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Interview zum 111. Geburtstag des Genossen Erich Mielke

Interview der Zeitung Die Wahrheit (DW) mit unserem Vorsitzenden Genossen Michael Koth (MK) aus Anlass des 111. Geburtstages des verdienten Genossen Erich Mielke

Frage DW: Genosse Micha, in der gesamten Linken herrscht, was die Ehrung verdienstvoller Genossen aus der DDR angeht, sozusagen seit Jahrzehnten eine gewisse Schockstarre. Wir nennen als Beispiel nur, dass im vorigen Jahr der 110. Geburtstag des Genossen Erich Honecker total totgeschwiegen wurde, und Du es wohl gewesen bist, der beim Grenzlandtreffen des Revolutionären Freundschaftsbundes die Initiative ergriffen hatte, und mit bewegenden Worten seinen Ehrentag vor Hunderten gewürdigt hatte. Das ist doch wohl so richtig?

Antwort MK: Ich bedanke mich erst einmal für das Interesse an diesen historischen Fragen, und darf vielleicht kurz ausholen. Jeder kennt unser Abzeichen, und jeder weiß, dass dieses eine Weiterentwicklung unserer vergangenen MfS-Symbolik ist. Ihr glaubt gar nicht, was es damals in unserer Organisation für Kämpfe gegeben hatte, diese Symbolik durchzusetzen. Manche hatten anscheinend Angst vor ihrer eigenen Courage, dass dieses Abzeichen viel Menschen abstoßen könnte. Heute können wir sagen, dass diese Freunde völlig unrecht hatten, denn eine Welle der Sympathie bis hin ins konservative bürgerliche Lager erreichte uns seit Jahren, frei nach dem saloppen Berliner Motto Die haben wenigstens einen Arsch in der Hose – das sind treue Genossen!

Frage DW: Wie seid ihr, oder besser gefragt, wie und zu welchem Zeitpunkt bist Du eigentlich mit dem Genossen Erich Mielke bekannt geworden?

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DW - 018 - Schnitzler Rundfunkansprachen 1948-55


Internationaler Tag des Kindes und die Fürsorge des hochverehrten Marschalls in der DVR Korea

Wir brauchen niemanden in der Welt
zu beneiden

In der Demokratischen Volksrepublik Korea, wo die Kinder für König gehalten werden, hallt ein Lied über das Glück der Kinder. Die Kinder in den nördlichen Bergdörfern, die Kinder der Schmelzer des Eisenhüttenwerkes, die Musikwunderkinder des Kindergartens Kyongsang, die Kinder in den Kinderkrippen und Kindergärten für Waisen, ja alle Kinder in Korea singen gern das Lied „Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden„. In diesem Lied spiegelt sich das wahre Gefühl der koreanischen Kinder wider, die dank der Liebe des Marschalls Kim Jong Un zur Nachwelt sorglos und glücklich aufwachsen.

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Kim Jong Un sagte einst, es sei ein Kampfziel unserer Partei, unseren Kindern und unserem Volk ein glückliches Leben zu gewährleisten, wenn er an die Losung „Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden!“ denke, erledige er voller Freude alle schwierigsten Sachen.

Bei einer anderen Gelegenheit meinte er, die Losung „Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden!“ gefalle ihm am besten, wenn er diese sehe, erinnere er sich voller Rührung an die Antlitze von Genossen
Kim Il Sung und Kim Jong Il, diese Losung widerspiegle ihre erhabene Anschauung über die Nachwelt.

Kim Il Sung und Kim Jong Il liebten die Kinder Koreas sehr.

