Schlagwort-Archive: Parteien

Sonderkorrespondenz aus Köthen

Notwendige Nachbemerkungen:

Unsere Losung

Gegen Multi-Kulti-Wahnsinn – Für wahre Völkerfreundschaft!

bestätigt sich leider in ihrer Richtigkeit in diesen Wochen und Monaten auf blutigste Weise.

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Rodong Sinmun: Kapitalismus hat keine Zukunft

Pyongyang, 16. Juni Juche 107 (2018) (KZNA) — Kapitalismus ist eine finstere Gesellschaft ohne Zukunft, schreibt Rodong Sinmun in einem Artikel von Sonnabend.

Die Imperialisten reden viel über „Demokratie“ und „materiellen Wohlstand“ in der kapitalistischen Gesellschaft, doch das ist nur eine faule Ausrede, um das wahre Gesicht der unpopulären, korrupten und abwärtsstrebenden Gesellschaft zu verbergen, heißt es im Artikel. Und weiter:

Die von den imperialistischen Reaktionären verfochtene „Demokratie“ ist nicht für die schuftende Masse, sie ist eine vorgetäuschte Demokratie für eine Handvoll Ausbeuter.

Das Mehr-Parteien-System ist ebenfalls trügerisch. Verschiedene Parteien bilden abwechselnd die Regierung in kapitalistischen Ländern, doch sind diese Parteien alle bourgeoise politische Parteien, die nur die Interessen der Wirtschaftsmagnaten mit unterschiedlichen Namen vertreten.

Es ist ein bösartiger Tumor im Kapitalismus, dass die Reichen immer reicher und die Ärmeren immer ärmer werden. Die Anhäufung materiellen Wohlstands in der kapitalistischen Gesellschaft macht die Ungleichheit im materiellen Leben noch untragbarer, so dass die schuftenden Massen ein miserables Leben führen.

In der kapitalistischen Gesellschaft haben die, die einen gewissen Lebensstandard erreicht haben, ständig Angst, jederzeit ärmer zu werden.

Kapitalismus ist eine korrupte Gesellschaft, die der Himmel für die Reichen und die Hölle für die Armen ist.

Kapitalismus sieht erfolgreich und sich entwickelnd aus, doch Kapitalismus lässt die Gesellschaft verrotten und macht die Menschen psychisch und physisch krank.

Kapitalismus ist weder eine prosperierende Demokratie noch eine ewig herrschende Gesellschaft. Er ist eine korrupte Gesellschaft, die sich selber kopfüber ins eigene Verderben stürzt. -0-

KCNA Original in English/Originaltext in Englisch:

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Gedenkkomitee zum Tag der Sonne gegründet

Vor einer Woche gründete die Antiimperialistische Plattform Deutschland das Gedenkkomitee zum Tag der Sonne (15. April), dem 106. Geburtstag des verehrten Generalissimus Kim Il Sung.

Zugegen waren die Abteilungsleiter Landwirtschaft, Personenschutz, Geopolitik sowie Bürger aller Klassen und Schichten.

Unser Vorsitzender, Genosse Michael Koth, hielt eine Rede, in der er die großartigen Verdienste des Großen Führers Genossen Kim Il Sung im antijapanischen Kampf, um die Befreiung Koreas, im Aufbau und bei der Verteidigung des Sozialismus und um die Vereinigung Koreas würdigte. Er sagte, dass die Verdienste Kim Il Sungs auf ewig in den Annalen Koreas glänzen     werden.     Desweiteren     führte     er     aus,     dass     der     verehrte Genosse Kim Jong Un in treuer Ergebenheit die Verdienste von Kim Il Sung und Kim Jong Il noch mehr zum Strahlen bringt, und dass er unermüdlich zum Wohle des Volkes und für die Vereinigung Koreas kämpft. Er lässt die Imperialisten erzittern und lehrt sie das Fürchten. Dann erhoben wir unser Glas zum Toast auf die großen Menschen.

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Gemeinsame Konferenz der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea

Am 24. Januar gab es im Kulturpalast des Volkes gemeinsame Konferenz der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea für Durchsetzung der bei der diesjährigen Neujahrsansprache von Kim Jong Un dargelegten Aufgaben für die Vereinigung des Vaterlandes.

