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MLPD und die DVR Korea

Auszug aus dem Funken

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers

In eigener Sache – in unserer Sache

Im Jahre 1970 wurde die MLPD-Vorläuferorganisation der Kommunistische Arbeiterbund Deutschlands (KABD) von dem Widerstandskämpfer und Altkommunisten Willi Dickhut in Baden-Württemberg gegründet. 12 Jahre später nannten sie sich in MPLD um und hatten den „bescheidenen“ Anspruch, die einzig wahre marxistisch-leninistische Führerin der deutschen Arbeiterklasse zu sein. Soweit – so schlecht. Das Beste an ihr ist, dass sie 50 Jahre durchgehalten hat und das Schlechteste ihr heutiger ideologischer Zustand. Wir werfen niemandem vor, in 5 Jahrzehnten auch politische Fehler gemacht zu haben, wovon wir auch nicht frei sind, aber ihre dogmatische Starrheit in den letzten 3 Jahrzehnten, sich den Fragen der Entwicklung der Arbeiter- und Volksbewegungen nicht zu stellen, ist ein Zeichen von Kapitulantentum und Zurückweichen in aktuellen Fragen und Entwicklungen.

Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in Osteuropa einschließlich der DDR, die diese Partei als revisionistisch bezeichnet, stellten sie 1990 im Oktober die kühne These auf: Jetzt kann der Sozialismus in Deutschland endlich Wirklichkeit werden. Das hat sich als Hirngespinst erwiesen.

Stattdessen lamentiert die MLPD in völlig destruktiver Weise darüber, dass die Erde heute vom Imperialismus fast völlig beherrscht wird, und es keine sozialistischen, volksdemokratischen oder fortschrittlichen Staaten gäbe. Das ist angesichts der Tatsache der Existenz des sozialistischen Koreas, Kubas aber auch solcher volksdemokratischen Staaten wie Belarus und den Volksrepubliken Donezk und Lugansk völlig absurd.

Noch nicht einmal zu einer anti-imperialistischen Einheitsfront gegen den US-Imperialismus und seine Handlanger mit eben all diesen fortschrittlichen Ländern sind sie bereit zu handeln, stattdessen vertreten sie einen maßlos übersteigerten Führungsanspruch gegenüber allen fortschrittlichen Kräften, sogar solchen, die unter dem kämpferischen Banner der Mao-Zedong-Ideen seit 60 und mehr Jahren einen opferreichen Partisanenkrieg in Teilen Indiens und der Philippinen führen. Dort beherrschen sie Gebiete, die flächenmäßig größer sind als die BRD und Österreich zusammen. Von all diesen Kräften fordern sie, dass sie sich der von ihnen gebildeten „Internationale“ (ICOR) unterordnen und unterwerfen.

Das Mindeste, was man von ihnen verlangen könnte ist, ihre Politik unter linksradikaler Flagge, die nichts weiter ist als ein Helfershelferdienst für die Imperialisten, zu beenden und sich in die Reihen der Kämpfer gegen den US-Imperialismus auf völlig gleichberechtigter Basis einzureihen.

Was nun die unsachlichen Aussagen und Pöbeleien gegenüber der DVR Korea, die angeblich kein sozialistisches Land sei, weil die MPLD ihr es nicht erlaubt zu sein, angeht ist das nicht mehr wert als eine satirische Kolumne. Die gesamte fortschrittliche Weltöffentlichkeit, egal ob Kommunisten, Sozialisten, Pazifisten, verschiedene religiös gebundene Menschengruppen usw., also Bürger aller Klassen und Schichten auf allen 5 Kontinenten, weiß das sozialistische Korea zu schätzen und auf das Höchste zu lobpreisen. Nicht die Worte zählen, sondern die großartigen Taten zur Unterstützung der Entrechteten dieser unserer Erde.

Bei unserer letzten Delegationsreise auf Einladung des ZK der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) konnten wir auf dem Ehrenhain der Gefallenen des Vaterländischen Befreiungskrieges eine Reihe von 15 Gräbern sehen, mit den Bildnissen der Helden, die – wie es offiziell heißt – an verschiedenen Frontabschnitten der Weltrevolution für die Befreiung und das Glück der Menschheit gefallen sind. Neben den Namen und dem Dienstgrad steht z. B. zusätzlich „Gefallen in der Wüste Sinai 1967 im Kampf gegen den US-Imperialismus und den Zionismus“, oder „Gefallen in Vietnam 1975 bei der Luftabwehr nach dem Abschuss des 3. US-amerikanischen Terrorbombers nördlich von Hanoi“ usw.

Unser Genosse Vorsitzender Michael Koth legt im Ehrenhain der Gefallenen des Vaterländischen Befreiungskrieges einen einen Blumenstrauß im ehrenden Gedenken an die Gefallenen nieder

Der Waffe, der kein Feind widersteht – heißt inter-nationale Solidarität!

