Bewegender 1. Mai

Der 1. Mai 2019 in Eberswalde beweist: Die Aktionseinheit breitester Kreise des Volkes ist unaufhaltsam…

Fast schon traditionell handelten die Antiimperialistische Plattform Deutschland (AiP-D) und die Korea-Studiengruppe Berlin & Brandenburg am 1. Mai den Kampftag aller Werktätigen gemeinsam, anstatt jeder für sich sein eigenes Süppchen zu kochen. Allein dieses gemeinsame Handeln hatte Ausstrahlungskraft auf die Genossen der DKP und der örtlichen RotFuchs-Einheit. Sie boten uns für unser Agitationsmaterial auf ihren Standtischen zusätzlich Platz an, in dem wir unsere DVR Korea-Materialien auslegen durften.

Ein großes Kompliment unserer Agnes uns unserem Karl, die bei der Ankunft unserer Berliner Gruppe von sich aus einen kleinen Organisationsstand errichtet hatten. Der strahlende Sonnenschein passte gut zu unserer strahlenden Laune, weil viele Besucher unsere Materialien voller Interesse anschauten, sonder wenn man auf sie zuging und mit ihnen ins Gespräch kam, sich interessante Diskussionen auf freundschaftlicher Ebene ergaben. Das reichte von spontanen Ausrufen wie Das hat es ja seit 1989 nicht mehr gegeben.. Bravo! bis zu Fragen wie Woher habt Ihr das schöne Material, haben es Euch die Koreaner geschenkt? Wir konnten voller Stolz sagen Alles Eigenproduktion, selbstverständlich mit Zustimmung der Botschaft der DVR Korea. So ergab sich fast von selbst, dass das Interesse an den Materialien nicht abriss, und wir so manche Drucksache wie auch CD und DVD gegen Solispende gerne abgaben.

Ein DGB-Ordner machte sich gegenüber jungen Genossen der SDAJ lächerlich, in dem er ihnen verbieten wollte, eine DDR-Flagge an ihrem Stand zu befestigen. Die jungen Menschen ließen sich aber nicht einschüchtern, und die DDR-Flagge zierte fürderhin voller Stolz ihren Infotisch.

Nach dreistündigem erfolgreichem Agitationseinsatz begaben wir uns in eine befreundete Gaststätte, wo wir auf weitere Mitglieder der DKP, des RotFuchs‘ und parteiloser Bürger trafen und mit ihnen freundschaftliche und harmonische Gespräche führten. Dazu gehörte auch, dass manch ein revolutionäres Arbeiterlied gesungen wurde bzw. zu Musik aus der DVR Korea mitgesummt wurde. Sehr beeindruckend war das Erlebnis, als wir Dank unserer Eberswalder Freunde einen ganz tollen Genossen kennenlernten, der in den letzten Jahren der DDR gewisse Differenzen mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) hatte und trotzdem wörtlich erklärte Ich habe keinen von Euch nach der Konterrevolution angezeigt, obwohl sie mich dazu mehrfach genötigt hatten. Schon lange habe ich begriffen, dass die DDR doch das bessere Deutschland war.

Im Rahmen unserer kleinen Veranstaltung überreichte unser Genosse Vorsitzender Michael Koth jeder Teilnehmerin ein rote Nelke, und auch die weiblichen Angestellten der Gaststätte wurden nicht vergessen.

Was heutzutage nicht selbstverständlich ist, und uns deshalb um so mehr freute,  war die Tatsache, dass der Objektleiter uns mit herzlichen Worten zum 1. Mai beglückwünschte und sagte Ihr seid bei mir immer herzlich willkommen

Zum harmonischen Ausklang passte gut, dass unser Norbert (von vielen liebevoll Der Rote General genannt) aus seinem bewegten Leben manch eine Anekdote aus Zeiten der KVP beim MfS bis 1989 zum Besten gab.

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