Zugegen waren Yang Hyong Sop, Kim Yong Chol, Ro Tu Chol, Vorsitzender der befreundeten Partei und Vertreter der Regierung, der Parteien und Organisationen in der DVR Korea wie Funktionäre der gesellschaftlichen Organisationen, des Nördlichen Komitees für die Ausführung der Gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni, der Nord-Direktionen der Gesamtnationalen Allianz für die Vereinigung des Vaterlandes und der Gesamtnationalen Allianz der Jugend und Studenten für die Vereinigung des Vaterlandes und des Konsultativrats für Nationale Aussöhnung.

Auf der gemeinsamen Konferenz wurde das Thema „Über die Aufgaben der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea für konsequente Durchsetzung der bei der diesjährigen Neujahrsansprache von Kim Jong Un dargelegten Aufgaben für die Vereinigung des Vaterlandes“ besprochen.

Im Anschluss an die Hauptrede von Yang Hyong Sop, Vizevorsitzender des Präsidiums der Obersten Volksversammlung der DVR Korea, gab es Diskussionsbeiträge von Ri Son Gwon, Vorsitzender des Komitees für Friedliche Vereinigung des Vaterlandes, Kim Yong Dae, Vorsitzender des Zentralvorstandes der Sozialdemokratischen Partei Koreas, und Pak Chol Min, Erster Sekretär des Zentralvorstandes beim Kimilsungistisch-Kimjongilistischen Jugendverband. weiterlesen


DVR Korea: Offener Brief an die politischen Parteien verschiedener Länder der Welt

Wie berichtet wurde, beging Trump, der so genannte US-Machthaber, unter Missbrauch der heiligen Bühne der UNO, die in der Verwirklichung der internationalen Gerechtigkeit ihre grundsätzliche Mission sieht, die beispiellos übelste Tat, dass er die höchste Würde der Demokratischen Volksrepublik Korea zu verletzen wagte und offen die „völlige Vernichtung“ von Staat und Volk Koreas ausspuckte.

Der Vorsitzende des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVR Korea erklärte entschlossen, dass er dem US-Machthaber, der vor aller Welt die Existenz unseres Staates selbst verneint und beleidigt und unserer Republik Ausrottung angedroht hatte, die schmählichen Reden auf alle Fälle heimzahlen werde.

Die Erklärung des Vorsitzenden des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVR Korea spiegelt Empörung und Entschlossenheit unserer ganzen Parteimitglieder und Bevölkerung wider, die den Showdown mit den US-Imperialisten, die unsere höchste Würde verletzt und ihre Absicht dazu offenbart hatten, unser Volk in ein nukleares Inferno zu stürzen, führen und den endgültigen Sieg erreichen wollen.

Wie sich die ganze Menschheit klar entsinnt, hatten die USA als Erste in dieser Welt Atomwaffen gebaut, sie für die Kriegshandlungen eingesetzt und so Hunderttausende unschuldige Zivilbevölkerung massakriert.

Es sind eben die USA, die während des Koreakrieges in den 1950er Jahren unserem Land offen Atombombeneinsatz angedroht und nach dem Krieg erstmals Atomwaffen in die Koreanische Halbinsel eingeführt hatten.

Aus dem Mund des Machthabers dieses weltgrößten Atomwaffenstaates schießen fast jeden Tag solche rabiate Worte mit atomarer Bedrohung wie z. B. „Feuer und Zorn“ und „totale Vernichtung“, wie es heute der Fall ist.

Das Konzept der PdAK für den Aufbau der strategischen Atomstreitkräfte zielt von A bis Z darauf ab, der von Jahrhundert zu Jahrhundert andauernden atomaren Bedrohung durch die USA mit aller Konsequenz ein Ende zu bereiten und die Kriegsabschreckungskraft zur Verhinderung der militärischen Aggression der USA zu besitzen, und unser Endziel besteht darin, eine Machtbalance mit den USA zu erreichen.

Die PdAK legte die Richtlinie für die parallele Entwicklung des Wirtschaftsaufbaus und des Aufbau der Atomstreitkräfte dar und schuf demnach einen mächtigen Prunkschwert, der den Frieden und die Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel und in der Region zuverlässig schützen und die Souveränität, das Existenz- und Entwicklungsrecht des Landes und der Nation standhaft verteidigen kann.