150530 - SK - Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden - 01 weiterlesen


Bulletin 25-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Di, den 19.05.2015 das Bulletin Nr. 25-2015 herausgegeben. Es zeugt von der großartigen Kultur des koreanischen Volkes. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Originaldokument nicht vorenthalten:

150519 – Bulletin 25 – Die Ahnentafel und das Siegel des Königs, die nach 600 Jahren erschienen

Nr. 25-2015

19. Mai 2015

Bulletin

Die Ahnentafel und das Siegel des Königs,

die nach 600 Jahren erschienen

Im Mai 1992 ging Präsident Kim Il Sung frühmorgens in die Stadt Kaesong und besichtigte die Altertümer der Stadt, ohne auch nur eine kurze Pause einzulegen. Dann besuchte er das Grab des Königs Wang Kon, das 8 km nordwestlich vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Kim Il Sung blickte das Grab eine ganze Weile an, in Gedanken versunken. Er sagte, dass Wang Kon der erste Gründerkönig von Koryo gewesen sei, des ersten vereinigten Staates Koreas, doch sein Grab unansehnlich sei, dass er uns von unter der Erde beschimpfen würde, wenn man sein Grab in diesem Zustand belasse. Die Geschichtswissenschaftler sollen durch die Beratung mit Architekten einen Entwurf für die Ausgestaltung des Grabes ausarbeiten.

Die Nachkommen der königlichen Familie erfuhren von dieser Tatsache, weinten einige Nächte Tränen der Rührung und beschlossen, dem Präsidenten die Ahnentafel und das Siegel des Königs, den Hausschatz, der sich seit Generationen in ihrer Familie vererbt hat, zu übergeben.

Was diese Ahnentafel und das Siegel des Königs betrifft, wurden sie 600 Jahre lang von einigen Nachkommen aufbewahrt, die nach dem Zerfall der Koryo-Dynastie im Jahr 1392 mit knapper Not der Ausrottung der ganzen königlichen Familie durch Ri Song Kye entgangen waren.

Tatsächlich, die Ahnentafel von Wang Kon ist erschienen? Wirklich ein seltenes Ereignis, das sich nur in guten Zeiten zuträgt.

Mit diesen Worten sah sich Kim Il Sung die Ahnentafel und das Siegel des Königs an. Er blätterte in der königlichen Ahnentafel, wobei er sagte, dass Wang Kon Gründer von Koryo gewesen war, des ersten einheitlichen Staates in unserem Land, und dass er deshalb vorgeschlagen habe, das vereinigte Land die Konföderative Demokratische Republik Koryo zu nennen, weil Koryo der erste einheitliche Staat unseres Landes gewesen war.

Er sah das Porträt Wang Kons in der Ahnentafel an und sagte lachend, er sehe auf dem Porträt gut aus.

Kim Il Sung ließ die Ahnentafel der königlichen Familie von Kaesong und das von Wang Kon benutzte Siegel gut aufbewahren, schätzte die Tat der Nachkommen der Familie Wang hoch und gab ihnen ein Geschenk.

Zur Förderung der Vorzüglichkeiten der Nationaltracht

Chima (Rock) und Jogori (Jacke) Koreas ist eine der Nationaltrachten, die die koreanischen Frauen von alters her tragen. Diese elegante und schöne Frauenbekleidung mit einzigartigen Formen, Mustern und Farben spiegelt nationale Gefühle und Emotion des koreanischen Volkes wider.

In der Daesonger Schneiderei für koreanische Tracht, die zur Generalschneiderwerkstatt Daesong gehört, wird die Kraft dafür eingesetzt, solche Vorzüglichkeiten der Nationaltracht aktiv ins Leben zu rufen.

Bei der Schneiderarbeit von Chima und Jogori ist es in der Hinsicht auf ihrer Form wichtig, die Kurvenschönheit des Schulterteils und der Ärmellinie hervorzutreten. Die Schneider fertigen die sachten Kurven dieser Kleidungsteile so einwandfrei, dass die Gestaltungsform der traditionellen Nationaltracht ins Leben gerufen wird.

Auch die Näherinnen bemühen sich auch darum, sich die Geschicklichkeiten bei der Anfertigung dieser Kleidung wie dreifaches Nähen zu erwerben. Zudem leisten sie alle Näharbeiten bei Ärmel- und Jackerand sowie Rocksaum auf hohem Niveau.

