Schlagwort-Archive: Schwedische Arbeiterpartei

Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

DW - 015 - KIM IL SUNG

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Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

DW - 014 - KIM IL SUNG


Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

DW - 012 - KIM IL SUNG


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (12)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 12

… Es ist eine Tatsache, dass die Willkür der USA-Imperialisten auf der internationalen Schaubühne zügelloser als je zuvor ist. Die USA-Imperialisten zwingen den Entwicklungsländern, den Ländern der Dritten Welt den Pluralismus und insbesondere die Parteienpluralität auf und üben Druck auf diese Länder aus, Geldmittel der Weltbank zu nutzen. Nicht wenige Länder gingen also infolge der Einführung der Parteienpluralität zugrunde. In einem Land in Afrika spielte sich aufgrund der Einführung des Mehrparteiensystems der anomale Vorgang ab, in dem ein progressiver Präsident aus seinem Amt vertrieben wurde. Deswegen sollten die Entwicklungsländer parallel zur aktiven Verwirklichung der Süd-Süd-Zusammenarbeit auf allen Gebieten der Politik, der Wirtschaft und Kultur mit vereinter Kraft der Willkür der USA-Imperialisten eine Abfuhr erteilen. Das, so meine ich, ist freilich für sie nicht einfach. Aber die USA werden ihre Position als Supermacht nicht lange aufrechterhalten können. Die Lage der USA wird mit jedem Tag schwieriger. Bei meiner gestrigen Unterhaltung mit Amerikanern antworteten sie auf meine diesbezügliche Frage, ihr Land mache jetzt die größte wirtschaftliche Krise durch. Die Wirtschaftskrise der USA ist eine unvermeidliche Erscheinung, die auf das Hegemoniestreben zurückzuführen ist. Zu den entwickelten kapitalistischen Ländern, die derzeit andere Länder ausplündern und ausbeuten, gehören nur 7 oder 8 Länder, darunter die USA, Deutschland, Frankreich und Japan, die untereinander viele Widersprüche haben. In Europa versuchen Deutschland und Frankreich den ganzen Kontinent unter ihre Kontrolle zu bringen, während Japan über Asien herrschen will. Die USA sind darum bemüht, solche Versuche zu verhindern. Wenn die USA weiterhin nach der Hegemonie streben, wird ihre Lage immer schwieriger. …


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (11)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 11

… Während meines gestrigen Gesprächs mit dem Vizepräsidenten des US-amerikanischen Zentrums für Strategische und Internationale Studien und mit seiner Begleitung wandte sich ein Delegationsmitglied mit der Frage an mich, wie ich das Problem des Devisenmangels regeln wolle, der sicherlich infolge des Untergangs der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Länder Osteuropas, der Handelspartner Koreas, bestehen würde. Ich erläuterte ihm: Unser Handel mit diesen Ländern war umfangreich. Er hatte einen überwältigenden Anteil an unserem Außenhandel. Aus der Sowjetunion importierten wir sowohl Koks als auch Erdöl, und auch aus den osteuropäischen Ländern bezogen wir Rohstoffe. Da diese Länder zugrunde gegangen sind, wurde unser Handelsverkehr mit ihnen abgebrochen. Deshalb sind wir nicht frei von Schwierigkeiten. Aber wir treffen Maßnahmen, um die im Außenhandel entstandenen Schwierigkeiten zu überwinden. Wir arbeiten erneut eine Handelspolitik aus und orientieren uns dahin, den Handel mit Ländern wie Indien, Pakistan und Bangladesch zu entwickeln und insbesondere das Schwergewicht auf den Handel mit südostasiatischen Ländern der Dritten Welt wie Thailand, Malaysia, den Philippinen und Indonesien zu legen. …


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (9)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 9

… Sie [die US-Amerikaner, d. Red.] fordern uns heraus, indem sie zu diesen oder jenen Ausflüchten greife, was zum Ziel hat, unseren Sozialismus zu isolieren und zu strangulieren, auch wenn sie dies nicht offen erklären. Wie hartnäckig sie es auch versuchen mögen, ihnen wird es nicht gelingen, den Sozialismus unseres Landes zum Einsturz zu bringen.

Die USA-Imperialisten werden in der Folgezeit unser Land möglicherweise ökonomisch zu blockieren versuchen. Wir fürchten uns vor einem solchen Versuch nicht.

Wir fördern derzeit den Handel mit vielen privaten Geschäftsleuten aus anderen Ländern. Die USA-Imperialisten werden jedoch kaum in der Lage sein, so viele Privathändler unter ihre Kontrolle zu bringen. Wir verkaufen an ausländische Privathändler je nach deren Bedürfnissen u. a. Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, Zement und Stahl. Dadurch weiten wir den Umfang der außenwirtschaftlichen Tätigkeiten weiterhin aus. Privathändler aus den USA kommen ebenfalls zu uns und schlagen uns vor, mit ihnen den Handel zu treiben. Deswegen haben wir uns vor nichts zu fürchten, auch wenn die USA-Imperialisten über unser Land Wirtschaftssanktionen verhängen. …


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (7)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 7