Die Erklärung des Vorsitzenden des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVR Korea gilt als ein kräftiger Ansporn für den Kampf der progressiven Parteien und Völker der Welt dafür, die auf die Entfesselung eines Krieges gerichteten Machenschaften des US-Imperialismus, Rädelsführer der imperialistischen Reaktion und Zerstörer des Weltfriedens, zu torpedieren und eine neue, souveräne, friedliche und gerechte Gesellschaft aufzubauen.

Der Hauptweg zur Gewährleistung des Friedens und der Sicherheit in der Welt besteht heute darin, unnachgiebig gegen den US-Imperialismus zu kämpfen, der in den Aggressionen und Kriegen seine Existenzweise sieht.

Wegen der Rechthaberei, Willkür und atomaren Bedrohung vom Raufbold und Urheber der Friedenszerstörung wie Trump werden jetzt auf dem internationalen Schauplatz die Gerechtigkeit und Wahrheit mit Füßen getreten und die Souveränität der souveränen Staaten und das Existenzrecht der Völker unbarmherzig verletzt.

Sowohl für die Verwirklichung der wahrhaften internationalen Gerechtigkeit als auch für die Verteidigung des elementaren Existenzrechts der Menschheit den Atomaffen der Gewalt und Unterdrückung mit den Atomwaffen der Gerechtigkeit entgegenzutreten – das ist eine Wahrheit, die heutzutage die Konfrontation zwischen der DVRK und den USA die Welt lehrt.

Die Konfrontation zwischen der DVRK und den USA ist eine ernste und scharfe Auseinandersetzung zwischen den USA, die uns äußerst anfeinden und mit Atomwaffen bedrohen, und unserer Republik, die ihnen trotzend die Würde und Souveränität des Landes und der Nation verteidigen will.

Es ist doch eine ernsthafte Wirklichkeit von heute, dass wegen der „Doktrin von der Priorität der USA“ der Trump-Administration die Willkür des „amerikanischen Imperiums“, das als die Supermacht über die Welt herrschen und unseren Planeten amerikanisieren will, immer zügelloser wird.

Das Zentralkomitee der PdAK appelliert herzlich an die politischen Parteien verschiedener Länder der Welt, die die Souveränität, die Gerechtigkeit und den Frieden wertschätzen, sich der gemeinsamen antiamerikanischen Aktion und der gemeinsamen antiamerikanischen Front einmütig anzuschließen, um die unbesonnenen Machenschaften der USA, die die Welt in ein nukleares Inferno treiben wollen, zum Scheitern zu bringen.

Dazu noch verleihen wir der Erwartung und Überzeugung davon Ausdruck, dass sie dem gerechten Kampf der PdAK und des koreanischen Volkes für die Verteidigung der Souveränität, der Würde und des Existenzrechts des Landes und für den Schutz des Friedens und der Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel und in der Region unverändert Unterstützung und Solidarität erweisen werden.

Zentralkomitee der Partei der Arbeit Koreas

24. September Juche 106 (2017)

Pyongyang


Dr. Klaus Blessing/Dr. Matthias Werner: Die Linke Bewegung braucht neue Denkansätze

Dr. Klaus Blessing/Dr. Matthias Werner

Die Linke Bewegung braucht neue Denkansätze

(Das gesamte Dokument zum Herunterladen als PDF-Datei)

Links orientierten Menschen, einschließlich Politikern, Theoretikern und Medien ist der Schreck in die Glieder und den Geist gefahren. Angesichts der politischen Entwicklungen in den USA, Großbritannien, Italien, Frankreich und anderswo wurde sichtbar, was viele im linken Spektrum immer wieder angezweifelt haben: Es gibt sie, die Mehrheit, die die Schnauze voll hat vom alles und vor allem sie beherrschenden realen kapitalistischen System und seinen politischen Eliten. Diese politische Artikulation erfolgt nicht irgendwo in den Armutsregionen dieser Welt, sondern in den reichen Zentren des Kapitals.

Möglich wurde dieser Meinungsumschwung durch zwei miteinander verbundene politische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte: Das „Verschwinden“ des real existierenden Sozialismus in großen Teilen der Welt einerseits und damit verbunden die ungebremste globale Ausbreitung der Herrschaft des Kapitals andererseits. Wurde noch Ende des vorigen Jahrhunderts die Globalisierung von den Wirtschaftsbossen, der Politik und Medien als weltweiter Glücksbringer gepriesen, muss sie heute als Begründung für die nationalen und internationalen sozialen Verwerfungen herhalten.

