Schlagwort-Archive: Kolonie

Die erste demokratische Wahl in der Geschichte Koreas

Am 3. November Juche 35 (1946) fand in Korea die erste demokratische Wahl in seiner Geschichte statt.

Damals wurde das koreanische Volk dank der Befreiung des Vaterlandes (15. 8. 1945) wahre Herren des Landes. Aber niemand hatte früher an einer Wahl teilgenommen und sogar von dem Wort gehört.

In der Zeit der militärischen Okkupation des japanischen Imperialismus (1905-1945) waren die Koreaner zum kolonialen Sklavendasein gezwungen worden, hatten sich aber darüber beschweren und lange Zeit ihre Meinungen frei sagen können. Vor großer Begeisterung und Freude, mit ihren eigenen Händen die Macht zu bilden, das Volkskomitee zu wählen, war das ganze Land erregt.

Eine damalige Zeitung schrieb über die Begeisterung und Leidenschaft des Volkes, das an der ersten demokratischen Wahl teilnahm, wie folgt:

„…Alle, alt und jung, Mann und Frau, setzen sich zusammen und erzählen von der morgigen Wahl und von unserem Kandidaten General KIM IL SUNG. weiterlesen


Rainer Werning zur Kapitulation Japans vor 74 Jahren

Heute vor 74 Jahren strahlte das japanische Radio eine mündliche Ansprache des Kaisers Hirohito an das japanische Volk aus, in der er erklärte, dass Japan die Kapitulationsbedingungen der Alliierten annimmt. Dies markierte de facto das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch die 36 Jahre Fremdherrschaft, die Japan über seine Kolonie Korea ausübte. Rainer Werning erinnert für die NachDenkSeiten an Japans Traum von einer „größeren gemeinsamen ostasiatischen Wohlstandssphäre“ und zieht dabei auch Parallelen zu den aktuellen Handelskonflikten zwischen Seoul und Tokio.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Weiteres zum Thema lesen Sie bei der jungen Welt hier und hier.


KIM IL SUNG: Vorbild für alle Internationalisten

KIM IL SUNG wird von Hermann Schwiesau, Botschafter der DDR in der DVRK der Orden Karl Marx, höchster Orden Deutschlands, verliehen
(Mai 1982)

Der hochverehrte Große Führer Genosse KIM IL SUNG, der eine grenzenlose Großmut und eine edle internationalistische Pflicht hat, unterstützte materiell und moralisch aktiv den revolutionären Kampf und den Aufbau einer neuen Gesellschaft der Völker vieler Länder der Welt.

Der antijapanische bewaffnete Kampf des koreanischen Volkes um die Beendigung der japanischen Okkupation Koreas (1905-1945) war ein harter Kampf, in dem es sich ohne Hilfe von einer regulären Armee oder ohne staatliches Hinterland aus eigener Kraft der eine Million zählenden Armee des japanischen Imperialismus gegenüberstellen musste. Unter diesen schweren Verhältnissen glaubte KIM IL SUNG, dass die koreanische Revolution ein Kettenglied des Kampfes für die nationale Befreiung der Kolonie und deshalb eng mit der Weltrevolution verbunden sei, und ließ die Sowjetunion mit Waffe verteidigen. Die Koreanische Revolutionäre Volksarmee (KRVA) attackierte jedes Mal, wenn die japanische militärische Bedrohung der Sowjetunion wie die Zhanggufeng-Affäre und die Halenxinhe (Nuomenkan)-Affäre entstand, militärisch die wichtigen Stellen und das Hinterland des Feindes ununterbrochen, um die japanischen Aggressionsmachenschaften zu durchkreuzen. weiterlesen


KIM IL SUNG: Der Tausend Ri (400 km) lange Weg zum Lernen

Am 16. März Juche 12 (1923) machte sich Genosse KIM IL SUNG in den Zehnern mit dem grandiosen Ziel, die Befreiung des Heimatlandes, auf den Tausend Ri langen Weg zum Lernen.

Anfang des Jahres Juche 12 (1923) absolvierte KIM IL SUNG mit ausgezeichneten Leistungen die Grundschule von Badaogou in China.

Sein Vater Kim Hyong Jik redete seinem Sohn KIM IL SUNG zu, dass er nun in Korea lernen sollte.

Weiter sagte er voller Ernst: „Ein ganzer Mann, der in Korea geboren wurde, sollte Korea gut kennen. Wenn du in Korea klar erkannt hast, warum unser Land unterging, ist das schon ein großer Gewinn. Du sollst in der Heimat erleben, welch ein tragisches Leben unser Volk führt, damit du weißt, was du zu tun hast.“

So brach KIM IL SUNG am 16. März Juche 12 (1923) zu einer Tausend Ri langen Reise zum Lernen auf.

