Tangun – Gründervater Koreas

Die Totenfeier für den nationalen Urvater Tangun

Der 3. Oktober ist der Geburtstag von Tangun, Stammvater der koreanischen Nation. Zu diesem Tag, genannt Kaechon-Tag, findet vor dem Grab des Urahns eine Gedenkfeier statt.

Die Totenfeier für Tangun wurde in der Demokratischen Volksrepublik Korea in die Liste des staatlichen nichtmateriellen Erbes eingetragen.

Tangun gründete am Anfang des 30. Jahrhunderts v, u. Z. den ersten Staat im Osten namens „Joson“. Um diesen Staat vom späteren Feudalstaat Joson zu unterscheiden, bezeichnet man ihn in der Geschichte als Kojoson, nämlich Altkorea. Seit der Gründung des ersten Staates konnte die koreanische Nation auf einem Territorium mit einer Blutsverwandtschaft und Sprache leben und sich ihrer 5000 Jahre langen Geschichte und glänzenden kulturellen Traditionen rühmen.

Daher verehrten die koreanischen Vorfahren ihren Urvater Tangun und veranstalteten jahrtausendelang die Gedenkfeier für ihn.

Selbst während der Kolonialherrschaft des japanischen Imperialismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wo die Japaner mit allen Mitteln die Geschichte und Kultur der koreanischen Nation zu eliminieren versuchten, feierten die Koreaner jährlich den Todestag von Tangun.

Das Grab von Tangun wurde im Oktober Juche 83 (1994) feierlich eingeweiht.

Die Gedenkfeier für Tangun, die jedes Jahr zum Kaechon-Tag vor seinem Grab stattfindet, ist eine bedeutungsvolle Gelegenheit dazu, den Koreanern den Stolz auf ihre Nationalität zu verstärken.


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