Auf den Spuren von Kim Il Sung in der ehemaligen DDR

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Am 08. April d.J. besuchte eine Delegation unter Leitung ihres Vorsitzenden den Ort Golzow (Oderbruch), in dem der historisch bedeutsame Besuch
Kim Il Sungs in Begleitung von Erich Honecker am 01.06.1984 bei der LPG Golzow stattfand. Zugegen waren auch die Abteilungsleiter Singebewegung, Korea & Kultur sowie ein Vertreter des Wachregimentes Feliks Dzierzynski a. D. des MfS, ein ehemaliger führender Vertreter von ADN-Zentralbild und ein Angehöriger des Personenschutzes. Ein Höhepunkt war die Teilnahme zweier befreundeter koreanischer Genossen.

Das Filmmuseum Kinder von Golzow, das das Erbe einer der längsten Langzeitdokumentationen der Welt vorbildlich treu pflegt und heute noch vom Regisseurs-Ehepaar Barbara und Winfried Junge in Rat und Tat unterstützt wird, wurde uns durch eine versierte und sehr engagierte ehrenamtliche Museumsführerin in einzelnen Abschnitten nahegebracht. Angefangen von Kameratechnik, für deren Transport damals wenigstens drei kräftige Männer nötig waren, über den Raum für Schnitttechnik bis hin zu sehr vielen Originaldokumenten aus der DDR (z. B. die Verleihung eines hohen Staatspreises an das Ehepaar Junge durch den Genossen Erich Honecker im Jahre 1986) reichte das Spektrum der Erläuterungen.

Besonders hervorzuheben ist, dass hier in diesem Objekt den Menschen eine wahre und ehrliche Geschichtsaufarbeitung präsentiert wird.

Der für uns alle entscheidende Höhepunkt war das bildlich und filmmäßig dokumentierte Wirken von Kim Il Sung beim Besuch der LPG und des Ortes Golzow. Besonders bewegend waren nicht nur die Fotos seines historischen Besuchs sondern auch ein ca. 5-minütiger Filmausschnitt desselben aus der Aktuellen Kamera von damals. Diese belegten die Volksverbundenheit und das Charisma des koreanischen Führers.

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Im Anschluss an eine kurze Führung durch den Ort überreichte unser Delegationsleiter den koreanischen Freunden eine historische Originalausgabe der Zeitung Neues Deutschland aus dem Jahre 1951 mit der Überschrift „Volksarmee befreite Seoul und Intschon“. Der Museumsführerin überreichten wir aus Dankbarkeit einen schönen Blumenstrauß, mehrere historische Ausgaben des Neuen Deutschlands – darunter die historische erste Ausgabe mit der Erwähnung des Ortes Golzow aus dem Jahre 1946 – sowie zwei Flaschen Sekt der Traditionsmarke Rotkäppchen.

Der Tag wurde harmonisch mit einem geselligen Beisammensein in einer Wirtschaft abgeschlossen.

Unser Fazit lautet: Jeder fortschrittliche Mensch ist aufgerufen, diese Gedenkstätte zu besuchen und auch ökonomisch zu unterstützen, denn die gesamte Arbeit wird ehrenamtlich durchgeführt.

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