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Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (5)

… Wir wollen, wie Kim Il Sung hervorhob, keinen Krieg, fürchten ihn aber keineswegs und betteln auch nicht bei den Imperialisten um Frieden. Der einzig richtige Weg zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit und des Friedens wie auch für den Triumph der revolutionären Sache besteht darin, den Aggressionskrieg der Imperialisten mit einem Befreiungskrieg zu beantworten, der konterrevolutionären Gewalt mit der revolutionären Gewalt entgegenzutreten sowie sich in steter Abwehrbereitschaft vor Aggressionen und Kriegsmachenschaften der Imperialisten zu halten. Aus diesem Grund ist das Prinzip der Selbstverteidigung unbedingt durchzusetzen. Das die militärische Garantie der politischen Unabhängigkeit und wirtschaftlichen Selbständigkeit und die Gewähr, die Agressionen und Interventionen des Imperialismus zurückzuschlagen, die politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Selbständigkeit zu bewahren, die Errungenschaften der Revolution und die Sicherheit des Volkes aufrechtzuerhalten.

Das Prinzip der Selbstverteidigung durchzusetzen heißt, aus eigener Kraft den eigenen Staat zu schützen. Natürlich kann es hierbei von Bruderländern und Freunden unterstützt werden. Man darf sich aber nicht von anderen erwarten, dass sie sein eigenes Land verteidigen. Die Hauptkraft sind jedenfalls die eigenen Kräfte, die vorbereitet sein müssen, damit auch die Hilfe von außen wirksam wird. Deshalb muß man sich in der Landesverteidigung vor allem auf das Vermögen des eigenen Volkes und die eigene Verteidigungsmacht stützen. der Schutz des Landes ist auch eine Sache des Volkes für sich selbst. Wenn sich das Volk unter Führung der revolutionären Partei als geschlossenes Ganzes zum nationalen Befreiungskampf und zum Schutze des Vaterlandes erhebt, kann es jeden imperialistischen Aggressor schlagen und die Unabhängigkeit des Landes sowie die Errungenschaften der Revolution verteidigen. …


Film: „Das Interview“ „Hollywood knickt vor Hackerangriff ein“

http://www.berliner-zeitung.de/politik/film–the-interview–der-praezedenzfall,10808018,29384904.html

AiP-D Standpunkt:

Den kulturellen Imperialisten ist nichts heilig, wenn sie sich davon maßlosen Profit versprechen. Dafür nehmen sie auch mal eben 75. Mio. US$ in die Hand, und selbst vor einem amtierenden Regierenden eines stolzen und souveränen Staates wie der DVR Korea machen sie nicht Halt. Man stelle sich vor, Filmstudios in Russland, auf Kuba oder in der DVR Korea drehten einen Hetzfilm zur Ermordung von Merkel, Gauck oder Osama (pardon: Obama). Das wäre sicherlich ein Blankoscheck zur Militärinvasion. Doch das Imperium schlägt zurück! Während die USA und ihre willfährigen Vasallen schnell mit der Verurteilung der DVR Korea als Verursacher der Cyberattacke bei der Hand sind, schlägt Letztgenannte durch ihre Nachrichtenagentur KCNA zurück! 141220 – KCNA – DPRK Foreign Ministry Rejects U.S. Accusation against Pyongyang over Cyber Attack Die Imperialisten sollten nie vergessen, dass die DVR Korea weltweit mächtige Freunde hat, die anscheinend je nach Sachlage in kürzester Zeit zurückschlagen können! Die Imperialisten verstehen wohl nur eine Sprache: Gewalt! Leider… Und wenn es gegen ihre unbändige Maßlosigkeit und ihren eigenen Geldbeutel geht, verstehen sie auch keinen Spaß.

 


Eurotopics: Ceaușescu wäre Rumänen lieber als heutige Elite

http://www.eurotopics.net/de/home/medienindex/media_articles/archiv_article/ARTICLE141768-Ceau-escu-waere-Rumaenen-lieber-als-heutige-Elite

AiP-D Standpunkt:

Wenige Wochen vor der Ermordung des Genossen Nicolae Ceaușescu und seiner Mitkämpferin und Ehefrau Elena (die beiden lernten sich im Januar 1944 im Stadtguerillakampf von Bukarest kennen und lieben und gingen gemeinsam in den Tod durch die Kugeln der Konterrevolution) veröffentlichen wir dieses beispiellose Dokument, dass sich heute Millionen Rumänen (genauer gesagt 66 Prozent!) nach seiner Regierungszeit zurücksehnen. Das ist mehr als verständlich, da er auf Zickzack-Wegen spätestens ab Anfang der 1980er Jahre von seinem pro-westlichen Kurs abgeschwenkt war und zum Schrecken aller Imperialisten wurde. Wie kam es zu der Wandlung? Ein Hamburger Nachrichtenmagazin stellte damals fest, dass der Besuch von Nicolae Ceaușescu bei Kim Il Sung in Pyongyang zu einem völligen Umdenken in der außenpolitischen Ausrichtung Rumäniens führte. Da nicht sein darf, was nicht sein kann, spekulierte damals das Redaktionsteam, dass der Conducător wohl einer „Gehirnwäsche“ beim großen Führer unterzogen worden wäre. Das praktische Ergebnis war, dass Rumänien von Auslandsschulden in Höhe von ca. 10 Mrd. Dollar am 1. Januar 1989 schuldenfrei dastand. Ein zugegeben harter Sparkurs, der aber die Würde der Nation wiederherstellte. Außerdem war Ceaușescu niemals bereit, sich dem Diktat der Gorbatschow-Clique unterzuordnen, und er nahm Mitte der 1980er Jahre eine absolut anti-zionistische Haltung ein, was wohl schließlich sein Todesurteil besiegelte.

Originalartikel in Rumänisch:

http://www.ziare.com/politica/presedinte/de-ce-ar-iesi-ceausescu-presedinte-din-primul-tur-1293307


Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986 (2)

Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986, Auszüge (2)

… Bei der ideologischen Arbeit muss man linke und rechte Fehler vermeiden, d. h. die angestrebte Zunahme an Mitgliedern darf nicht als Ausflucht dienen, um das Tor der Partei prinzipienlos zu öffnen, und die Wahrung ihrer Reinheit wiederum nicht dazu, den Zugang zur Partei verschlossen zu halten. Im ersten Fall ist es unmöglich, die Reinheit ihrer Reihen zu bewahren, und im anderen bliebe nicht nur die quantitative Zunahme aus, sondern es könnten auch ernste Folgen für die Verbindung der Partei mit den Massen entstehen. Die Grundorganisationen sollten sich mit diesen Tendenzen auseinandersetzen und die Arbeit zur Vergrößerung der Partei nach klassenmäßigen Prinzipien in die richtigen Bahnen lenken und sehr viel Gewicht auf Nachwuchskader legen. …

… Der sozialistische Patriotismus ist mit dem proletarischen Internationalismus verbunden. Nur derjenige, der der Revolution seines Landes treu dient, kann auch der revolutionären Sache der internationalen Arbeiterklasse ergeben sein, denn ein wahrer Internationalist ist immer ein wirklicher Patriot. Unsere Menschen sollten wir immer dazu anhalten, den revolutionären Kampf der progressiven Völker für Frieden und Demokratie, nationale Unabhängigkeit und Sozialismus wirksam zu unterstützen. …

… Die alte Ideologie, die lange im Bewußtsein der Menschen tief verwurzelt bleibt, ist sehr zählebig. Sie kann nur durch die unermüdliche Beeinflussung und intensive ideologische Auseinandersetzung überwunden werden. Es ist unter den Genossen und anderen Werktätigen ein dynamischer Kampf zu entfalten, um die Rudimente der überholten Ideologie mit der Wurzel auszumerzen. Zugleich ist konsequent zu verhindern, dass das Gift der reaktionären Ideologie von außen eindringt. Die Imperialisten versuchen mit Hilfe der ideologischen und kulturellen Invasion die nationale Kultur aller anderen Länder zu vernichten, das gesunde Bewusstsein der Völker zu lähmen und die Menschen zu demoralisieren. Wir müssen kategorisch dagegen auftreten und so das Eindringen der bürgerlichen Ideen und der korrupten, dekadenten Lebensweise, die die Imperialisten verbreiten, verhindern. …

… Die Propaganda sollte stets logisch, realistisch und leicht verständlich sein sowie Überzeugungskraft haben. Die aussagekräftige und kämpferische Agitation muss in bewegender, leidenschaftlicher und emotional flexibler Weise im Einklang mit der Lage und den Gegebenheiten erfolgen. Solch eine ansprechende Propaganda und Agitation können das gewünschte Ergebnis bringen und das entsprechende Ziel erreichen. …