Die „Globalisierung“ schlägt auf ihre „Erfinder“ – die Kapitalistenklasse und deren Politiker – zurück. In den entwickelten Industrieländern führte sie zum Ausverkauf vieler Wirtschaftszweige. Sie hat für viele Menschen Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung, Lohndumping und Perspektivlosigkeit zur Folge.

In Entwicklungsländern profitieren die meisten Menschen kaum davon. Sie arbeiten unter erbärmlichen Bedingungen für Hungerlöhne. Häufig unter Umgehung von Mindeststandards des Arbeits- und Umweltschutzes steigern sie meist steuerfrei die Maximalprofite der multinationalen Konzerne und dienen der Bereicherung einer korrupten Oberschicht.

Das politische Problem besteht jedoch darin: Durch das vollständige Versagen der Linken sind viele der Erniedrigten und Frustrierten empfänglich für populistische und nationalistische Rattenfänger rechter Prägung.

Es ist erfreulich, dass angesichts dieser dramatischen, letztlich die Existenz großer Teile der Menschheit gefährdenden Entwicklung offenkundig in linken Kreisen ein Aufwachen und Umdenken beginnt. Feststellungen, die in letzter Zeit getroffen wurden, können nur nachhaltig unterstützt werden. Es ist beachtlich und Unterstützung wert, wenn politisch führende und die Politik der Partei DIE LINKE prägende Köpfe in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, wie Michael Brie und Mario Candeias, zu neuen Einschätzungen kommen:

Die linken Alternativen sind erschöpft. Versuche, den Finanzmarktkapitalismus zu stabilisieren, verlängern nur die Agonie. Die Linke muss sich auf eine politische Krise einstellen. Alle bisherigen Vorstellungen linker Politik gehören auf den Prüfstand. Dies erfordert keine kleinlich trennenden Debatten, sondern verbindende Perspektiven. Dazu muss aber zunächst versucht werden, Klarheit herzustellen und nicht im Brei unendlicher Mehrdeutigkeiten zu versinken. Die Linke kann nicht dabei stehen bleiben, Angriffe auf liberale und soziale Demokratie abzuwehren. Wir sollten klar sagen, dass wir an einem Ende des Kapitalismus arbeiten und das Wort Sozialismus wieder sprechbar wird. Eine linke Machtperspektive darf nicht auf Wahlen verengt werden. Ein schlechtes und empirisch widerlegtes Argument ist, dass Opposition nichts bewegt.  Es ist umgekehrt belegt, dass sich die Linke durch Regierungsverantwortung geschwächt, ja sogar zerstört hat[1].

Was jedoch von den Autoren und anderen[2] an Lösungen angeboten wird, durchbricht eben leider nicht die festgefahrenen, überholten und unrealistischen linken Positionen.

Das neue Zauberwort von Brie/Candeias heißt: „Solidarische demokratische Antwort.“ Es wird vom Vorsitzenden der Partei DIE LINKE Bernd Riexinger als Wahlkampfslogan mit einem „Lager der Solidarität“ übernommen. [3]

Was soll das sein im tiefsten Kapitalismus „Solidarität“ und diese auch noch „demokratisch“? In diesem System kämpft Jeder gegen Jeden, um zu überleben und den Schwächeren auszuschalten. International führende Konzerne und Finanzinstitutionen sind mit überwiegend kriminellen Methoden dabei, den Konkurrenten zu vernichten. VW und Deutsche Bank sind nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges und laufen inzwischen Gefahr, selbst vernichtet zu werden. Manager wichtiger Unternehmen von Ackermann, Breuer über Hoeneß, Kirch, Middelhoff, Winterkorn bis Zumwinkel betrügen sich untereinander, den Bürger und den Staat, um an die maximale Dividende für sich zu gelangen. Staaten setzen alle legalen und illegalen, häufig kriegerischen, Methoden ein, um im Wettlauf um den globalen Kuchen das größte Stück abzubekommen. Arbeitgeber und Behörden schikanieren Menschen, um ihnen möglichst viel vom Kuchen vorzuenthalten. Branchen-Gewerkschaften und ihre Mitglieder ringen dem Kapital Zugeständnisse für ihre Klientel und zur eigenen Profilierung auch zu Lasten der „Konkurrenz“ ab. Arbeitnehmer ringen häufig gegeneinander um die immer geringer werdenden Vollzeitjobs. Von der Arbeit Ausgestoßene kämpfen untereinander und gegen Behördenwillkür um minimale Teilhabe am Ertrag. Wohnungssuchende kämpfen untereinander um den letzten noch bezahlbaren Wohnraum usw. usf.: Jeder gegen Jeden.