Außerdem werden dabei entsprechend den Kleidungsformen, Farben und Zuneigungen der Frauen diverse Zeichnungen und Muster ausgewählt, sodass die Eleganz der Nationaltracht hervorgetreten wird. Die Verdeutlichung der Umrisslinien von Chima und Jogori und die Kombination der verschiedenen zarten und sanften Farben tun diese Kleidung noch mehr hervor.

Deswegen werden die Hochzeits-, Fest-, und Kinderbekleidungen, die in dieser Schneiderei angefertigt werden, in Landesausstellungen für Koreanische Trachten, die jährlich stattfinden, hoch eingeschätzt.

Viele Menschen besuchen ununterbrochen diese Schneiderei, die die morphologische Schönheit von Chima und Jogori Koreas ausgezeichnet hervortun lässt.


Bulletin 17-2015 der Botschaft der DVR Korea

Am Donnerstag, den 19.03.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über den Ewigen Präsidenten Kim Il Sung mit dem Titel „Vater des Volkes“. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutschsprachige Originaldokument nicht vorenthalten:

150319 – Bulletin 17 – KIM IL SUNG – Vater des Volkes

Nr. 17-2015

19. 03. 2015

Bulletin

Vater des Volkes

Den Präsidenten Kim Il Sung (19121994), Urahn des sozialistischen Korea, nannte das Volk zärtlichen Vater.

Er war, bevor er der Führer eines Landes war, ein großer Vater, der sich für Lebenslage und Schicksal des Volkes verantwortlich fühlte.

Der Präsident sprach in seinen Lebzeiten, es sei seine Pflicht schlechthin, sich um das Volk zu kümmern, man rate ihm die Ruhe, aber er dürfe sich die Ruhe nicht erlauben. Dem Volk zu dienen – das falle ihm zwar ziemlich schwer, nichts aber bereite ihm ein größeres Glück als dies. Eben daran finde er den größten Sinn und die größte Freude.

In einer Fabrik suchte er zuerst den Speisesaal des Arbeiterheimes, bevor er sich nach dem Stand der Produktion erkundigte, und in einem Dorf öffnete und musterte er sorgfältig den Reiskrug und Schrank in der Küche des Wohnhauses eines Bauers. Er sorgte so für das Leben der Bevölkerung bis auf Einzelheiten eingehend.

Dank seiner derart glühenden Liebe zum Volk werden in diesem Land schon seit Jahrzehnten das System der allgemeinen unentgeltlichen ärztlichen Behandlung und das System der kostenlosen Bildung eingeführt und wird die Verbesserung der Lebenslage der Bevölkerung als höchstes Prinzip der Tätigkeit der Regierungspartei und des Staates herausgestellt.

Er beschritt ständig den Weg zur Vor-Ort-Anleitung, um der Bevölkerung ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Für ihn waren dabei schlechte Wetterlage, Dornenwege und schlechter Zustand zu besichtigender Objekte an Ort und Stelle gar kein Problem. Er richtete seine Aufmerksamkeit lediglich darauf und betrachtete nur die Frage danach, wie er der Bevölkerung ein besseres Leben ermöglichen könnte.

Es kam eines Tages auf dem Weg zu seiner Vor-Ort-Anleitung einer Gegend im Norden Koreas vor, dass sein PKW sich langsam einen nur auf der Oberfläche getauten schlammigen Weg entlang bewegte und schließlich an einer Stelle hielt und sich nicht mehr vorwärts bewegen konnte. Er stieg aus und schob mit seiner Begleitung zusammen den in den Schlamm gefallenen Wagen. Das koreanische Volk kann auch heute nicht vergessen, dass das lehmig-schlammige Wasser aus einem mit vollem Dampf rollenden Rad schonungslos auf sein Gesicht und seine Kleidung gespritzt wurde und er dessen ungeachtet den Wagen Zoll für Zoll schob.

