Aktion Baut die Mauer wieder auf… aber 3 Meter höher. Das Presseecho des Klassengegners war überwältigend, und ca. 800.000 Menschen erfuhren davon. Neunmalkluge können heute vielleicht behaupten, dass dies damals völlig unrealistisch war, wir behaupten aber, einfach den Mut bewiesen zu haben, und in schlimmsten Stunden dagegen gehalten zu haben, zeugt von wahrer menschlicher Größe und Überzeugung!

Auch wenn wir in der Phase der Gründung des Kampfbundes Deutscher Sozialisten manche taktische Differenz hatten, freuen wir uns heute umso mehr, nachdem diese vermeintlichen Widersprüche (im Volk, siehe Mao Zedong) zugunsten der Parole Vereint siegen – nicht getrennt unterliegen! geklärt sind.

Die solidarische Unterstützung des Genossen Dieter Schütt für den Kampf der DVR Korea gegen die US-Imperialisten und ihre willfährigen Handlanger ist heute in der sog. linken Bewegung beispielhaft. Während andere betreten schweigen oder herumeiern, bezieht Genosse Schütt einen klaren Klassenstandpunkt zugunsten des tapfer kämpfenden koreanischen Volkes!

Schlussbemerkung: Ein Ruf der gilt in jedem Falle – Dieter Schütt… das sind wir alle!

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Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

DW - 016 - Klaus Blessing


Dr. Klaus Blessing: Schlusswort zur Konferenz zur Transformationstheorie am 20. Juni 2015

EXKLUSIV bei der AiP-D !!!

Erstveröffentlichung des Schlussworts des Genossen Dr. Klaus Blessing bei der Konferenz zur Transformationstheorie am 20. Juni 2015

Diese Ausführungen werden von uns als äußerst wichtiges Schulungsmaterial angesehen, weil sie in der Lage sind, in der Phase der allgemeinen politisch-ideologischen Verwirrung Klarheit in die Köpfe, Herzen und Hirne zu bringen!

https://aip-berlin.org/2015/04/27/lest-und-studiert-die-werke-des-genossen-dr-klaus-blessing

 

Dr. Klaus Blessing – Vizepräsident des OKV

Das Ostdeutsche Kuratorium von Verbänden e.V. misst dieser Beratung große Bedeutung bei. Das ergibt sich nicht daraus, dass wir unsere Einflussmöglichkeiten auf die praktische Politik im linken Spektrum oder speziell in der Partei DIE LINKE überschätzen. Wir sind uns der Grenzen und auch der angemessenen Nichteinmischung in innere Angelegenheiten einer Partei durchaus bewusst.

Wir sehen die Bedeutung unserer heutigen Konferenz jedoch darin, ein für viele Menschen überlebenswichtiges Thema öffentlich zu machen und zu diskutieren.

Wir stellen auch mit Freude fest, dass es gelungen ist, für diese Thematik prominente Vertreter aus Theorie und Praxis aus unterschiedlichen linken Strömungen zusammen zu führen, was bereits an sich einen Fortschritt darstellt. Einige wichtige Akteure fehlen leider auch heute auf unserer Veranstaltung. Nennenswerte Bemühungen zu einheitlichen Positionen und Aktionen, wie sie beispielsweise von den Genossen der KPD unternommen wurden, haben dieses Ziel leider auch nicht erreicht

Wir sehen diese Veranstaltung als einen Auftakt zur weiteren öffentlichen Auseinandersetzung mit der Theorie und Praxis der Transformation in den Sozialismus und anderer brennender politischer Grundsatzfragen, was uns dringend notwendig erscheint. Wenn wir uns mit der „Transformation“ auseinandersetzen, meinen wir natürlich die revisionistische Variante. Ekkehard Lieberam hat hier darauf hingewiesen, dass es auch eine Revolutionäre Form gibt. Natürlich wird bei revolutionären Veränderungen eine kapitalistische in eine sozialistische Gesellschaft „transformiert“ werden. Wir sollten aber dabei bleiben, dieses als revolutionäre Veränderung zu deklarieren. Der Begriff „Transformation“ ist zu stark von den Revisionisten besetzt.

Leider sind die in der Rosa-Luxemburg-Stiftung politisch beheimateten Vertreter der Transformationstheorie trotz schriftlicher und mündlicher Einladung dieser nicht gefolgt, ebenso wie Vertreter des Parteivorstandes DIE LINKE.

Das resultiert wohl einerseits aus deren Meinung, dass sich die Theorie der Transformation bereits so weit verfestigt und in der Partei festgesetzt hat, dass sich öffentliche Diskussion nicht lohnt als auch aus der Vorstellung dieser Kreise, was unter politischem Meinungsstreit eigentlich zu verstehen ist. weiterlesen


BFC Dynamo Berlin ist Pokalsieger geworden – Wir gratulieren!

Wohl kein Verein im bundesdeutschen Fußball, der aus der DDR kam und alle Schwierigkeiten und Widrigkeiten über ein Vierteljahrhundert heldenhaft überstanden hat, ist so beliebt, beim Gegner aber auch so verhasst, wie unser BFC Dynamo.

Fangen wir mit dem Januar 1990 an, als die damalige Vereinsführung unter Dr. Fuchs die „famose“ Idee hatte, den BFC in 1. FC Berlin umzubenennen, um so die Kurve auch in Sachen sportlicher Konterrevolution zu bekommen. Dass fast alle dieselben Leute um den 07.10.1989 herum noch stramme Anhänger des Sozialismus und „beste Freunde“ des Gründers des BFC, Genossen Erich Mielke, waren, versteht sich von selbst. Was sagt doch Heinrich Heine: „die jeden Staat ihr Eigen nennen – man könnte sie auch Lumpen nennen“. Der Ausverkauf der besten Spieler ab Februar 1990 (Doll, Terletzki, Rudwaleit) war natürlich unvermeidlich, denn die BRD-Profiklubs hatten mit Unsummen an Geld diese Sportfreunde in der ihr eigenen Form modernen Menschenhandels abgeworben.

Dynamo 4

Unser Vorsitzender, wie immer seit über 40 Jahren,
voll emotionaler positiver Energie

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