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Brigitte Queck: Regime Change-Befürworter auch in den Reihen der Friedensbewegung

Die Partei Die Linke, nebst ihrer Kommunistischen Plattform, könnten eine Alternative zur AfD und anderen bürgerlichen Parteien in Deutschland sein

Aber streben sie das auch ernsthaft an?

von Brigitte Queck, Diplomstaatswissenschaftlerin Außenpolitik

Am 19.11.2016 nahm ich als Außenstehende an der 3. Tagung der 18. Bundeskonferenz der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke teil, auf der auch eine Wahl des Bundessprecherrates und des Bundeskoordinierungsrates erfolgte. Auch Rim Farha wurde erneut in diesen Bundessprecherrat gewählt. Zugleich ist die kurdische Syrerin auch Mitglied der Oppositionsgruppierung um Michel Kilo, der von Anbeginn (siehe Interview vom 30. August 2014 gegenüber der Website SyriaDeeply.org) einen US-Militärschlag forderte, „um das Assad-Regime zu stürzen“!!!

Dass Regime Change*-Befürworter auch in den Reihen der Friedensbewegung tätig sind, zeigte eine konzertierte Aktion von Frauen der Bewegung CODEPINK – Women For Peace zusammen mit Elias Perabo, dem Netzwerkaktivisten von Adopt a Revolution während der Syrienkonferenz Anfang 2014 in Montreux! (siehe: www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/174589/index.html )

Mit anderen Worten, an diesen beiden Beispielen wird wieder einmal deutlich, dass Regime Change-Befürworter sich ungehindert munter in den Reihen der Partei Die Linke und der Friedensbewegung tummeln dürfen, obwohl sie dort NICHTS ZU SUCHEN hätten!!!

Da können die Partei Die Linke und auch die Friedensbewegung noch so hehre Friedensappelle aussenden, wenn sie bei sich solche im Sinne der US/NATO arbeitenden „Aktivisten“ dulden!!!

Übrigens stelle ich mir schon lange die Frage, wieso bei dem in den USA noch immer geltendem Patriot Act (s.u.), der Friedensaktivisten in den USA oft nicht erlaubt, eigene Verwandte innerhalb des Landes zu besuchen, ANDEREN „FRIEDENSAKTIVISTEN“ ABER OHNE WEITERES GESTATTET IST, INS AUSLAND ZU FAHREN ?!

WER BEZAHLT DIESE ZULETZT GENANNTEN „FRIEDENSAKTIVISTEN“, UND IN WESSEN INTERESSE AGIEREN SIE WELTWEIT?

Quellen:

  1. Adopt a Revolution | …den syrischen Frühling unterstützen! https://www.adoptrevolution.org
  2. USA PATRIOT Act – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act

USA PATRIOT Act steht als Akronym für Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act of 2001, deutsch etwa: „Gesetz zur Einigung und Stärkung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren“.

*Durch Regime Changes der US/NATO vom 2. Weltkrieg bis heute kamen mehr Menschen ums Leben, als im 1. und 2. Weltkrieg zusammengenommen!!!


AiP-D Abordnung weilte Ende August in Großbritannien

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Eine Abordnung der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D, Kollegium) weilte unter Leitung ihres Stellvertretenden Vorsitzenden Ende August für eine Woche in Großbritannien.