In Korea gibt es angefangen von den weitest entlegenen Gebirgsgegenden bis zu den Siedlungen auf abgelegensten Inseln kaum einen Ort, dem er keine Fußspuren hinterlassen oder um den er sich nicht gekümmert hätte.

Für den Präsidenten waren die Bürger seine liebe Söhne und Töchter. Um dieser zehn Millionen Kinder willen arbeitete er rastlos auch während seiner Mahlzeiten, Nachtstunden, an Sonn- und Feiertagen sowie an seinen Geburtstagen.

Als irgendwann ein Funktionär zu ihm sagte, es wäre gutzuheißen, dass er allein während seiner Mahlzeiten damit aufhöre, sich Akten anzusehen, wollte er aber weiterhin die Arbeit nicht unterbrechen, indem er bemerkte, dass das Land gedeihen und das Volk besser leben könne, wenn er Zeit gewinne und mehr arbeite.

Auch an den letzten Tagen seines Lebens im Jahr 1994 beschritt er steile Wege auf Ackerfeldern mehrer genossenschaftlicher Landwirtschaftsbetriebe und setzte alles in seinen Kräften Stehende für die Hebung des Lebensstandards der Bevölkerung ein.

Besonders eindrucksvolles Image des Präsidenten als des Vaters des Volkes verspürte ich während seiner Anwesenheit unter Kindern.

Er hatte eine durchsichtige Anschauung über die Nachwelt, stellte die Kinder als Könige des Landes heraus und scheute nichts, wenn es um die Kinder ging, und verspürte die größte Freude in einer Zeit, die er mit ihnen zusammen verbrachte.

In einem Jahr ergriff er Maßnahmen dafür, alle Kinder und Schüler im ganzen Land jeweils mit einem Satz Kleider, Mützen, Haarschleife, Socken bzw. Strümpfe, Schuhe und dgl. zu versorgen, und sehnte sich nach neu gekleideten Schülern und suchte eine örtliche Mittelschule auf. Dort sprach er In meinem ganzen Leben bis jetzt empfinde ich erst heute erstmalig so große Freude“, fügte wiederholend hinzu Ja, wirklich erstmals eine solche Herzenslust.“ Er legte alle anderen Angelegenheiten beiseite, fotografierte neu gekleidete Kinder und verbrachte stundenlang so die Zeit.

Es ist selbstverständlich, dass Kinder ihn ohne Zurückhaltung Vater“ nennen und ihm folgen.

Am Anfang der 1970er Jahre erschien in der japanischen Zeitung Yomiuri Shinbun“ ein Artikel des namhaften Journalisten Takaki Dakeo, der rezensierend schrieb: In der Welt nennen nur in Korea die Kinder das Staatsoberhaupt ‚Vater'“,Korea ist ein Königsreich der Kinder. Hierin spiegelt sich die Staatspolitik wider.“ Das war ein Artikel, den der Autor schrieb, nachdem er während seines Korea-Besuches zur Neujahrsfestaufführung eingeladen und vom Präsidenten in Audienz empfangen wurde und mit eigenen Augen sah, dass sich der Präsident unter die Kinder mischten.

Es ist kein Zufall, dass Doktor Angel Castro, ehemals Vorsitzender der Nationalen Befreiungsfront Perus, in seinen Memoiren schrieb: „Als ich erstmals Korea besuchte, konnte ich die Bürger dieses Landes nicht verstehen, die ihren Lenker, ihren Führer Vater nannten. Heute jedoch nenne auch ich ihn ohne Zaudern und unbefangen ‚väterliche Führer‘ und lobpreise ihn dabei. Ich kann mich nicht anders zu ihm verhalten, wie tief ich darüber nachdenken und nachforschen mag.“

Das gütige Image des Präsidenten Kim Il Sung, des Vaters des Volkes, wird für immer wertvoll im Herzen der progressiven Menschheit aufbewahrt bleiben.