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Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (18)

… Der zielstrebige revolutionäre Kampf setzt voraus, den Bedingungen der Epoche und der eigenen konkreten Realität gemäß aktiv nach neuen Prinzipien und Wegen der Revolution sowie des Aufbaus zu suchen.

Das ist vor allem für unsere Gegenwart bedeutsam, in der Revolution und Aufbau außergewöhnliche neue Dimensionen angenommen haben sowie zahlreiche neue theoretische und praktische Probleme entstanden sind. Diese Epoche erfordert, die führende Theorie, Strategie und Taktik der Revolution entsprechend den Realitäten zu begründen und die revolutionäre Theorie der Arbeiterklasse schöpferisch weiterzuentwickeln.

In der theoretischen Tätigkeit unserer Partei, die übereinstimmend mit den heutigen Erfordernissen der revolutionären Praxis die Grundsätze und Wege der Revolution eigenschöpferisch ausgearbeitet hat, wurden die revolutionären Prinzipien des Marxismus-Leninismus verteidigt und die revolutionäre Theorie der Arbeiterklasse auf einer höheren Stufe weiterentwickelt; sie gab damit ein hervorragendes Beispiel.

In der Revolution und beim Aufbau ist es wichtig, einen kritischen und schöpferischen Standpunkt gegenüber den Erfahrungen anderer Länder zu beziehen.

Sie spiegeln schließlich deren sozialhistorische Bedingungen und nationale Besonderheiten wider. Für das eigene Land gibt es darin Brauchbares, Nützliches, Aspekte, die der eigenen Wirklichkeit entsprechen, aber auch Dinge, bei denen dies nicht zutrifft. Von den Erfahrungen anderer Länder sind nur solche zu übernehmen, die dem eigenen Land nutzen. Aber selbst dabei darf niemand undifferenziert vorgehen, sondern jeder muss die eigenen Realitäten berücksichtigen. Diesen Standpunkt gilt es unbedingt zu wahren.

Die Erfahrungen anderer muss man beachten, besser ist jedoch, dass man sich an die eigenen hält.

Falsch ist das Bestreben, das Fremde unkritisch zu übernehmen und von guten Erfahrungen anderer Länder nicht aufrichtig lernen zu wollen. Es geht also um die Einstellung zu den Erfahrungen anderer Länder. Wir sind gegen die dogmatische Haltung, dass man die schöpferische Position verlässt, fremde Erfahrungen verherrlicht und das, was der eigenen Realität widerspricht, voll und ganz übernimmt, denn dieser Standpunkt hindert uns daran, eine den Erfordernissen der revolutionären Entwicklung und den Bestrebungen des Volkes unseres Landes gemäß zielklare Politik auszuarbeiten, und hemmt schließlich das Voranschreiten der Revolution und des Aufbaus.

Die Methode, wonach alles entsprechend den eigenen realen Bedingungen schöpferisch zu bewältigen ist, erweist sich als wissenschaftlich fundiert und revolutionär und ermöglicht es, Kriechertum und Dogmatismus eine Abfuhr zu erteilen sowie die Revolution und den Aufbau erfolgreich durchzuführen. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (15)

… Erfolge in der Revolution und beim Aufbau hängen schließlich davon ab, wie die Schaffenskraft der Volksmassen mobilisiert wird.

Nur mit Hilfe der Volksmassen ist es möglich, jedes schwierige Problem zu meistern, denn sie sind die entscheidende Triebkraft, um die Revolution und den Aufbau zügig voranzubringen.

Folglich ist es notwendig, entsprechend ihren Bedürfnissen und Bestrebungen eine klug durchdachte Politik zu erarbeiten und diese zu ihrer eigenen Sache zu machen.

Es sind die Volksmassen, die die Wirklichkeit sehr gut kennen und reiche Erfahrungen haben. Wer es versteht, das Anliegen und die Bedürfnisse der Volksmassen zu erfassen und zu verallgemeinern, vermag auch eine richtige Orientierung zu geben, die ihren Bestrebungen und Interessen entspricht, ihre Herzen zu entflammen und sie zum Kampf zu beflügeln. Bliebe dabei ihr Wille unberücksichtigt, könnten in der Leitung der Revolution und des Aufbaus subjektivistische Fehler auftreten und damit die Schaffenskraft der Massen erlahmen.

