Schämen sich die USA über sich selber…?

Aus dem Englischen:

Schämen sich die USA über sich selber,
weil sie doppelzüngig mit der DVR Korea umgehen?

Pyongyang, 20. Oktober Juche 107 (2018) (KZNA) – Jong Hyon veröffentlichte am Sonnabend einen Kommentar mit dem Titel “ Schämen sich die USA über sich selber, weil sie doppelzüngig mit uns umgehen?“.

Hier der Wortlaut im Ganzen:

Was man kürzlich aus den USA über die Koreafrage hörte, verwirrt die Menschen der Welt.

Einerseits verkünden sie, dass der Pyongyang-Besuch des US-Außenministers Pompeo ein „großer Erfolg“ nach dem Willen der USA gewesen sei, und anderseits hört man sie so oft von den unangenehmen „ununterbrochenen Sanktionen“ reden.

Auf Wahlveranstaltungen in den USA hört man Stimmen, dass man eine sehr gute Beziehung mit Nordkorea hätte, und dass es gegenwärtig keine Bedrohung gäbe, obwohl die USA gegen die DVR Korea in den Krieg ziehen wollte. Gleichzeitig hört man auf Pressekonferenzen und bei anderen Gelegenheiten, dass die Sanktionen aufrechterhalten werden sollten, bis Nordkorea irgendetwas tut, und dass man keinerlei Anstrengungen unternähme, die Sanktionen aufzuheben.

Das US-Außenministerium sagte, dass der Pyongyang-Besuch sehr produktiv und erfolgreich gewesen sei, und was man mit der DVR Korea besprochen hatte war ein „großer Fortschritt“, der den Wunsch nach baldigen Fachgesprächen aufkommen ließ. Anderseits bestünde man auf dem Standpunkt „Zuerst Denuklearisierung, dann Aufhebung der Sanktionen“ und zwang die südkoreanischen Behörden, die Nord-Süd-Zusammenarbeit nicht zu beschleunigen und beschwor südostasiatische und europäische Länder, die Zusammenarbeit bei maximalem Druck auf die DVR Korea auszuüben, zu intensivieren.

Die USA stimmten in Pyongyang der DVR Korea in Streitfragen und ihren Sorgen zu, leugneten dies aber später. Sie „äußerten volle Unterstützung“ für die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen beim Singapur-Gipfeltreffen, doch nun halten sie die innerkoreanische Kooperation auf, in dem sie beanspruchen, „dass dies unmöglich ist ohne die Zustimmung der USA“.

Der Mangel an Logik in den Worten und Taten der USA verursachen nur Zweifel.

Welches der zwei Gesichter der USA ist echt, das lächelnde oder das schroffe?

Möchten die USA tatsächlich die Verbesserung der Beziehungen mit der DVRK oder wollen sie etwas Anderes?

Sogar die New York Times kommentierte die Worte und Taten, die sich jederzeit und allerorts ändern und die widersprüchliche Haltung, in dem sie sagten, dass die Regierung verwirrende Botschaften aussendet, und sie die Politik der Sanktionen gegenüber der DVRK verfolgen und so nur leere Drohungen aussprechen und Verwirrung stifteten.

Natürlich sind wir uns über die „peinliche Situation“ und „scheußliche Position“ des Weißen Hauses durch die bevorstehenden Wahlen im US-Kongress im November im Klaren.

Wir wissen genau, dass die politische Situation in den USA sehr kompliziert ist, und das erschwert es der Administration, eine Entscheidung zu fällen und diese dann durchzudrücken.

Wegen derer, die auf einer „harten Linie“ bestehen, und die sich gegen Trumps Politik stellen, ist das politische Klima in den USA am Rande der Katastrophe.

Einige behaupten, dass man sie nicht betrügen sollte, und dass sie der Aufrichtigkeit Nordkoreas zur Denuklearisierung nicht trauen, wohingegen andere maximalen Druck Seite an Seite mit Dialog fordern sowie sagen, dass das Verringern des Drucks ein großer Fehler wäre. Einige Menschen versuchen eine atomare Phobie heraufzubeschwören, in dem sie sagen, dass es jenseits jeder Vorstellung wäre, Nordkorea Atomwaffen entwickeln zu lassen. Dies ist die gegenwärtige politische Situation in den USA, in der Wahrheit und Lüge durch solche Schlussfolgerungen durcheinandergeraten.