Bei dieser Gelegenheit gab es u. a. mehrere sehr herzliche Begegnungen mit dem Genossen Dermot Hudson, Vorsitzender der Britischen Gesellschaft zum Studium der Songun-Politik (Chairman of the British Association for the Study of Songun Policy). Bei diesen Treffen wurde nicht nur völlige Übereinstimmung in allen behandelten Themen und Fragen erzielt, sondern wir erfuhren auch, dass in Großbritannien – anders als in Deutschland – verschiedene fortschrittliche Gruppen und Parteien solidarisch-sachlich in der Korea-Frage für die DVR Korea hervorragend zusammenarbeiten und Kommuniqués, Aktionen und Demonstrationen (u. a. vor der südkoreanischen Marionetten-Botschaft)durchführen. Desweiteren gibt es auch enge Kontakte zur KFA (Koreanische Freundschaftsgesellschaft). Besondere Unterstützung erhalten die Freunde Koreas von der Neuen Kommunistischen Partei Britanniens (New Communist Party of Britain) und ihrem Organ The New Worker.

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Zum Höhepunkt während des Aufenthaltes gestaltete sich ein Besuch des Highgate Friedhofs (Highgate Cemetery) und hier im Besonderen der Besuch der Grabstätte des Revolutionärs und Genossen Karl Marx. Anders als in Deutschland sind die Gräber und Grabstätten weder beschmiert noch mutwillig beschädigt oder zerstört. Die Briten haben sogar die Größe, aktiv das Erbe der revolutionären fortschrittlichen Arbeiterbewegung der gesamten Erde zu würdigen, in dem sie im Umkreis der Grabstätte des verehrten Genossen Karl Marx Revolutionären der Erde eine letzte Ruhestätte ermöglichen. Selbst vor dem Friedhof wird mit der Grabstätte des Genossen Karl Marx geworben und niemand pöbelt herum oder rastet – wie in Deutschland – aus!

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Offener Brief der DVR Korea an die USA

Am 10. Juni sendeten die Teilnehmer der gemeinsamen Konferenz der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea einen Offenen Brief an die USA.

Im Brief wurde unterstrichen, in der friedlichen Welt das ewige Aufblühen der Nation herbeizuführen und das vereinigte aufblühende Vaterland zu gestalten – das sei das unerschütterliche Streben unseres Volkes und dessen ebensolche Forderung.

Im Brief wurde beleuchtet, die auf dem VII. Parteitag der PdAK neu dargelegte Richtlinie und Kurs für die Vereinigung des Vaterlandes seien historische Deklaration mit großer Bedeutung bei der Lösung der Frage der Koreanischen Halbinsel und der Weltfriedenssicherung.

Darin wurde erwähnt, wer über richtiges Denken und Urteil verfügt, müsse mit unserem Standpunkt sympathisieren, dass jeder die Vereinigungsfrage des Landes gemäß dem Willen und den Forderungen der koreanischen Nation, deren Herren, aus eigener vereinter Kraft lösen sollte, und dementsprechende Richtigkeit anerkennen.

Aber anstatt unsere gebührenden Forderungen in richtiger Weise zu akzeptieren, halten nur die USA auf jeden Fall mit unvernünftigen Behauptungen und kriegslüsternen Aktionen den Strom der Geschichte nach Frieden und Vereinigung des Landes auf und lassen darin sogar ihnen hörige Kräfte einführen. So verurteilte der Offene Brief die USA.

Diesbezüglich wurde auf der gemeinsamen Konferenz der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea, die am 9. Juni einberufen wurde, beschlossen, den folgenden offenen Brief mit unserer prinzipienfesten Stellungnahme an die USA zu senden.

1. Die USA müssen ihre mutige Entscheidung treffen, ihre Anti-Korea-Politik, die nicht mehr wie bisher zwangsweise betrieben werden sollte, abzuschaffen.

Die Anti-Korea-Politik der USA, die von der Gründung unserer Republik bis heute fortdauert, ist unbarmherzige und ruchlose Herausforderung gegen Streben und Wunsch unseres Volkes für die Bewahrung seiner Ideologie und Ordnung und die Verteidigung der Souveränität und Existenzberechtigung und gegen die gerechte Sache.

Von jetzt an – obwohl es spät ist – müssen die USA für sich vernünftiges Urteil abgeben und politische mutige Entscheidung treffen, zuerst die Wurzel der Anti-Korea-Politik, die eigentlich falsch ausgearbeitet wurde und ihre unberechenbaren Folgen, wagemutig zu beseitigen.