Wir brauchen nicht nur Richtungen, die dem Willen und den Bestrebungen der Volksmassen entsprechen, sondern sie sind ihnen auch gründlich zu erläutern und zu ihrer Sache selbst zu machen.

Schließlich setzen die Volksmassen die gesamte Linie der Partei durch. Sie akzeptieren die Politik der Partei erst dann als das Lebenswichtigste und ringen mit hohem Enthusiasmus und Schöpfertum, wenn sie deren Richtigkeit und die Wege zu ihrer Verwirklichung erkannt haben. Eine Richtlinie, von der sie nicht überzeugt sind, vermag sich im Leben kaum zu bewähren.

Die Massen müssen als politische Kraft vereint sein, um, gestützt auf ihr Schöpfertum, Revolution und Aufbau meistern zu können. …


Für die Entwicklung der koreanischen Jugendbewegung

Am 17. Januar Juche 35 (1946), also vor 69 Jahren, wurde der Sozialistische Jugendverband Kim Il Sung gegründet. Aus diesem Anlass erinnert sich das koreanische Volk voller Rührung an die unvergänglichen Verdienste des Präsidenten Kim Il Sung und des Feldherrn Kim Jong Il, die die koreanische Jugendbewegung zum Sieg und Ruhm geführt haben.

150116 - SK - Für die Entwicklung der koreanischen Jugendbewegung - 01 - 17. Januar Juche 35 (1946) 150116 - SK - Für die Entwicklung der koreanischen Jugendbewegung - 02 - 17. Januar Juche 35 (1946)

Am 17. Januar Juche 35 (1946) hielt Kim Il Sung auf der Delegiertenkonferenz der demokratischen Jugendorganisationen Nordkoreas die historische Rede „Zur Gründung des demokratischen Jugendverbandes Nordkoreas“ und proklamierte dort die Gründung des DJV Nordkoreas. An diesem bedeutsamen Tag riefen die koreanischen Jugendlichen hoch „Es lebe General Kim Il Sung!“. Seit Gründung des DJV Nordkoreas schrieben die koreanischen Jugendlichen unter der klugen Leitung der Partei und des Führers eine glänzende Geschichte.

Getreu der Idee des Präsidenten Kim Il Sung über die Neugestaltung der Heimat setzten sich die Jugendlichen mit der Fahne ihres Verbandes an der Spitze auf dem Lande und in den Fabriken für Bodenreform und für die Verstaatlichung der wichtigen Industriezweige patriotisch und aufopferungsvoll ein. Im erbitterten Vaterländischen Befreiungskrieg stürmten die jungen Soldaten für Partei, Führer, Heimat und Volk auf den Platz des Entscheidungskampfes. Die koreanischen Jugendlichen schufen beim Wiederaufbau in der Nachkriegszeit und beim Aufbau des Sozialismus Wunder und führten Aufschwünge herbei. Der demokratische Jugendverband Nordkoreas wurde später in den Verband der Sozialistischen Jugend der Arbeit Koreas umbenannt.

150116 - SK - Für die Entwicklung der koreanischen Jugendbewegung - 03 - 17. Januar Juche 35 (1946) 150116 - SK - Für die Entwicklung der koreanischen Jugendbewegung - 04 - 17. Januar Juche 35 (1946)

In Widerspiegelung des Willens der Jugendlichen, die unvergänglichen Verdienste des Präsidenten
Kim Il Sung um die Entwicklung der Jugendbewegung zu verteidigen und zu glorifizieren, entwickelte er sich im Januar Juche 85 (1996) zum Sozialistischen Jugendverband Kim Il Sung.

