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Demonstration gegen Park Geun Hye in Berlin

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Gestern nahm eine Abordnung der Antiimperialistischen Plattform Deutschland an einer Demonstration gegen die südkoreanische Machthaberin Park Geun Hye auf dem Berliner Bebelplatz teil. Dabei bekundeten wir unsere Solidarität mit dem koreanischen Volk, das den tiefen Sumpf aus Korruption, Machtmissbrauch, Vetternwirtschaft und faschistischer Diktatur austrocknen möchte. Weit mehr als 100 Koreaner und Deutsche trafen sich und gaben ihrem Unmut über die sich rapide verschlechternden Lebensbedingungen in Südkorea Ausdruck. Dabei wurden Transparente wie „Amtsenthebung von Park Geun Hye“, „Park Geun Hye geh‘!“ „Empört Euch!“, „Verurteilt Park Geun Hye!“ und weitere hochgehalten. In verschiedenen Reden wurde auf das Schicksal der Opfer des Sewol-Fährunglücks, des ermordeten Aktivisten Paek Nam Gi und der vielen Verhafteten in Südkorea hingewiesen. Besondere Erwähnung fand der Skandal um die „Beraterin“ der „Präsidentin“ Choe Sun Sil. Es gab Aktionstheater, Musikbeiträge und Trommelwirbel. Anschließend setzte sich der Demonstrationszug in Richtung Alexanderplatz in Bewegung.

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Berlin: Demonstration gegen Park Geun Hye Sonnabend, 26.11.2016, 15:30h, Berlin

Demonstration gegen Park Geun Hye

26. November 2016, 15.30 Uhr
Berlin, Bebelplatz ggü. der Humboldt-Uni/Unter den Linden

In Südkorea gingen in den letzten vier Wochen mehr als eine Million Menschen auf die Straßen und forderten den Rücktritt der südkoreanischen Machthaberin Park Geun Hye. Am 26.11.2016 werden in Seoul 3,5 Mio. Demonstranten erwartet!

Jeder kann Solidarität mit den Menschen auf den Straßen Südkoreas zeigen, für Demokratie in Südkorea einstehen und gegen Korruption, Betrug und Menschenrechtsverletzung auf die Straße gehen!

Datum: Sonnabend, 26. November, um 15:30 Uhr
Ort: Berlin, Bebelplatz ggü. der Humboldt-Uni/Unter den Linden


Sondermeldung: Quds-Tag in Berlin am Sonnabend, den 02.07.2016

Auch dieses Jahr nahm schon traditionell eine Abordnung der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) an der gerechten Demonstration zum Qudstag (Jerusalemtag) teil. Damit wollen wir unsere uneingeschränkte Solidarität, die ihre Wurzeln schon aus DDR-Zeiten hat, mit den Verfolgten Palästinas demonstrieren und unsere klare Ablehnung des zionistischen Völkermords an den Völkern des Nahen und Mittleren Ostens aktiv unter Beweis stellen. Gleichzeitig ist unsere Teilnahme eine Bloßstellung der heuchlerischen „westlichen Wertegemeinschaft“ und ihrer Pseudo-Linken Schleppenträger, die hierfür die Munition nicht nur durch Waffenverkäufe sondern auch medial liefern, denn bei der vorjährigen Demonstration zum Qudstag wurde unser Vorsitzender Genosse Michael Koth von sog. „Antifanten“ medial „entlarvt“. Dabei werden die allseits und sattsam bekannten Lügen über ihn schon gebetsmühlenartig ehrverletzend wiederholt und sogar Wikipedia (das eigentlich besser in einigen Bereichen LÜGENPEDIA heißen muss!) bemüht. Dümmer geht eben immer!!! Denn… wer dem Internet vertraut, dem hamse den Verstand jeklaut…! (Oder hat nie einen Verstand gehabt!)

Damit unsere Abordnung diesmal nicht dekonspiriert oder provoziert werden kann, setzten wir nicht „verbrannte“ Kader bei dieser Demonstration ein. Trotzdem ließen es sich unser Vorsitzender und ein weiterer Genosse des Kollegiums nicht nehmen, verdeckt und unerkannt trotzdem nicht nur an der Demonstration aktiv teilzunehmen sondern auch vertrauensvolle Gespräche mit deutschen und palästinensischen aufrechten Menschen zu führen. Dabei setzten wir bisher unbekannte Tarn- und Verwirrungstaktiken ein. Wir warten schon darauf, dass diese traurigen Pseudo-Antifa- und anderen Systemtrolle unsere Genossen finden werden!