Den Völkern Kraft und der Klasse Pflicht, die jeder Knechtschaft Ketten bricht…


Nicht nur zum 75. Jahrestag des Sieges…

Propagandaoffensive der Korea-Studiengruppen Berlin-Brandenburg, die korporatives Mitglied des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e. V. sind.

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Die Wahrheit: Rede Vorsitzender Juche-Studiengruppe Berlin

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Losungen zum 1. Mai


Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

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Festveranstaltung der AiP-D zum 84. Jahrestag der Koreanischen Volksarmee

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Letzte Woche fand in einem Berliner Arbeiterlokal eine Festveranstaltung aus Anlass des 84. Jahrestages der Gründung der Koreanischen Volksarmee (KVA) statt. Zugegen waren Mitglieder, Kandidaten und Sympathisanten der AiP-D sowie auch ein Genosse der Botschaft der DVR Korea in der BRD. Der Abend verlief in gewohnt herzlicher und kämperischer Atmosphäre, wobei viele Fragen der Militärgeschichte und der Militärgegenwart auf hohem fachlichem Niveau diskutiert wurden.

Weil wir heute schon für das Morgen arbeiten und gleichzeitig zu unserer Geschichte stehen, konnten wir den koreanischen Freunden erneut wertvolle historische Dokumente der deutschen Arbeiter- und Volksbewegung übergeben. Dabei handelte es sich um zwei Ausgaben von Zeitungen (siehe Bilder) sowie um einen Glasteller der Offiziershochschule der Grenztruppen der DDR „Rosa Luxemburg“ (OHS der GT) aus Suhl mit unserer Bitte, all diese Solidaritätsgeschenke in traditioneller Manier an das große Museum zum Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg in Pyongyang zu überreichen. Gleichzeitig übermittelten wir die Grüße ehemaliger Angehöriger der Grenztruppen der DDR an ihre Klassenbrüder der rumreichen Koreanischen Volksarmee. Das Resumé des Abends für alle Teilnehmer lautete frei nach W. I. Lenin: „Eine unterdrückte Klasse oder Nation, die nicht danach strebt, Waffenkenntnis zu erlangen, ist es nur wert, ewig nur ausgebeutet und gepeinigt zu bleiben.“

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DKP: Über Michael Bries „Tragödie des Parteikommunismus“ und die Rosa-Luxemburg-Stiftung

Wir danken den beiden Autoren des Artikels Über Michael Bries „Tragödie des Parteikommunismus“ und die Rosa-Luxemburg-Stiftung der DKP für die klaren und entlarvenden Worte und Hintergrundinformationen!

Jeder, der sich noch immer der Illusion hingibt, dass die „Führer“ der sog. Linken, also u. a. der Partei Die Linke, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und anderer systemerhaltender Organisationen, auch nur einen Hauch von antikapitalistischer und kommunistischer aufrechter Gesinnung besitzen, dürften nun hoffentlich endlich die Augen geöffnet werden. Natürlich… ein böses Erwachen ist zwar zunächst schrecklich, doch besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Pervertierung der Ideen der verdienten Kämpferin und Genossin Rosa Luxemburg würde sie heute im Grabe rotieren lassen. Bei allen evtl. Fehlern der Genossin Rosa Luxemburg (siehe ihren Streit mit Lenin über die nationale Frage) war sie Lichtjahre fortschrittlicher als die Schänder ihres Angedenkens heute.

Preisfrage: Seit wann in der Geschichte der Arbeiter-, Volks- und Befreiungsbewegungen hat jemals der Klassenfeind seine Gegner finanziell ausgehalten und ihnen somit u. a. eine Dépendance an der New Yorker Madison Avenue (die preislich sogar etwas über den Berliner Linden oder der Pariser Avenue des Champs-Élysées liegen dürfte) ermöglicht?

Wir rufen besonders jene Genossen, die sich von der Stiftung haben kaufen lassen („… ich bin doch Strafrentner, und ohne die Tantiemen der Stiftung könnte ich noch nicht einmal meine Enkel beschenken…“) dazu auf, im letzten Lebensabschnitt zu ihren revolutionären Wurzeln zurückzukehren und auf diesen Judaslohn zu verzichten!

Über Risiken und Nebenwirkungen solcher Handlungen fragen Sie besser NICHT Ihren Arzt oder Apotheker. Wir empfehlen bei allen offenen Fragen, die Sie noch haben statt dessen, das ausführliche Studium der Schriften des verdiensten Genossen Dr. Klaus Blessing oder locker und lustig ausgedrückt: Was für den Salat das Dressing, ist für die Politökonomie und andere Fragen unser Freund Dr. Klaus Blessing!


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DW - 049 - NVA


Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

DW - 037 - Lenin


Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

DW - 036 - Lenin