Die glänzenden Traditionen der koreanischen Jugendbewegung setzten sich im großen Vertrauen des Feldherrn Kim Jong Il unablässig fort. Weil die Revolution von Generation zu Generation fortgesetzt werden müsse, solle man die Jugendlichen gut heranbilden, wies Kim Jong Il hin. Er veröffentlichte viele klassische Werke, darunter „Die gegenwärtige Epoche und die Aufgaben der Jugend“, “ Die Jugendbewegung unseres Landes auf eine neue höhere Stufe entwickeln“ und „Die Idee des Genossen Kim Il Sung über die Jugendbewegung und seine Führungsverdienste glorifizieren“. Mit diesen erhellte er in allen Epochen und auf allen Etappen der Revolution den Weg der Jugendbewegung licht. Er legte die Losung „Liebt die Jugendlichen!“ dar und ließ in der ganzen Gesellschaft eine Atmosphäre der Gewichtlegung auf Jugend herrschen. Im Mai Juche 99 (2010) suchte Kim Jong Il den Bauplatz des Songun-Jugendwasserkraftwerkes Paektusan auf und sagte dort, dank dem aufopferungsvollen Einsatz der Jugendlichen werden überall die monumentalen Bauwerke wie das Songun-Jugendwasserkraftwerk Paektusan errichtet.

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Weil die große Truppe von vitalen Jugendlichen beim Aufbau des Sozialismus die Hauptrolle spiele, würden die Traditionen der Sache der koreanischen Revolution unbeirrt fortgesetzt. Die koreanische Jugendbewegung entwickelt sich dank der klugen Führung vom Marschall Kim Jong Un weiter. Er las im Januar Juche 101 (2012) einen Brief von Mitarbeitern des Zentralvorstandes des Sozialistischen Jugendverbandes Kim Il Sung und schickte ihnen seine eigenhändigen Schriften darüber, dass durch die energischen Schritte der Jugendlichen die gedeihende Zukunft bald zu erleben sei.

Die koreanischen Jugendlichen beherzigen heute das große Vertrauen und die Liebe von Kim Il Sung, Kim Jong Il und Kim Jong Un und schlagen an der Spitze der Verteidigung der Heimat und der schweren Bereiche des Aufbaus des gedeihenden Vaterlandes die Bresche. Sie werden zu Schöpfern der Heldentaten und Herren der Epoche.

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Kim Jong Il: Zu einigen Fragen der Erziehung in der Juche-Ideologie (3)

… Da der Führer das Zentrum der sozialpolitischen Gemeinschaft ist, sollten auch die revolutionäre Pflichttreue und die Kameradschaft in diesem Sinne gewahrt werden. Sie kommen in den Beziehungen zwischen dem Führer und seinen Mitstreitern in ihrer erhabensten Form zum Ausdruck. In einem sozialpolitischen Organismus, in dem die Menschen das gleiche Schicksal haben, wirken das revolutionäre Pflichtbewusstsein und die Kameradschaft, die jedoch nicht absolut sein können, weil kein einzelnes Mitglied den Mittelpunkt des Seins der sozialpolitischen Gemeinschaft darstellen kann. Der Führer als das Gehirn des sozialpolitischen Organismus vertritt jedoch die Existenz der Gemeinschaft. Deshalb sind die Treue zum Führer und die Kameradschaft absolut und vorbehaltlos. …

… Der Analyse der Fehler im gegenwärtigen Parteileben nach zu urteilen, mangelt es jedoch manchem unserer Funktionäre immer noch am richtigen Verständnis für das Subjekt der Revolution. Das ist besonders daraus ersichtlich, dass sie keine feste Ansicht dazu haben, den Führer als Mittelpunkt des sozialpolitischen Organismus zu betrachten. Sie haben kein unerschütterliches revolutionäres Credo, Freude und Leid mit der Partei zu teilen, in deren Mittelpunkt der Führer steht. Demnach bewahren sie nicht das Prinzip, wonach die Hinweise des Führers und die Orientierung der Partei absolut und vorbehaltlos zu akzeptieren und durchzuführen sind, und wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, verfallen sie in Defätismus, werden schwankend und verstehen sich glänzend auf’s Manipulieren. …


Kim Jong Il: Zu einigen Fragen der Erziehung in der Juche-Ideologie (2)

