Archiv der Kategorie: Imperialismus

Korea: Sondervorschlag für die südkoreanische Behörde

200px-Flag_of_North_Korea.svgDas Verteidigungskomitee der DVRK hat in Widerspiegelung des Wunsches aller Landsleute und der Volksstimmung der ganzen Nation mit dem festen Entschluss, an den drei Prinzipien für die Vereinigung des Vaterlandes – Selbstständigkeit, friedliche Vereinigung und großer nationaler Zusammenschluss – und an dem Geist – Durch unsere Nation selbst – festzuhalten und bei der Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen eine neue Wende herbeizuführen, am 30. Juni ein Angebot wie folgt gemacht:

1. Lassen wir uns, die beiden Seiten, vor der Nation wiederholt versprechen, das Prinzip der Souveränität unbeirrt in den Händen festzuhalten und gestützt darauf all große und kleine Fragen, die zwischen dem Norden und dem Süden aufgestapelt sind, zu lösen.

Das Prinzip der Souveränität ist eines der Hauptprinzipien bei der Vereinigung des Vaterlandes, die in Widerspiegelung des Strebens und der Forderungen aller Landsleute der Nation versprochen wurden.

Wir schlagen vor, dass die beiden Seiten allen Landsleuten wiederholt versprechen, zum 42. Jahrestag der Annahme der gemeinsamen Erklärung vom 4. Juli auf der Grundlage des Prinzips der Souveränität alle vereinbarten Erklärungen und Deklarationen zu bewahren und durchaus in die Tat umzusetzen.

Zugleich fordern wir dazu auf, die „Behauptungen“ und „Erklärungen“, die dem Prinzip der Souveränität zuwiderlaufen, allseitig aufzugeben und alle Systeme für den gleichen Schritt, die die Interessen der gleichen Nation beeinträchtigen, allseitig aufzuheben.
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Russland: Aufruf an die Verteidiger des Vaterlandes

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Eine Front gegen den Westen schaffen

Für die russische Einheit unter einem nationalen Führer

Der nachfolgende interessante Text erschien schon im Februar des Jahres auf der russischen Seite RUSNOD.ru

Es bleibt spannend zu beobachten, inwieweit dieser Appell seine Wirkung entfaltet bzw. entfalten wird.

Die Nationale Befreiungsbewegung Rußlands (NOD), die im November 2011 durch W. W. Putin ins Leben gerufen wurde und deren Tätigkeit vom Duma-Abgeordneten J. A. Fjodorow koordiniert wird, leitet mit diesem Aufruf eine neue Etappe des Kampfes zur Verteidigung Rußlands sowie für die völlige Wiederherstellung der staatlichen Souveränität des Landes und damit gleichzeitig der Stärkung seiner Position im internationalen Kampf zur Befreiung der Völker ein. Begleitet wird dies mit dem vom parlamentarischen Klub Russlands in einem über das Internet durchgeführten gesamtrussischen Referendum zu den Hauptfragen der weiteren Entwicklung des Landes. Darin wird zur Abstimmung über folgende Fragen aufgerufen:

  • Für eine Neue Volksverfassung der Russischen Föderation
  • Für Souveränität und Unabhängigkeit von den Okkupanten
  • Für die Nationalisierung der Zentralbank der Russischen Föderation
  • Für die Nationalisierung der strategischen Wirtschaftssektoren der Russischen Föderation.

Wir sehen, jene russischen Politiker, die fest zu Putin stehen, mobilisieren das Volk für die volle Wiederherstellung der staatlichen Souveränität des Landes! Sie wissen, daß eine rechtmäßige multipolare Ordnung in der Welt nicht von allein entsteht. Für Unabhängigkeit und Freiheit muß man kämpfen: außen- und innenpolitisch, ökonomisch, informativ und ideologisch. weiterlesen


Der wahre Hergang des Ausbruchs des Koreakrieges

200px-Flag_of_North_Korea.svgDer 25. Juni. An diesem Tag entfesselten die USA den Koreakrieg (1950-1953). Seit dem Koreakrieg (1950-1953) sind über 60 Jahre verstrichen.

In dieser langen Zeit entstellten die USA den wahren Hergang des Koreakrieges. Mit anderen Worten, durch den „Überfall“ Nordkoreas auf Südkorea soll er entfesselt sein.

Wie war aber der wahre Sachverhalt dieses Krieges?