Sogar ex-Präsident Obama kommentierte diese erstaunliche Situation, in dem er beklagte, dass die Politik der USA hinterhältig, illiberal und unehrenhaft geworden sei, und dass Bluffen, Angreifen, Beleidigungen, falsche Behauptungen und falsche Wut im politischen Lager wild wuchern.

Es ist jedem klar, dass das laute Geschrei der Opposition über Denuklearisierung und Verschärfung der Sanktionen nur dazu da ist, die Trump Administration zu nerven und so zu Siegern im Oval Office und im Kongress zu werden, nicht aber aus dem Wohlgefallen für Frieden.

Das sind die harten Fakten, und ist es deshalb gut, wenn die US-Administration im Gesicht der Oppositionskräfte lesen will? Die US-Administration kann niemals den eigenen Weg zur Wahrheit finden, wenn sie solchen Gerüchten zuhört.

Was zählt ist, dass die US-Administration aus Furcht vor den Nörgeleien der Hardliner zu Hause unempfindlich gegenüber der Tatsache ihres Dialogpartners ist, der wegen ihrer Unehrlichkeit und Doppelzüngigkeit nervös ist.

US-Amerikaner, die besessen sind von Heuchelei, Täuschung, Arroganz und Selbsttäuschung, mögen dieses einseitige und doppelzüngige Verhalten als etwas Normales und Natürliches ansehen. Doch sie sollten wissen, dass dies ein unverzeihlicher Fehler gegenüber den Koreanern ist, die alles in reiner und eindeutiger Manier tun und viel Wert auf Vertrauen und Zusicherungen legen.

Falls das, was die US-Amerikaner in Pyongyang sagten, sich von dem unterscheidet, was man in Washington sagt, und wenn ihre Äußerungen völlig verschieden von ihrem Denken sind, dann wird der Turm gegenseitigen Vertrauens, der mit sehr viel Mühe errichtet wurde, überflüssig gleich einem Turm, der aus rohen Eiern erbaut wurde.

Es scheint, dass die USA die Verhandlungen mit der DVRK nicht als solche ansehen, die ein Ende der jahrhundertalten Geschichte der Aggression und des Misstrauens bedeuten und auch nicht als solche für neuartige Beziehungen des Vertrauens, sondern nur als niederträchtigen Kuss.

Die ganze Welt begrüßte das Treffen der beiden Staatsoberhäupter in Singapur als ein „epochales Treffen“ und ein „Treffen, das die Geschichte verändert“, weil die Welt dachte, dass die USA schließlich ihre Politik der Stärke fallengelassen und sich für Dialog und Verhandlungen entschieden hätten.

Die US-Amerikaner applaudierten den Maßnahmen guten Willens der DVRK, doch rufen sie nun nach dem Knüppel des Drucks. Man kann in ihrer Sprache nur sehr schwer unterscheiden, was wahr und was falsch ist.

Sogar als die DVRK-USA-Gespräche in Pyongyang in einer freundlichen Atmosphäre stattfanden, riefen US-Amerikaner zu Hause offen dazu auf, den Knüppel des „Drucks“ nicht fallenzulassen, weil sie schlussfolgerten, dass „Druck“ der Hauptmittel zur Lösung des Problems sei.

Es scheint, dass sie die sich entwickelnde Situation falsch einschätzten.

Deshalb meint die internationale Gemeinschaft, dass die USA nicht an Verhandlungen des Gebens und des Nehmens interessiert seien, sondern dass sie die DVRK zur Aufgabe zwingen werden, und dass die USA zu kurzsichtig ist, die langfristige Entwicklung im Auge zu haben, weil sie zu sehr an der Denuklearisierung festhalten.

Ein Vogel fliegt mit beiden Flügeln, doch die USA mit ihren zusammengefalteten Flügeln zwingt nur die DVRK zu fliegen. Die USA kann man nur einen unehrlichen Menschen nennen, der es liebt zu empfangen ohne etwas dafür zu geben, und die DVRK, die Gefälligkeiten ohne etwas dafür zu bekommen macht, kann man einen großartigen Menschen nennen. So spöttelt die internationale Gemeinschaft über die USA.

Auf der Bühne der UNO ist Russland strikt gegen den aufrechterhaltenen Druck auf die DVRK und sagt, dass Sanktionen niemals ein Ersatz für Diplomatie sein können, und China meint, dass, wenn man alles nur mit Macht erzwingen will, dies verheerende Resultate bringen wird.

