Stellungnahme eines Sprechers des Außenministeriums der DVR Korea

Nach der Vereinbarung zwischen der DVRK und den USA gab es am 5. Oktober in Stockholm von Schweden die bilateralen Expertenverhandlungen nach einem Vorkontakt vom 4. Oktober.

Da die US-amerikanische Seite in der letzten Zeit an uns mehrmals Signal gegeben hatte, dass sie auf einen Dialog auf der Grundlage einer „neuen Methode“ und einer „kreativen Lösung“ vorbereitet sei, und uns andauernd um die Aufnahme der Verhandlungen gebeten hatte, sind wir mit Erwartung und Hoffnung an den Verhandlungstisch gegangen, dass sie ordentlich denken und handeln würde.

Aber die unverbesserte Haltung, die die US-amerikanischen Delegierten uns beim Gespräch gezeigt haben, ließ uns spüren, dass unsere Hoffnung zu sehr haltlos ist, und vergrößerte unseren Zweifel, ob die USA wirklich den Willen zur Lösung der Frage durch den Dialog haben.

Die US-amerikanische Seite beharrte auf ihrem alten Standpunkt mit der Andeutung, dass sie für diese Verhandlungen keine neue Packung mitgenommen habe. Ohne Vorkalkulation und Garantie wiederholte sie nur die trübe Behauptung, dass die kontinuierlichen und intensiven Verhandlungen notwendig seien.

Die USA haben für diesmaliges Treffen gar keine Vorbereitung getroffen und wollten das politische Ziel verfolgen, für ihr innerpolitisches Programm den koreanisch-US-amerikanischen Dialog zu missbrauchen.

In Zusammenhang damit hat der Verhandlungsvertreter unserer Seite eine Pressekonferenz einberufen und unseren prinzipiellen Standpunkt in Bezug auf die Verhandlungen offenbart.

Trotz der Tatsache versuchen die USA die Öffentlichkeit irrezuführen, indem sie behaupten, dass die Pressekonferenz unserer Delegation den Inhalt und Sinn der Verhandlungen nicht korrekt wiedergegeben habe, und dass es eine ausgezeichnete Diskussion mit der koreanischen Seite gegeben habe.

Eine große Erwartung kann eine größere Enttäuschung mit sich bringen.

Nach diesen Verhandlungen sind wir auf den Gedanken gekommen, dass die USA keinen politischen Willen zur Verbesserung der koreanisch-US-amerikanischen Beziehungen haben und nur für ihre politischen Interessen die bilateralen Beziehungen missbrauchen.

Entgegen den Tatsachen verbreiten die USA, dass sich die beiden Seiten in 2 Wochen im Rahmen dieser Verhandlungen wieder treffen wollen. Aber wenn man berücksichtigt, dass die US-Amerikaner bis heute nach 99 Tagen seit dem Gipfeltreffen in Panmunjom gar nichts ausgedacht haben, ist es völlig unmöglich, dass sie in 2 Wochen einen Vorschlag machen könnten, der unserer Erwartung und dem weltweiten Interesse entsprechen würde.

Wir haben keine Lust, solche widerlichen Verhandlungen wie diese zu wiederholen, bevor die USA keine praktischen Maßnahmen dazu ergreifen, die feindselige Politik, die die Sicherheit unseres Staates gefährdet und das Existenz- und Entwicklungsrecht unseres Volkes behindert, völlig und unwiderruflich zurückzunehmen.

Wir haben bereits klargemacht, dass das Geschäft zwischen der DVRK und den USA zu Ende gehen wird, wenn die USA wieder das überlebte Drehbuch anrühren, das mit der neuen Rechnungsmethode nichts zu tun hat.

Da wir der US-amerikanischen Seite den Weg zur Lösung des Problems verdeutlicht haben, hängt das Schicksal des kommenden bilateralen Dialogs von der Haltung der USA ab und läuft dessen Frist am Ende dieses Jahres ab.

Pyongyang, 6. Oktober Juche 108 (2019)

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