Der Einmarsch der US-Truppen in Südkorea setzte den Koreakrieg voraus

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 ersannen die USA am 38. Breitengrad die Linie, die Korea in den Norden und den Süden trennt. Und unter dem Vorwand der „Entwaffnung“ der japanischen Armee ließen sie ihre Truppen, maskiert als „Befreier“; in Südkorea einziehen.

Ihr Ersinnen der besagten Trennlinie war ihre politische und strategische Entscheidung dafür, in der damaligen Lage, in der die am Krieg gegen Japan teilgenommene Sowjetarmee auf der Koreanischen Halbinsel bis an den 37. Breitengrad vorgerückt war, die Möglichkeit zu nehmen, die ganze Koreanische Halbinsel in ihren Besitz zu bringen.

Die USA taten ihr Äußerstes, um wenigstens die Hälfe des Territoriums Koreas zu erobern, und zwar mit dem Ziel, dieses Halbinselland künftig als Brückenkopf des Krieges zur Okkupation des Kontinents zu benutzen.

Damals sagte der US-amerikanische Zeitungsjournalist Mark Gein: „Wir waren keine Befreiungsarmee. … Wir handelten vom ersten Tag unserer Landung an als Feind des koreanischen Volkes.“

Das amerikanische Buch „Die moderne Geschichte Amerikas“ stellte bloß: „Der Krieg der Wallstreet gegen das koreanische Volk begann in Wirklichkeit in dem Augenblick, in dem ihre Generäle in Südkorea ihren Fuß setzten, nämlich im September 1945.“

Es ist eine feststehende Tatsache, dass es auch keinen Koreakrieg gegeben hätte, wenn der Einmarsch der US-Truppen in Südkorea ausgeblieben wäre.

Militärische Vorbereitungen für den Koreakrieg

Mit dem Ziel, ein „10:1 Übergewicht“ über die Streitkräfte Nordkoreas zu haben, organisierten und vergrößerten die USA die südkoreanische Armee, drillten sie auf die amerikanische Weise und hatten sie in ihrer Kommandogewalt.

Die USA erwiesen von 1945 bis 1949 Südkorea Militärhilfen in Höhe von über eine Milliarde US-D. Sie beschleunigten die Kriegsvorbereitungen der südkoreanischen Armee, setzten in den Gegenden am 38. Breitengrad durch Verstärkungen gewaltige Kontingente der Streitkräfte ein, errichteten neue Militärstraßen oder bauten sie aus und hoben Stellungen in großen Dimensionen aus. Südkorea wurde buchstäblich in eine große Militärbasis verwandelt.

Im Juli 1950 gestand die US-amerikanische Zeitschrift „Life“ ein: „Seit Anfang unserer Geschichte ist einmalig, dass bei Kriegsbeginn so volle Vorbereitungen auf den diesmaligen Krieg getroffen wurden.“

Im US-amerikanischen Buch „Wer entfesselte den Koreakrieg“ steht geschrieben, dass „die Vorbereitungen für den Überfall auf Nordkorea in jeder Hinsicht im Mai 1950 beendet wurden.“

Die bewaffneten Provokationen am 38. Breitengrad waren Beginn des Koreakrieges

Der südkoreanischen Zeitschrift „Gesellschaft und Ideologie“ (im Juni 1990) zufolge belief sich die Zahl der bewaffneten Provokationen der südkoreanischen Armee gegen Nordkorea in den drei und anderthalben Jahren von 1947 bis zum Ausbruch des Krieges im Juni 1950 auf 5150.

Der Organisator und Kommandeur dieser Konflikte am 38. Breitengrad waren die USA.

Sie hatten vor, durch diese herausfordernden Handlungen einige Ziele zu erreichen.

Das eine Ziel bestand darin, die bewaffneten Provokationen am 38. Breitengrad zu verstärken und in deren Verlängerung den Krieg zum Überfall auf den Norden vom Zaune zu brechen, und das andere darin, auch im Falle des nicht großartigen „Gelingens“ dabei taktisch günstige Gebiete einzunehmen und somit günstige Voraussetzungen für die künftige militärische Aggression zu schaffen. Andererseits wollten die USA in diesem Prozess die Fähigkeit der südkoreanischen Armee im Kriegsfall beurteilen und den Kriegsvorbereitungen mehr Sporen geben.

Die bewaffneten Provokationen, die den Zielen der USA nach vom 1949 bis zur ersten Jahreshälfte 1950 verübt wurden, erinnerten die Betrachter in ihrem Ausmaß und ihrer Zahl an einen totalen Krieg.

