Es sind schon 20 Jahre vergangen, seit Koreas Lenker Kim Jong Il seine Arbeit „Der Sozialismus ist eine Wissenschaft“ veröffentlicht hatte (1. November 1994).
Seinerzeit durchlebte die sozialistische Weltbewegung ernste Wendungen und Wechselfälle. Es trat eine Lage ein, dass im Jahr 1989 in vielen europäischen Ländern der Sozialismus nacheinander scheiterte und 1991 die Sowjetunion, der erste sozialistische Staat auf unserem Planeten, der 70 Jahre lang als sozialistische Großmacht existierte, zusammenbrach. Unter unzähligen Menschen, die den Sozialismus anstrebten oder mit ihm sympathisierten, entstanden ideelle Verwirrungen und Schwankungen. Die Renegaten des Sozialismus schwafelten davon, dass das sozialistische Ideal selbst falsch war, und so rechtfertigten ihre verräterischen Handlungen. Die Wortführer der Imperialisten erklärten in Eile das „Ende des Sozialismus“. Der Sozialismus stand am Scheideweg von weiterer Existenz oder vom völligen Untergang auf dem Erdball.
Eben zu dieser Zeit veröffentlichte Koreas Lenker Kim Jong Il das programmatische Werk, das der sozialistischen Bewegung den Weg zum neuen Aufschwung und unvermeidlichen Sieg wies. Er schrieb in diesem Werk, dass der Einsturz des Sozialismus in verschiedenen Ländern nicht Fiasko des Sozialismus, sondern Bankrott des ihn zur Entartung geführten Opportunismus bedeutet, und erläuterte allseitig die Wissenschaftlichkeit des Sozialismus.
Vor einigen Wochen erreichte uns eine Interviewanfrage der Vereinigung ProMosaik e.V. Da die Fragen sehr interessant und gut formuliert waren, beantworteten wir diese vollständig und ausführlich. Für alle Interessierten an der AiP stellen die Antworten einen sicher interessanten Einblick in unser Tun und Wollen dar.
Wir bedanken und auf diesem Wege noch einmal für die Fragen.
1.- Was war der Anlass für die Gründung der Initiative A.I.P.?
Im Jahr 2011 erfolgte durch die NATO der Überfall auf Libyen – unter offensichtlicher Verletzung der Resolution des UN-Sicherheitsrates wurde das Land unter Zuhilfenahme von Unzufriedenen, kriminellen Banden und ausländischen Terroristen in Schutt und Asche gelegt. Bis heute beherrschen rivalisierende bewaffnete Gruppen das Land, wodurch Instabilität und Chaos an der Tagesordnung sind. Dies war der Grundstein für die Gründung der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands.
In unserer Anfangszeit knüpften wir vorwiegend Kontakte zu libyschen und syrischen Sympathisanten und Freunden – wobei bereits vor unserer Gründung internationale Kontakte bestanden. So besaß beispielsweise unser Vorsitzender Michael Koth weit vor 1989 Kontakte zur Botschaft Nordkoreas. Dementsprechend hat die AiP ihre Traditionslinie unter anderem auch im Solidaritätskomitee der DDR unter Kurt Seibt. Zahlreiche Antiimperialisten mit unterschiedlichen Biografien fanden sich zusammen, auch, weil sie für sich in traditionellen „rechten“ oder „linken“ Zusammenhängen keine Möglichkeiten für eine antiimperialistische Politik fanden.
2.- Welche Hauptziele verfolgen Sie mit dieser Plattform?
