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Lest und studiert die Publikationen des Deutschen Freidenker-Verbandes!

Wir freuen uns, daß wir durch die Hilfe des verdienten Genossen Dr. Klaus Blessing auf die Publikation des Deutschen Freidenker-Verbandes e. V. aufmerksam gemacht wurden. Wir haben es nicht bereut, denn bei ihnen herrscht eine in weiten Bereichen hohe ideologische Klarheit, die sich Lichtjahre vom Revisionistenblatt Neues Deutschland und mancher zentristischer Anwandlung der von uns sonst sehr geschätzten Jungen Welt (jW) abhebt.

Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir im Folgenden den nachstehenden programmatischen Artikel:

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DDR – Unentdecktes Land

Heute verweisen wir gerne auf die Netzseite von Unentdecktes Land (DDR). Die Erinnerungsschlacht muss schließlich auf jeden Fall von den vereinten anständigen linken Kräften gewonnen werden, und hierbei spielt die Jugend die Rolle des Stoßtrupps, frei nach dem Motto:

„… die Enkel fechten’s besser aus …“

Natürlich gibt es unterschiedliche Positionen in der Einschätzung des deutschen Imperialismus, der trotz all seiner Aggressivität weiterhin in breiten Bereichen eine Vasallenrolle gegenüber dem US-Imperialismus und der NATO einnimmt, wobei die Rolle Trumps natürlich in keiner Blaupause des Verhaltenskodex‘ gegenüber den USA vorkam, was bei breiten Kreisen der herrschenden Klasse zu völliger Verwirrung und zu vielen Irritationen führt, was wir nur händereibend begrüßen können (zwischenimperialistische Widersprüche, s. W. I. Lenin 1916…)!


Einem verdienten Genossen zum Geburtstag


Interview zum 111. Geburtstag des Genossen Erich Mielke

Interview der Zeitung Die Wahrheit (DW) mit unserem Vorsitzenden Genossen Michael Koth (MK) aus Anlass des 111. Geburtstages des verdienten Genossen Erich Mielke

Frage DW: Genosse Micha, in der gesamten Linken herrscht, was die Ehrung verdienstvoller Genossen aus der DDR angeht, sozusagen seit Jahrzehnten eine gewisse Schockstarre. Wir nennen als Beispiel nur, dass im vorigen Jahr der 110. Geburtstag des Genossen Erich Honecker total totgeschwiegen wurde, und Du es wohl gewesen bist, der beim Grenzlandtreffen des Revolutionären Freundschaftsbundes die Initiative ergriffen hatte, und mit bewegenden Worten seinen Ehrentag vor Hunderten gewürdigt hatte. Das ist doch wohl so richtig?

Antwort MK: Ich bedanke mich erst einmal für das Interesse an diesen historischen Fragen, und darf vielleicht kurz ausholen. Jeder kennt unser Abzeichen, und jeder weiß, dass dieses eine Weiterentwicklung unserer vergangenen MfS-Symbolik ist. Ihr glaubt gar nicht, was es damals in unserer Organisation für Kämpfe gegeben hatte, diese Symbolik durchzusetzen. Manche hatten anscheinend Angst vor ihrer eigenen Courage, dass dieses Abzeichen viel Menschen abstoßen könnte. Heute können wir sagen, dass diese Freunde völlig unrecht hatten, denn eine Welle der Sympathie bis hin ins konservative bürgerliche Lager erreichte uns seit Jahren, frei nach dem saloppen Berliner Motto Die haben wenigstens einen Arsch in der Hose – das sind treue Genossen!

Frage DW: Wie seid ihr, oder besser gefragt, wie und zu welchem Zeitpunkt bist Du eigentlich mit dem Genossen Erich Mielke bekannt geworden?

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Die Wahrheit: KLARwort Aufstehen

Eine mehr als notwendige Vorbemerkung… Die Redaktion unserer Zeitung Die Wahrheit dankt dem Genossen Dieter Schütt aus Hamburg, einem gestandenen Kommunisten, einem würdigen Schüler der Ideen Lenins, Stalins und Ernst Thälmanns, für die Erlaubnis der Veröffentlichung seiner großartigen Analyse zur Gegenwart.