Im US-amerikanischen Buch „Koreakrieg: Fragen ohne Antworten“ ist die folgende Stelle zu lesen:

„Der Koreakrieg war kein Ergebnis eines Zusammenstoßes, der sich am 25. Juni 1950 in aller Herrgottsfrühe urplötzlich zugetragen hatte. Die Konflikte zwischen beiden Seiten der Halbinsel setzten sich viele Jahre vor dem Kriegsausbruch fort und im Jahr 1949 nahmen sie auf den Druck Seouls hin an ihrer Heftigkeit zu. Manche Experten für Koreafrage meinen, dass der Krieg in Wirklichkeit in jenem Jahr begonnen wurde.“

Der Koreakrieg wurde so vom Zaune gebrochen

Die USA, die Kriegsvorbereitungen endgültig vollendet hatten, gingen an deren Verwirklichung heran.

Mit dem Ziel, den Stand der Vorbereitungen für die Entfesselung des Krieges zum Überfall auf Nordkorea vor Ort zu kontrollieren und zu bestätigen und den Befehl zum Beginn des Krieges zu erteilen, entsandte der US Präsident Truman den US-Verteidigungsminister Johnson und den Chef der vereinigten Generalstäbe der US Armee Bradley in den Kommandostab MacArthurs, der sich in Tokio befand, und den Berater des US Außenministeriums Dulles als seinen Sondergesandten nach Südkorea.

Dulles flog im Juni 1950 nach Südkorea, begab sich bis in die Gebiete am 38. Breitengrad, überprüfte endgültig den Angriffsvorbereitungsstand und sagte zu Syngman Rhee:

„Ich bin diesmal zum Koreabesuch gekommen, und zwar mit dem Befehl des Präsidenten Trumans, den Stand der Kriegsvorbereitungen direkt in Augenschein zu nehmen und, falls es keine Unzulänglichkeit gibt, unverzüglich den Feldzug gen den Norden zu starten. Es ist bei vollendeten Vorbereitungen nicht nötig, den Feldzug nach Nord auch nur einen Tag zu verschieben.“

Dem Kriegsbefehl Nr. 29 Trumans nach unternahm die südkoreanische Armee unter der Befehligung der Berater der US-Armee schließlich am 25. Juni 1950 in aller Herrgottsfrühe einen allseitigen bewaffneten Überfall auf die DVRK.

Der damalige Leiter der US-Militärberatergruppe Robert sagte wie folgt:

„Warum wählen wir den 25. Tag. Darin liegt unsere tiefsinnige Absicht. Der 25. Tag ist ein Sonntag. Die christlichen Staaten USA und Südkorea legen den Sonntag als Ruhetag fest. Es wird allem Anschein nach niemanden geben, der daran glauben wird, dass wir an einem Sonntag den Krieg angezettelt haben. Mit anderen Worten, wir wollen die Menschen davon überzeugen, dass wir den Krieg nicht als Erste vom Zaune gebrochen hätten.“


Korea: „Durch unsere Nation selbst“

200px-Flag_of_North_Korea.svgIm Juni 2000 wurde in Pyongyang, der Hauptstadt der DVRK, die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni veröffentlicht, die als Meilenstein für die Vereinigung Koreas bezeichnet wird.

Seitdem sind zwar nahezu 15 Jahre verflossen, aber das Ideal „Durch unsere Nation selbst“, der Hauptgedanke der besagten Erklärung, gilt unverändert als Banner der Vereinigung Koreas.

Das Ideal „Durch unsere Nation selbst“ ist mit dem durchdringenden Geist der Souveränität durchgesetzt.

Bekanntlich wurde die Spaltung Koreas nicht durch irgendwelche Widersprüche innerhalb der Nation, sondern von äußeren Kräften erzwungen. weiterlesen


Dr. Klaus Blessing spricht – Montagsdemo Erfurt

Themen seiner Rede sind u. a. die EU-Wahlen, TTIP, die Bankerelite, Christian Wulff und Militärpfarrer Joachim Gauck.


Klaus Blessing und Jürgen Elsässer sprechen heute in Erfurt

Mahnwache Erfurt ruft Soldaten zum öffentlichen NEIN zum Krieg auf!

Protestieren allein genügt nicht mehr! Nun müssen wir Sand ins Getriebe des Krieges streuen! Unten der sehr gute Aufruf der Mahnwache Erfurt. Bitte weiterleiten an Bundeswehrsoldaten, auch ehemalige, und überall teilen. Das Original ist hier:

Ein Aufruf an die Soldaten der Bundeswehr:
Sagt NEIN zum Krieg!