Während seiner Reise erlebte er die miserable Realität Koreas.

weiterlesen


Rede von Botschafter Samuel Moncada vor dem Ständigen Rat der OAS

15/02/2019

Herr Präsident,

Es wurde ein Haufen von Lügen, Unwahrheiten, Manipulationen und Verleumdungen konstruiert; eine ganze Parallelwelt zur Realität, eine ganze alternative Fantasie, die dazu dient, Millionen von Menschen über das, was in Venezuela geschieht, zu verwirren.

Heute komme ich, um mit der Realität in Kontakt zu treten und der Welt zu sagen, was unsere Wahrheit ist.

Zuerst möchte ich klarstellen, was hier passiert ist, in Bezug auf welche Regierung die OAS anerkennt. Das ist die erste Farce, ein Schwindel, ein Betrug, ein Trick, ein Manöver, eine Manipulation. Sie alle versuchen, zu tricksen. Doch es funktioniert weiterhin für sie, und sie wiederholen es immer wieder.

Herr Präsident,

Der einzige Weg, wie ich als Vertreter des venezolanischen Staates und Vertreter der Regierung des Verfassungspräsidenten Nicolás Maduro Moros, ordentliches Mitglied dieser Organisation mit allen seit mehr als 70 Jahren ausgeübten Rechten, ohne Verletzung des Völkerrechts, ohne Gewalt, ohne Betrug, ohne Manipulation und ohne Willkür, von diesem Stuhl aufstehe, besteht darin, dass Sie, Herr Präsident, in Ihren Händen den von der Außerordentlichen Generalversammlung der OAS angenommenen Beschluss erhalten, in dem 24 Mitgliedstaaten für die Aussetzung der Rechte des venezolanischen Staates in dieser Organisation gestimmt hätten.

Die gesamte Rede kann hier in Deutsch als PDF heruntergeladen werden.

weiterlesen


Japan muss seine niederträchtigen Tricks aufgeben

Bezüglich der „Entführungsfrage“ erhebt Japan lautstark sein Geschrei in der internationalen Gemeinschaft.

Beim jüngsten Treffen mit dem USA-Vizepräsidenten Pence bat der japanische Premierminister Abe flehentlich um die Zusammenarbeit bei der „Entführungsfrage“. Anschließend klammerte er sich auch während der Reise in Singapur für die Teilnahme an internationaler Konferenz an seine Diplomatie, die auf den Ausdruck vom Mitleid abzielt, indem er die Spitzenpolitiker verschiedener Südostasienländer aufsuchte.

Das ist ja ein Kettenglied niederträchtiger Tricks, die zum Ziel haben, über größte Verbrechen der Vergangenheit durch Japan wie Verbrechen an Sexsklavinnen der ehemaligen japanischen Armee hinwegzugehen.

Wie mehrmals offiziell erklärt wurde, wurde die „Entführungsfrage“ dank unserer humanitären Maßnahme schon geklärt.

Der unwissenschaftliche und intrigante Sachverhalt vom Nachweis der japanischen Behörde für die Beleidigung der Aufrichtigkeit der Regierung unserer Republik wurde anfangs entlarvt und werden die „Entführungsopfer“ überall auf der japanischen Inselgruppe gefunden. Das erweist noch anschaulicher die Falschheit dieser Frage als inexistent.

Dennoch klammert sich die Abe-Gruppierung hartnäckig an ihren auf unsere Republik gerichteten Rummel. Das zeigt, dass sie unter dem Vorwand der „Entführungsfrage“ völlig andere Ziele verfolgt.

Japan ist schon von der internationalen Gemeinschaft als unmenschlicher Kriegsverbrecher gebrandmarkt worden.

Während seiner militärischen Besetzung Koreas trieben die japanischen Imperialisten dank ihrer barbarischen Politik gegenüber den Kriegszeitbürden und Zwangsmobilisierungen 8,4 Mio. Menschen, es wurden koreanische Jugendliche und Männer im besten Alter durch gewaltsame Abführung, Entführung und Kidnapping den Kriegsfeldern und der Zwangsarbeit zugeführt, und sie machten koreanische Frauen von 0,2 Mill. zu Sexsklavinnen der „Kaiserarmee“ und ermordeten unschuldige Koreaner von über eine Mio.