Losgelöst von ihrem alten Rahmen der anachronistischen Anti-Korea-Politik, die lange Zeit ihr Denken und ihre Praxis in Fesseln legt, nach neuem Denken und neuer Praxis zu streben – das wäre heutzutage ja die begrüßungswerteste und klügste Handlung der USA.

2. Die USA müssen ihre Machenschaften zur Verstärkung der Streitkräfte und ihre Kriegsmanöver gegen den Norden in Südkorea, Ursache der verschärften Lage, sofort aufgeben und in neue Route für wahren Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel eintreten.

In den historischen Konfrontationen, die über das Jahrhundert hinweg fortgesetzt wurden, haben nicht die USA sondern unsere Republik in politisch-militärischer und geistig-moralischer Hinsicht den Sieg davongetragen und den Lorbeerkranz der Stärke gewonnen.

Auf irgendwelchen „Zusammenbruch“ warten die USA in jedem Augenblick und im Wachen oder im Schlaf, indem sie ihre ganze Kraft auf Isolierung unserer Republik, Blockierung gegen sie, militärischen Druck auf sie und Kriegsprovokation gegen sie lenken. Heute werden sich die USA ernstlich darüber im Klaren sein, in welcher Unwissen- und Dummheit sie sich bfinden.

Die Lösungsmethode mit den Atomwaffenpartnern müssen die USA von selbst darlegen.

Die USA müssen sich an die historische Lehre aus erbittertem Geständnis eines niedergeschlagenen US-Generals – der Koreakrieg wäre ein fehlgeleiteter Krieg, der am falschen Ort, zum falsch gewählten Zeitpunkt und gegen falsche Feinde geführt wurde – erinnern und unsere gerechte friedliche Initiative und Vorschläge aufrichtig akzeptieren, bevor die Gelegenheit verschwunden wird.

3. Die USA müssen sich an ihre blödsinnigen Handlungen, sich in die inneren Fragen unserer Nation einzumischen, die Konfrontationen zu fördern und souveräne Vereinigung des Landes zu verhindern, nicht mehr klammern.

Das Haupthindernis bei der Lösung der Vereinigungsfrage unseres Landes sind die USA, die sich in die innere Angelegenheiten unserer Nation einmischen, die den Norden und den Süden zur Feindseligkeit und Konfrontation hetzen und die Lage verschärfen.

Die Norm und der Maßstab bei der Lösung der Frage über das Schicksal und Vereinigung der koreanischen Nation sind auf jeden Fall der Wunsch, das Streben und die Forderung unserer eigenen Nation. Für die USA gibt es hier keinerlei Beziehungen und keine Rechte.

Vor der Welt entschiedene Strafe zu bekommen und schändlich vertrieben zu werden oder auf die Koreafrage zu verzichten und wie „Gentleman aus Amerika“ zu handeln ist die entscheidende Frage.

Auf diese ernsthafte Frage unserer Nation müssen die USA klare Antwort geben.

Sie müssen den heftigen Strom der nationalen Geschichte, die nach Souveränität und Frieden, Aussöhnung und Geschlossenheit, Vereinigung und Gedeihen des Landes strebt, nicht mehr aufhalten und ihre dummen Handlungen aufgeben, eine Handvoll proamerikanische Helfershelfer zur Zwietracht und Konfrontation zwischen unserer Nation aufzuhetzen.

Unsere Warnung an den USA ist keinesfalls ein leeres Wort. Davon werden die Geschichte und die Zeit zeugen.

In dieser Gelegenheit drücken wir die Erwartung aus, dass gewissenhafte und vernünftige Persönlichkeiten verschiedener Schichten und die breite Bevölkerung in den USA den gerechten, friedliebenden und ernstlichen Appell der DVR Korea aktiv erwidern werden.

AiP-D Meinung: Die Antiimperialistische Plattform Deutschland unterstützt vollinhaltlich den Offenen Brief der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea. Dieser zeigt eindeutig, wer auf dem gerechten Weg der Souveränität, Gerechtigkeit und Versöhnung ist und wo die Feinde des koreanischen Volkes, ihre Rädelsführer und Volksverräter, sitzen.