Liebe Wehrdienstleistende und Berufssoldaten! Wir danken euch dafür, dass ihr euch für die Bundeswehr verpflichtet habt! Wir sind sicher, dass ihr es aus den besten Motiven gemacht habt: Um euer Land zu verteidigen, uns alle, falls wir von einem äußeren Feind bedroht werden.

Leider wird dieser Verteidigungsauftrag des Grundgesetzes von der Bundesregierung seit geraumer Zeit missachtet. Deutsche Soldaten werden nicht zur Verteidigung Deutschlands eingesetzt, sondern für amerikanische Interessen um die halbe Welt geschickt. Ihr seid die Leidtragenden dieser Politik, ihr müsst den Kopf hinhalten. Das habt ihr nicht verdient!

Nun droht euch und uns noch ein schlimmerer Wahnsinn: Auf amerikanischen Befehl hin macht die NATO mobil gegen Russland. Ihr sollt an die Ostgrenze des Bündnisses verlegt werden, um für die Ölkonzerne der USA und Großbritanniens in der Ukraine zu töten – und zu sterben.

Wollt ihr, wie eure Vorväter, auf den Schlachtfeldern an Wolga und Don verbluten – in einem sinnlosen Krieg?

Die Sanktionsspirale gegen Russland dreht sich immer schneller. Am Ende werden die Waffen sprechen. Noch aber ist Zeit, NEIN zu sagen!

Wir bitten euch im Namen des Volkes: Erhebt eure Stimme! Wenn ihr als Soldaten laut sagt, dass ihr euch nicht in diese Schlachten treiben lasst, müssen die Politiker vor dem Friedenswillen kapitulieren. Und ohne deutsche Unterstützung wird auch die USA kaum losschlagen können.

Wir wollen auf einer der nächsten Mahnwachen für den Frieden in Erfurt am 02.06.2014 bzw. am 09.06.2014 mindestens zehn ehemalige oder aktive deutsche Soldaten sprechen lassen. Jeder kann aus seiner eigenen Motivation heraus sagen, warum er den Krieg gegen Russland ablehnt. Wer das Signal für den Frieden verstärken möchte, kann zusätzlich seine Orden oder militärischen Auszeichnungen aus Protest niederlegen beziehungsweise zurückgeben.

Deutschland kann den Frieden in Europa retten! Ja zur Landesverteidigung und zur Bundeswehr – Nein zur Droh- und Aggressionspolitik im Solde Washingtons!

Herzlichen Gruß, Mahnwache Erfurt

Gespräch mit Klaus Blessing: Joachim Gauck – der richtige Mann oder der Bock zum Gärtner?


Video: Boliviens Kampf gegen die Wasserprivatisierung

Experiment Bolivien: Weltbank wollte sogar den Regen privatisieren

Wasser-Privatisierung: In Bolivien wurde auf erheblichen Nachdruck der Weltbank die Wasserversorgung privatisiert. Das Druckmittel der Weltbank war: „Ohne Privatisierung der Wasserversorgung auch keine weiteren Kredite.“ Die Folge war verheerend. Die Regierung privatisierte darauf hin im September 1999 in Cochamaba, Bolivien, die Wasserversorgung und vergab die Rechte an Aquas del Tunari, eine Tochterfirma des Milliardenschweren Unternehmen Bechtel.

Bechtel, habe direkt nach dem sie die Rechte an der Wasserversorgung erhalten haben die Preise drastisch angehoben. Wie hoch diese Erhöhung letztendlich war, dazu gibt es verschiedene Auffassungen. Bechtel schreibt von weniger als 35%. Andere Organisationen sprechen von einer Erhöhung von bis zu 50% in nur wenigen Wochen, die mit ihrem Höhepunkt bei ca. 150% liegen soll. Für die Bürger in Cochamaba, Bolivien, ein Problem. Bei einem Einkommen zwischen 60-100 US Dollar kaum zu bezahlen. Dieser Misstand entlud sich dann letztendlich in Demonstrationen und Protesten. Die Regierung hingegen antwortete mit Polizeigewalt. Folgendes Video schildert noch einmal die Geschehnisse und zeigt auf wie es die Bevölkerung geschafft hat im Jahre 2000 die Privatisierung wieder Rückgängig zu machen.

Auch hier zeigt sich wieder: Imperialismus und Kolonialismus sind besiegbar!



Quelle


Junge Welt: Libyen, wer putscht denn da?