Doch die USA können auf Grund ihrer halbgaren und doppelzüngigen Art des Denkens und Handelns nicht unterscheiden, was groß und was klein ist und haben in ihrem Sumpf der Verwechslung des Ziels und der Mittel sogar den Sinn für Verhältnismäßigkeit und Ausgleich verloren.

Es scheint, dass die US-Amerikaner nicht mehr wissen, welches Ziel sie verfolgen – globalen Frieden und Stabilität oder Sanktionen und Druck – und dass sie durch ihren internen Disput am Ende der Leine angelangt sind.

Beständigkeit im Denken und Handeln und Fortschritt in den Verhandlungen zwischen der DVRK und den USA entlang des festgelegten Weges zu den ursprünglichen Zielen können nur erreicht werden, wenn die USA trotz ihrer sie plagenden Schwierigkeiten, hervorgerufen durch die internen Auseinandersetzungen, nicht vom Weg abkommen.

Wir erwarten keinen guten Willen und keine Großzügigkeit seitens der USA, doch drängen wir auf das grundlegende Prinzip des Gebens und des Nehmens.

Die DVRK meint, dass die DVRK-USA-Beziehungen nur verbessert werden können, wenn sie auf gegenseitigem Vertrauen basieren, doch die USA beharren auf ihrem Standpunkt, dass die bilateralen Beziehungen durch verschärfte Sanktionen und Druck verbessert werden könnten. Man muss nicht fragen, wessen Annahme die richtige ist.

Koreaner lehnen doppeltes Spiel und Doppelzüngigkeit ab und hassen sie.

Die USA sollten mit der DVRK ehrlich umgehen anstatt von ihrem doppelten Spiel abhängig zu sein.

Und sie sollten lieber mit einem gütigen Gesicht einer erfolgreichen Zukunft entgegensehen, als mit einem geschwärzten Gesicht zurückzublicken.

KCNA Original in English/Originaltext in Englisch:

Does U.S. Feel Ashamed of Itself for Approaching DPRK with Two Faces

Pyongyang, October 20 Juche 107 (2018) (KCNA) — Jong Hyon on Saturday made public a commentary, „Does the U.S. feel ashamed of itself for approaching us with two faces“.

The commentary reads in full:

What is recently heard from the U.S. over the Korean issue makes the world people confused.

On one hand it is advertised that U.S. Secretary of State Pompeo’s Pyongyang visit made a „great achievement“ desired by the U.S. and, on the other hand, the „sustained sanction“ unpleasant to the ear is heard so much.

Heard from campaign venues of the U.S. are such voices that it has a very good relationship with north Korea and there is no threat at present, though the former was going to war with the latter in the past. Whereas it is heard from news conference and other places that sanctions should be sustained until north Korea does something and there is no idea of lifting the sanctions on it.

The U.S. Department of State stated that the visit to Pyongyang was very productive and successful and what was discussed with the DPRK was a „great progress,“ showing a desire to have technical talks at an early date. On the other hand, it contended that the U.S. constant stand is „denuclearization first and lifting of sanctions next,“ forcing the south Korean authorities not to accelerate the north-south cooperation and urging Southeast Asian and European countries to intensify the cooperation in putting pressure upon the DPRK.

The U.S. consented to the outstanding issues and the concerns of the DPRK in Pyongyang, but denied the consensus later. It „voiced full support“ for the improvement of inter-Korean relations at the Singapore summit, but now checks the inter-Korean cooperation, claiming that „it is impossible without the consent from the U.S.“

Lack of logic in the words and deeds of the U.S. only causes a doubt.

Which of the two faces of the U.S. is true, smiling or abrupt?

Does the U.S. really want to improve its relationship with the DPRK or does it have some other intention?

We wonder whether the U.S. administration suffers from psychological confusion under the weight of some political pressure and irritation at home.

Even The New York Times, commenting on such words and deeds changing at any time and place and inconsistent attitude, said that the government sends confusing messages and pursues the policy of sanctions on the DPRK only to cause empty threat and confusion.

Of course, we are aware of the „embarrassing situation“ and „awkward position“ of the White House with the November off-year election of U.S. Congress just ahead.

We are well aware that the political situation of the U.S. is very complicated and this makes it difficult for the administration to make a decision and push ahead with it.

Due to those who insist on „hard line“ against their will and set themselves against Trump’s policy, the U.S. political climate is on the verge of disaster.