Die USA wären gut beraten, endlich in einen Prozess der vertrauensbildenden Maßnahmen mit der DVR Korea einzutreten, in dem sie ihre seit Jahrzehnten verfolgte anachronistische Politik der Konfrontation auf der Koreanischen Halbinsel und in Ostasien – wenn auch verspätet – aufgeben und in Verhandlungen um einen Friedensvertrag ohne Vorbedingungen einträten.

Sie müssen auch endlich die südkoreanischen Marionetten zum Teufel schicken, die mit ihrem blindem Hass und voller Selbstüberschätzung die schon zu lange andauernde Teilung der koreanischen Nation fortschreiben, und sie müssen endlich auch ihre Okkupationstruppen aus Südkorea und anderen Teilen der Welt abziehen. Das sind auch die Forderungen der aufrechten, anständigen, friedliebenden und souveränen Völker der Welt!


Gemeinsame Erklärung der Regierung, der Parteien und der Organisationen der DVR Korea

Die Separatisten wie die Machthaber Südkoreas halten die Schmährede gegen die auf dem VII. Parteitag der PdAK von Kim Jong Un dargelegte neue Richtlinie und -schnur für die Vereinigung des Vaterlandes. Diesbezüglich veröffentlichten am 16. Mai die Regierung, die Parteien und die Organisationen der DVR Korea die Gemeinsame Erklärung.

Der Erklärung unterstrich, dass alle Leute, wer es auch sein mag, die von Liebe zu Vaterland und Nation erfüllte Richtlinie und -schnur der außergewöhnlichen Geistesgröße für die Vereinigung des Vaterlandes mit einer Seele und allen Kräften unterstützen sollten.

Sie erwähnte, in seiner Richtlinie und -schnur für die Vereinigung des Vaterlandes seien die theoretisch-praktischen Fragen für die Vereinigung des Vaterlandes, darunter das Prinzip der nationalen Souveränität und des großen Zusammenschlusses der Nation, die Wege zur Sicherung des Friedens auf der Koreanischen Halbinsel und zur Verwirklichung der konföderativen Gesellschaftsordnung, allseitig beleuchtet. Wer wahrhaft die Frage nach der Vereinigung Koreas zu lösen beabsichtige, solle mit der neu dargelegten Richtlinie sympathisieren und sie absolut unterstützen.

Ferner betonte sie, die ganzen Landsleute im Norden, Süden und Ausland sollten sich für den Generalangriffskampf für den endgültigen Sieg bei der Vereinigung des Vaterlandes kräftig einsetzen.

Außerdem forderte sie, dass sich die südkoreanische Behörde über den Willen und die Anstrengungen unserer Republik für die Verbesserung der Nord-Süd-Beziehungen und die Beschleunigung der Vereinigung des Landes im Klaren sein und auf dem wichtigen Scheideweg von heute eine verantwortliche und vernünftige Wahl treffen sollte.

Sie unterstrich, die südkoreanische Behörde dürfe nicht das Streben des Innern und des Äußern herausfordern, indem sie blindlings gleiche Nation starrsinnig verleumdet und verunglimpft.

AiP-D Meinung: Hier wird einmal mehr klar, wo die Verräter an Volk und Nation sitzen. Sie sitzen im Blauen Haus in Seoul und scheren sich einen Dreck um den sehnlichsten Wunsch aller Koreaner – die selbstständige und friedliche Vereinigung des Vaterlandes ohne ausländische Einmischung.

Wir sagen es ganz klar… solange sich die US-amerikanischen Okkupationstruppen in Südkorea befinden und ein Volksverräterregime nach dem anderen aktiv stützen und unterstützen wird es in der Frage der Vereinigung des Heimatlandes keine Fortschritte geben. Gleichzeitig muss in Südkorea endlich eine Regierung, die nicht die Interessen der Jaebol (auch: Chaebol) und weiterer herrschender Kreise vertritt, an die Macht, die sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiter, Gewerkschaften und Meinungsfreiheit aktiv einsetzt und mit dem Norden endlich Verhandlungen im gegenseitigen Respekt aufnimmt und so zur Aussöhnung beider Teile Koreas beiträgt. Heute ist Südkorea zu einer Kolonie der USA verkommen, den Oberbefehl über die südkoreanischen Streitkräfte haben weiterhin die USA, und in der Außenpolitik hat das Land keine eigenen Initiativen ohne seinen Herrn und Gebieter, die US-Imperialisten.