Brigitte Queck: Reminiszenz zum 25. Jahrestag der sog. Einheit Deutschlands

Was veranlasst mich, die Leiterin der Antikriegsvereinigung „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“, zur Feder zu greifen und am 25. Jahrestag der deutschen Einheit Stellung zu beziehen ? Als die NATO Jugoslawien 1999, also 44 Jahre nach dem 2. Weltkrieg, völkerrechtswidrig und unter der Lüge eines sog. Völkermords der Serben an den Kosovo-Albanern angriff (vgl. Einschätzung des deutschen Brigadegenerals und Stellvertretenden des Beraterstabes bei der OSZE in Wien für den Kosovo, Loquai, der in seinem Buch “Wege in einen vermeidbaren Krieg“, auf Seite 37 von über 264 Toten auf Seiten der Serben und der UCK vor dem NATO-Bombardement auf Jugoslawien berichtete ) erschienen solche Plakate in Deutschland wie: “Gäbe es die DDR noch, hätte es den NATO-Krieg gegen Jugoslawien nie gegeben!“ Die Einschätzung der ehemaligen DDR-Bevölkerung über den Weg zur deutschen Einheit bewegt sich zwischen Verrat führender DDR-Politiker 1989 und der Begründung, aus ökonomischen Zwängen heraus notwendig gewordener Vereinigung mit dem anderen kapitalistischen Teil Deutschlands andererseits. Versuchen wir uns ein Bild zu machen. Was der Vorwurf des Verrats der Nachfolger des Staatsratsvorsitzenden Erich Honeckers am Staatsvolk der DDR anbelangt, so ist dieser durchaus nachzuvollziehen.

In jedem Land der Erde wird nämlich ein solches Vorgehen, wie es 1989 die DDR-Führung praktizierte, als Verrat bezeichnet. Mit dem Hinlegen aller Funktionen seitens des ZK und seiner Politbüromitglieder hat die DDR-Regierung die Macht selbst aus der Hand gegeben und damit dem am 13. November 1989 von der Volkskammer ( die damals schon mehrheitlich von sog. Bürgerrechtlern dirigiert worden ist ! ) gewählten H. Modrow, der wie Gorbatschow vom Westen schon früh als „Hoffnungsträger“ ( für wen?!) gefeiert worden ist, freie Hand gelassen. Das machte das DDR-Volk von einem Tag zum anderen vogelfrei und zur Manövriermasse der westlichen Monopole.

Wollte das DDR-Volk ihre politische Führung nicht mehr ? Keineswegs !

Die vielen Pro- DDR-Demos unter dem Slogan :“Wir sind das Volk, wir bleiben hier!“ bzw. Leserzuschriften an verschiedene Zeitungen der damaligen Zeit belegen das anders.

Sicher wollten viele einen noch besseren Sozialismus, aber in den Farben der DDR !

Warum haben die DDR-Verantwortlichen nicht, wie weiland am 17. Juni 1953, bevor sie ihre Ämter niederlegten, mit ihren vermeintlichen Gegnern gesprochen und nach Lösungswegen gesucht? Dann wären sie gewiss auch zu anderen Einschätzungen der innenpolitischen Lage im Lande gekommen ! weiterlesen


Quds-Tag in Berlin am internationalen Jerusalemtag

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Die Antiimperialistische Plattform Deutschland nahm erfolgreich mit einer Delegation an der am heutigen Sonnabend (11.07.2015, 14:30 Uhr) stattgefundenen Berliner Quds-Tag Demo teil.

Die Teilnehmer versammelten sich am Adenauerplatz, um nach den Reden den Kurfürstendamm entlang zum Wittenbergplatz zu ziehen. Die Redner hoben hervor, dass es sich eben nicht um eine „antisemitische“ Demonstration handelt, wie es die teilweise zwangsfinanzierten Lügenmedien der BRD jedes Jahr gebetsmühlenhaft wiederholen. Denn dem Volk der Semiten gehören Juden wie Muslime in Palästina an. Die Aktionen richten sich ausschließlich gegen den Völkermord der zionistischen Regierung Israels, die weder die Semiten, noch die Juden oder das „Volk Israels“ repräsentiert, da sie hierzu nach der Aussage des Rabbis Chaim Bayer gar keine religiöse Legitimation hat. Hierzu gibt es eine nähere Ausführung im Text weiter unten. weiterlesen