Some of them claim that they should not be deceived and they cannot trust sincerity of north Korea toward denuclearization, whereas some people say that maximum pressure should be maintained aside from dialogue and lowering the level of the pressure will lead to a great mistake. Some people try to cause a nuclear-phobia, saying that what will be beyond imagination is allowing north Korea to develop nukes. This is the present American political situation in which the truth and falsity are confused by such assertions.

Commenting on such stunning situation, even ex-President Obama deplored that the U.S. politics is becoming mean, illiberal and dishonorable and rampant in the political camp are bluffing, offensive, insult, false assertion and bogus anger.

It is clear to everyone that the opposition forces‘ noisy talk about denuclearization and escalation of sanctions are to annoy the Trump administration and become occupants of the Oval Office and Congress, not out of a good will for peace.

It is just a paradox of the mean politicians who are utterly ignorant of the DPRK and have never thought of the most realistic way of denuclearization.

This being a hard fact, is it good for the U.S. administration to keep reading the face of the opposition forces? The U.S. administration can never pave its own way for the truth, if it keeps turning its ear to such rumors.

What matters is that the U.S. administration, being much afraid of the grumblings by the hard-liners at home, is insensitive to the fact that its dialogue partner feels nervous about its unfaithful deed and double-faced attitude.

Americans obsessed with hypocrisy, deception, arrogance and self-complacency may regard such unilateral and double-faced behavior as something normal and natural. But they should know that it is just an unpardonable insult to Koreans who like to do everything in a pure and explicit manner and set much store by faith and promise.

If what Americans said in Pyongyang is utterly different from what they said in Washington and if their remarks are entirely different from what they think of, the tower of mutual confidence built with much effort will become futile like building the tower with eggs.

It seems that the U.S. regards the negotiations with the DPRK not as the ones for putting an end to the history of hostility and distrust lingering century after century and for establishing the new relations of trust but as a black-hearted kiss.

The whole world hailed the meeting of the top leaders of the two countries in Singapore as an „epochal meeting“ and a „meeting changing history“. It was because the world thought that the U.S. finally dropped the strong-arm policy and opted for dialogue and negotiations.

Americans gave applause to the measures of goodwill taken by the DPRK but now cry out for constantly brandishing the club of pressure. It is hard to discern what is true and what is false in their language.

Even at a time when the DPRK-U.S. talks were proceeding in an amicable atmosphere in Pyongyang, Americans at home openly cried out for not dropping the club of „pressure“, asserting „pressure“ is the main card for tackling the issue.

It seems that they failed to sense the on-going situation.

That’s why the international community comments that the U.S. is not interested in the give-and-take-style negotiations but only hopes that the DPRK would be pressurized into surrender, and that the U.S. is just short-sighted to see the far-reaching development as it too deeply sticks to denuclearization.

A bird flies with its two wings, but the U.S., with its wings furled, only urges the DPRK to fly. The U.S. may be just called a dishonest man who likes receiving, not giving anything, and the DPRK doing it favors in return for nothing can be called a great man. The international community is sneering at the U.S. like this.

In the UN arena Russia strongly opposes the on-going pressure on the DPRK, holding that sanctions can never be a substitute for diplomacy, and China also contends that doing everything by force will bring about disastrous results.

But the U.S., due to its half-done double-dealing way of thinking and behavior, fails to discern what is big and what is small, and even lost the senses of proportion and balance in the quagmire of confusion in the goal and means.

It seems that Americans have just come to be ignorant of what goals they seek — global peace and stability or sanctions and pressure–, being at the end of their tether due to their fierce internal dispute.

Consistency of thinking and deeds can be ensured and the DPRK-U.S. negotiations can progress toward their original goals on the fixed track only when the U.S. doesn’t lose its way although it is plagued with difficulties caused by the dispute in its internal politics.

We do not want good will and generosity of the U.S. but urge it to act in the elementary give-and-take principle.

The DPRK holds that the DPRK-U.S. relations can be improved only when they are based on mutual confidence, but the U.S. insists that the bilateral relations can be improved through tightened sanctions and pressure. There is no need to question whose assertion is right.

Koreans dislike and hate duplicity and two-faced behavior.

The U.S. should deal with the DPRK with sincerity, instead of depending on double-dealing tactics.

And it had better look on the successful future with soft face, not looking back upon the failed past with black face. -0-

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