Bulletin 59-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Donnerstag, den 12.11.2015 das Bulletin Nr. 59-2015 zum Muttertag in der DVR Korea herausgegeben. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Dokument nicht vorenthalten:

Bulletin 59

Nr. 59-2015

12. November 2015

Bulletin

Mütter in der DVR Korea

Der 16. November ist in der DVR Korea der Muttertag.

An diesem Tag sind in TV-Sendungen und Zeitungen dieses Landes viele Artikel zu sehen bzw. zu lesen, die die Freude und Würde der Mütter zeigen.

Hier werden einige Tatsachen davon vorgestellt.

Die Mutter von 55 Kindern

Ryu Ok Hui in der Gemeinde Jungcho des Kreises Kujang, Bezirk Nord-Phyongan, der sich im nordwestlichen Teil Koreas befindet, zieht zig Waisenkinder groß.

Sie traf diese Wahl, als sie vor nahezu 20 Jahren die Tochter eines Arbeiters zu sich heimholte, der bei Hochwasser seinen Arbeitskollegen aus der Gefahr gerettet hatte und ums Leben gekommen war.

Sie ließ die Kleine amtlich in ihre Familienliste als ihre älteste Tochter eintragen und nach einigen Tagen einen Elfjährigen, den sie aus dem Kreisstadt abholte, als ihren Sohn. Von dieser Zeit an lief sie, wenn es ihr zu Ohren kam, wo elternlose Kinder sind, schnurstracks zu ihnen und holte sie heim.

Eben zu dieser Zeit meldete sich ihr Ehemann, der im Kreistrupp für Straßenausbesserung und – pflege versetzt tätig war, freiwillig, als Pfleger der Straße auf dem Berg Tuil zu arbeiten.

Es war keinesfalls leicht, über zehn Kinder großzuziehen und dabei zusammen mit ihrem Mann die Straße zu pflegen. Trotz der Zeitknappheit wegen der Straßenpflege befasste sie sich mit großer Anstrengung mit Nebenerwerbswirtschaft. Auf dem Maulbeerbaumfeld baute sie zwischen den Baumreihen Sojabohnen und Kartoffeln an, und sie bestellte ihr individuelles Bodenstück mit Mais.

Hinter ihrem Haus errichtete sie ein großes Foliengewächshaus. Sie hielt Hunderte Haustiere und schaffte sich auch viele Bienenstöcke an.

Sie zog mit solcher emsiger und selbstloser Hingabe ihre Kinder heran.

Es gab auch die Kinder, die von ihr hörten und aus eigenem Antrieb zu ihr kamen.

Mit der zunehmenden Zahl der Kinder wurde ihr Wohnraum zwar immer enger, aber ihr Herz immer breiter.

Kreisfunktionäre halfen ihr, die sie viele Kinder großzieht.

Im Tal des einsamen Berges Tuil trug sich ein erfreuliches Ereignis zu, dass die große Familie Ryu Ok Huis unter Anteilnahme verantwortlicher Funktionäre und zahlreicher anderer Einwohner des Kreises in ein neues Wohnhaus umzog, das mit allem für das Leben Nötigen, angefangen von Geschirren und anderen Küchenmöbeln bis hin zu Farbfernsehgerät und Videorekorder, versehen ist. In diesem Hort ist ein „mobiles Klassenzimmer der Oberschüler Jungcho“ eingerichtet. So breitete sich die ungewöhnliche Szene aus, dass die Lehrer die Kinder aufsuchen und schulen.

Unter ihren 55 Kindern gibt es welche, die derzeit den Verteidigungsposten des Vaterlandes schützen, ja auch welche, die mit ihrer Mutter die Straße pflegen.

„Mutterheldin“

In der Straßengemeinschaft Panghasan in der Stadt Wonsan, Bezirk Kangwon, der an der Küste des Koreanischen Ostmeers liegt, lebt eine Frau, die zehn Geschwister zur Welt brachte und großzieht.

Die Mitmenschen pflegen Ri Pyong Hui, die schlicht, aber dem Aussehen nach willensstark ist, danach zu fragen, was sie dazu bewogen habe, ihrem Mann zehn Kinder zu schenken, ja ob sie von Anfang an dies geplant habe.

In der Tat dachte sie von Anbeginn nicht daran, zehn Kinder zu gebären. Sie sah, dass zahlreiche Mütter für das Vaterland alles hingeben, und war des Selbstbewusstseins als Mutter inne. Was soll ich tun? Durch die Geburt und Erziehung vieler Kinder was ich als eine Frau tun kann, werde ich zum Land beitragen.