Über Dieter Schütt zu sprechen heißt, über die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung mit allen ihren Erfolgen und Niederlagen zu sprechen, aber auch über einen wahren proletarischen und nationalen Internationalisten. Dies ist kein albernes Wortspiel, sondern wir werden es an Hand von Fakten beweisen.

Dieter erlebte als kleines Kind kommunistischer Eltern 1943 den barbarischen Luftangriff der US-Imperialisten und Bomber-Harris auf Hamburg, der die Arbeiterviertel in Hamburg traf und nicht die Wohnstätten der Bourgeoisie (Blankenese usw.). Als 8-jährigem sind ihm bis heute die grauenvollen Schreie der Menschen und Haustiere im barbarischen Feuersturm niemals aus den Ohren gegangen.

Die ganze Broschüre kann hier heruntergeladen und im Broschürendruck auch ausgedruckt werden.

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Vorabveröffentlichung eines Briefes

Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir den nachfolgenden Brief, der im August in der Barnimer Bürgerpost erscheinen soll.


Festveranstaltungen der AiP-D

Am vergangenen Wochenende wurden zwei Festveranstaltungen der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) in der Hauptstadt durchgeführt. Die Anlässe waren der 56. Jahrestag der Sicherung der Staatsgrenze der DDR und der 72. Jahrestag der Befreiung Koreas vom Joch des japanischen Imperialismus. Zugegen waren unser Genosse Vorsitzender (Michael Koth) sowie führende Kader der AiP-D und Mitglieder der Juche-Studiengruppen in Berlin und Dresden. Die Abende verliefen in gewohnt kämpferischer Atmosphäre, weil beide Anlässe einen gemeinsamen Hauptfeind haben, nämlich den hässlichen US-Imperialismus, dem bei beiden historischen Ereignissen gewaltige Niederlagen bereitet wurden.

Besonders freute uns, dass erneut Genosse Bernd Brückner, ehemaliger Leiter des Personenschutzes des Genossen Erich Honecker uns mit seiner Anwesenheit beehrte und in seinen wertvollen Redebeiträgen wichtige Fakten im Zusammenhang mit dem 13. August 1961 den interessiert lauschenden Teilnehmern kundtat. Besonders Dank und Anerkennung verdient erneut die Abteilung Agitation und Propaganda, die uns die historischen Ausgaben des Neuen Deutschlands von 12. bis 15. August 1961 in faksimilierter Form den Teilnehmern überreichte. Geschichtlich sensationell ist dabei die Tatsache, dass jeder Westberliner Bürger nur unter Vorlage seines gültigen Personalausweises völlig unbürokratisch den demokratischen Sektor (ohne Mindestumtausch oder Visaerteilung) betreten konnte. Diese Großzügigkeit der DDR konnte nur 14 Tage lang anhalten, weil diese lockere Reiseregelung von gekauften Provokateuren schamlos missbraucht wurde.

Im Zusammenhang unserer zweiten Veranstaltung, die der Feier des Sieges am 15.08.1945 gegenüber den japanischen Imperialisten diente, konnten wir schon traditionell unseren Freund und Genossen Kim Chol Ung von der Botschaft der DVR Korea in der BRD auf das Herzlichste begrüßen. Seine Ausführungen über die aktuelle Lage auf der Koreanischen Halbinsel und die ergriffenen Schutzmaßnahmen durch die Führung des Landes unter der klugen Leitung des verehrten Genossen Kim Jong Un fand unsere begeisterte Zustimmung. Das Aktuelle wurde mit dem Historischen verbunden, in dem unser Vorsitzender eine Originalausgabe der Zeitung Junge Welt (JW, Organ des ZR der FdJ) vom 15.09.1989 mit der Überschrift Die Blume der Wiedervereinigung Rim Su Gyong verhaftet – weltweite Proteste für ihre Freilassung.

