Unterdrückung der Japankoreaner in Japan

Stellungnahme des Sprechers des DVRK-Außenministeriums

Der Sprecher des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea gab am 24. Oktober eine Stellungnahme ab.

Er sagte wie folgt:

Die Maßnahme der japanischen Regierung, die schließlich die Kindergärten der koreanischen Schulen vom System für kostenlose Erziehung und Pflege der Kindergartenkinder ausgeschlossen hat, stärkt das antijapanische Gefühl der Koreaner extrem. Dass die japanischen Behörden, die die Kinder der Japankoreaner aus der Liste der Unterstützungsobjekte für Oberschüler gestrichen hatten, nun auch die Unterstützung für die Pflege der Kindergartenkinder völlig verweigert haben, ist eine offene feindselige Handlung und unverzeihliche inhumane Gewalttat gegen die DVRK.

Solche beispiellose Missetat ist ein Ausdruck der bösen Absicht dazu, alle Japankoreaner zum Opfer des nationalen Chauvinismus zu machen und ihre Nationalität unbedingt zu beseitigen. Die Abe-Regierung, die öfter vom Dialog ohne Vorbedingungen spricht, begeht immer böse Taten, die der Tendenz der Zeit zuwiderläuft, und verfolgt weiterhin eine feindselige DVRK-Politik. Sie soll deutlich begreifen, dass sie auf diese Weise die Schwelle der DVRK niemals betreten kann, und sich vernünftig benehmen.

Stellungnahme eines Sprechers der Juristenorganisation Koreas

Ein Sprecher der Demokratischen Juristenvereinigung Koreas gab am 23. Oktober eine Stellungnahme ab in Bezug darauf, dass die japanische Regierung von der Liste der zuständigen Objekte für das System der kostenlosen Bildung und Erziehung der Kindergartenkinder, das ab 1. Oktober in Kraft trat, die Kindergärten der koreanischen Schulen endgültig und grausam ausschloss.

Das böse politische Ziel, so sagte der Sprecher, das die japanischen Behörden mit dem Ausschluss der Kindergärten der koreanischen Schulen von der Liste der zuständigen Objekte für das System der kostenlosen Bildung und Erziehung der Kindergartenkinder verfolgt haben, ist es, den in Japan lebenden Koreanern, vor allem den jungen Eltern, schwere finanzielle Lasten aufzuerlegen, damit sie ihre Kinder in die japanischen Kindergärten schicken müssen, und letzten Endes den Generalverband der Japankoreaner als würdevolle Auslandskoreanerorganisation unserer Republik und die Japankoreanergesellschaft an und für sich abzuschaffen.

Die Frage der Subventionierung der Bildung und Pflege der Kinder der in Japan lebenden Koreaner ist für die japanischen Behörden sowohl in Hinsicht auf die Entschuldigung für die Verbrechen des japanischen Imperialismus gegen unsere Nation in der Vergangenheit als auch angesichts der völkerrechtlichen Forderung eine unvermeidliche moralische Pflicht und Verantwortung.

Auch in Hinblick darauf, dass die Japankoreaner genau so wie die japanischen Bürger die Steuerzahlungspflicht erfüllen, gibt es weder juristischen Grund noch Rechtfertigung, dass die Kindergärten der koreanischen Schulen von der kostenlosen Bildung entfernt werden müssen. Die widerrechtliche Diskriminierung der koreanischen Kinder durch die japanischen Behörden ist ein staatliches Verbrechen, das niemals verziehen werden kann.

Wenn die japanische Regierung die Tendenz der Zeit nicht richtig einsieht und sich weiterhin an die Diskriminierung und Unterdrückung der koreanischen Kinder klammert, wird sie sich der Vergeltung vom koreanischen Volk und dem harten Urteil der Geschichte nicht entziehen.

Stellungnahme des Sprechers der Korea-Japan-Freundschaftsgesellschaft

Am 22. Oktober gab der Sprecher der Korea-Japan-Freundschaftsgesellschaft eine Stellungnahme ab.

Der Sprecher sagte wie folgt:

Trotz der Warnung der Demokratischen Volksrepublik Korea schlossen die japanischen Behörden die Kindergärten der koreanischen Schulen vom System für kostenlose Erziehung und Pflege der Kinder aus, das am 1. Oktober in Kraft trat.

Die japanische Regierung, die die Kinder der Japankoreaner von der Liste der Unterstützungsobjekte für Oberschulen gestrichen hatte, verweigerte auch die Unterstützung für die Pflege der Kindergartenkinder. So hat sie ein weiteres Verbrechen gegen die Koreaner begangen. Das ist eine offene feindselige Handlung gegen die DVRK und eine unverzeihliche inhumane Gewalttat.

Die Korea-Japan-Freundschaftsgesellschaft verurteilt die rücksichtslose und brutale Gewalttat der japanischen Reaktionäre aufs Schärfste und richtet erneut eine Warnung an sie. Wenigstens jetzt sollen die japanischen Behörden ihre unvermeidliche juristische und moralische Pflicht, die Japankoreaner und ihre Hinterbliebenen zu bevorzugen und zu schützen, aufrichtig erfüllen.

Die Abe-Regierung, die den nationalen Chauvinismus nicht los wird, bedroht heute mit dem Knüppel auch die jungen Kinder, was eine dumme und böse Tat ist. Sie kann weder die Schwelle der Demokratischen Volksrepublik Korea betreten noch sich aus der erbärmlichen Lage befreien, wo sie von der Angelegenheit der Koreanischen Halbinsel und dem weltpolitischen Strom ausgeschlossen ist.

Die japanische Regierung soll sich die wiederholte Warnung der DVRK merken, mit der selbstmörderischen Tat, die die koreanisch-japanischen Beziehungen extrem verschlechtert, sofort aufhören und sich vernünftig benehmen.


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