Ausland / Knut Mellenthin /21.05.2014

Wer putscht denn da?

Der Führer der Militärrebellion in Libyen ist US-Amerikaner und arbeitet seit mindestens 27 Jahren für die CIA

In Libyen versuchen Teile der Streitkräfte und lokale Milizen seit Freitag, das Parlament und die Regierung zu stürzen. Was sie an deren Stelle setzen wollen, haben die Putschisten bisher noch nicht offen erklärt. Manche Äußerungen und Anzeichen deuten jedoch darauf hin, daß es auf die Errichtung eines brutal repressiven Militärregimes nach dem Vorbild des Nachbarlandes Ägypten hinauslaufen soll.

An der Spitze der Rebellion steht Khalifa Belqasim Haftar, dessen Alter irgendwo zwischen 65 und 71 liegen soll. Es ist sein zweiter Versuch innerhalb kurzer Zeit: Schon im Februar war er im Fernsehen aufgetreten und hatte die Auflösung des Parlaments, in dem islamische Fundamentalisten eine klare Mehrheit haben, verkündet. Mit Haftar verbündete Milizen aus der Stadt Zeitan stellten damals den Abgeordneten ein Ultimatum, die Macht abzugeben, ließen das Vorhaben dann aber fallen. Strafrechtliche Konsequenzen für Haftar folgten aus diesem Abenteuer nicht. Offensichtlich halten mächtige Beschützer ihre Hände über ihn. weiterlesen


Sind die USA unbesiegbar?

Quelle: Sache des Volkes

Während sich rechte Verschwörungstheoretiker alle Mühe geben, innerhalb der nationalen Opposition geistige Wehrkraftzersetzung zu betreiben, mit der blödsinnigen Behauptung, die USA seien unbesiegbar, weil die hinter ihnen stehenden „Hintergrundmächte“ unbesiegbar seien, lehrt uns die Weltpolitik, daß sich Widerstand gegen den US-Imperialismus aus Sicht der unterdrückten Völker lohnt.

Ohne hier irgendeine „moralische“ Bewertung vornehmen zu wollen: Die Bombenanschläge, die islamische Terroristen im März 2004 in Madrid verübten, haben dem US-Vasallen José Maria Aznar eine Wahlniederlage beschert, worauf die siegreichen Sozialisten den Rückzug spanischer Truppen aus dem Irak umsetzten. Seitdem tun sich die USA zunehmend schwer, Hilfstruppen für ihre Welteroberungspläne zu finden. Cui bono – wem haben die Anschläge in Madrid genutzt? Dem US-Imperialismus haben sie jedenfalls geschadet, dem arabischen Befreiungsnationalismus genutzt. weiterlesen


Venezuela-Symposium über die Entwicklung des Sozialismus im 21. Jahrhundert

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Venezuela-Symposium

In der Botschaft der bolivarischen Republik Venezuela fand auf Initiative der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands ein Symposium zur Thematik der Ursachen des Scheiterns des real existierenden Sozialismus in der DDR und den daraus abzuleitenden Schlussfolgerungen für einen Sozialismus des 21. Jahrhunderts statt.

Teilgenommen haben an der ersten Tagung vom November 2013 neben den venezuelanischen Diplomaten auf deutscher Seite Dr. oec. Klaus Blessing, ehem. Staatssekretär im Ministerium für Metallurgie/ 1986-90 Abteilungsleiter Maschinenbau und Metallurgie im ZK der SED, Dr. oec. Walter Siegert, ehem. Staatssekretär im Finanzministerium, Dr. oec. Manfred Domagk, ehem. Staatssekretär im Amt für Preise, Prof. Dr. Dr. Karl Doering, ehem. Generaldirektor des Metallurgiekombinates Eisenhüttenstadt/ nach 1990 Aufsichtsratsvorsitzender der EKO-Stahl AG, Dipl. Ing. Herbert Roloff, ehem. Generaldirektor Industrieanlagen – Import, Dr. agr. Traugott Lehmann – ehem. Abteilungsleiter im Ministerium für Landwirtschaft, und Michael Koth als Vorsitzender der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands.

Bei der Fortsetzung im Februar 2014 konnten unter anderem auch Botschafter und Bevollmächtigte von Kuba, Puerto Rico, Bolivien und Nicaragua begrüßt werden.

Das Protokoll der Sitzungen ist in spanisch und deutsch erschienen und kann über uns bzw. Dr. Klaus Blessing bezogen werden.

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Blick in die Tagungsrunde in der venezoelanischen Botschaft