Wir setzen uns aktiv für eine Verständnis- und Bündnispolitik antiimperialistischer Kräfte aus diversen Richtungen ein, dies betrifft sowohl politische Gruppierungen, einzelne Personen aber auch Vertreter bestehender Staaten. Die Welt ist bezüglich dieser Frage wieder in zwei Lager geteilt: Imperialistische Kräfte unter der Knute der USA und des Zionismus auf der einen Seite, der Widerstand und um Souveränität ringende Völker auf der anderen Seite. Diesen Widerstand zu organisieren, ihn zu entwickeln sowie Angriffe des Imperialismus auf allen Ebenen zurückzuweisen und eine feste Bande zwischen den bestehenden antiimperialistischen Faktoren zu schaffen – das ist unsere Aufgabe. weiterlesen
Zum wiederholten Male wurde im AuslandsrundfunkzweiMale, in der Nachrichtenagentur KCNA und der ParteizeitungRodong Sinmun der DVR Korea die Antiimperialistische Plattform Deutschlands erwähnt (durch die koreanische Übersetzung und Rückübersetzung ins Deutsche wird die AiP in den Beiträgen Antiimperialistisches Forum genannt).
Wir sind stolz auf die unverbrüchliche Freundschaft, die eine Brücke der Solidarität mit der vom US-Imperialismus und ihren Lakaien extrem bedrohten DVR Korea und ihrer Führung schlug!
Original-KCNA-Meldung vom 15.10.2014 (Erwähnung der AiP im letzten Abschnitt):
Events for Solidarity with Korean People Held in Different Countries
Unsere antiimperialistischen Kampfgenossen Nacionalistas in Litauen werden zunehmend Repressionen durch die US-, NATO- und EU-hörige Administration ausgesetzt.
Wir solidarisieren uns mit ihrem Kampf für ein freies unabhängiges Litauen, das in freier Selbstbestimmung seinen eigenen Weg für eine soziale und gerechte Gesellschaftsordnung wählt.
Besonders verbindet uns die Treue zum freien und sozialistischen Korea, das selbstbestimmt unter der Führung der Partei der Arbeit Koreas, an deren Spitze der Genosse Kim Jong Un steht, seinen eigenen Weg im Aufbau eines starken aufblühenden Landes beschreitet.
Wir weisen abschließend auf folgenden sehr interessanten und aufschlussreichen Artikel hin:
Wie bereits imMenschenrechtsberichtder Gesellschaft für Menschenrechtsstudien der DVRK, der am 13.09.2014 veröffentlicht wurde, berichtet, geht die Manipulation und Verfälschung über die Menschenrechtslage in der DVRK auf sogenannte „Zeugenaussagen“ von sogenannten „Flüchtlingen“ zurück, die in Wahrheit die schlimmsten Feinde der DVRK sind. Unter diesen sogenannten „Flüchtlingen“ ist ein Typ namens Shin Dong Hyuk (신동혁), der der aktivste Teilnehmer in der „Menschenrechts“verschwörungskampagne der feindlichen Kräfte der DVRK ist.
Sein wahrer Name ist Shin In Geun (신인근), er wurde am 19.11.1980 im Dorf Soksan, Pukchang-ri, Provinz Süd-Phyongan, geboren. Nach seiner „Flucht“ nach Südkorea änderte er seinen Namen und seine Biographie, um ein Handlanger der US- und südkoreanischen Geheimdienste zu werden. Nach seiner Geburt ging er auf die Grund- und Mittelschule. Seit 1997 arbeitete er bei einer Bergbaufirma im Dorf Soksan. Doch in Südkorea änderte er seine Biographie, weil er nicht wollte, dass die Menschen die Wahrheit über seine Vergangenheit, seine Familie und seine Verbrechen vor seiner „Flucht“ erfahren. Und entsprechend dem Drehbuch des südkoreanischen Geheimdienstes begann er seine Aktivitäten mit seiner gefälschten Biographie.weiterlesen
Die Interventionskoalition der Westlichen Wertegemeinschaft in Syrien und im Irak kommt langsam aber sicher ins Rollen. Die Türkei ist nun im Zeichen des türkischen Imperialismus, des Neoosmanismus vorgeprescht. Die türkische Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan, bekennt sich noch deutlicher als der US-Imperialismus zu dem Ziel der Neuordnung des Nahen Ostens. Das türkische Parlament stimmte am Donnerstag dafür, türkischen Truppen den Einmarsch in den Irak und Syrien zu erlauben und ausländischen Truppen die Benutzung von türkischem Staatsgebiet zu erlauben.