Es war keinesfalls leicht, zu jener Zeit, als das koreanische Volle wegen hintereinander heimsuchender Naturkatastrophen und der antisozialistischen Wirtschaftsblockade und Sanktionen seitens der Imperialisten äußerste Schwierigkeiten in der Nahrungsgüterlieferung und im Leben durchzumachen hatte, solchen Entschluss zu fassen.

Aber sie brachte wie ihrem Entschluss weiterhin Kinder zur Welt und zog sie groß. Die Nachricht davon, dass sie im Alter von 45 Jahren ihr zehntes Kind glücklich geboren hat, wurde in TV Sendungen breit vorgestellt.

Die Stadt Wonsan errichtete für ihre Familie an einer sonnigen Stelle ein geräumiges Wohnhaus mit kleinem Hofland für individuelle Nutzung. Auf dem Hof sind eine Schaukel und eine Rutschbahn für Kinder. Der zuständige Arzt kam jederzeit und kümmerte sich um die Gesundheit der Kinder.

Ri Pyong Hui nahm am 4. Republiktreffen der Mütter teil, das im November 2012 aus Anlass des Muttertages in Pyongyang stattfand. Auf dem Treffen wurde dieser Frau, die viele Kinder bekommen und großgezogen hat, der Titel ,,Held der Arbeit“ verliehen.

„Eine junge Mutter der Waisen“

In der Verwaltung für Gaststättenwesen im Stadtbezirk Chollima der Stadt Nampho, die sich an Küste des Koreanischen Westmeers befindet, ist ein Mädchen im blühenden Alter, das sieben Kleinkinder großzieht.

Ihr Name heißt Jang Jong Hwa, in diesem Jahr 20 Jahre alt.

Eines Tages vor zwei Jahren ging sie zur Hilfeleistung in die Stahlabteilung des Vereinigten Stahlwerkes Chollima und sah dort unerwartet drei Kinder. Der Vater der drei Geschwister war Arbeiter dieser Abteilung und starb an einer Krankheit. Auch ihre Mutter, die mit ihrem Ehemann in dieser Abteilung arbeitete, kam während der Pflichterfüllung vor Ort ums Leben. Daher umhegten die dortigen Arbeiter die Kinder.

Jong Hwa holte sie zu siebt heim, getragen vom Gedanken, für die Arbeiter, die mit ganzer Seele in der Stahlgewinnung aufgehen müssen, und den Staat irgendwas Nützliches zu tun. Im darauf folgenden Monat brachte sie erneut vier Waisenkinder mit Unter ihnen gab es ein zweijähriges Kind.

Ihr Rücken war stets feucht, weil sie es huckepack trug.

Es war in der Tat keine gewöhnliche Sache, dass ein junges Mädchen im Alter von 18 Jahren, das kurz zuvor die Oberschule verlassen hatte, sieben elternlose Kinder großzieht.

Wovon rührte es her, dass aus dem Kleinwuchs dieser „jungen Mutter der Waisen“ die Mutterliebe übertretende Liebe und der hehre Geist der Hingabe und Selbstaufopferung herausquellen?

Auch Jong Hwa steht in der Blüte ihrer Jahre. Sie möchte auch wie die gleichaltrigen Mädchen in schönem Gewand zum Amüsement, ja auch zum Tanzen gehen. Aber jedes Mal erinnerte sie sich an die Worte des Lenkers Kim Jong Un, der Kleinst- und Kleinkinderheime aufsuchte und darauf hinwies, die Heimkinder ausgezeichnet heranzubilden, sodass künftig aus ihnen namhafte Wissenschaftler, Sportler, Künstler, Armeeangehörige, ja auch Helden hervorgehen.

Im Mai 2015 nahm Jang Jong Hwa, die edlen geistig-moralischen Charaktereigenschaften an den Tag legt, am 2. Landestreffen der jungen Schrittmacher für schöne Taten teil. Der Lenker Kim Jong Un kam, ehe er sich mit dessen Teilnehmern zur Erinnerung fotografieren ließ, mit vorbildlichen jungen Schrittmachern für schöne Taten zusammen, schätzte die gute Tat dieses Mädchens, das elternlose Kinder mit ganzer Herzensgüte großzieht, hoch ein und sagte, das Wort „junge Mutter der Waisen“ könne nur in unserem Land entstehen und in anderen Ländern sei solche schöne Handlung nicht einmal vorstellbar.

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