Zur Kurzweil trugen verschiedene Quizrunden mit DDR-spezifischen Fragen aus Politik, Kultur, Kunst und Sport, die unser Vorsitzender, der sich diesmal wieder in einen humorvollen Conférencier verwandelte, und den Siegern historische DDR-Presseorgane überreichte (Junge Welt, Armee-Rundschau, Volksarmee, Das Magazin u.v.m.). Die Veranstaltung wurde mit dem Singen aller drei Strophen der DDR-Nationalhymne feierlich beendet.


Bewegende Festveranstaltung anlässlich des 23. Jahrestages des Ablebens von Kim Il Sung

Originalfoto der Genossen Kim Il Sung und Erich Honecker am Westmeerschleusensystem bei Nampho aus dem Jahre 1984, aufgenommen nicht von ADN-Zentralbild sondern auf eine Bitte des Genossen Honecker durch den Genossen Bernd Brückner

In einem Berliner Arbeiterlokal fand kürzlich eine bewegende Manifestation der deutsch-koreanischen Freundschaft aus Anlass des 23. Jahrestages des Ablebens des verehrten Genossen Kim Il Sung statt.

Unser Vorsitzender, Genosse Michael Koth, würdigte in seiner Traueransprache das leben und die Verdienste des Großen Führers
Genossen Kim Il Sung mit dem Schwerpunkt seiner wichtigen Hinweise und Ratschläge der letzten Jahrzehnte für die progressiven Kräfte der deutschen und internationalen Arbeiter- und Volksbewegung. Er stellte diese in den Zusammenhang mit der Solidaritätsaktion mit der Genossin Rim Su Gyong, Blume der Vereinigung, der es als einziger Südkoreanerin gelungen ist, sich innert 48 Stunden zu den XIII. Weltfestspielen der Jugend und Studenten, die im Juli 1989 in Pyongyang stattfanden, durchzuschlagen. Als sie nach dem Ende des Festivals demonstrativ in Phanmunjom die Demarkationslinie nach Südkorea passierte, wurde sie von dem landesverräterischen Marionettenregime Südkoreas sofort verhaftet und zeitweise im Kerker sogar mit der Möglichkeit eines Todesurteils konfrontiert.

Schon in guter Tradition überreichten wir dem anwesenden Genossen von der Botschaft der DVR Korea in der BRD historische Ausgaben von DDR-Zeitungen. Darunter war das Organ des Zentralrats der FdJ Junge Welt, aber auch eine Rückschau in die Vergangenheit zu den III. Weltfestspielen der Jugend und Studenten 1951, die im demokratischen Sektor Berlins feierlich stattfanden und zu einem wahren Triumphzug der Delegation der DVR Korea, die sich ja damals im erbitterten Kampf gegen die US-Aggression befand, entwickelte. Dazu passend überreichte unser Vorsitzender die Originalausgabe des Neuen Deutschlands vom Tage nach der Eröffnung mit der Überschrift Koreas Jugend mit Blumen überschüttet… . Unser koreanischer Genosse informierte uns über die aktuelle Lage auf der Koreanischen Halbinsel und die bahnbrechenden neuen militärischen Forschungserfolge. Die mehrstündige Veranstaltung verlief in gewohnt kämpferischer Atmosphäre, und es kam zu einer spontanen Begegnung mit einem Gast des Objektes, der sich stolz als ehemaliger Angehöriger der Deutschen Volkspolizei vorstellte (… ick war doch früher lange ABV jewesen…). Er fragte nach unseren Zielen und unserem Namen und begriff sofort, dass wir anscheinend an die positiven Traditionen des Antiimperialistischen Solidaritätskomitees der DDR, damals unter Leitung des verdienten Genossen Kurt Seibt, versuchen anzuknüpfen. Genosse Bernd Brückner überbrachte uns telefonisch die besten Wünsche zum Ablauf der Veranstaltung, an der er aus dienstlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.