Wenn sich Japan wahrhaft für die Menschenrechte interessiert, muss es auf jeden Fall zuallererst seine unerhörten größten unmenschlichen Verbrechen problematisieren, richtig nachdenken, Abbitte tun und entschädigen. Das ist ein völlig vernünftiger Standpunkt. weiterlesen


Die Koreanische Revolutionäre Armee

Pyongyang, 6. Juli Juche 107 (2018) — Die Gründung der Koreanischen Revolutionären Armee (KRA), die erste revolutionäre bewaffnete Organisation Koreas, die am 6. Juli Juche 19 (1930) gegründet wurde, war der Beginn des antijapanischen bewaffneten Kampfes.

Präsident Kim Il Sung entwickelte die Linie des antijapanischen Kampfes und der Juche Ideologie im Treffen von Kalun (30. Juni bis 2. Juli 1930) und begann die KRA als ersten Schritt zur Durchsetzung dieser Linie zu organisieren.

Die damalige Situation erforderte die Sicherung der Waffen und das Entwickeln militärischer Erfahrung durch Eigeninitiative. Daher war er entschlossen, eine zeitweilige politische und paramilitärische Organisation zu bilden.

Am Gründungstag hielt er die Rede „Über die Mission und grundlegenden Aufgaben der Koreanischen Revolutionären Armee“.

Die KRA war die politische und paramilitärische Organisation, die den antijapanischen Kampf vorbereitete und organisierte.

Ihre Mission und Aufgabe war, kernbildende Kräfte für den bewaffneten Kampf heranzubilden, die entsprechenden Kampfmittel dafür zu sichern, militärische Erfahrungen zu erlangen, die Volksmassen zu einen und vollständige Vorbereitungen für den antijapanischen Kampf durch vehemente politische und militärische Aktivitäten durchzuführen.

Mit der Formierung der KRA gewann der antijapanische Kampf an Kraft, in dem der antijapanische nationale Befreiungskampf in einen organisierten bewaffneten Kampf überging. -0-

KCNA Original in English/Originaltext in Englisch: weiterlesen


Korea: 90 Jahre Zeitung „Saenal“

Unter den Publikationen, die heutzutage die Schüler in der DVR Korea gern lesen, gibt es auch die Zeitung «Saenal».

Die Zeitung stellt die besten Schüler im Studium und Organisationsleben und zugleich die Erfahrungen aus den regen sportlichen Tätigkeiten, anderen sozial-politischen Aktivitäten, Bewegungen für gute Taten in den Schulen vor. Auch die von den Schülern geschaffenen literarischen Werke wie die wissenschaftlich-technischen Kenntnisse und die literarischen Allgemeinwissen werden in dieser Zeitung umfangreich vorgestellt.

Die Zeitung «Saenal» wurde vor 90 Jahren als erste revolutionäre Publikation Koreas gegründet.

In 1920er Jahren war Korea unter der militärischen Okkupation durch Japan.

Kim Il Sung, der mit großem Vorhaben für die Wiedergeburt des Landes den Weg der Revolution einschlug, durchschaute die Wichtigkeit der Organisation im revolutionären Kampf, schuf mit den Jugendlichen der neuen Generation den Verband zur Zerschlagung des Imperialismus und rief danach revolutionäre Organisationen aus verschiedenen Kreisen wie die Vereinigung Koreanischer Kinder in Jilin, den Kommunistischen Jugendverband Koreas und den Paeksan-Jugendverband ins Leben.

Darunter gab es auch den Saenal-Kinderverband (gegr. Dezember 1926) als erste revolutionäre Organisation der Kinder in Korea.

weiterlesen


Antwort des Sprechers des Konsultativrats für Nationale Aussöhnung der DVR Korea

Bezüglich der Veröffentlichung des „Entwurfs“ der südkoreanischen Behörde „für eigene Sanktionen gegen den Norden“ antwortete am 9. November der Sprecher des Konsultativrats für Nationale Aussöhnung auf die Frage eines Journalisten der KZNA wie folgt:

In Einklang mit dem Südkoreabesuch von Trump, USA-Präsidenten, veröffentlichte am 6. November die Marionettenbehörde ihren „Entwurf für eigene Sanktionen gegen den Norden“.

Das brandmarken wir als weitere unverzeihliche Provokation gegen unsere Republik und liederliches Tun und Handeln für die Konfrontation zwischen den Angehörigen derselben Nation und verurteilen und prangern diese entschieden an.

Vor einem Tag des Südkoreabesuchs von Trump veröffentlichte die Marionettenbehörde plötzlich diesen Entwurf. Das ist ja ein niederträchtiges und erbärmliches Verhalten, das zum Ziel hat, gemäß der Laune des Vorgesetzten seiner Gunst zu dienen.