Das neue Gesetz würde türkischen Truppen erlauben, eine Pufferzone in Syrien zu schaffen, um zu verhindern, dass Flüchtlinge die Grenze überschreiten. Es würde den USA außerdem erlauben, ihren Luftwaffenstützpunkt in Incirlik nahe der syrisch-türkischen Grenze für Luftangriffe auf Syrien und den Irak zu nutzen.
Wir von der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands unterstützen den Aufruf zur großen Friedens-, Freiheits- und Souveränitäts-Demonstration von Jürgen Elsässer und der Zeitschrift „Compact“, die am Freitag, den 03.10.2014 um 15:00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt stattfinden wird.
Wie fabrizierte oder inszenierte der US-Imperialismus eine Revolution?
Susanne Brandstätter hat fast drei Jahre lang an ihrem Dokumentarfilm „Schachmatt – Strategie einer Revolution“ gearbeitet, um die Hintergründe der „rumänischen Revolution 1989“ und des Sturzes von Nicolae Ceausescu aufdecken zu können. Ihr Film zeigt, wie und warum Deutschland, Ungarn und vor allem die USA hinter den Kulissen agiert haben. Dabei ging es nicht um das Wohl des rumänischen Volkes. Europas Einigung und Deutschlands Wiedervereinigung standen auf dem Spiel – und Amerikas Vormacht. Susanne Brandstätter stellt die Ereignisse in Rumänien in einen internationalen Kontext und lässt die ganze Dimension dieser Geschehnisse erkennen. Es war ein internationales Schachspiel – ein Machtspiel mit weit reichenden Folgen für Europa und die USA.
Als Antiimperialisten können wir hier viele historische Parallelen finden zu den jüngeren Beispielen der Geschichte der von außen eingefädelten „Farbrevolutionen“.
Die EU-Außenminister waren sich schnell einig: Es müssen Waffen an die Kurden geliefert werden, damit diese sich gegen die Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) zur Wehr setzen können. Auch Deutschland werde bei der Unterstützung der Kurdenmilizen im Kampf gegen die Dschihadisten „bis an die Grenze des politisch und rechtlich Machbaren gehen“, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Brüssel. Selbst Joschka Fischer und Karl-Theodor zu Guttenberg meldeten sich zu Wort. Kaum überraschend: Sie rufen nach Krieg – mit deutscher Beteiligung. Die grünschwarze Kriegskoalition steht.
Kritische Stimmen sucht man unter den etablierten Politikern und Medien vergeblich: Von taz bis Bild fordern alle unisono: Waffen für Kurdistan! Gerade jetzt wäre es die Aufgabe der Medien, kritisch nachzuhaken. Warum spielt der Terror des IS erst jetzt eine Rolle? Immerhin bomben und morden sich die Al-Kaida-Banden unter verschiedenen Namen seit 2011 durch Syrien und den Irak. Und warum erfolgt der weltweite Aufschrei plötzlich jetzt, wenn die IS-Milizen Kurden und Jesiden ermorden, nicht aber, wenn sie riesige Landstriche „christenrein“ fegen? Warum ist ein getöteter syrischer oder irakischer Christ weniger wert als ein getöteter Kurde oder Jeside? Warum werden Dschihadisten in Syrien nach wie vor vornehm als „Rebellen“ bezeichnet – und im Irak als „Terroristen“. Doch all diese Fragen sucht man vergeblich bei Spiegel, Zeit & Co. Im Gegenteil: Wer noch vor wenigen Wochen davor warnte, daß es sich bei den angeblichen „Rebellen“ in Syrien um brutale Terrorbrigaden handelt, wurde als „Verschwörungstheoretiker“ oder „Regimeanhänger“ beschimpft. weiterlesen
Vor kurzem stelle Brigitte Queck im Russischen Haus der Kultur und Wissenschaften in Berlin ihr neues Buch „Die Ukraine im Fokus der NATO, Russland – das eigentliche Ziel“ vor. Dieser Kurzfilm bietet sowohl Einblicke in ihr Refarat als auch in das Buch selbst.