… Genosse Kim Il Sung wies zum ersten Mal in der Geschichte darauf hin, dass es für einen Menschen neben seinen physischen auch ein sozialpolitisches Leben gibt, das sich von dem ersteren unterscheidet. Das fortlebende sozialpolitische Leben ist losgelöst von der Ganzheit von Führer, Partei und Volksmassen, der sozialpolitischen Gemeinschaft, undenkbar. Nur die Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft ermöglicht es dem einzelnen Menschen, ein immer bestehendes sozialpolitisches Leben zu erreichen. Da der sozialpolitische Organismus die Mitwirkung zahlreicher Menschen voraussetzt, ist ein Zentrum notwendig, das die Lebenstätigkeit der gesellschaftlichen Gemeinschaft einheitlich führt. Das Zentrum für das Leben des einzelnen Menschen ist das Gehirn. Ebenso ist das Zentrum für die Existenz der sozialpolitischen Gemeinschaft der Führer als Gehirn des Kollektivs. Das rührt daher, dass er von zentraler Position aus die Tätigkeit dieses Organismus einheitlich lenkt. Der Führer ist das Zentrum, das die souveränen Ansprüche und Interessen der Volksmassen analysiert, zusammenfasst und zu einem Ganzen vereint. Gleichzeitig ist er Mittelpunkt, der die schöpferischen Aktivitäten der Volksmassen zu deren Verwirklichung einheitlich führt. Ein Mensch kann erst dann seine Verbindung zum Führer als dem Zentrum des sozialpolitischen Organismus aufs Engste gestalten und seine sozialpolitische Existenz lebenswert machen, wenn er sich als ein Mitglied einer Parteiorganisation oder einer sozialpolitischen Organisation unter Führung der Partei organisatorisch und ideologisch aktiv betätigt. …

… Führer, Partei und Volksmassen bilden lediglich im engen Zusammenschluss einen unvergänglichen sozialpolitischen Organismus. Deshalb dürfen sie nicht voneinander getrennt oder einander entgegengestellt werden. So wie die Volksmassen losgelöst von der Führung durch die Partei und dem Führer kein souveränes Subjekt der Geschichte werden können, kann es ohne die Volksmassen auch keine Existenz der Partei und des Führers als geschichtslenkende politische Führungskraft geben. Der Führer, der keine Verbindung zu den Massen hat, ist kein Führer, sondern ein Individuum, und eine Partei, die sich von den Massen entfernt hat, ist keine Partei, sondern nicht mehr als eine einzelne Gruppe. Aus diesem Grunde wies ich stets mit Nachdruck darauf hin, dass man sich Führer, Partei und Volksmassen niemals getrennt vorstellen darf. …


Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986 (3)

… In der Arbeit mit den Menschen, deren sozialpolitischer Lebenslauf und familiäres Milieu sehr belastend sind, hält sich unsere Partei nach wie vor an das Prinzip, bei der Beurteilung eines jeden Bürgers seine heutige ideologische Einstellung und Handlung zur Grundlage zu nehmen und mehr und mehr Menschen für die Partei und die Revolution zu gewinnen. Bei der sozialen Herkunft eines Menschen geht es darum, worin seine Ideologie besteht, die sich mit der Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse und der sozial ökonomischen Lage wandelt. Auch ein Mensch mit belasteter Vergangenheit kann fortschrittlich werden, wenn sich die Gesellschaft entwickelt, und er revolutionär erzogen wird.

Unsere Partei schätzt Menschen nicht nach ihrem Familienmilieu und Lebenslauf ein, sondern hielt ihre ideologische Einstellung für das Wesentliche, und wirkte auf sie intensiv ein. Sie hat diejenigen, die sich ihr anvertrauten, ihr folgten und fleißig arbeiten, sozialpolitisch niemals unterschiedlich behandelt, sondern betraute sie kühn mit revolutionären Aufgaben und bewertete nur gerecht ihre Arbeitsleistung und Verdienste. So gelang es ihr, sie mit großem Stolz zu erfüllen und ein würdiger Mitgestalter unserer Gesellschaft zu sein, und sie anzuspornen, voll Optimismus und Hoffnung auf die Zukunft beharrlich zu arbeiten und sich selbstlos für den revolutionären Kampf und den Aufbau einzusetzen. …