Bezüglich der „eigenen Sanktionen“, die sie selbst als wirkungslos und bedeutungslos halten, faseln sie von irgendeinem „Beitrag“ und „Effekt“. Das ist ja eine lächerliche und blödsinnige Handlung, die nur die erbärmliche Lage des kolonialen Helfershelfers eindeutig entlarvt, der nur nach guter Laune des Vorgesetzten seine Lebensader aufrecht erhalten kann. weiterlesen


Erklärung der Regierung der DVR Korea

Die USA und die anderen feindseligen Kräfte, die in großer Angst vor der qualitativen und quantitativen Verstärkung unserer Streitmacht sind, klammern sich an die in der Geschichte schlimmsten Machenschaften für Sanktionen, Druck und Provokationen.

Am 6. August problematisierten die USA unseren Probeschuss der interkontinentalen ballistischen Rakete (ICBM) als „Bedrohung des internationalen Friedens und Sicherheit“ und stachelten unter diesem Vorwand dazu auf, im UNO-Sicherheitsrat die „Resolution über Sanktionen“ Nr. 2371 zu verabschieden, welche darauf abzielt, die wirtschaftliche Entwicklung und Verbesserung des Volkslebens in unserer Republik völlig abzusperren.

Diese „UNO-Resolution“ ist durchaus als ein Produkt der bösartigen Machenschaften der USA für Isolierung und Erdrosselung eine grobe Verletzung unserer Souveränität und eine frontale Herausforderung an unsere Republik.

Unser Besitz der stärksten atomaren Streitmacht ist eine gerechte Maßnahme für Selbstverteidigung, die wir dafür ergriffen haben, die Souveränität des Landes und das Existenzrecht der Nation vor Gewaltherrschaft und Willkür der USA, die sich über ein halbes Jahrhundert lang mit der extremen Anti-Korea-Politik und der atomaren Bedrohung beschäftigen, zu schützen.

Unser hintereinander folgender Probeschuss der ICBM war eine ernsthafte Warnung an die USA, die sich jenseits des Pazifischen Ozeans mit unbesonnenen militärischen Abenteuern und niederträchtigen Sanktionen gegen uns beschäftigen.

Anstatt unsere Existenz anzuerkennen und den Weg zur Koexistenz mit uns zu gehen, beschäftigen sich die USA noch verzweifelter mit Raketenübungen gegen uns, setzen viele strategische Ausrüstungen ein und versuchten, die Lage der Koreanischen Halbinsel erneut an den Rand des atomaren Krieges zu treiben.

Dabei fabrizierten sie unter Missbrauch vom UNO-Sicherheitsrat eine beispiellos hartnäckige „Resolution über Sanktionen“, die darauf abzielt, normale Handelstätigkeit und den wirtschaftlichen Austausch allseitig abzusperren. Dadurch stellten sie ihre verruchte Absicht dafür bloß, unsere Ideologie, Gesellschaftsordnung und unser Volk zu erdrosseln.

Andererseits faseln sie weitschweifig davon, dass sie irgendeine militärische Option gegen unseren Staat berücksichtigen, und veranstalten verzweifelt einen riesigen Rummel.

Es gibt die Länder, für die die lächerlichen Bedrohungen durch die USA gelten, und die Länder, die sich der Hochstapelei der USA unterwerfen.

Die USA, die sich als „einzige Supermacht der Welt“ aufspielen, und die umliegenden Großmächte machen mit Angst vor zweimaligen Probeschüssen durch unseren Staat solchen großen Rummel, was nur unseren Stolz auf mächtige Kraft unserer Republik verstärkt und nur die Überzeugung davon festigt, dass dieser Weg ein einziger Weg ist, den wir für unseren Existenz unbedingt gehen müssen.

Trotz der in der Welt härtesten Sanktionen, die durch „UNO-Resolutionen über Sanktionen“, die auf Initiative der USA in zig Jahren mehrmals fabriziert wurden, verhängt wurden, erlangte unsere Republik durch ihren beharrlichen Kampf alles und verfügte auch über alles. Die Hoffnung der Feinde, mit diesen neuen Sanktionen unsere Republik zur Schwankung und Veränderung ihres Standpunktes zu bringen, ist ein blödsinniger Wahnsinn.

Es ist ein unerschütterlicher Wille und fester Entschluss unserer Armee und unseres Volkes, mit entschiedenen Vergeltungsmaßnahmen entgegenzutreten, weil die USA in allen Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Militärwesen allseitige Herausforderungen gemacht haben.

In Bezug auf ernsthafte Lage, die durch verzweifelte Machenschaften der USA und der anderen feindseligen Kräfte entstand, erklärt die Regierung der DVR Korea wie folgt: weiterlesen