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Junge Welt: Libyen-Kriegsverschwörung… Humanitäre Intervention?

Die Junge Welt (JW) veröffentlichte heute einen interessanten Artikel über die Hintergründe des Sturzes und der Ermordung von Muammar al-Gaddafi. Darin werden einmal mehr die Rücksichtslosigkeit und Menschenverachtung des US-Imperialismus und seiner Vasallen (also auch der im Artikel erwähnten Franzosen) sowie die geostrategischen Absichten offengelegt. Hier wird auch einmal mehr klargestellt, wie verlogen und heuchlerisch sowie abgrundtief menschenverachtend die „westliche Wertegemeinschaft“ ist, die Menschenrechte oder mangelnde Demokratie immer gerne als Feigenblatt für Interventionen sowie Staatsterror und sogar staatlich angeordnete Morde missbraucht. Und am Ende stehen immer zerstörte Staaten, die vormals gut funktionierten.

Im Fall Libyen hielt der „böse“ Muammar al-Gaddafi uns sogar die Mittelmeerflüchtlinge fern, in dem er ihnen einfach Arbeit gab. Die Flüchtlinge verdienten dann – wie menschenverachtend – fünf bis achtmal soviel wie in ihren Heimatländern, wenn sie denn dort überhaupt Arbeit hatten. Und dieses in Libyen verdiente Geld schickten sie dann zu ihren Familien in die Heimat. Es sorgte dort für bescheidenen Wohlstand und reduzierte so wirkungsvoll Fluchtgedanken gen Europa. Diese Politik war also eine sehr kluge.

Wer als ist der „Böse“ und wer war der „Gute“?


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (12)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 12

… Es ist eine Tatsache, dass die Willkür der USA-Imperialisten auf der internationalen Schaubühne zügelloser als je zuvor ist. Die USA-Imperialisten zwingen den Entwicklungsländern, den Ländern der Dritten Welt den Pluralismus und insbesondere die Parteienpluralität auf und üben Druck auf diese Länder aus, Geldmittel der Weltbank zu nutzen. Nicht wenige Länder gingen also infolge der Einführung der Parteienpluralität zugrunde. In einem Land in Afrika spielte sich aufgrund der Einführung des Mehrparteiensystems der anomale Vorgang ab, in dem ein progressiver Präsident aus seinem Amt vertrieben wurde. Deswegen sollten die Entwicklungsländer parallel zur aktiven Verwirklichung der Süd-Süd-Zusammenarbeit auf allen Gebieten der Politik, der Wirtschaft und Kultur mit vereinter Kraft der Willkür der USA-Imperialisten eine Abfuhr erteilen. Das, so meine ich, ist freilich für sie nicht einfach. Aber die USA werden ihre Position als Supermacht nicht lange aufrechterhalten können. Die Lage der USA wird mit jedem Tag schwieriger. Bei meiner gestrigen Unterhaltung mit Amerikanern antworteten sie auf meine diesbezügliche Frage, ihr Land mache jetzt die größte wirtschaftliche Krise durch. Die Wirtschaftskrise der USA ist eine unvermeidliche Erscheinung, die auf das Hegemoniestreben zurückzuführen ist. Zu den entwickelten kapitalistischen Ländern, die derzeit andere Länder ausplündern und ausbeuten, gehören nur 7 oder 8 Länder, darunter die USA, Deutschland, Frankreich und Japan, die untereinander viele Widersprüche haben. In Europa versuchen Deutschland und Frankreich den ganzen Kontinent unter ihre Kontrolle zu bringen, während Japan über Asien herrschen will. Die USA sind darum bemüht, solche Versuche zu verhindern. Wenn die USA weiterhin nach der Hegemonie streben, wird ihre Lage immer schwieriger. …