… Der Untergang dieser Länder liegt unter anderem daran, dass die Staatsmänner dieser Länder äußerst bürokratisch vorgingen. In der sozialistischen Gesellschaft dürfen die leitenden Funktionäre niemals bürokratisch vorgehen. Da in der kapitalistischen Gesellschaft die mit der Staatsverwaltung und der Wirtschaftsleitung befassten Personen getrennt voneinander arbeiten, können die Geldverdiener ohne allzu große Hindernisse weiter Geld verdienen, auch wenn die Herrscher über den Staat bürokratisch vorgehen und eine falsche Politik betreiben. In der sozialistischen Gesellschaft jedoch sieht es anders aus. Da im Sozialismus die Volksmassen Herren der Staatsmacht und der Produktionsmittel sind, sollten die leitenden Funktionäre stets unter die Volksmassen gehen, sich nach ihren Bedürfnissen erkundigen und so gemäß ihren Willen und ihren Bedürfnissen die Staatsverwaltung und Wirtschaftsleitung vornehmen. Die Staatsmänner der ehemaligen sozialistischen Länder Osteuropas gingen jedoch nicht wie erwünscht unter die Massen, sondern betrieben Politik, indem sie nur Decke ihrer Bürozimmer oder zu Moskau aufblickten. Wenn die Bürger ihren subjektiven Willen, der dem Willen der Volksmassen und der Wirklichkeit nicht entsprach, nicht akzeptieren, zwangen sie ihnen ihren Willen bürokratisch auf. Deshalb isolierten sie sich vom Volk, was schließlich die ernste Folge, den Zusammenbruch des Sozialismus, nach sich zog. In den besagten Ländern Osteuropas ist der Sozialismus durch solche unterwürfigen und bürokratischen Fehler der Repräsentanten untergegangen, aber keinesfalls deshalb, weil etwa die sozialistische Ordnung selbst problematisch wäre. Sie ist an und für sich gar nicht schlecht. …


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (6)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 6

… Bei uns kam jedoch kein Druck zur Wirkung. Chruschtschow riet mir einst, dass auch Korea in den RGW eintreten solle. Wir lehnten dies allerdings ab. Ich sagte zu ihm: Unser Land hält dem Internationalismus die Treue, wenn es durch das Schaffen aus eigener Kraft mit Erfolg den Sozialismus aufbaut, auch wenn es dem RGW nicht beitritt. Wenn wir die Sowjetunion nicht um Geld ersuchen, sondern mit unserem eigenen Potenzial auskommen, werden wir die Sowjetunion um so mehr entlasten, oder? Danach hielten die Sowjets sich fern. …


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (5)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 5

… Die sozialistischen Länder Osteuropas plapperten früher den Worten der Sowjetunion papageienhaft nach. Diese Länder erledigten jede Angelegenheit genauso wie die Sowjetunion. In der DDR war einst das Gefühl der Anhimmelung der Sowjetunion so stark, dass der Witz kursierte, in Berlin würden die Regenschirme aufgespannt, wenn es in Moskau regnet. Das war eine ironisch-kritische Bemerkung der DDR-Bürger darüber, dass die Führung ihrer Partei in Kriechertum verfallen war. Die sozialistischen Länder Osteuropas sind deshalb zum Zusammenbruch verdammt, weil sie die Sowjetunion anhimmelten und bei jeder Sache die sowjetische Art und Weise nachgeahmt hatten. Sie hätten nicht deshalb blindlings die „Perestroika“ mitmachen sollen, weil sie in der Sowjetunion im Gange war. Die ehemaligen sozialistischen Länder Osteuropas eiferten ihr in jeder Beziehung nach, was in vieler Hinsicht damit zusammenhing, dass die Sowjetunion sie befreit hatte. Die Völker dieser Länder konnten ihre eigenen Länder nicht aus eigener Kraft befreien. Die Sowjetunion hatte im Anschluss nach deren Befreiung die Teilnehmer der kommunistischen Bewegung in hohe Positionen befördert, so dass sie nicht umhinkonnten, die Sowjetunion anzuhimmeln. …


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (4)

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 4

… Sie haben gesagt, die Russen scheinen Erich Honecker, den ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der Deutschen Demokratischen Republik, der sich derzeit zu ärztlicher Behandlung in Moskau aufhält, zum Gelderwerb missbrauchen zu wollen. Da wird uns ganz schwer ums Herz. Es ist doch völlig paradox, dass sie, verblendet von Dollarscheinen, sogar ihren Genossen verschachern wollen. Vor kurzem richtete an mich Erich Honecker die Bitte, ihm weiter ärztliche Behandlung in unserem Land zuzubilligen. Eines frühen Morgens wurde mir seine Bitte berichtet: Kim Jong Il meldete sich gegen vier Uhr telefonisch und sagte, dass eine eilige Angelegenheit ihm zum Telefonieren motiviert habe, dann informierte er mich darüber, dass Erich Honecker um seine weiter ärztliche Behandlung in unserem Land brieflich gebeten hatte. Deswegen brauchte ich nicht mehr zu erwägen, ordnete daher auf der Stelle an, ihn darüber zu informieren, dass wir seiner Bitte nachkommen und bereit sind, alle erforderlichen Bedingungen dafür zur vollsten Zufriedenheit zu gewährleisten. Wir gaben seiner Bitte volle Zustimmung und schickten sogar ein Flugzeug nach Moskau, um ihn zu holen. Wir hatten aber deshalb keine Möglichkeit dazu, weil die Russen uns Honecker nicht überlassen wollten. Seit langem ist er mir wohl bekannt. Er ist in meinem Alter, und wir stehen in guter Beziehung zueinander. Ich mache mir Sorgen um sein künftiges Geschick. Da ein Land zugrunde gegangen ist, können auch dessen Bürger dem Unglück nicht entgehen. …