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Auf den Spuren von Kim Il Sung im Bezirk Frankfurt/Oder

Am Donnerstag, den 22.06.d.J. besuchte eine Delegation der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) unter Leitung ihres Vorsitzenden Genossen Michael Koth gemeinsam mit S. E. dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der DVR Korea in der BRD, Genossen Pak Nam Yong, und seinem Stellvertreter den ehemaligen Bezirk Frankfurt/Oder mit dem Ziel Golzow, das die historische Stätte des Besuches des verehrten Genossen Kim Il Sung im Jahre 1984 war. Der Delegation der AiP-D gehörten an: der Stellvertretende Vorsitzende, die Abteilungsleiter Ideologie, Landwirtschaft und Forsten, Wissenschaft und Technik, Singebewegung und Personenschutz.

Wir trafen uns vor dem Objekt Filmmuseum „Kinder von Golzow“, wo wir schon von einem Mitarbeiterstab erwartet und herzlich begrüßt wurden. Der Leiter des Objekts führte uns durch die themenbezogenen Räume und verschaffte uns an Hand der vielen Freundschaftsgeschenke, die der Große Führer Genosse Kim Il Sung damals übergab, einen ersten Überblick über die wahrlich historischen Stunden.

Unsere koreanischen Genossen und unser Vorsitzender vor einem
seidenen Geschenk des Großen Führers Genossen Kim Il Sung

Präsentation der historischen Dokumente und des Geschenks

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Armeegeneral a. D. Heinz Keßler von uns gegangen

„… Unsere Sache aufgeben heißt, sich selbst aufzugeben …“

Unser Vorsitzender, Genosse Michael Koth, hatte im Sommer 1991 beim Treffen der Initiative Kommunisten schreiben Kommunisten (die von Gerhard Rolack, FdJ-Mitbegründer, Manfred Feist und Michael Koth ins Leben gerufen) im Großen Saal des Gebäudes des Neuen Deutschland (ND) seine erste persönliche Begenung mit dem Genossen Artmeegeneral Heinz Keßler. Lesen wir nun die Erinnerungen unseres Genossen Vorsitzenden Michael Koth:

In einer Konferenzpause kam der verdiente Genosse Keßler auf mich zu und fragte herzlich: „Was machen denn Erich und Margot (Honecker, d. Red.), Du sollst doch einen Draht zu ihnen haben“. In diesem Augenblick kam völlig überraschend Manfred Feist (Bruder der Genossin Margot Honecker und Abteilungsleiter für Internationale Beziehungen der kommunistischen Arbeiterparteien im ZK der SED) hinzu und sagte in seiner saloppen Art: „Der hat sich ja schon im Januar 1990 bei ihnen gemeldet und Hilfe angeboten“. Er fügte noch hinzu: „Das hat alles Sonja (Tochter von Erich und Margot Honecker, d. Red.) vermittelt“. Heinz Keßler sagte sinngemäß, dass vor Allen schwere Zeiten stünden und ein Organisator und Macher wie Michael Koth sei dringend von Nöten sei.

Jahre gingen ins Land, und wir begegneten uns zum Tag der Sonne (Geburtstag des verehrten Genossen Kim Il Sung) in der Botschaft der DVR Korea zum festlichen Empfang. Wir, das waren ganze 14 Genossinnen und Genossen, u. a. so hervorragende Menschen wie Inge Lange, Margarete Müller, Karl-Eduard von Schnitzler, Oskar Fischer, Manfred Feist und auch meine Wenigkeit. Genosse Keßler brachte beim Toast seine Begeisterung und Bewunderung für das standhafte Verhalten des koreanischen Volkes unter Führung des verehrten Genossen Kim Il Sung und der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) zum Ausdruck. Er schwärmte von seiner letzten Reise im Sommer 1988 in die DVR Korea (Diamant-Gebirge [Kumgangsan], Phanmunjom mit 38. Breitengrad und Gespräch mit dem Großen Führer Genossen Kim Il Sung). Nicht nur in diesem Moment spürte ich, dass zum Genossen Keßler die Worte aus dem Roman von Nikolai Alexejewitsch Ostrowski Wie der Stahl gehärtet wurde sozusagen wie die Faust aufs Auge passten.

