DVR Korea: Stellungnahme von Kim Yo Jong, Stellvertretende Abteilungsleiterin des ZK der PdAK

Die stellvertretende Abteilungsleiterin des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas, Kim Yo Jong, veröffentlichte am 15. März eine Stellungnahme mit der Überschrift „Ein Frühling wie vor 3 Jahren ist schwer zu erwarten“.

Die Stellungnahme hat gekürzt folgenden Wortlaut.

Ich habe erfahren, dass die südkoreanische Regierung ab 8. März eine aggressive Kriegsübung gegen unsere Republik begonnen hat.

Sie hat trotz der gerechten Forderung von uns und des einmütigen Protests der ganzen Nation wagemutig eine Provokation verübt. Ob sie aber die Folgen daraus tragen könnte.

Das Zentralkomitee der Partei der Arbeit Koreas hat bereits erklärt, dass man wie im Frühling vor 3 Jahren zu einem neuen Ausgangspunkt des Friedens und des Gedeihens zurückgehen könne, was aber von der Haltung der südkoreanischen Regierung abhänge. Damit haben wir den hysterischen Kriegswahn Südkoreas gemeint, der jedes Jahr im März und August wiederbelebt wird. Das war auch eine bedeutungsvolle Warnung, dass es die letzte Chance für die Nord-Süd-Beziehungen sein könnte. Das ist für jeden verständlich.

Aber die südkoreanischen Machthaber, die das Spiel mit den Worten gewohnt sind, behaupten, dass diesmalige Kriegsübung einen routinemäßigen und defensiven Charakter habe und eine Kommandoübung in Form der Computersimulation mit wesentlich kleinerem Umfang und Inhalt ohne wirkliches Manöver sei. Damit erwarten sie wohl dummerweise und unverschämt von uns ein „flexibles Urteil“ und „Verständnis“.

Wir waren bis jetzt gegen die antinationale gemeinsame Militärübung an und für sich und haben kein einziges Mal Umfang und Form der Übung erwähnt.

Das krankhafte und konstitutionelle Bewusstsein der südkoreanischen Regierung gegen die eigene Nation und ihre feindselige Handlung sind nun unheilbar, und mit diesen Leuten kann man nichts diskutieren; das ist die Schlussfolgerung, die wir erneut bestätigt haben.

Kriegsübung und Dialog, Feindschaft und Zusammenarbeit koexistieren keinesfalls. Angesichts der gegenwärtigen Situation, dass sich die südkoreanische Regierung mit den Feindseligkeiten zur Negation des Dialogs hartnäckig beschäftigt und mit ununterbrochenen kriegerischen Spielen das Fundament des Vertrauens völlig zerstört, sind wir gezwungen, die Beseitigung des Komitees für friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes als eine südkoreabezogene Dialogorganisation zu erwägen, dessen Existenzgrund nicht mehr besteht.

Wir überprüfen auch die Frage der Abschaffung der zuständigen Gesellschaften wie des Internationalen Reisebüros Kumgangsan, da wir in Zukunft keine Zusammenarbeit und keinen Austausch mit der südkoreanischen Regierung brauchen, die uns für ihren Feind hält. Diese schwerwiegenden Maßnahmen wurden schon unserem höchsten Führungsgremium berichtet.

Wir werden weiter die Haltung und Handlung der südkoreanischen Regierung beobachten und haben einen Sonderschritt vor, auch das Nord-Süd-Abkommen im militärischen Bereich zu widerrufen, falls sie noch provokatorischer handelt. Der Tat folgt immer das Resultat.

Klar ist, dass durch diesmalige Provokation die südkoreanische Regierung in ihrer letzten Amtszeit unruhige Tage verbringen wird. Wie man auf dem historischen 8. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas deutlich erklärt hat, würde die Mühe genau bezahlt werden.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir der neuen US-Administration, die jenseits des Ozeans Kriegshetze gegen die Demokratische Volksrepublik Korea treibt, einen Rat geben. Wenn sie sich den Frieden in den nächsten 4 Jahren wünscht, sollte sie nicht von Anfang an eine absurde Tat begehen, die sie in Gefahr versetzen würde.

Es ist egal, was die südkoreanische Regierung künftig nach der Anordnung ihres Herrn tun würde. Der warme Frühling wie vor 3 Jahren ist schwer zu erwarten.


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