Im Sommer 1995 (s. Foto unten), nach einer Reise in die DVR Korea auf Einladung des ZK der PdAK, weilten wir – wie schon öfter – auf Einladung des Genossen Heinz Keßler und seiner Ehefrau Ruth in ihrem gemütlichen Haus in der Fritz-Schmenkel-Straße in Berlin-Karlshorst. Er brachte seine große Sorge mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Wie wird es jetzt in der DVR Korea weitergehen? Kim Il Sung war eine großartige Persönlichkeit. Wird die Nachfolgefrage, die wir alle niemals richtig gelöst haben, dort befriedigend beantwortet?“

Während der verschiedenen Inhaftierungen des Genossen Keßler (die erste erfolgte makabererweise schon in der Verantwortung eines Hans Modrow) besuchte ich ihn sehr oft. Bei all unseren Gesprächen in der JVA Berlin-Moabit, die auf 30 Minuten begrenzt waren, aber in Wirklichkeit oft bis zu 70 Minuten dauerten (sicherlich nicht aus Menschenliebe des BRD-Regimes), erlebte ich ihn als ungebrochenen, humorvollen und aufrechten Internationalisten. Sein Vertrauen zur DVR Korea fand er in der Tatsache ihrer mutigen Weiterexistenz unter Führung des verehrten Genossen Kim Jong Il bestätigt. Er sagte wörtlich zu mir: „Die Koreaner machen bestimmt schwere Zeiten durch, aber ich bin mir sicher, dass sie schließlich doch siegen, das hätte ich dem Nachfolger gar nicht zugetraut, Hochachtung!“.

Von allen widerrechtlich durch die BRD-Sieger- und Klassenjustiz Inhaftierten büßte Genosse Keßler mit 5 Jahren und 10 Monaten trotz seines Alters die längste Haftstrafe. Nach seiner Freilassung publizierte er beim Verlag Edition Ost (unter Leitung des Genossen Frank Schumann) seine Memoiren mit dem Titel Zur Sache und zur Person. Besonders die Abschnitte über die Gründungsfeier des Nationalkomitees Freies Deutschland im April 1943 und die nationale Politik der SED Anfang der 1950er Jahre (Deutsche an einen Tisch… Gespräche zwischen dem FdJ-Zentralrat und führenden Kadern der ehemaligen faschistischen Hitler-Jugend [Beweis: Broschüre der Rosa-Luxemburg-Gesellschaft mit demselben Titel]) sollten sich heute alle falsch verstandenen Pseudo-Antifaschisten zu Gemüte führen, um zu begreifen, dass nationale Politik nur sozialistisch zum Wohle der Menschen gestaltet werden kann, oder sie führt in eine unausweichliche Katastrophe.

Eine Abschlußbemerkung kann ich mir nicht verkneifen… von 1950 bis Ende 1953 wechselte der Vater von Heinz Keßler (KPD-Mitglied seit 1921, illegaler Widerstandskämpfer in Chemnitz) mit seinem Sohn (damals führender Kader der Kasernierten Volkspolizei [KVP]) privat kein einziges Wort, weil er der Partei vorwarf: „Solange ihr es mit solchen Gestalten habt wie alten Wehrmachtsgeneralen [er meinte z. B. Vincent Müller, Wehrmacht, General Paulus und mehrere HJ-Führer, d. Red.], werde ich nur meinen Beitrag monatlich zahlen und keinen Finger mehr rühren“. Der Altgenosse hatte die richtige Politik der KPD/SED in der nationalen Frage leider einfach nicht verstehen können, während Genosse Heinz Keßler diese aus tiefer innerer Überzeugung mittrug.

In diesem Sinne rufe ich Dir, Genosse Heinz Keßler, zu:

„Dem Feind wird nichts vergeben,

Du bleibst in unserm Leben,

Genosse General!“

Armeegeneral Heinz Keßler mit Michael Koth und damaliger Gattin

Besuchserlaubnis des Genossen Michael Koth für den in der JVA-Moabit inhaftierten Genossen Heinz Keßler

Persönliches Schreiben des Genossen Heinz Keßler an den
Genossen Michael Koth…

Briefe überwinden Zuchthausmauern… Solidarität mit den Entrechteten!